Der Kölner an sich lässt schon mal gern Fünfe gerade sein. Manchmal allerdings geht selbst dem entspanntesten Bürger so manche Entscheidung der Stadtpolitik zu weit. Der geplante Abriss des traditionellen Schauspielhauses inklusive Neubau sorgt schon eine Weile für jede Menge Zündstoff. Zwei Initiativen starteten nun jüngst ein Bürgerbegehren, das die scheinbar beschlossenen Sache wieder zur Diskussion bringen will.

Mit weniger als der Hälfte seiner Mitglieder hatte der Rat der Stadt Köln im Dezember vergangenen Jahres den Abriss des Schauspielhauses und der zugehörigen Opernterrassen, sowie einen Neubau an selber Stelle beschlossen. Gegner dieser Maßnahme ärgert dabei nicht nur, dass hier ein historisch bedeutender Bau der 50er Jahre dem Erdboden gleichgemacht wird, sondern vor allem auch der hohe Kostenapparat, der dabei entsteht. Eine Sanierung des Gebäudes würde, so die Experten, mehrere Millionen Euro sparen. [...mehr]
Für Zugereiste ein echtes Phänomen: Beginnend mit dem 11.11. scheint ganz Köln Kopf zu stehen. Richtig schlimm wird es dann zu Weiberfastnacht, und bis Aschermittwoch befindet sich Stadt gänzlich im Ausnahmezustand. Eine Art Karnevalsguide für Einsteiger hat WDR-Moderatorin Christine Westermann nun zusammen mit Fotograf Stefan Worring vorgelegt.

Für den gebürtigen Kölner ist Karneval so natürlich wie der Wechsel von Ebbe und Flut. Wer allerdings von außen auf das bunte Treiben blickt, darf sich schon mal wundern, wie eine ganze Stadt quasi von heute auf morgen alle Regeln über Bord schmeißt und dabei doch völlig friedlich bleibt. Wer also könnte das rheinische Jeckentum dem Außenstehenden besser erklären als jemand, der zwar selber kein Einbeborener ist, aber das Phänomen seit Jahren vor Ort erkundet? [...mehr]
Bislang waren Wolfgang Niedecken und der Kölner Karneval – zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung – einander spinnefeind. Umso überraschender wurde seine Bereitschaft aufgenommen, für den kommenden Rosenmontagszug zwei Wagenmotive mit politischem Hintergrund zu entwerfen.
Im Allgemeinen haben Karnevalshasser immer gerne mitgesungen, wenn BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken intonierte, er bliebe „nit för Kooche“ an Karneval in Köln. Heute glättet er die Wogen und betont, das Lied seie in einem bestimmten Zusammenhang und zu einer ganz anderen Zeit entstanden. Als Kind habe er am Severinstor immer den Rosenmontagszug bestaunt und selber einmal als Karnevalsprinz auf der Bühne gestanden. Kann man sich mehr zu seiner Heimatstadt bekennen? Kaum. [...mehr]
Die Pollerwiesen Party und Festivalreihe blickt auf ein 15 jähriges Bestehen zurück. Unter anderem konnten bei schönem Wetter und Sonnenschein Szene Djs wie der Berliner Paul Kalkbrenner für das Line up gewonnen werden. Im Frühjahr geht es wieder los. Geplant für 2010: Eine neue Version des Pollerwiesen Zirkus in einem Zelt am Rhein.
Jugendpark-Pollerwiesen
Der Jugendpark Pollerwiesen Köln an der Sachsenbergstr. hat weit über die Grenzen Kölns hinaus einen Ruf. Aus ganz NRW reisen junge und ältere Fans der elektronischen Musik an, wenn es im Sommer wieder das Pollerwiesen Festival zu feiern gibt. Schon die Opening Party im Frühjahr ist erfahrungsgemäß gut besucht. Regelmäßig treten neben Lokalgrößen auch international bekannte Djs wie Sven Väth und der nicht nur Techno Fans geläufige Paul Kalbrenner auf, der 2008 auch als Kinostar mit dem Film „Berlin Calling“ bekannt wurde. [...mehr]
Nach 17 Veranstaltungsjahren verschwindet mit der laufenden Session eine echte Kölner Traditionsveranstaltung von der närrischen Bühne. Die Kinderstunksitzung bot den jüngeren Jecken über anderthalb Jahrzehnte hinweg viel Spaß ohne pädagogischen Zeigefinger. Wachsende Kosten haben die Veranstalter nun zum Aufgeben gezwungen.
„Die erste Karnevalssitzung von Pänz für Pänz“ erblickte das Licht der karnevalistischen Welt im Jahr 1994. Die Paten der guten Idee stammten zum großen Teil aus den Machern der „Stunksitzung“ um Jürgen Becker, und so war auch der Name bereits beschlossene Sache. Die „Kinderstunksitzung“ sollte für 17 Jahre zum festen Bestandteil des Kölner Karnevals werden.
Das Konzept blieb im Wesentlichen immer gleich. Wie bei den Sitzungen der Erwachsenen gab es jedes Jahr einen Elferrat mit Präsident, der dem lustigen Geschehen auf der Bühne vorstand. Sketche, Akrobatik, Live-Musik: alles, was zu einer echten Sitzung gehört, war auch hier vertreten, nur eben zugeschnitten auf ein junges Publikum. [...mehr]
Eine offizielle Spendenaktion des Festkomitees Kölner Karnval für die Opfer der großen Naturkatastrophe in Haiti ist fraglos eine erfreuliche Sache. Damit die gute Intention jedoch nicht unter all den vielen derzeitigen Spendenaufrufen für denselben Zweck untergeht, müssen die Karnevalsvereine und Künstler mitmachen. Eine Initiationsspende von 1.111 Euro machte den (bescheidenen) symbolischen Anfang.

