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Die Grundidee an sich ist bereits verblüffend: Ein A-Capella-Chor aus rund vierzig Mitgliedern singt ausschließlich Filmmusik, und das ganz ohne musikalische Begleitung. Mit dieser Programmvorgabe gründete sich 2009 der Kölner Filmhaus Chor. Am 1. und 2. Dezember präsentiert er im Brunosaal Klettenberg eine Auswahl von Kompositionen aus Horror- und Science-Fiction-Filmen.
Zweimal im Jahr bietet der Kölner Filmhaus Chor ein Live-Programm, das die Grenzen eines normalen Konzerts mit deutlichem Augenzwinkern gerne überschreitet. Ein bisschen Show, ein bisschen Comedy ist immer dabei, wenn die vierzig Sänger unter der Leitung von Guido Preuß bekannte Melodien aus Film und Fernsehen „durch den filmmusikalischen Reißwolf“ drehen. [...mehr]
Die Chancen für ein großes Kölner Filmfestival stehen weiterhin schlecht. Die Stadt verliert immer noch Kinos und Leinwände, Pläne für neue Theater liegen brach. Die Anzahl der kleineren, thematisch fixierten Festivals bleibt jedoch weitestgehend bestehen. Vier von ihnen nutzen auch 2012 mit „Cine Cologne“ erneut eine gemeinsame Dachmarke.
Interessenbündelung ist das Grundprinzip von „Cine Cologne“. Oft erscheinen die inhaltlich bewusst eingeschränkten Festivals gar nicht erst auf dem Radar einer bestimmten Zielgruppe, auch wenn diese durchaus ein interessanter Ansprechpartner sein könnte. Klug ist das nicht, denn der Zulauf ist ohnehin oftmals eher überschaubar. Synergien können hier also nur hilfreich sein. [...mehr]
Langsam aber sicher entdeckt die Domstadt das nordische Gruselfest für sich. Kein Wunder, denn schon 11 Tage später bricht offiziell der Karneval aus, und da kann man sein Kostüm schon mal eine Woche früher austesten. So oder ähnlich mag es sich der Veranstalter von „Deutschlands größter Halloween-Party“ gedacht haben. Der heißt nämlich Deiters und ist sonst für Karnevalsausstattung zuständig.
Mit echtem Halloween-Feeling hat das Riesenevent am 31. Oktober in der Lanxess Arena demnach auch wenig zu tun. Natürlich, Gruselkostüme gehören dazu, doch in erster Linie wird die Location zur Großraumdisco umgestaltet. Passend dazu heißt der musikalische Headliner DJ Antoine. [...mehr]
Über 200 Vorstellungen auf 43 Bühnen innerhalb von 8 Stunden – wer soll das bewältigen können? Niemand natürlich. Deshalb ist die Vorab-Auswahl bei der Kölner Theaternacht entscheidend wichtig. Doch bei der bereits 12. Ausgabe kann man die Verantwortung auch teilen und eine Guided Tour buchen.
Einmal im Jahr steht Köln ganz im Zeichen des Theaters. Für eine Stadt, die immer wieder für ihre kritisch beäugte Kulturpolitik im Kreuzfeuer steht und noch eine ganze Weile das Thema Opern- und Schauspielhaus-Sanierung auf dem Programm hat, kann die Relevanz des beliebten Lange-Nacht-Events gar nicht groß genug sein. [...mehr]
Das Roboterkunstfestival in der Kölner Hornstraße hat längst Tradition. Dieses Jahr findet es bereits zum fünften Mal statt und zeigt erneut skurrile Installationen und kinetische Objekte, an denen nicht nur Fans von Science-Fiction ihren Spaß haben. Dass die Zukunft des Veranstaltungsgeländes selber dabei immer noch unklar ist, soll dem Event aber nicht im Wege stehen.
Es war ein echter Schock für Betreiber Odo Rumpf, als das Bauaufsichtsamt der Stadt Köln sein Kunst- und Kulturzentrum Odonien vergangenen Mai einfach dicht machte. Veranstaltungen durften mit sofortiger Wirkung nicht mehr stattfinden. Vorangegangen war ein sechsmonatiger Streit um die Frage, ob ein zweiter Rettungsweg für das Gelände notwendig sei. Inzwischen haben sich die Wogen wieder etwas geglättet. [...mehr]
Zum vierten Mal findet dieses Jahr das dreitägige Literaturfestival „Rheinlesen“ im Kölner Rheinauhafen statt: Eine bunte Mischung aus Lesungen, Poetry Slams und anderen Veranstaltungen rund ums geschriebene Wort im Schatten der Kranhäuser. Erstmals ist diesmal ein eigenes Krimifestival integriert.
