Beiträge vom: März, 2010


Autor: Thomas

Die älteste Kunstmesse der Welt lädt vom 21. bis 25. April erneut Fachpublikum wie Laien in die Halle 11 der Koelnmesse. Klassische Moderne, Nachkriegs- und moderne Kunst stehen auf dem Programm. Hinzu kommen die Formate „Open Space“ und „New Contemporaries“.

Wer hätte gedacht, dass aus dem „Kunstmarkt Köln“, der erstmalig am 13. September 1967 im Gürzenich stattfand, einmal die langlebigste Kunstmesse überhaupt werden sollte? Gerade 18 Galerien nahmen teil, doch die Besucher- und Umsatzzahlen zeitigten einen immensen Erfolg. 15.000 Menschen kamen und kauften für rund eine Million DM Kunst ein.    [...mehr]



Autor: Thomas

Unter dem Motto „Karneval instandgesetzt“ rief 1984 eine Kölner Studentengruppe eine Initiative ins Leben, die dem traditionellen Sitzungskarneval die Stirn bieten wollte. Die „Stunksitzung“ war geboren und haute ordentlich auf den Putz. Zum 25-jährigen Jubiläum der stets ausverkauften Veranstaltung erlaubt das Kölnische Stadtmuseum bis zum 11. April einen umfangreichen Rückblick.

750 Stunksitzungen in einem Vierteljahrhundert, und bei keiner blieb auch nur ein Platz unbesetzt – ein Erfolgsmodell, das zunächst einmal als Protest gedacht war. Die Initiatoren unterwanderten das traditionelle Sitzungskonzept mit kabarettistischen Elementen und boten jede Menge Anarchie. Immer im Fokus: Klüngel und Kirche. Legendär ist etwa Jürgen Beckers Kardinal-Meisner-Rede aus der Session 1992/93.    [...mehr]



Autor: Thomas

Ganze 102 Jahre ist es bereits her, dass Köln und Umland für einen Tag ganz dem Radsport gehörten. Bis heute erfreut sich „Rund um Köln“ großer Beliebtheit. Dieses Jahr fällt der Stadtschuss für das Rennen und zugleich die „Challenge“, die speziell für Hobbyfahrer angelegt ist, am Ostermontag.

Wer hätte gedacht, dass ein für damalige Verhältnisse äußerst großes Startfeld von 80 Teilnehmern am 13. September 1908 den Beginn einer Tradition einläutete, die sich mittlerweile über ein ganzes Jahrhundert zieht? Auf 204 Kilometer war die erste Strecke der Radfernfahrt „Rund um Köln“ angelegt. Gestartet wurde in der Neusser Strasse, von dort aus ging es über Fühlingen, Worringen, Jülich, Kerpen, Rheinbach, Bonn, bis die Fahrer schließlich am Zülpicher Wall ihr Ziel erreichten.    [...mehr]



Autor: Ariane

Das Summerjam Festival ist wohl das Reggae-Event in Deutschland. Dieses Jahr feiert das Festival sein 25. Jubiläum und findet vom 02.-04. Juli 2010 am Fühlinger See statt. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautet ‘Let The Spirit Rise’ und weist nicht nur auf vielfältige musikalische Darbietungen hin, sondern bezieht sich auch auf die entspannte Atmosphäre am See.

Reggae Festival Joakim Westerlund©Flickr

Summerjam wurde erstmals im Juli 1986 veranstaltet. Damals fand das Event noch im Loreley Amphitheater in St. Goarshausen statt. Gerade mal vier Künstler traten während der eintägigen Veranstaltung auf. Doch von Jahr zu Jahr vergrößerte sich das Festival, bis es schließlich zum bedeutendsten Reggae-Event Deutschlands emporstieg.    [...mehr]



Autor: Thomas

Es sieht nicht gut aus für den legendären Kölner Eishockey-Traditionsverein, denn dem KEC droht die Insolvenz. Eine halbe Million Euro müssen die „Haie“ auftreiben, so bestätigte ein Sprecher des Vereins bereist am 22. Februar. Die Fans jedoch gerieten nicht in Schockstarre, sondern starteten konkrete Hilfsmaßnahmen.

Dem achtmaligen Deutschen Eishockeymeister geht das Geld aus. Dringend müssen die Kölner Haie in die Playoffs, denn die Einnahmen aus Ticketverkäufen werden gebraucht. Der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters sagte dem Verein zwar Hilfe bei der Sponsorensuche zu, finanzielle Unterstützung von der Stadt gibt es aufgrund des sogenannten Beihilferechts der EU jedoch keine – Mitbewerber könnten gegen die Maßnahmen klagen.    [...mehr]



Autor: Thomas

Kaum jemand, der nicht als Heranwachsender sein letztes Taschengeld für die bunten Klebebildchen aus dem Hause Panini zum Kiosk um die Ecke getragen hat. Warum sollte das nicht auch für Erwachsene funktionieren? Für den waschechten Kölner gibt es jetzt jedenfalls das erste Sammelheft für seine Stadt. Ein Zusatznutzen dabei: wer sein Album voll bekommt, kann auch noch etwas gewinnen.

