Beiträge vom: Oktober, 2009


Autor: Thomas

Wer angesichts des seltsam anmutenden Festivalnamens so keine rechte Idee hat, was ihn erwartet, kommt ganz sicher nicht aus Köln. „Pänz“ heißen im kölschen Dialekt nämlich die Kinder, und das ist durchaus liebevoll gemeint. Der Jugendfilmclub Köln widmet ihnen seit mittlerweile zwei Jahrzehnten ein eigenes Filmfest. Auch im Jubiläumsjahr 2009 ist wieder die ganze Familie eingeladen, um sich an tollen Produktionen für junge Kinogänger zu erfreuen.

So mancher Film hätte es ohne das Kölner Kinderfilmfest vielleicht nie auf die Leinwand geschafft, und das spricht für die Bedeutung dieser Veranstaltung . Wer früher selber noch zu den jungen Zuschauern gehörte, geht heute vielleicht schon mit dem eigenen Nachwuchs zu den vielen internationalen Premieren von Filmen, die extra für ein junges Publikum gemacht worden sind.    [...mehr]



Autor: Thomas

Eigentlich kam er aus dem Siegerland, doch das hinderte August Sander nicht daran, die Stadthistorie Kölns um ihre vielleicht wichtigsten fotografischen Arbeiten zu bereichern. 1953 erwarb der damalige Oberbürgermeister Robert Görlinger Sanders Mappenwerk „Köln wie es war“ mit Bildern von 1920 bis 1939. Ab dem 28. November kann man nun im Rahmen einer Ausstellung einen ausführlichen Blick auf die Stadt vor den Zerstörungen durch den 2. Weltkrieg werfen. Eine Buchpublikation kommt hinzu.

Lange Zeit lagen die über 400 Stadtfotografien, die August Sander zwischen den beiden großen Kriegen des 20. Jahrhunderts gemacht hatte, auf Eis. Im Archiv des Kölner Stadtmuseums gelagert,  war lange irgendwie niemandem klar, was für ein sensationelles historisches Zeugnis man Anfang der 50er Jahre übernommen hatte.    [...mehr]



Autor: Ariane

Studentenjobs in Köln zu finden ist manchmal nicht ganz einfach. Aber viele Studenten sind darauf angewiesen neben der Uni zu arbeiten. Köln ist die viertgrößte Stadt Deutschlands und auch kein billiges Pflaster. Jobs wie studentische Hilfskraft, Kellner und Promoter sind daher sehr beliebt in der Rheinmetropole.

Um an einen guten Studentenjob in Köln heranzukommen gibt es mehrere Möglichkeiten. Um die Haushaltskasse der WG aufzupeppen ist es ein gute Idee sich einen Job in der Medienbranche zu suchen. RTL und WDR bieten beispielsweise regelmäßig Nebenjobs für Studis an. Aber auch Jobs im Freizeitsektor sind gefragt.

Studentenjobs in Köln©flickr/Neo_II

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Autor: Thomas

In historischen Romanen wie „Tod und Teufel“ von Erfolgsautor Frank Schätzing oder „Die Hexe von Köln“ der Amerikanerin Tobsha Learner entfaltet sich das mittelalterliche Köln in all seiner Pracht. Ein neues Brettspiel mit dem schlichten Titel „Colonia“ erlaubt nun, selber ins Geschehen einzugreifen. Als Oberhaupt einer Patrizierfamile liegt das Schicksal der Stadt nicht unwesentlich in der eigenen Hand.

Der Reliquienhandel sei es gewesen, der den Spieleautor Dirk Henn („Alhambra“, Spiel des Jahres 2003) auf die Spur gebracht hätte. Mit körperlichen Überbleibseln oder Besitztümern von Heiligen ließ sich die eigene Machtposition stärken und das Ansehen bei der Kirche erhöhen. Warum also diese historische Merkwürdigkeit nicht zum Ziel eines Brettspiels machen?    [...mehr]



Autor: Thomas

Obwohl jede Menge Galerien mittlerweile vom Rhein an die Spree abgewandert sind, hat Köln doch immer noch einen ziemlich guten Ruf als Kunststadt. Immerhin drei Messen in unterschiedlicher Größe ziehen ein internationales Publikum an, obwohl das Interesse der Aussteller immer wieder schwankt. Wer die klassische Kunst der modernen vorzieht, ist Ende November auf der Cologne Fine Arts gut aufgehoben.

Hinter der Abkürzung COFAA verbirgt sich weder ein koffeinhaltiges Kalt- oder Warmgetränk, noch die Berliner Mundartversion von „Koffer“. Cologne Fine Art & Antiques lautet die offizielle Bezeichnung jener Kölner Kunstmesse, deren Name ebenso kompliziert ist wie ihre Entstehungsgeschichte.    [...mehr]



Autor: Ariane

Das Rautenstrauch Joest Museum befindet sich in Köln und ist eines der wichtigsten Völkerkundemuseen in ganz Deutschland. Die riesige Sammlung des Vorzeigemuseums in  Nordrhein-Westfalen umfasst circa 65.000 Objekte und beherbergt viele ethnografische Fotografien.

