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Autor: Thomas

Die Kölner Kinolandschaft sieht längst nicht mehr so rosig aus wie einst. Viele Traditionstheater sind heut dicht, abgerissen oder umfunktioniert. Dass sich aber abseits des Cinedom als Multiplex doch noch kleinere Theater erfolgreich halten können, wenn das Konzept stimmt, beweist zum Beispiel das Metropolis am Ebertplatz.

Mit der Schließung des Broadway-Theaters in der Ehrenstraße verlor Köln einst eines seiner wichtigsten Programmkinos, und bald folgten andere Spielstätten. Lupe2, Residenz, Capitol, das Theater am Rudolfplatz, aber auch die Schachtelkinos auf Schildergasse und Hohe Straße fielen dem allgemeinen Kinosterben zum Opfer. Neue Locations hat es seitdem (mit Ausnahme des Cinedom) keine gegeben. Nur wenige Traditionstheater halten sich tapfer, und umso mehr gilt es, sie zu unterstützen.    [...mehr]



Autor: Thomas

Köln ist das Tor zur Welt – jedenfalls für das Ensemblenetzwerk „Freihandelszone“. Denn bereist zum vierten Mal werden dieses Jahr internationale Künstler der Tanz- und Theaterszene in die Domstadt eingeladen, um ihre Kunst zu zeigen. Ganze vier Monate dauert das ungewöhnliche Festival. Beginn ist der 6. März.

Im Grunde ein echtes Kontrastprogramm zum Kölner Karneval. Während die Alaaf-Fraktion nicht unbedingt für große Feingeistigkeit steht, ist „Globalize: Cologne“ eine echte Hochkulturoffensive. Wer schon bei den Namen der vier veranstaltenden Ensembles der „Freihandelszone“ schlucken muss, nimmt besser Abstand. A.TONAL.THEATER, Futur3, MOUVOIR und theater-51grad.com stehen jedenfalls nicht gerade für Kamelle und Wildbützen.

Umso mehr lohnt ein Blick auf das Konzept des Tanz- und Theaterfestivals. Von März bis Juli werden dort hochkarätige Künstlergruppen aus Frankreich, Afrika, Chile, den USA, der Ukraine, Belgien und England nach Köln eingeladen, um sich mit den Mitgliedern der „Freihandelszone“ zu messen und das Publikum an einer Art künstlerischen Globalisierung teilhaben zu lassen. Partner der Kölner sind dieses Jahr zusätzlich die Kunstmetropole Berlin und Dock 11.    [...mehr]



Autor: Thomas

Da es in Köln mehr zu entdecken gibt, als man gemeinhin glaubt, und sich der Kölner gerne Ecken seiner Stadt zeigen lässt, die er noch gar nicht kennt, hat das Stadtentdeckungsfestival „Expedition Colonia“ seit mittlerweile sechs Jahren regen Zulauf. 2010 gibt es vom 3. bis zum 25. April insgesamt 230 ungewöhnliche Führungen durch die Domstadt.

Achim Rohde vom Festivalteam nennt seine Veranstaltungsreihe eine Art „Sendung mit der Maus für Erwachsene“. Denn vom Deutschen Stuabarchiv hat ganz sicher noch niemand etwas gehört, und dass ein 461 Meter langer Fernwärmetunnel unter dem Rhein vom Messegelände in Köln-Deutz bis zum Breslauer Platz das Fernwärmenetz von Deutz und Innenstadt miteinander verbindet, mag man zwar schon mal gehört haben, aber dass man dort auch einen unterirdischen Spaziergang absolvieren kann, ist vielen sicher eher neu.    [...mehr]



Autor: Thomas

Nach der Session ist vor der Session. In Köln herrscht eigentlich irgendwie immer Karneval, denn wenn am Aschermittwoch auch offiziell erstmal Pause ist, planen die Vereine und Veranstalter schon wieder für den nächsten 11.11. Wichtigste Anlaufstelle ist hierbei die Messe InterKarneval. Begleitet wird sie auch 2010 wieder von den Deutschen Meisterschaften der Männerballette.