Rund 25.000 Lesefans zog es im vergangenen Jahr zum kleinen Bruder der Lit. Cologne, und dieses Jahr werden es kaum weniger sein. Das kompakte Festival „Rheinlesen“ ist überschaubarer, aber deshalb keineswegs weniger interessant. Vom 7. bis zum 9. September lassen sich bekannte Kölner Autoren, Nachwuchstalente und Verlage an verschiedenen Locations im Rheinauhafen kennen lernen. [...mehr]
Ein Erfolgsmodell geht in die nächste Runde: Im vergangenen Jahr war der Andrang bei der Kölner Computerspielmesse zeitweise so groß, dass die Veranstalter vorübergehend dicht machen mussten. Dieses Jahr soll alles besser werden. Ein neues Ticketsystem könnte helfen, die Besucherströme besser zu kalkulieren.
Auch mehr Platz in den Hallen und Gängen ist angekündigt. Alles in allem will man dafür sorgen, dass keiner der erwarteten Viertelmillion Besucher umsonst nach Köln reist. Denn immerhin gibt es hier für echte Gamer einiges zu sehen und vieles auszuprobieren. Einige hochkarätige Absagen trübten vorab allerdings gehörig die Stimmung. [...mehr]
Vom 13. bis 16. August steht Ehrenfeld wieder einmal ganz im Zeichen elektronischer Kunst. Das Platine-Festival findet 2012 bereits zum dritten mal statt und beweist damit, dass auch jenseits des kommerziellen Marktes ein durchaus ernstzunehmendes Interesse am Aufeinandertreffen von Gamerkultur und Installation besteht.
Mit seinem leicht ausufernden Titelzusatz ist die Platine als „Festival für Elektronische Kunst und Alternative Spielformen“ mittlerweile ein fester Bestandteil des Ehrenfelder Kulturprogramms. Neben dem Illustratorenfestival, dem traditionellen Hopping, dem Netzwerkprojekt MODus, dem Popdesignfestival und anderem mehr kann sich der Stadtteil nicht nur sehen lassen, sondern sichert sich auch einen zunehmenden Hipness-Faktor. [...mehr]
Am 11. August zieht Köln die rosa Brille auf – oder doch eher das rosa Shirt an. Mit der rosa Sitzung hat das allerdings nichts zu tun, und auch sonst geht es ausnahmsweise einmal nicht um karnevalistische Aktivitäten. Rosa ist in diesem Fall die Farbe des Women’s Run, der 2012 bereits zum siebten mal stattfindet.
Dass Dabeisein alles ist, gilt nicht nur für die Olympischen Spiele, sondern mindestens genauso für das Lauf-Event, an dem ausschließlich Frauen teilnehmen können. Bestzeiten und Platzierungen sind Nebensache, denn beim Women’s Run ist das Laufen nur ein Teil des Gesamtevents. So lässt sich etwa im „Women’s Village“ shoppen und in einer eigenen Beauty Lounge etwas für das Äußere tun. [...mehr]
Und wieder wird es mitten im Sommer äußerst düster am Rhein. Das hat allerdings nicht etwa mit einer plötzlichen Sonnenfinsternis zu tun, sondern vielmehr mit dem alljährlich stattfindenden Amphi Festival, zu dem sich bekanntlich vor allem schwarz gekleidetes Publikum einfindet. Headliner dieses Jahr: The Sisters of Mercy.
Im Grunde könnte es keine passendere Stadt als Köln für das dunkle Zwei-Tages-Event geben, denn Verkleiden gehört hier nun mal zur karnevalistischen Kultur. Beim Amphi Festival ist die Farbvielfalt zwar deutlich eingeschränkt, doch im regulären Alltagslook lässt sich hier kaum jemand finden. Dass überwiegend schwarze Kostümierung allerdings bemerkenswert fantasievoll ausfallen kann, davon darf man sich am 21. und 22. Juli erneut selbst überzeugen. [...mehr]

