In einer neuen Dokureihe aus dem Hause „Terra X“ stellt das ZDF drei „Superbauten“ auf hiesigem Boden vor. Aufwendige Computeranimationen erlauben einen Einblick in Historie und Architektur, die anderweitig kaum möglich wären. Den Auftakt macht der Kölner Dom am 14. März um 19.30 Uhr.

Zahlreiche Rätsel ranken sich um das Wahrzeichen Kölns, die zum Teil so abenteuerliche Antworten provozieren, dass man befürchten muss, Erich von Däniken sei hier am Werk gewesen. Woher zum Beispiel wussten die mittelalterlichen Baumeister, wie man das Einstürzen des gigantischen Daches bei Starkregen verhindern kann? Eine Folge aus der ZDF-Reihe „Terra X“ will sich hier um Aufklärung bemühen. [...mehr]
Für manchen eine echte Seuche, für andere ein Segen: Apps - die kleinen Anwendungen, die dem iPhone erst seine wahre Existenzberechtigung zu geben scheinen. Nichts, was es da nicht gibt, und das meiste ist ziemlich überflüssig. Im Fall des Audioguides „Kölner Dom“ sieht das schon anders aus. Hier kommen moderne Lifestyle-Technologie und Weltkulturerbe in einer durchaus interessanten Anwendung zusammen.

„Kunst und Kultur mobil – Audioführungen für unterwegs“ heißt eine Reihe von Apps, die das iPhone zum Kulturträger machen. Kompakte Infos zu Geschichte, Bedeutung und Funktion von historischen Bauwerken lassen sich hier schnell und unkompliziert auf das eigene Endgerät bringen, und am Ende ist man (hoffentlich) schlauer als zuvor. [...mehr]
Köln ist das Tor zur Welt – jedenfalls für das Ensemblenetzwerk „Freihandelszone“. Denn bereist zum vierten Mal werden dieses Jahr internationale Künstler der Tanz- und Theaterszene in die Domstadt eingeladen, um ihre Kunst zu zeigen. Ganze vier Monate dauert das ungewöhnliche Festival. Beginn ist der 6. März.
Im Grunde ein echtes Kontrastprogramm zum Kölner Karneval. Während die Alaaf-Fraktion nicht unbedingt für große Feingeistigkeit steht, ist „Globalize: Cologne“ eine echte Hochkulturoffensive. Wer schon bei den Namen der vier veranstaltenden Ensembles der „Freihandelszone“ schlucken muss, nimmt besser Abstand. A.TONAL.THEATER, Futur3, MOUVOIR und theater-51grad.com stehen jedenfalls nicht gerade für Kamelle und Wildbützen.
Umso mehr lohnt ein Blick auf das Konzept des Tanz- und Theaterfestivals. Von März bis Juli werden dort hochkarätige Künstlergruppen aus Frankreich, Afrika, Chile, den USA, der Ukraine, Belgien und England nach Köln eingeladen, um sich mit den Mitgliedern der „Freihandelszone“ zu messen und das Publikum an einer Art künstlerischen Globalisierung teilhaben zu lassen. Partner der Kölner sind dieses Jahr zusätzlich die Kunstmetropole Berlin und Dock 11. [...mehr]
Da es in Köln mehr zu entdecken gibt, als man gemeinhin glaubt, und sich der Kölner gerne Ecken seiner Stadt zeigen lässt, die er noch gar nicht kennt, hat das Stadtentdeckungsfestival „Expedition Colonia“ seit mittlerweile sechs Jahren regen Zulauf. 2010 gibt es vom 3. bis zum 25. April insgesamt 230 ungewöhnliche Führungen durch die Domstadt.
Achim Rohde vom Festivalteam nennt seine Veranstaltungsreihe eine Art „Sendung mit der Maus für Erwachsene“. Denn vom Deutschen Stuabarchiv hat ganz sicher noch niemand etwas gehört, und dass ein 461 Meter langer Fernwärmetunnel unter dem Rhein vom Messegelände in Köln-Deutz bis zum Breslauer Platz das Fernwärmenetz von Deutz und Innenstadt miteinander verbindet, mag man zwar schon mal gehört haben, aber dass man dort auch einen unterirdischen Spaziergang absolvieren kann, ist vielen sicher eher neu. [...mehr]
Ein Museum, das sich ohne öffentliche Zuschüsse von ganz alleine trägt? Gibt es, und zwar in Köln. Begehrt genug sind die Ausstellungsgegenstände ohnehin schon, denn sie drehen sich alle um das Thema Schokolade – und wer kann da schon Nein sagen? Seit 1993 bietet die Stadt die ungewöhnliche Attraktion und zieht auch schonmal internationale Prominenz an.