Wer sich noch nie mit dem Thema Völkerkunde auseinandergesetzt hat, jedoch einen schönen, umfassenden Überblick über diese Thematik gewinnen möchte, sollte unbedingt das Rautenstrauch Joest Museum besuchen. Neben zahlreichen Ausstellungsobjekten gibt es hier auch eine Fachbibliothek, welche circa 40.000 Bände umfasst.

Rautenstrauch Joest Museum, Völkerkunde©flickr/dalbera

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Autor: Thomas

Wer den traditionellen Kölner Karneval zu dumm, spießig oder sonstwie unsympathisch findet, aber trotzdem nicht so ganz auf das närrische Treiben in der Domstadt verzichten will, der findet in der sogenannten „Stunksitzung“ eine echte Alternative. Bitterböse geht es dort zuweilen zu, und so klinkte sich auch schon einmal der WDR zensierend in die TV-Übertragung ein. Für die kommende Session sind derzeit noch Karten erhältlich.

1983 schlossen sich Studenten der Kölner Fachhochschule zusammen, um ein Alternativprogramm zum bieder organisierten Sitzungskarneval ins Leben zu rufen. Dass sie damit ein immenses Erfolgsmodell etablieren würden, war damals vermutlich keinem der Beteiligten klar. Am 26. Februar des Folgejahres gab es in der Alten Mensa der Uni zum ersten Mal jene respektlose Veranstaltung zu sehen, die bis heute unter dem Namen „Stunksitzung“ bekannt ist und inzwischen genauso zum Kölner Karneval gehört wie der Rosenmontagszug.    [...mehr]



Autor: Thomas

Wem die grinsenden Kürbisse, die etwa ab August in zunehmendem Ausmaß in allen möglichen Formen zum Verkauf angeboten werden, ordentlich auf die Nerven gehen, gehört eher nicht zu der wachsenden Anhängerschar des Halloween-Fests, das mittlerweile auf dem besten Weg ist, in Deutschland ebenso populär zu werden wie in den USA. Für den Kölner eine gute Gelegenheit, sich auch unabhängig von Karneval zu kostümieren – zum Beispiel am 31. Oktober im Zoo.

Vor allem für Kinder ist das gruselige Event zwischen den Tiergehegen ein echtes Vergnügen. Von 18 bis 22 Uhr präsentiert sich der Kölner Zoo am Vorabend zu Halloween in gespenstischer Dekoration. Leuchtende Geister, Kerzen und Skelette in den Bäumen und Sträuchern, magische Tunnel, eine kleine Geisterbahn und ein großes Hexenfeuer sollten aber auch den begleitenden Eltern Spaß machen.    [...mehr]



Autor: Thomas

Seit einigen Jahren geht Gerd Krebber für das WDR-Lokalfernsehen (nomen est omen) einmal pro Woche auf Kneipentour. Sympathisch und sehr kölsch präsentiert er auf seine eigene Art Beispiele für gepflegte Gastlichkeit in Köln und dem näheren Umfeld. In mittlerweile zwei kurzweiligen Büchern lassen sich Krebbers Empfehlungen nachlesen.

Kein Gastrotest, mehr eine persönliche Empfehlung will das sein, was Gerd Krebber seinen Zuschauern und Lesern bietet. Ganz im Gegensatz zu Helmut Gote etwa, dessen Restaurant-Führer für die kulinarische Reise durch Köln völlig unentbehrlich ist, um die Spreu vom Weizen zu trennen, will Krebber einfach zum Entdecken einladen.    [...mehr]



Autor: Thomas

Kein Dom für den Schock-Rocker: Bei seinem letzten Köln-Besuch durfte Marilyn Manson ausgerechnet die berühmteste Touristenattraktion der Stadt nicht betreten. Das jedenfalls behauptete er damals. Wenn er nun am 19. November für ein Konzert erneut vor Ort ist, bietet sich jedoch sicherlich eine zweite Chance. Ob Kardinal Meisner ihn allerdings persönlich empfangen wird, bleibt eher zu bezweifeln.

Mit Sightseeing war es nicht weit her, als der selbsternannte Antichrist im Juni 2007 zur Vorstellung einer Auswahl von 33 seiner absurden bis morbiden Aquarelle in der Kölner Galerie von Brigitte Schenk anreiste. An den Fenstern draußen drückten sich die durchweg schwarz gekleideten Fans die Nase platt, während Manson drinnen zu einem Glas Absinth (Eigenmarke „Mansinth“) über Hitler als Transvestiten und Blumen mit Skelettgesicht plauderte. In den Dom hatte man ihn angeblich nicht reingelassen. „Wahrscheinlich weil ich Lippenstift drauf hatte“, bot er als Erklärung an.    [...mehr]


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