Am 8. Juli ist mit der CSD-Parade wieder einmal der Höhepunkt der diesjährigen ColognePride erreicht. Doch bekanntlich wird darauf mit zahlreichen Veranstaltungen über mehrere Wochen hinweg hingearbeitet. Los geht es am 23. Juni im bei Brühl gelegenen Phantasialand mit der „Fantasypride“.

Gerade erst hat sich der amtierende US-Präsident zur Unterstützung gleichgeschlechtlicher Ehepartnerschaften ausgesprochen und sich damit im konservativen Lager nicht gerade Freunde gemacht. Homosexuellenverbände weltweit begrüßen das Statement Obamas, wenn auch so mancher findet, dass sein Bekenntnis arg spät kommt. Im Rahmen der diesjährigen ColognePride jedenfalls ist das Thema zugleich auch Motto und Bestandteil einer Initiative.    [...mehr]


Köln hat nicht nur jede Menge etablierte Kultur zu bieten, sondern bildet auch den künstlerischen Nachwuchs aus. Und damit es für die kommenden Talente ein bisschen Öffentlichkeit gibt, wurde 2008 die Biennale Cologne gegründet. Dieses Jahr findet sie zum dritten Mal statt.

Vom 12. bis 20. Mai präsentieren junge Kreativschaffende aus den Bereichen Kunst/Medien, Film, Musik/Tanz und Design ihre Arbeit in einen spartenübergreifenden Kunstparcours. Ort der Werkschau ist das Areal rund um das Kulturquartier am Neumarkt. Erstmals in diesem Jahr ist auch der Tanz als Kunstform mit dabei.    [...mehr]


Wer sich in Köln derzeit über Plakate wundert, die zum „Bunny Casting“ auffordern, während Ostern doch längst vorbei ist, hat vermutlich noch nicht mitbekommen, dass die Stadt ab September um eine neue Location nach internationalem Vorbild reicher wird: einem Playboy Club. Immerhin wird es der erste auf europäischem Festland sein.

In der rheinischen Karnevalshochburg dürfte es eigentlich gar nicht auffallen, wenn sich weibliche Servicekräfte seltsam kostümieren und dabei alle Klischees des Anti-Feminismus erfüllen. Doch Häschenohren und knappes Schwarzes sind im Playboy-Club „keine Uniform, sondern eine Berufung“ – so jedenfalls liest es sich auf der Homepage der zukünftigen Kölner Location.    [...mehr]


Für echte Fans wird es Zeit, schon mal die Dreads klarzumachen und die Camping-Ausrüstung bereitzustellen, denn vom 7. bis 9. Juli steht am Fühlinger See auch dieses Jahr wieder alles unter dem Zeichen von Reggae und verwandten Musikgenres. Zum mittlerweile 27. Mal findet das Summerjam-Festival bereits statt, und das Line-Up kann sich erneut sehen lassen.

Seit 1996 kommen Reggae-Fans einmal im Jahr aus ganz Europa nach Köln an den Fühlinger See, um in relaxter Atmosphäre ein bisschen Jamaica-Stimmung aufkommen zu lassen. Zum damaligen Zeitpunkt existierte das Festival zwar bereits ein ganzes Jahrzehnt – zunächst unter dem Namen „Reggae Sunsplash“ – doch in Köln als fester Location war man erst jetzt angekommen und ist bis heute auch dort geblieben.    [...mehr]


Wie oft man sich auch schon aus den unterschiedlichsten Gründen über die Telekom geärgert haben mag, ihr Electronic Beats Festival kann sich sehen lassen. Regelmäßig werden mehrere europäische Metropolen angesteuert, um an einem Abend genreübergreifend Clubszene und Indie auf einer Bühne zu vereinen. Nach Köln kommt das Event dieses Jahr am 24. Mai.

Die Domstadt bietet dabei zugleich auch die erste 2012er Anlaufstelle auf deutschem Boden für das Festival insgesamt. Eventlocation ist das E-Werk in der Schanzenstraße. Insgesamt sechs Acts kommen ab 21 Uhr zu Gehör, und so wird der Abend wohl etwas länger werden. Umso erfreulicher das entgegenkommende Preis-/Leistungsverhältnis. Bis zum 15. April ist man für 17, danach für 23 Euro dabei – VVK nicht eingerechnet.    [...mehr]


Seit Umberto Ecos Weltbestseller „Der Name der Rose“ ist das Mittelalter ein beliebtes Spielfeld für allerlei Kriminalliteratur von mal mehr, mal weniger unterhaltsamer Qualität. Für Köln hat sich gleich ein eigenes Untergenre etabliert, das sozusagen die historische Variante der beliebten Regionalkrimis ausmacht. Aktuelles Beispiel mit realem Hintergrund: „Domfeuer“.

