Beiträge vom: November, 2009


Autor: Thomas

So eine Art Literaturfestival, aber eben nur mit einem einzigen Buch – so oder ähnlich muss man wohl die Aktion beschreiben, die das Literaturhaus Köln und der Kölner Stadt-Anzeiger mittlerweile zum bereits siebten Mal durchführen. Im Zentrum steht dieses Jahr der Journalroman „Schnee in den Ardennen“ von Jürgen Becker.

Fast schon hat es traditionellen Charakter: Im Frühjahr wird „Ein Buch für die Stadt“ von den Inititatoren der gleichnamigen Aktion ausgewählt, und im Herbst steht dieses dann im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen unterschiedlichster Art. Der Gedanke dahinter ist es, das Literaturverständnis Kölns und des Umlandes zu fördern.

Lesungen, Vorträge, Workshops, szenische Aufführungen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, den Terminkalender rund um das eigenwillige Literaturfestival möglichst aus allen Nähten platzen zu lassen. Vor allem in Buchhandlungen, Schulen und Theatern finden die einzelnen Veranstaltungen statt, aber durchaus auch einmal in einer Anwaltskanzlei, einer Kirche oder einem Weinhaus.    [...mehr]



Autor: Thomas

Das macht die Kölner stolz, wundert sie aber kaum. Offiziell nämlich wählten die Deutschen den Dom erneut zur beliebtesten Sehenswürdigkeit auf heimischem Boden. Brandenburger Tor und Schloss Neuschwanstein auf den Folgeplätzen sind weit genug abgeschlagen, um die schönste aller Kirchen auch in Zukunft wieder das Ranking anführen zu lassen.

Zum bislang dritten Mal befragten der Deutsche Tourismus-Verband (DTV) und das Städteportal meinestadt.de bei insgesamt 2500 Teilnehmern nach den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Viele müssten offensichtlich auch in diesem Jahr nicht lange überlegen, um spontan an die zwei charakteristischen Türme zu denken, die das Rheinpanorama Kölns so unverwechselbar prägen.    [...mehr]



Autor: Ariane

Die IHK in Köln bietet Existenzgründern und Unternehmern Weiterbildung und Starthilfe an. Denn in jeder Unternehmensphase können Fragen und Probleme aufkommen in denen die Hilfe der Industrie- und Handelskammer gerade wie gerufen kommt.

Die IHK Köln ist der Ansprechpartner für alle Unternehmer, die dringend mit Rat und Tat unterstützt werden müssen. Denn der Sprung in die Selbstständigkeit ist oftmals nicht so leicht. Und so kämpfen viele Kölner Unternehmer mit den Steinen, die ihnen im Weg liegen. Und auf dem Weg nach oben auf Karriereleiter erklärt einem die Industrie- und Handelskammer am effektivsten wie man mit Problemen umgeht.

IHK Köln - Weiterbildung und Starthilfe©flickr/lumaxart

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Autor: Thomas

1. Kölner Zoo-Sitzung„Alles för de Dierche“ lautet das Motto der ersten Kölner Zoo-Sitzung, die von den Altstädtern Köln 1922 e.V. ausgerichtet wird. Was als Benefizveranstaltung gedacht ist, soll zugleich den 150. Geburtstag des Tierparks feiern. Kostüme mit „tierischem“ Bezug sind dabei nicht nur erwünscht, sondern werden sogar prämiert.

Im Kristallsaal der Kölnmesse findet sich am 15. Januar 2010 so ziemlich alles ein, was im Kölner Karneval aktiv ist. Höhner, Räuber und natürlich das Dreigestirn schauen vorbei, wenn es darum geht, bei Alaaf, Kölsch und Schunkelattacken dafür zu sorgen, dass genügend Geld zusammenkommt, um das Südamerikahaus des Kölner Zoos zu sanieren. Das Gebäude aus dem Jahr 1899 hat es dringend nötig, und so kommen die Reinerlöse aller Eintrittskarten eben diesem Zweck zugute.

Über 1200 Besucher werden erwartet, aber das sollte auch das Mindeste sein. Schließlich geht es neben dem Charity-Gedanken auch darum, das 150-jährige Jubiläum des Zoos zu feiern und ganz nebenbei das zu tun, was den Kölner ohnehin das Liebste ist: Jeck sein. Wer zudem im Tierkostüm kommt, zeigt nicht nur nach außen seine Verbundenheit mit dem Jubilar, sondern kann auch einen Preis gewinnen. Die schönsten Verkleidungen werden im Verlauf des Abends prämiert.    [...mehr]



Autor: Thomas

Warum eigentlich nicht? Die gerade bei Mädchen hierzulande mittlerweile sehr beliebte japanische Comic-Form des Manga hat durchaus auch in Köln ihren Platz. Für seltsame Kostümierungen ist die Satdt ja bekanntlich mehr als offen, und wenn der Dom die Hauptrolle spielt, kann ohnehin nichts schiefgehen. „Domicile“ ist der erste Köln-Manga.

