Die Cologne Music Week war und ist wieder einmal ein voller Erfolg. Das sechs Tage andauernde Minifestival ist wie jedes Jahr wieder ein gut besuchtes Event.

Die c/o pop veranstaltet seit 2009 die Cologne Music Week und besetzt damit den Kölner Eventkalender gleich zu Beginn des Jahres mit einer erstklassigen Veranstaltung. Zahlreiche Künstler, die sich bisher noch nicht auf dem Musikmarkt etablieren konnten geben sich jährlich in einer Woche Mitte bis Ende Januar die Ehre. In Locations wie beispielsweise der Bar „Zum scheuen Reh”, dem Club „Bahnhof Ehrenfeld” oder dem Kulturcafé Lichtung” durfte zudem im Rahmen eines einzigartigen Partyprogramms bis spät in die Nacht getanzt werden.    [...mehr]


Dieses Jahr wäre der US-Komponist John Cage 100 Jahre alt geworden. Für die Veranstalter des Kölner Musikfestivals „Acht Brücken“ Grund genug, den großen Avantgardisten 2012 ins Zentrum zu stellen. Dass es allerdings zwischen dem 29. April und 6. Mai keineswegs nur Cage-Kompositionen zu hören gibt, versteht sich von selbst.

Acht Brücken

Mehr oder weniger als offizieller Nachfolger der im Sande verlaufenen Musik-Triennale war das Acht-Brücken-Festival im vergangenen Jahr initiiert worden und hatte sich mit Pierre Boulez direkt einmal einen gewichtigen Namen zum Thema der ersten Ausgabe gewählt. Mit Cage legt man die Latte jetzt noch um Einiges höher und schafft zudem echten Köln-Bezug.    [...mehr]


Seit dem 12. Januar können sich Interessenten bei der Internet-Verwaltung ICANN um Webadressen mit neuen Endungen bewerben, die den Namen einer jeweiligen Stadt tragen. Für Köln lauten diese koeln.de und colonia.de, und von offizieller Seite verspricht man sich davon eine Menge.

Der Antrag auf eine der neuen Domain-Endungen ist an sich keine günstige Angelegenheit. 120.000 Euro muss man auf den Tisch legen. Privatpersonen sind von vornherein ausgeschlossen. Die Stadt Köln findet das Geld allerdings gut investiert und hat die Rechte bereits ausgeschrieben.    [...mehr]


Wenn es so etwas wie kölsche Demokratie gibt, dann erweist sich die Kneipentour „Loss mer singe“ als exemplarisch für Wahlverfahren und Entscheidungskriterien. Längst ist die Sing- und Schunkelveranstaltung vor Karneval eine echte Kölner Tradition geworden. 50 Locations sind dieses Jahr dabei.

Unglaubliche rund 400 neue Titel erscheinen jedes Jahr, die sich um Köln oder den Kölner Karneval drehen. Welche Lieder jedoch zu Sessionslieblingen oder gar Klassikern werden, hängt nicht zuletzt vom Mitsing- und Schunkelpotential ab. Die Eventreihe „Loss mer singe“ testet schon vor der Hochphase des Sitzungs- und Straßenkarnevals aus, was am besten ankommt.    [...mehr]


So fröhlich und harmlos sich der Kölner Karneval heute gibt, so dunkel war seine Geschichte in den Zeiten des NS-Regimes. Von der Sitzung bis zum Rosenmontagszug wurde von den Machthabern alles genau kontrolliert und instrumentalisiert. Eine Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum widmet sich derzeit ausführlich diesem Thema.

EL-DE-Haus

Das Bild vom Kölner Karneval unter nationalsozialistischer Herrschaft hatte lange Zeit nicht nur äußerst wenig mit der Realität zu tun, sondern verhinderte auch eine detaillierte Auseinandersetzung mit den tatsächlichen historischen Verhältnissen. Erst zu Beginn des neuen Jahrtausends setzte die kritische Auseinandersetzung in breiterer Form ein und half, die irrige Sicht auf das bunte Treiben am Rhein zu korrigieren.    [...mehr]


Dass weltweit keine Stadt so viele eigene Lieder hat wie Köln, ist allgemein bekannt. Wie umfangreich die kölsche Metropole bis in die Gegenwart hinein aber auch auf Film gebannt wurde, kann durchaus für Verwunderung sorgen. Eine umfangreiche Publikation von FilmInitiativ Köln e.V. ermöglicht hier einen detaillierten Einblick.

