Beiträge vom: August, 2009


Autor: Thomas

Industrielände mit Endzeitflair, die von Machinen auf zwei Beinen bevölkert werden, gibt es nicht nur im Kino. Was da nämlich verdächtig nach „Terminator“ klingt, findet in Köln unter dem Namen „Robodonien“ bereits zum zweiten Mal statt. Vom 18. bis 20. September lässt das Kunstevent mit Installationen und kinetischen Objekten auf dem Odonien-Gelände an der berüchtigten Hornstraße Science-Fiction-Träume wahr werden.

Das odonische Staatsoberhaupt Odo Rumpf lädt ein, und Künstler aus ganz Europa nutzen die Gelegenheit, um ihren eisernen Kreaturen, Maschinenwesen, beweglichen Installationen, Skulpturen, Plastiken, pyrotechnischen Performances, aber auch akustischen Zukunftsvisionen freien Lauf zu lassen. Ein Riesenspektakel war das letztjährige Roboter-Kunst-Festival allemal. 2009 wird kaum weniger zu bestaunen sein.    [...mehr]



Autor: Thomas

Das Medium Film ist mittlerweile über einhundert Jahre alt. Wer dabei aber ausschließlich an das Kino denkt, vergisst schnell, wie viel dokumentarisches Material zum echten Zeitzeugen auf Zelluloid geworden ist. Eben dieser Gedanke lag dem DVD-Projekt „Mein Köln“ zugrunde. Möglichst viel privates Filmmaterial wollte man zusammenbringen, und damit einen ganz eigenen Blick auf die Stadtgeschichte werfen. Herausgekommen sind umfangreiche 4 DVDs.

Welches enorme Feedback sich einstellen würde, hatten die drei großen Kölner Tageszeitungen vermutlich nicht erwartet, als sie ihre Leser dazu aufriefen, nach altem Filmmaterial über die Domstadt zu suchen und es für eine umfassende Dokumentation zur Verfügung zu stellen. Kölner Stadt-Anzeiger, Kölnische Rundschau und Express hatten für das Gemeinschaftsprojekt den Kölner Filmproduzenten Hermann Rheindorf ins Spiel gebracht, der zuvor bereits das vielbeachtete Projekt “Köln 1945 - Nahaufnahmen” realisiert hatte. Jetzt lag es an den Bürgern der Stadt, Material bereitzustellen.    [...mehr]



Autor: Thomas

Dass sich in Köln ausführlich schlemmen lässt, muss niemanden wundern. Die Gastronomiedichte ist ausgesprochen hoch und das Angebot vielfältig. Wo aber trennt sich die Spreu vom Weizen? Was lohnt sich unbedingt, und wo sollte man vorsichtig sein? Am besten nimmt man DEN Restaurantführer für die Kölner Szene zur Hand: Den „Goten“. Gerade erscheint das Standardwerk in einer durchweg aktualisierten Neuauflage.

Seit 2006 schreibt Restaurant-Kritiker Helmut Gote eine wöchentliche Kolumne für den Kölner Stadt-Anzeiger. Kritisch beleuchtet er dort die Gastroszene aus Köln und der näheren Umgebung. Ausführliche Testessen gehen jedem Beitrag voran, und am Schluß weiß der Leser ziemlich genau, was er von Küche, Ambiente und Personal der jeweiligen Location erwarten kann.

2008 stellte der Journalist zum ersten Mal eine Auswahl von 50 Restaurants zu einem Gastroguide zusammen, der seitdem unter dem Titel „Der Gote“ nicht nur für Touristen als ideale Orientierung im vielfältigen Angebot der Kölner Küchenszene dient. Preiswertes Essen für den alltäglichen Genuß hat dort ebenso ihren Platz wie die gastronomische Mittel- und Spitzenklasse. Wer sucht, und zwar egal welchen Gastrotypus, wird hier garantiert fündig.    [...mehr]



Autor: Thomas

Der Kölner Triathlon kann mittlerweile bereits auf eine 25-jährige Tradition zurückblicken. Was mit der Europameisterschaft 1984 begann, zog fortan jährlich eine große Anzahl begeisterter Sportler und Zuschauer in die Domstadt. 2009 sollen einige bemerkenswerte Änderungen im Streckenplan für erhöhtes Zuschauerinteresse sorgen und die Veranstaltung noch sehenswerter machen.

Bei Schließung der Online-Anmeldung am 23. August waren bereits rund 3.200 Teilnehmer registriert, drunter auch jede Menge Sportprominenz. Nach langer Pause kehren dieses Jahr zum Beispiel die Top-Triatlethen Dirk Aschmoneit, Wolfgang Dittrich und Jürgen Zäck wieder in den Wettkampf zurück. Auf ihrem Programm stehen satte 2,5 Kilometer schwimmen, 90 Kilometer radfahren und 21,1 Kilometer laufen. Für Hobbysportler also ein Unding.    [...mehr]



Autor: Thomas

Über 100 Konzerte an 25 Spielstätten, und das für gerade einmal 15 Euro – so will die Kölner Musiknacht auf Veranstaltungsorte und Musikstile aufmerksam machen, die sonst nicht allzu sehr im Rampenlicht stehen. Diesjähriges Schwerpunktthema der 8-stündigen Veranstaltung: Jazz in allen Varianten.