Vor den Klebebildchen war nie irgendetwas sicher. Fussball-WM, TV-Serien, Kinofilme – nichts, was sich nicht für ein Sammelalbum eignen würde. Eifrig wurden sie gekauft, die kleinen Tütchen, in denen 5 der begehrten Motive zu finden waren. Am Ende hatte man mindestens 2 bis 3 halbvolle Alben, sowie stapelweise Bilder doppelt und dreifach. Niemand wurde von Panini verschont, und jetzt trifft es auch die Kölner.    [...mehr]



Autor: Thomas

Die Auswüchse des Heimatkultes kennen in Köln keine Grenzen. Wer zu allen Gelegenheiten ein Stück der Domstadt und ihrer Kultur um sich haben will, findet dazu eine reiche Angebotsvielfalt, die dmeistens irgendwo zwischen Unsinn und Selbstironie pendelt. Wer etwa selbst am PC nicht auf seine geliebte Mundart verzichten will, für den gibt es allen Ernstes eine original kölsche Computertastatur.

Wer beim Tippen mit dem eigenen Zehn-Finger-Suchsystem schon immer gehofft hat, dem permanenten Blick auf die Tastatur ein bisschen Aufheiterung abgewinnen zu können, dem darf geholfen werden. Denn auf die Tasten zu hauen ist bei der „Tastatur op Kölsch“ tatsächlich nur Nebensache. Hier zählt vor allem die Nähe zur heimisch-rheinischen Mundart.    [...mehr]



Autor: Thomas

Die Kölner Kinolandschaft sieht längst nicht mehr so rosig aus wie einst. Viele Traditionstheater sind heut dicht, abgerissen oder umfunktioniert. Dass sich aber abseits des Cinedom als Multiplex doch noch kleinere Theater erfolgreich halten können, wenn das Konzept stimmt, beweist zum Beispiel das Metropolis am Ebertplatz.

Mit der Schließung des Broadway-Theaters in der Ehrenstraße verlor Köln einst eines seiner wichtigsten Programmkinos, und bald folgten andere Spielstätten. Lupe2, Residenz, Capitol, das Theater am Rudolfplatz, aber auch die Schachtelkinos auf Schildergasse und Hohe Straße fielen dem allgemeinen Kinosterben zum Opfer. Neue Locations hat es seitdem (mit Ausnahme des Cinedom) keine gegeben. Nur wenige Traditionstheater halten sich tapfer, und umso mehr gilt es, sie zu unterstützen.    [...mehr]



Autor: Thomas

In einer neuen Dokureihe aus dem Hause „Terra X“ stellt das ZDF drei „Superbauten“ auf hiesigem Boden vor. Aufwendige Computeranimationen erlauben einen Einblick in Historie und Architektur, die anderweitig kaum möglich wären. Den Auftakt macht der Kölner Dom am 14. März um 19.30 Uhr.

Zahlreiche Rätsel ranken sich um das Wahrzeichen Kölns, die zum Teil so abenteuerliche Antworten provozieren, dass man befürchten muss, Erich von Däniken sei hier am Werk gewesen. Woher zum Beispiel wussten die mittelalterlichen Baumeister, wie man das Einstürzen des gigantischen Daches bei Starkregen verhindern kann? Eine Folge aus der ZDF-Reihe „Terra X“ will sich hier um Aufklärung bemühen.    [...mehr]



Autor: Thomas

Für manchen eine echte Seuche, für andere ein Segen: Apps - die kleinen Anwendungen, die dem iPhone erst seine wahre Existenzberechtigung zu geben scheinen. Nichts, was es da nicht gibt, und das meiste ist ziemlich überflüssig. Im Fall des Audioguides „Kölner Dom“ sieht das schon anders aus. Hier kommen moderne Lifestyle-Technologie und Weltkulturerbe in einer durchaus interessanten Anwendung zusammen.

„Kunst und Kultur mobil – Audioführungen für unterwegs“ heißt eine Reihe von Apps, die das iPhone zum Kulturträger machen. Kompakte Infos zu Geschichte, Bedeutung und Funktion von historischen Bauwerken lassen sich hier schnell und unkompliziert auf das eigene Endgerät bringen, und am Ende ist man (hoffentlich) schlauer als zuvor.    [...mehr]