Beiträge vom: September, 2008


Autor: Ariane

In den Wochen vom 16. Oktober bis zum 1. November findet in Köln das 18. internationale Comedy-Festival statt. Auf 135 Veranstaltungen werden ihnen 222 Künstler in 22 Spielorten präsentiert.

Der deutsche Comedy-Preis wird schon seit Jahren vom TV-Sender RTL ausgestrahlt, wenn sie aber live dabei sein wollen, haben sie auch in diesem Jahr wieder die Chance dazu. Im Rahmen des Comedy-Festivals findet am 21. Oktober die Aufzeichnung des Comedy-”Oscars” statt.

Moderiert von Dieter Nuhr und mit Stars wie Otto Walkes, Atze Schröder oder Jürgen von der Lippe, wird es auch in diesem Jahr wieder viel zu Lachen geben.

Auch der Meister selbst wird in diesem Jahr dabei sein. Mario Barth ruht sich nicht auf seinem Weltrekord mit über 70. 000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion aus, sondern wird gleich am Eröffnungstag in der bereits ausverkauften Kölnarena auftreten.    [...mehr]



Autor: Ariane

Köln - an diesem Wochenende Nazi-frei! © flickr / Libertinus

Mit einer Menschenkette in der Altstadt haben Kölns Bürger am Samstag die geplante Anti-Islamismus-Kundgebung der rechten Organisation “Pro Köln” verhindert.

Es kam dabei zu einigen Problemen mit linksradikalen Steinewerfern und das ist schade - die Hauptsache aber ist erfreulich: Die Demonstration der rechten Szene wurde durch massenhaftes Auftreten friedlicher Kölner Bürger verhindert.

Nachdem der Bau der islamischen Moschee in Köln beschlossene Sache geworden war, hatten die feinen Herren von der Köln Pro eine Veranstaltung geplant, auf der mit Schärfe gegen die “Islamisierung” unserer armen Stadt gehetzt werden sollte. Nur, die Kundgeber kamen am Samstag nicht in die Altstadt rein, weil da eine Menge Menschen mit verschränkten Armen herumstanden. Schließlich wurde die Kundgebung von der Polizei verboten und die 300 Rechten mussten unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren.

Wunderbar, Köln! Das nächste Mal vielleicht noch ohne gewalttätige Proteste und Steinwürfe, aber auch so bin ich echt stolz auf dich!

Quelle: Koeln.de

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Autor: Christophe

Konzert gegen Rassismus in Köln©flickr maleika2006

Am kommenden Samstag (20.9.) werden wieder zahlreiche Künstler auftreten um damit ihren Unmut gegenüber dem Rechtsradikalismus zu demonstrieren.

Die rechtextreme Organisation „Pro-NRW“ wird am selben Tag einen „Anti-Islamisierungs-Kongress“ in Köln austragen, was Anlass für die Organisatoren der „Arsch huh AG“ war, eine Gegenkundgebung zu organisieren.

Die Künstler des „Köln-stellt-sich-quer-Bündnis“, zu denen unter anderem BAP, Die Höhner, Zeltinger, Köster & Hocker, Brings und Klee gehören, werden bereits am frühen morgen auf dem Roncalliplatz auftreten. Oberbürgermeister Fritz Schramma wird ab 10 Uhr eine Rede halten und die Bürger dazu aufrufen mehr Zivilcourage zu zeigen und dem „braunen Gedankengut“ in Deutschland die kalte Schulter zu zeigen.

Erst im Mai wurde in Köln das „ibs“ eingerichtet. Die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus eingerichtet. Diese hat sich zur Aufgabe gemacht, dem Rechtsextremismus alle rechtsstaatlichen Mittel entgegenzusetzen.

Wann? 20. September ab neun Uhr

Wo? auf dem Roncalliplatz    [...mehr]



Autor: Ariane

Wenn sie Köln besuchen kommen sie um einem Besuch des städtischen Museums nicht herum. Hier können sie sich, vielleicht sogar nach einer Stadtführung, noch einmal ganz in Ruhe selbst mit der Geschichte, der Wirtschaft und des Alltagsleben Kölns und seiner Bewohner beschäftigen.

Bei einem Rundgang werden sie zunächst mit den für Köln zu typischen Dingen wie Klüngel, Kölsch, Karneval, Kölnisch Wasser und dem in Köln erfundenem Otto- Motor und Ford bekannt gemacht. Anschließend können sie sich bis ins Mittelalter zurückversetzten lassen und die Geschichte Kölns bis zur Gegenwart nachvollziehen.

Köln©flickr colr.com

Während des Mittelalters gab es nördlich der Alpen keine Stadt die größer war als Köln. Am Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Köln sogar 20 Jahre zu Frankreich, da die französischen Truppen sie 1794 besetzten.

Im letzten Teil der Ausstellung können sie kulturelle und wirtschaftsgeschichtliche Themen bestaunen. Präsentiert werden Volksfrömmigkeit, Reformation und jüdisches Leben.

Die 1388 von Bürgern gegründete Universität findet genauso Beachtung, wie Bürgertum und Wohnkultur, Wirtschaft und Verkehr in Köln. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Jahren 1600 und um 1900.

Eine interessante Ausstellung, die nicht nur für Schüler- und Studenten interessant ist. Auch geschichtsinteressierte Leute kommen voll auf ihre Kosten und können möglicherweise noch dazu lernen.    [...mehr]



Autor: Ariane

Seit Neuestem gibt es auf dem Flughafen Köln/Bonn sogenannte „Klima-Counter“. Hier kann der Passagier sich ausrechnen lassen, wieviel CO2 – Emissionen durch seinen Flug in die Luft gepustet werden. Dabei gibt man einfach den Zielflughafen an und es erscheint die Menge, sowie der Preis den man zahlen könnte um anderswo entsprechende Maßnahmen zur Verringerung zu finanzieren.

Flughafen Köln/Bonn Bahnhof © Flickr /yisris

Ein Flug von Köln/Bonn nach Berlin liegt im Bereich von sechs Euro. Nach New York wären es 33 Euro. Dabei muss man nicht den angezeigten Betrag zahlen, die Zahlung ist sowieso freiwillig, man kann den Betrag auch ändern.
Das Ganze wird durch myclimate organisiert. Mit dem Betrag werden Klimaprojekte, zum Beispiel in Indien, ermöglicht. Der Kooperationspartner des Flughafens garantiert, dass 80 % des Betrages in solche Projekte überführt werden.
Stellt sich doch aber die Frage, was tut der Flughafen – außer der Aufstellung der Counters –  für den Klimaschutz. Hier werden ja die Passagiere zur Kasse gebeten.    [...mehr]