Mittelalterromane, Regionalkrimis, mittlerweile gar eine Vampirgeschichte – Köln wird mehr und mehr zur literarischen Location. Grund dafür ist unter anderem sicher die bemerkenswerte Stadtgeschichte, die Autoren zum Fantasieren einlädt. Mit einem Manga aus dem Tokyopop-Verlag kommt nun auch noch ein Comic hinzu.    [...mehr]



Autor: Thomas

Nachdem Regionalkrimis für Köln seit langem ein großer Erfolg sind, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch ein anderes Genre Besitz von der Stadt ergreift. Die Blutsaugerwelle jedenfalls, die seit der „Twilight“-Saga die erstaunlichsten Blüten trägt, schwappt jetzt am Rheinufer an. Mit dem „Vampir von Melaten“ leistet der Emons Verlag einen ersten Beitrag.

Gardis Schöneborn braucht dringend eine aufregende Story. Nach sechs Wochen im Krankenhaus findet die junge Journalistin ihren Platz doch tatsächlich von der Tochter ihres Verlegers besetzt. Zeit also, sich zu beweisen. Die Chance bietet sich umgehend: Der ebenso legendäre wie geheimnisvolle Starpianist Luc d’Auber kommt für ein Konzert nach Köln. Nie zuvor hat jemand dem Musiker ein Interview abringen können, und so setzt Gardis alles daran, die erste zu sein. Doch als d’Auber überraschend ihre Hilfe sucht, geraten die Dinge außer Kontrolle. Ein Vampirjägerorden ist den beiden auf den Fersen, und es stellt sich die entscheidende Frage: Ist der berühmte Pianist etwa der berüchtigte Vampir von Melaten?

Den Literaturnobelpreis wird Autor Oliver Buslau zwar kaum gewinnen, aber die Verbindung von bewährter Vampirgeschichte und Kölner Lokalkolorit hat durchaus ihren Reiz. 1962 in Gießen geboren, arbeitet der studierte Germanist als freier Autor und Musikjournalist. Darüber hinaus ist er Herausgeber von „TextArt“, einem Magazin für kreatives Schreiben.    [...mehr]



Autor: Thomas

Zum mittlerweile 3. Mal flackern im Rahmen des Filmfestivals „Unlimited“ aktuelle Kurzfilmproduktionen aus ganz Europa über Kölner Leinwände. Mit einem reichhaltigen Rahmenprogramm aus Talk- und Forumsveranstaltungen zielt das jährliche Event zudem auf die Kommunikation zwischen Machern und Publikum. Festival Center ist das Odeon-Theater.

Über 150 ausgesuchte Beiträge sorgen für ein vielgestaltiges Programm. Der Verein Kurzfilmfreunde Köln hat sich für sein Festival große Mühe gegeben, eine möglichst bunte Auswahl zusammenzustellen. Fiktion, Animation, Dokumentation und Experimentalfilm – in Köln ist alles vertreten. Die Kategorien, in denen die einzelnen Produktionen vorgeführt werden, sind dabei nicht weniger mannigfaltig: Wettbewerbe, Sonderprogramme, Kooperationen. Beim „Unlimited“ verliert man schon mal den Überblick.    [...mehr]



Autor: Thomas

Einmal pro Jahr belohnt die Filmstiftung NRW Kinobetreiber aus Nordrhein-Westfalen für hervorragende Beiträge zur Filmkultur. 429.000 Euro werden als Prämien vergeben. Insgesamt 6 Lichtspieltheater aus Köln wurden dieses Jahr ausgezeichnet. Der zum zweiten Mal vergebene Innovationspreis ging mit der Filmpalette ebenfalls an ein Kino aus der Domstadt.

Offiziell läuft die Spezialförderung unter dem Titel „Jahresfilmprogramm-Prämien“. Ausgezeichnet werden Kinobetreiber, die im vergangenen Jahr herausragende europäische Produktionen, Dokumentarfilme, Filmreihen, aber auch Kinder- und Jugendfilme zeigten. Auf insgesamt 58 Theater wurde dieses Jahr die Gesamtsumme verteilt. Die höchste Einzelprämie erhielt mit 15.000 Euro das OFF Broadway in Köln.    [...mehr]



Autor: Thomas

Noch ein Festival für Köln. Im ersten Jahr startet am 25. November unter dem Title „Urban Media“ eine neue Veranstaltungsreihe für junge Medienschaffende. In einer Art offenem Campus treffen Filmemacher aus der ganzen Welt auf ein interessiertes Publikum aus Machern und Zuschauern. Auf den ersten Blick wirkt das zwar alles etwas planlos, aber der experimentelle Charakter gehört durchaus zum Konzept.

Filme, Workshops, Konzerte und sonstige Kulturveranstaltungen bestimmen das Programm der „Urban Media Lounge“ in der Alten Feuerwache. Dabei ist die Veranstaltung kein dezidiertes Filmfestival. Im Mittelpunkt steht eher das Machen und Mit-Machen unter dem Motto „Urbanes Leben in Köln, gesehen mit 100 Augen aus 7 Ländern“.    [...mehr]