Bereits zum fünften Mal lädt der Initiativkreis Freie Musik (IFM) zu einem echten Kulturmarathon nach Köln. Der Zusammenschluss aus rund 400 freiberuflichen Musikern, Ensembles und Veranstaltern hatte das Eintages-Festival einst ins Leben gerufen, um zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und verstärkten Wahrnehmung der beteiligten Berufsstände aufmerksam zu machen. Für Musikfans aus Köln und Umgebung heißt das aber vor allem: Viel Live-Musik für wenig Geld.    [...mehr]



Autor: Ariane

Holiday on Ice hat bereits weltweit tausende Zuschauer mehrerer Generationen begeistert und wird nun mit dem brandneuem Programm Tropicana ab 22.01.2010 in Köln zu Gast sein. Weltberühmt Hits von Barry Manilow werden das karibische Spektakel begleiten.

Eiskunstlauf der Extraklasse und auf ganz hohem Niveau wird dem Zuschauer in der Kölnarena Lanxess geboten, wenn Holiday on Ice im Ruhrpott startet. Der Vorverkauf für dieses neue Event hat bereits begonnen.

Mit sommerlichem Flair lockt Holiday on Ice sein Publikum im frostigen Januar in die Arena. Ein weiterer Grund sich diese sensationelle Show nicht entgehen zu lassen, ist die musikalische Unterstützung von Barry Manilow. Hits wie ‘Mandy‘ und ‘Copacabana‘ liefern mitreisende Melodien bei denen es niemanden mehr auf den Sitzplätzen hält.

Holiday on Ice in Köln

Spektakuläre Akrobatik, neuartige Pyrotechnik und Lichteffekte machen diese Eisshow zu etwas ganz besonderem. Die klaten Temperaturen werden draußen vor der Tür gelassen, wenn in der Kölnarena südamerikanische Kultur Einzug hält. Fantastische Kostümen im Stil der französischen Haute Couture sind ein wahrer Augenschmaus. Die Zahlen sprechen für sich! Über  800.000 Menschen haben allein in Deutschland die letzte Saison von Holiday on Ice verfolgt.

Tickets und Preise für Holiday on Ice in Köln

Kinder bis 15 Jahren erhalten in allen Preiskategorien für alle Vorstellungen in der Woche Tickets besonders günstig. Zum Preis von 9 Euro können die Kleinen bei Holiday on Ice in Köln mit dabei sein. Am Wochenende kosten Karten für Kinder nur 50 Prozent des regulären Preises. Eintrittskarten für Erwachsene gibt es in vier Preiskategorien von 29,90 Euro bis 49,90 Euro. Bestellen kann man die Karten Online auf der Hompage der Kölnarena.    [...mehr]



Autor: Thomas

Das zweitälteste nicht-städtische Theater in Köln steht möglicherweise vor dem Aus. „Der Keller“, der neben dem Bühnenbetrieb auch als Schauspielschule tätig ist, benötigt dringend einen neuen Sponsor. Mit dem Verkauf der Immobilie, in der die Spielstätte ansässig ist, stieg der Mietpreis auf existenzgefährdende 4000 Euro.

Ob die 55. Spielzeit des Kölner Traditionstheaters zugleich auch die letzte sein wird, ist derzeit leider nicht unwahrscheinlich. Über 4 Jahrzehnte hinweg hatte Der Keller“ die Räume in der Südstadt günstig nutzen können. Die Eheleute Schwarzhaupt, denen das Haus gehörte, hatten sich gerne großzügig gezeigt und den Kulturbetrieb unterstützt.

Mittlerweile wurde die Immobilie in der Kleingedankstraße zunächst vererbt und dann verkauft. Der neue Besitzer machte von seinem Recht der Mieterhöhung Gebrauch und bezifferte die monatliche Pacht mit 4000 Euro – ein Betrag, den das Theater aus eigener Kraft kaum aufbringen kann. Zwar ist man bis 2012 theoretisch noch im Vertrag, doch ohne zusätzliche Sponsoren wird sich dieser nur schwerlich aufrecht erhalten lassen.    [...mehr]



Autor: Thomas

Wem die Kontroversen um die „Körperwelten“ des umstrittenen Plastinators Gunther von Hagen noch nicht ausreichen, kann sich ganz sicher bald über ähnliche Diskussionen zur Ausstellung „Bodies“ freuen. Pünktlich zum 4. Advent – und damit nicht gerade feinsinnig geplant – kommt die erfolgreiche US-Anatomieshow nach Köln.

