Karneval, Dom und Kölsch: Diese drei Highlights lässt sich wohl kaum ein Köln-Besucher entgehen. Doch die Stadt am Rhein hat noch viel mehr zu bieten und ist das optimale Ziel für eine Städtereise. Vor allem in Sachen Kunst und Kultur kann die Stadt überzeugen. Wer Köln besucht, sollte in jedem Fall ausreichend Zeit für einen Rundgang durch eines der zahlreichen Museen einplanen.

Der Artikel berichtet von den Kulturhighlights Kölns.

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Ohne L. Fritz Gruber wäre der Bestand des Kölner Ludwig-Museums um einen entscheidenden Teil ärmer. Dem großen Ausstellungsmacher verdankt es seine Sammlung zur Kunst- und Kulturgeschichte der Fotografie. Seit letztem Jahr gehört dazu das Man-Ray-Archiv, das es ab dem 31. Januar nun auch öffentlich zu sehen geben wird.

Man Ray

Im September 2012 erwarb das Museum Ludwig mithilfe der Kulturstiftung der Länder und der Kunststiftung NRW eine ungewöhnliche Sammlung von Fotografien, Objekten, Archivalien, Korrespondenzen und signierten Ausstellungspublikationen eines der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts: Man Ray.    [...mehr]


Dem Morgenstern sind sie ganz sicher nicht gefolgt, als es sie nach Köln trieb, denn da war von ihnen schon lange nicht mehr allzu viel übrig. Doch als die Gebeine der heiligen drei Könige 1164 an den Rhein gebracht wurden, war das historisch ein echter Wendepunkt, denn hier begann der Bau des Doms und der Wachstum der Stadt selber. Ein neues Buch erforscht jetzt die Hintergründe.

Es ist schon eine feierliche Angelegenheit, wenn einmal im Jahr der Dreikönigenschrein geöffnet wird. Zu sehen gibt es lediglich drei Schädel mit goldenen Kronen und ein eben solches Gitter mit den Namen der sagenumwobenen Herrscher, die es einst nach Bethlehem gezogen haben soll. Doch gehören die Gebeine wirklich zu den biblischen Gestalten?    [...mehr]


Längst ein traditionelles Event in der Domstadt, eröffnet die Interior Design Week Köln unter dem Namen „Passagen“ am 14. Januar die internationale Designsaison. Für eine Woche dreht sich dann an vielen Orten in der Stadt alles um aktuelle Trends und Tendenzen im Design. Auch einige Museen sind mit dabei.

Als größte deutsche Designveranstaltung hat man einen Ruf zu verlieren, wenn man das gute Niveau der Vorjahre nicht aufrecht erhalten kann. Bei den Kölner „Passagen“ muss sich da wohl aber niemand Sorgen machen. Über 200 qualitativ hochwertige Shows werden auch diesmal wieder belegen, dass Design sich zurecht auf Rhein reimt.    [...mehr]


Ab dem 7. Januar ist Köln Schauplatz einer neuen Serie, doch die Begeisterung darüber darf sich in Grenzen halten, denn der produzierende Sender ist RTL2. 120 Folgen sind erst einmal geplant, danach entscheidet die Quote. Schauplatz ist unter anderem die „Kunstbar“ am Hauptbahnhof.

Nach dem Vorbild von „Berlin – Tag und Nacht“ startet mit „Köln 50667“ ein weiterer Fall von sogenannter „Scripted Reality“ im deutschen Fernsehen. Unter dem Begriff versteht man im Allgemeinen das Vorgaukeln authentischer Personen und Ereignisse, während in Wahrheit alles auf einem mehr oder weniger festen Drehbuch beruht.    [...mehr]


Dass Köln bis in die 80er Jahre hinein Deutschlands Jazz-Zentrum Nummer 1 war, mag außerhalb der Szene eher unbekannt sein. Ein eintägiges Festival trägt seit vergangenem Jahr dazu bei, nicht nur an die einstige Vormachtstellung zu erinnern, sondern auch auf die weiterhin relevante Rolle von Jazzmusikern aus Köln aufmerksam zu machen.

Für die Saxophonistin Angelika Niescier war ein Besuch des seit 2008 bestehenden New Yorker Winter-Jazzfestes offenbar so beeindruckend ausgefallen, dass sie spontan beschloss, ein ähnliches Event in ihrer Heimatstadt zu etablieren. Gemeinsam mit der Initiative Kölner Jazz Haus e.V. war der Plan schnell in die Tat umgesetzt und ein neues Festival geboren.    [...mehr]


Und wieder beginnt die Kölner Festivalsaison bereits im Januar. Zum bereits fünften Mal wird die Stadt an sechs Tagen mit Bands, Partys und Clubabenden aufgemischt, von denen viele nicht einmal Eintritt kosten. Start ist der 14.01.

Als eine Art Vorbote der c/o pop und zugleich auch vom selben Team organisiert, sorgt die Cologne Music Week in der ansonsten eher verhaltenen Zeit zwischen Silvester und Karneval für jede Menge Gelegenheiten zum Feiern. Rund dreißig Veranstaltungen haben musikalisch einiges zu bieten.    [...mehr]


Beheimatet im Schloss Wahn bietet die Theaterwissenschaftliche Sammlung der Universität zu Köln von jeher ein schier unüberschaubares Angebot an Materialien für spannende Ausstellungen rund um die Bretter, die bekanntlich die Welt bedeuten. Aktuell lässt sich im Museum für Angewandte Kunst eine umfangreiche Anzahl von Exponaten bestaunen.

Oper am Habsburgerring

„Raum-Maschine Theater: Szene und Architektur“ lautet der etwas arg prätentiös gewählte Ausstellungstitel, von dem man sich jedoch nicht abschrecken lassen sollte. Denn was es da bis zum 10. März im Kölner MAKK zu sehen gibt, dürfte nicht nur eingefleischte Theaterfreunde faszinieren.    [...mehr]


Während der Buchhandel und die Verlage über Umsatzrückgänge jammern, setzt die lit. Cologne konsequent auf Expansion. Nie zuvor gab es im Programm so viele Veranstaltungen wie 2013. Der Bereich Kinder- und Jugendliteratur alleine wurde um ganze 30 Prozent gesteigert. Jede Menge Prominenz ist selbstverständlich wieder mit dabei.

lit. Cologne 2013

Dass sich das Kölner Literaturfestival zu einem derartigen Erfolgsmodell entwickeln würden, haben sich die Initiatoren vor 13 Jahren vermutlich zwar erträumt, aber realistisch mag das selbst ihnen damals nicht erschienen sein. Jetzt wartet die lit. Cologne vom 6. bis 16. März erneut mit einem Angebot auf, das umfangreicher kaum sein könnte.    [...mehr]


Die Grundidee an sich ist bereits verblüffend: Ein A-Capella-Chor aus rund vierzig Mitgliedern singt ausschließlich Filmmusik, und das ganz ohne musikalische Begleitung. Mit dieser Programmvorgabe gründete sich 2009 der Kölner Filmhaus Chor. Am 1. und 2. Dezember präsentiert er im Brunosaal Klettenberg eine Auswahl von Kompositionen aus Horror- und Science-Fiction-Filmen.

Zweimal im Jahr bietet der Kölner Filmhaus Chor ein Live-Programm, das die Grenzen eines normalen Konzerts mit deutlichem Augenzwinkern gerne überschreitet. Ein bisschen Show, ein bisschen Comedy ist immer dabei, wenn die vierzig Sänger unter der Leitung von Guido Preuß bekannte Melodien aus Film und Fernsehen „durch den filmmusikalischen Reißwolf“ drehen.    [...mehr]


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