Vom 25. bis 27. Juni gibt es nach 4 Monaten Durststrecke – endlich, wie so mancher Kölner sicher hinzufügen mag – wieder Karneval satt. Bis zum Sessionsbeginn ist dann zwar noch eine Weile hin, der wichtigste Branchentreff jedoch setzt diese kaum zu ertragende Tatsache vorübergehend außer Kraft. Die „Erlebnismesse für Karneval und Brauchtum“ in den Kölner Messehallen zeigt bereits zur Jahresmitte die Trends und Neuheiten der kommenden Session.    [...mehr]



Autor: Thomas

Für Zugereiste ein echtes Phänomen: Beginnend mit dem 11.11. scheint ganz Köln Kopf zu stehen. Richtig schlimm wird es dann zu Weiberfastnacht, und bis Aschermittwoch befindet sich Stadt gänzlich im Ausnahmezustand. Eine Art Karnevalsguide für Einsteiger hat WDR-Moderatorin Christine Westermann nun zusammen mit Fotograf Stefan Worring vorgelegt.

Für den gebürtigen Kölner ist Karneval so natürlich wie der Wechsel von Ebbe und Flut. Wer allerdings von außen auf das bunte Treiben blickt, darf sich schon mal wundern, wie eine ganze Stadt quasi von heute auf morgen alle Regeln über Bord schmeißt und dabei doch völlig friedlich bleibt. Wer also könnte das rheinische Jeckentum dem Außenstehenden besser erklären als jemand, der zwar selber kein Einbeborener ist, aber das Phänomen seit Jahren vor Ort erkundet?    [...mehr]



Autor: Thomas

Bislang waren Wolfgang Niedecken und der Kölner Karneval – zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung – einander spinnefeind. Umso überraschender wurde seine Bereitschaft aufgenommen, für den kommenden Rosenmontagszug zwei Wagenmotive mit politischem Hintergrund zu entwerfen.

Im Allgemeinen haben Karnevalshasser immer gerne mitgesungen, wenn BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken intonierte, er bliebe „nit för Kooche“ an Karneval in Köln. Heute glättet er die Wogen und betont, das Lied seie in einem bestimmten Zusammenhang und zu einer ganz anderen Zeit entstanden. Als Kind habe er am Severinstor immer den Rosenmontagszug bestaunt und selber einmal als Karnevalsprinz auf der Bühne gestanden. Kann man sich mehr zu seiner Heimatstadt bekennen? Kaum.    [...mehr]



Autor: Thomas

Nach 17 Veranstaltungsjahren verschwindet mit der laufenden Session eine echte Kölner Traditionsveranstaltung von der närrischen Bühne. Die Kinderstunksitzung bot den jüngeren Jecken über anderthalb Jahrzehnte hinweg viel Spaß ohne pädagogischen Zeigefinger. Wachsende Kosten haben die Veranstalter nun zum Aufgeben gezwungen.

„Die erste Karnevalssitzung von Pänz für Pänz“ erblickte das Licht der karnevalistischen Welt im Jahr 1994. Die Paten der guten Idee stammten zum großen Teil aus den Machern der „Stunksitzung“ um Jürgen Becker, und so war auch der Name bereits beschlossene Sache. Die „Kinderstunksitzung“ sollte für 17 Jahre zum festen Bestandteil des Kölner Karnevals werden.