Seit 2005 tourt „Bodies … The Exhibition“ um die Welt und konnte bisher über 7 Millionen Besucher zählen. Im „Museum of Science and Industry” / Florida gestartet, zog sie bald schon weiter nach New York, Mexiko City, Sao Paulo, Barcelona, Amsterdam, Prag und Wien. Auf dem Kölner Gelände der EXPO XXI macht sie am 17. Dezember nun zum ersten Mal in Deutschland Station.    [...mehr]



Autor: Ariane

Für die Auseinandersetzung und Erinnerung an den Nationalsozialismus hat die Stadt Köln 1998 das NS-Dokumentationszentrum ins Leben gerufen. Die Gedenkstätte hat sich zur bundesweit größten lokalen Einrichtung für Opfer des Nationalsozialismus entwickelt.

stolpersteine ©flickr / jphintze

Im Zentrum der Gedenkstätte steht das EL-DE-Haus

Zentrum und Ausgangspunkt ist das sogenannte EL-DE-Haus. Es wurde von 1935 bis 1945 als Zentrale der Geheimen Polizei (Gestapo) der Nationalsozialisten benutzt.

Das im Keller eingerichtete Hausgefängnis blieb erhalten. Da Häftlingszellen und die Inschriften der Insassen am eindringlichsten die Schrecken der NS-Zeit vermitteln, wurde im Zellentrakt die Gedenkstätte eingerichtet.

Die Gestapo galt als wichtigstes Herrschaftsinstrument des Nationalsozialismus.  1933 aus der politischen Polizei Preußens hervorgegangen, waren ihre westlichen Aufgaben die Überwachung der Bevölkerung und die Verfolgung von NS-Gegnern.


Dauer- und Sonderaustellungen

Die großen Dauerausstellungen auf zwei Etagen des Hauses dokumentieren die Geschichte der Stadt Köln während des Nationalsozialismus.  Sie zeigen die Geschehnisse und Entwicklungen der damaligen Gauhauptstadt in ihrer Gesamtheit und mit konkreten Beispielen wird die Vorgehensweise und Funktionsweise des NS-Regimes dargelegt.

Für die jugendlichen Besucher werden spezielle Führungen durch das Museum angeboten, die auf den jeweiligen Wissensstand der Hörer thematisch angepasst werden.
Regelmäßige Sonderausstellungen zu lokalen und überregionalen Aspekten der NS-Zeit bieten Einblicke in eine große thematische Spannbreite.

Forschungs- und Bildungseinrichtung

Das NS-Dokumentationszentrum betreibt Grundlagenforschung, deren Ergebnisse unmittelbar in die Ausstellungen, in die hauseigene Schriftenreihe und in die interaktiv nutzbare Datenbanken einfließen. Ein großes Ziel ist es die nach Kriegsende größtenteils zerstörte Aktenüberlieferung zu rekonstruieren. Die Spezialbibliothek bietet interessierten Besuchern die Möglichkeit intensive Einblicke in die Forschungsliteratur. Verschiedene Medien können in den für Gruppen geeigneten Arbeits- und Medienräumen genutzt werden.

Der Verein EL-DE-Haus des NS-Dokumentationszentrum

Neben der Aufklärung  übernimmt es gleichzeitig Bildungs- und Lernfunktionen. Der 1988 gegründete gemeinnützige Verein EL-DE-Haus unterstützt das NS-Dokumentationszentrum und organisiert eigene Initiativen zur Aufarbeitung der NS-Zeit in Köln. Er möchte ein Anlaufpunkt und Forum für alle sein, die sich mit dem Nationalsozialismus und seinen Auswirkungen auseinandersetzen wollen. So arbeitet der Verein intensiv mit Schulen, Geschichtswerkstätten, Initiativen und anderen Vereinen zusammen.

[...mehr]



Autor: Thomas

Was 2004 als Festival für elektronische Musik begann, gehört hierzulande mittlerweile zu den wichtigsten Branchenevents der Kreativindustrie. Neben einem umfangreichen Konzert- und Veranstaltungsprogramm hat die c/o pop längst auch den Convention-Charakter ausgebaut und sich zu einer wichtigen Kommunikationsplattform mit internationalem Ruf entwickelt.

Der Kölner an sich lässt sich von Natur aus nicht unterkriegen. Unwetter am Rosenmontag? Gefeiert wird trotzdem. - Als die Veranstalter der Popkomm 2003 erklärten, ihre Zelte künftig in Berlin aufzuschlagen, verlor die Domstadt zwar ihr wichtigstes Musikevent, ließ aber deshalb noch lange nicht den Kopf hängen. „Et kütt wie et kütt“, heißt es im kölschen Grundgesetz, und so lautete die Reaktion: Ein neues Festival muss her. Flugs war die c/o pop geboren und traf bereits im ersten Jahr den Nerv des Publikums – auch wenn die Ausmaße des Vorgängers noch Lichtjahre entfernt schienen.    [...mehr]


Seite 1 von 212»