Domfeuer

Der bekannteste Mittelalter-Krimi mit Kölner Lokalkolorit ist fraglos immer noch „Tod und Teufel“ von Bestseller-Autor Frank Schätzing. Die eine oder andere Ähnlichkeit mag man im aktuellen Roman von Dennis Vlaminck sicherlich finden, doch schließlich geht es ja nicht darum, das Rad neu zu erfinden, sondern eine spannende Geschichte vor dem Hintergrund der historischen Domstadt zu erzählen.    [...mehr]


Seit der 1984er Wiedereröffnung des Kölnische Stadtmuseum hängt eine bemerkenswerte Tafelmalerei im Eingangsbereich. Der Kölner Maler Raffael Becker hatte das Bild 1974 unter dem Titel „Weiberfastnacht – Rosenmontag – Aschermittwoch“ als Karnevalstriptychon angelegt, und so gibt es eine Menge wiederzuerkennen, was die tollen Tage am Rhein ausmachen. Das Museum widmet dem Künstler im Juni eine eigene Ausstellung.

Raffael Becker, Kölner Weihnachtsmarkt

Bereits 1988 und 2002 war Raffael Becker Gegenstand einer Ausstellung im Kölnischen Stadtmuseum gewesen. Das muss niemanden wundern, denn der in Sülz lebende, mittlerweile 90-jährige Künstler hat die Stadt immer wieder in seinen Arbeiten thematisiert. Von historischer Bedeutung sind dabei vor allem seine Zeichnungen aus den Jahren 1945 bis 1947, in denen er die Nachkriegszeit im Schatten des Doms darstellt.    [...mehr]


Ganz egal, ob man selber mit dem Gedanken spielt, ein passendes Studium in Angriff zu nehmen, oder ob man einfach nur mal sehen will, was an der Internationalen Filmschule Köln so gemacht wird, am Tag der offenen Tür sind alle willkommen. Dieses Jahr findet er am 5. Mai in der Zeit von 11 bis 18 Uhr statt.

Gespräche mit Professoren, Mitarbeitern, Studierenden und Absolventen führen, Einblicke in die unterschiedlichen Studiengänge erhalten, oder sich einfach nur ansehen, was für Filme in den letzten Jahren an der ifs entstanden ist – einen Tag lang ist das auch dieses Jahr wieder möglich.    [...mehr]


Noch ein Reiseführer durch die Domstadt, mag man denken, doch für desinteressiertes Schulterzucken ist die Idee viel zu originell: 13 Kölner Kulturschaffende stellen auf einem neuen Audioguide ihre Kölner Lieblingsorte vor, und dabei kommt auch schon mal ganz Persönliches zu Gehör. Zudem ist das Vergnügen völlig kostenlos.

Prominent promeniert

Persönliche Reiseführer sind derzeit in, und mit „We are Cologne“ hat auch Köln bereits eine interessante Variante zu bieten. Das Aufeinandertreffen von Geheimtipps und persönlichem Bezug zu bestimmten Orten hat seinen speziellen Reiz und lädt zum Entdecken ein. Mit ähnlicher Ausrichtung ergab sich wohl auch die Idee hinter „Prominent promeniert“.    [...mehr]


Das Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln hat für den 23. April eine Fachveranstaltung zum Thema „nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln“ angesetzt. Fachleute präsentieren und diskutieren unterschiedliche Seiten der Problematik. Zudem werden zwei Dokumentationen gezeigt.

Die Verschwendung von Lebensmitteln und die kurzsichtige, von Strukturen der Globalisierung bestimmte Importlage sind mittlerweile ein breit diskutiertes Thema. Erfreulich also, dass Köln hier im Rahmen einer Fachveranstaltungen zur Diskussion anregen will. Weniger erfreulich: Die Veranstaltung im Rautenstrauch-Joest-Museum ist nicht öffentlich.    [...mehr]


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