Das Konzept blieb im Wesentlichen immer gleich. Wie bei den Sitzungen der Erwachsenen gab es jedes Jahr einen Elferrat mit Präsident, der dem lustigen Geschehen auf der Bühne vorstand. Sketche, Akrobatik, Live-Musik: alles, was zu einer echten Sitzung gehört, war auch hier vertreten, nur eben zugeschnitten auf ein junges Publikum.    [...mehr]



Autor: Thomas

Der offizielle Kölner Karneval als reine Männerdomäne? Mitnichten. Seit 1999 besteht unter dem Namen „Colombina Colonia“ die 1. Kölner Damenkarnevalsgesellschaft (oder kurz: KG). Dass Männer aber selbstverständlich nicht außen vor gelassen werden, belegt vor allem seit 2009 die von den Colombinen ausgerichtete Herrensitzung.

Funkemariechen und ein paar Stimmungssängerinnen – mehr sollten Frauen nicht zu sagen haben im Kölner Karneval? Wenn sogar die Jungfrau im Dreigestirn von einem Mann besetzt wird, sind die weiblichen Jecken offenbar unterrepräsentiert. So oder ähnlich haben vermutlich auch die „Kölner Karnevalistinnen“ gedacht, die vor mittlerweile schon fast 11 Jahren zusammentrafen, um den „1. Kölner Damen-KG Colombina Colonia e.V.“ zu gründen.    [...mehr]



Autor: Ariane

Wenn man krank ist und es einem wirklich überhaupt nicht gut ist, ist es schön, wenn man nicht nur einen vertrauenvollen Hausarzt hat, sondern auch im Falle einer Überweisung schnell einen Termin bekommt und keine weiteren, langen Anfahrten in Kauf nehmen muss. In einem Ärztehaus profitiert Patienten von dem Zusammenschluss der verschiedenen Fachärzte.

Austausch unter Fachärzten ©Flickr.com/Waldo Jaquith

Ärztehaus in Köln – Vorteil für Patienten

In einem Ärztehaus findet man neben dem Allgemeinarzt meist auch eine große Auswahl weiterer Ärzte der verschiedenen Fachbereiche. So werden Überweisung und weitere fachspezifische Behandlungen verquickt. Auch moderne Geräte und Ausstattung sind im Ärztehaus auf dem neusten Stand, schließlich teilen sich die Praxen die Kosten und tauschen sich darüber hinaus auch noch über schwierige Fälle direkt miteinander aus, so dass weitere Untersuchungen vielleicht sogar vermieden werden können.

Ärztehaus in Köln- Ehrenfeld

Von den genannten Vorteilen profitieren nicht nur die Ärzte, die so auch immer wieder über den Tellerrand des eigenen Fachgebiets hinaus blicken, sondern natürlich vor allem die Patienten. Gerade ältere Menschen, die in der Woche aufgrund chronischer Krankheiten mehrmals verschiedenen Fachärzte aufsuchen müssen, sind froh, wenn sie eine feste Adresse haben, an die sie sich wenden können. Auch bei einem Sport-Unfall ist es schön, wenn man nicht noch einmal durch die halbe Stadt fahren muss, um einen weiteren Spezialisten aufzusuchen.    [...mehr]



Autor: Thomas

Karneval wie zur Zeit der römischen Besatzer – das ist, was das Festkomitee den Kölnern für den kommenden Rosenmontagszug verspricht. Dafür soll eine spezielle Tribüne unter dem sponsorlastigen Namen „Intrum Justitia Colosseum“ am Heumarkt sorgen. Die überdachten Sitzplätze sind jedoch alles andere als günstig. Rund 65 Euro muss man mindestens hinblättern.

Na klar, es geht um die qualitative Verbesserung und optimierte Familienfreundlichkeit des Rosenmontagszuges, und nicht etwa um eine weitere Gelegenheit, dem Kölner am höchsten Feiertag der Karnevalssession noch ein paar Euro mehr aus der Tasche zu ziehen. Mehr freie und kostenlose Flächen entlang des Zugweges wollte man seitens des „Festkomitees Kölner Karneval von 1823“ ermöglichen, als man beschloss, die Anzahl der Tribünen zu verringern und verstärkt auf den Heumarkt zu konzentrieren.    [...mehr]


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