Köln im Film

Beachtliche rund 6000 Filme aus und über Köln haben die Autoren Christa Aretz und Irene Schoor für ihr Buch zusammengetragen. Von den ersten Aufnahmen im Jahr 1895 bis in die jüngere Vergangenheit hinein bietet „Köln im Film“ mithilfe zahlreicher historischer Dokumente, Fotos und Interviews mit lokalen Branchenvertretern eine echte Filmhistorie der Domstadt.    [...mehr]


Während ein großes Kölner Filmfestival weiterhin Utopie zu bleiben scheint, halten sich viele kleinere Spartenvarianten langfristig aufrecht. Ein Beispiel ist das Dokumentarfilmfest Köln, das dieses Jahr bereits zum 14. Mal stattfindet und erneut einen Teil seines Programms in den Partnerstädten Münster und Bochum vorstellt.

Stranger than Fiction

Veranstaltet von der Kino Gesellschaft Köln und unterstützt vom Kulturamt der Stadt, präsentiert das Dokumentarfilmfest „Stranger than Fiction“ vom 18. bis 25. Januar insgesamt 14 Filme internationaler, nationaler aber auch dezidiert regionaler Herkunft. Gerade Filmemachern aus NRW will das Festival eine Plattform bieten, auf der neue Produktionen einem breiteren Publikum vorgestellt werden können.    [...mehr]


Schwedenfans gibt es auch in Köln, nicht umsonst wurde dort eine Deutsch-Schwedische Gemeinschaft mit regelmäßigem Stammtisch gegründet. Dort wird von Schwedenurlaub, Wanderungen und kulturellen Besonderheiten erzählt.

Schweden ist eines der schönsten Urlaubsziele und besonders für Familien eine attraktive Alternative zum All-inklusive-Club-Urlaub. Abseits vom Touristenrummel und überfüllten Stränden lässt Schweden den Familienurlaub zu einem besonderen Erlebnis werden.    [...mehr]


Man mag es kaum glaube, aber das Konzept des Ambientfestivals mit dem kitschig anmutenden Titel „Zivilisation der Liebe“ geht bereits ins siebte Jahr. Die kontemplative Konzertreihe in der Basilika St. Aposteln setzt dabei wie gewohnt auf Ambient, Elektronik und neuere Klassik. Erstmals findet auch ein begleitendes Symposium statt.

Wer sich zwischen dem 19. und 22. Januar eines der Konzerte in der Basilika von St. Aposteln besucht, muss weder bibelfest sein noch überhaupt irgendeiner Konfession angehören. Auch setzt das Ambientfestival „Zivilisation der Liebe“ keineswegs auf klassische Kirchenmusik. Mystisch-meditativ geht es jedoch in jedem Fall zu.    [...mehr]


Bereits zum vierten Mal findet vom 16. bis 21. Januar parallel zu den „Passagen“ und der Internationalen Möbelmesse Köln die Cologne Music Week statt. Für die Domstadt ist es wieder einmal das erste Festival des Jahres, für viele Nachwuchsbands sogar das erste überhaupt. Zentrum ist erneut der Stadtgarten.

2009 hatten die Macher der c/o pop erstmals über mehrere Tage hinweg eine Reihe von Gratiskonzerten veranstaltet, bei denen bis dato unbekannte lokale und regionale Nachwuchsbands die Chance hatten, sich einen breiteren Publikum vorzustellen. Die Beliebtheit der abendlichen Veranstaltungsreihe über knapp eine Woche hinweg wird auch im vierten Jahr ungebrochen sein.    [...mehr]


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