Während des ersten Irak-Krieges wurde der Karneval am Rhein noch auf ein Minimum reduziert. Auf einem Teil der Erde zu feiern, während anderorts Menschen um ihr Leben kämpfen, schien vielen politisch nicht korrekt zu sein. Dazu kann man stehen, wie man will. Inzwischen ist man weniger rigide, will aber dennoch während der Wochen, in denen die Karnevalisten ernste Themen lieber zur Seite schieben, die Ereignisse in Haiti nicht ganz außen vor lassen. Eine offizielle Spendenaktion des Festkomitees soll hier seinen Beitrag leisten. [...mehr]
Das Kölner Lernfest wird zum neunten Mal veranstaltet. Zum 22. Januar laden acht Veranstalter in den KOMED 7 im Kölner MediaPark, wo rund 50 Organisationen aus dem Bildungsbereich ihre Angebote präsentieren.
Das 9. Lernfest in Köln wird am morgigen Freitag in der Zeit von 13 bis 19 Uhr veranstaltet. Parallel zu einem Infomarkt der Veranstalter werden Kurse zur beruflichen und allgemeinen Weiter- und Gesundheitsbildung zur kostenlosen Teilnahme angeboten. Veranstaltet wird das Lernfest von der Agentur für Arbeit Köln, dem Arbeitskreis Weiterbildung Köln, der Handwerkskammer Köln, der Industrie- und Handelskammer (IHK) Köln, Lernende Region - Netzwerk Köln e. V., dem Netzwerk Gesundheitsbildung AKTIV, der Qualitätsgemeinschaft Berufliche Weiterbildung Region Köln sowie von der Volkshochschule Köln. [...mehr]
Der offizielle Kölner Karneval als reine Männerdomäne? Mitnichten. Seit 1999 besteht unter dem Namen „Colombina Colonia“ die 1. Kölner Damenkarnevalsgesellschaft (oder kurz: KG). Dass Männer aber selbstverständlich nicht außen vor gelassen werden, belegt vor allem seit 2009 die von den Colombinen ausgerichtete Herrensitzung.
Funkemariechen und ein paar Stimmungssängerinnen – mehr sollten Frauen nicht zu sagen haben im Kölner Karneval? Wenn sogar die Jungfrau im Dreigestirn von einem Mann besetzt wird, sind die weiblichen Jecken offenbar unterrepräsentiert. So oder ähnlich haben vermutlich auch die „Kölner Karnevalistinnen“ gedacht, die vor mittlerweile schon fast 11 Jahren zusammentrafen, um den „1. Kölner Damen-KG Colombina Colonia e.V.“ zu gründen. [...mehr]
Gerne sehen die Kölner ihren Karneval als unpolitische Veranstaltung und verhöhnen die Obrigkeit unter dem Schutz der Narrenkappe nach allen Regeln der Kunst. Dass die nationalsozialistischen Machthaber sich das bunte treiben am Rhein jedoch ausgiebig zunutze gemacht haben, will man lieber gar nicht erst glauben. Ein neues Buch untersucht nun das ungute Verhältnis zwischen „Alaaf und Heil Hitler“.
Die ideologische Instrumentaliserung von Volksfesten und Bräuchen ist in Diktaturen strategischer Standard. Was nicht verboten ist, wird sich zunutze gemacht. Bekanntlich war dem NS-Regime alles hilfreich, was einheitsstiftend und heimatverbunden daherkam. Keine Ausnahme bildete dabei der Kölner Karneval.
Wie sich jetzt in der ebenso erschreckenden wie erhellenden Studie der Historiker Carl Dietmar und Marcus Leifeld unter dem Titel „Alaaf und Heil Hitler. Karneval im Dritten Reich“ nachlesen lässt, hatten die nationalsozialistischen Machthaber die höchsten Feiertage der Kölner mitsamt allen Bräuchen fest im Griff. [...mehr]
Wenn man krank ist und es einem wirklich überhaupt nicht gut ist, ist es schön, wenn man nicht nur einen vertrauenvollen Hausarzt hat, sondern auch im Falle einer Überweisung schnell einen Termin bekommt und keine weiteren, langen Anfahrten in Kauf nehmen muss. In einem Ärztehaus profitiert Patienten von dem Zusammenschluss der verschiedenen Fachärzte.
Ärztehaus in Köln – Vorteil für Patienten
In einem Ärztehaus findet man neben dem Allgemeinarzt meist auch eine große Auswahl weiterer Ärzte der verschiedenen Fachbereiche. So werden Überweisung und weitere fachspezifische Behandlungen verquickt. Auch moderne Geräte und Ausstattung sind im Ärztehaus auf dem neusten Stand, schließlich teilen sich die Praxen die Kosten und tauschen sich darüber hinaus auch noch über schwierige Fälle direkt miteinander aus, so dass weitere Untersuchungen vielleicht sogar vermieden werden können.
Ärztehaus in Köln- Ehrenfeld
Von den genannten Vorteilen profitieren nicht nur die Ärzte, die so auch immer wieder über den Tellerrand des eigenen Fachgebiets hinaus blicken, sondern natürlich vor allem die Patienten. Gerade ältere Menschen, die in der Woche aufgrund chronischer Krankheiten mehrmals verschiedenen Fachärzte aufsuchen müssen, sind froh, wenn sie eine feste Adresse haben, an die sie sich wenden können. Auch bei einem Sport-Unfall ist es schön, wenn man nicht noch einmal durch die halbe Stadt fahren muss, um einen weiteren Spezialisten aufzusuchen. [...mehr]