Leonardo Di Caprio ist hier schon gesehen worden, aber wer konnte ihm das auch verdenken? Ein ganzes Museum, das sich ausschließlich mit Geschichte und Herstellung von Schokolade beschäftigt, gibt es in dieser Form eben nur in Köln. An der Nordspitze des Rheinauhafens gelegen, ist das Gebäude zudem ein echtes Schmuckstück auf dem Weg nach Rodenkirchen. [...mehr]
Nach der Session ist vor der Session. In Köln herrscht eigentlich irgendwie immer Karneval, denn wenn am Aschermittwoch auch offiziell erstmal Pause ist, planen die Vereine und Veranstalter schon wieder für den nächsten 11.11. Wichtigste Anlaufstelle ist hierbei die Messe InterKarneval. Begleitet wird sie auch 2010 wieder von den Deutschen Meisterschaften der Männerballette.

Vom 25. bis 27. Juni gibt es nach 4 Monaten Durststrecke – endlich, wie so mancher Kölner sicher hinzufügen mag – wieder Karneval satt. Bis zum Sessionsbeginn ist dann zwar noch eine Weile hin, der wichtigste Branchentreff jedoch setzt diese kaum zu ertragende Tatsache vorübergehend außer Kraft. Die „Erlebnismesse für Karneval und Brauchtum“ in den Kölner Messehallen zeigt bereits zur Jahresmitte die Trends und Neuheiten der kommenden Session. [...mehr]
Ein Roggenbrötchen mit altem Holländer nennt der Kölner traditionell „Halver Hahn“. Perfekt wird der original kölsche Snack aber erst mit einer würzigen Schicht Senf oben drauf. Und für den gibt es in der Stadt gleich zwei interessante Anlaufstellen inklusive Senf-Museum.
Die Historische Senfmühle Anno 1810 und der Kölner Senfladen stehen sich schon aufgrund ihrer räumlichen Distanz nicht gegenseitig im Weg. Betrachtet man beide jedoch im direkten Vergleich, sieht man auch zwei gänzlich unterschiedliche Konzepte. Hier stehen deutlich Tradition gegen Moderne. [...mehr]
Der Kölner an sich lässt schon mal gern Fünfe gerade sein. Manchmal allerdings geht selbst dem entspanntesten Bürger so manche Entscheidung der Stadtpolitik zu weit. Der geplante Abriss des traditionellen Schauspielhauses inklusive Neubau sorgt schon eine Weile für jede Menge Zündstoff. Zwei Initiativen starteten nun jüngst ein Bürgerbegehren, das die scheinbar beschlossenen Sache wieder zur Diskussion bringen will.

Mit weniger als der Hälfte seiner Mitglieder hatte der Rat der Stadt Köln im Dezember vergangenen Jahres den Abriss des Schauspielhauses und der zugehörigen Opernterrassen, sowie einen Neubau an selber Stelle beschlossen. Gegner dieser Maßnahme ärgert dabei nicht nur, dass hier ein historisch bedeutender Bau der 50er Jahre dem Erdboden gleichgemacht wird, sondern vor allem auch der hohe Kostenapparat, der dabei entsteht. Eine Sanierung des Gebäudes würde, so die Experten, mehrere Millionen Euro sparen. [...mehr]
Für Zugereiste ein echtes Phänomen: Beginnend mit dem 11.11. scheint ganz Köln Kopf zu stehen. Richtig schlimm wird es dann zu Weiberfastnacht, und bis Aschermittwoch befindet sich Stadt gänzlich im Ausnahmezustand. Eine Art Karnevalsguide für Einsteiger hat WDR-Moderatorin Christine Westermann nun zusammen mit Fotograf Stefan Worring vorgelegt.

Für den gebürtigen Kölner ist Karneval so natürlich wie der Wechsel von Ebbe und Flut. Wer allerdings von außen auf das bunte Treiben blickt, darf sich schon mal wundern, wie eine ganze Stadt quasi von heute auf morgen alle Regeln über Bord schmeißt und dabei doch völlig friedlich bleibt. Wer also könnte das rheinische Jeckentum dem Außenstehenden besser erklären als jemand, der zwar selber kein Einbeborener ist, aber das Phänomen seit Jahren vor Ort erkundet? [...mehr]
Bislang waren Wolfgang Niedecken und der Kölner Karneval – zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung – einander spinnefeind. Umso überraschender wurde seine Bereitschaft aufgenommen, für den kommenden Rosenmontagszug zwei Wagenmotive mit politischem Hintergrund zu entwerfen.
Im Allgemeinen haben Karnevalshasser immer gerne mitgesungen, wenn BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken intonierte, er bliebe „nit för Kooche“ an Karneval in Köln. Heute glättet er die Wogen und betont, das Lied seie in einem bestimmten Zusammenhang und zu einer ganz anderen Zeit entstanden. Als Kind habe er am Severinstor immer den Rosenmontagszug bestaunt und selber einmal als Karnevalsprinz auf der Bühne gestanden. Kann man sich mehr zu seiner Heimatstadt bekennen? Kaum. [...mehr]


