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Wer kennt sie nicht, die Geschichte um König Artus und seine Ritter der Tafelrunde. Vielfach verfilmt kann man sich den großen Heldenepos nun auch in „Excalibur – The Celtic Rock Opera“ als Musical auf der Bühne anschauen.
Eine legendäre Geschichte erfordert natürlich auch eine opulente Bühnenshow. Und so begeistern denn auch über 100 Musiker, Schauspieler, Tänzer und Akrobaten in einem knapp zweistündigen Programm das Publikum. Mit einer Mischung aus Rock, Folk und keltischen Klängen wird der Geist längst vergangener Zeiten wieder heraufbeschworen und nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise ins England des 6. Jahrhunderts.
Die Geschichte von Excalibur
Das Schwert Excalibur, geschmiedet von einem Gott und von Merlin (gespielt von Michael Mendl) in einen Stein getrieben, soll nach einer alten Weissagung den wahren Herrscher Englands bestimmen. Nachdem es viele Ritter und Adlige versucht haben, gelingt es erst Artus (gespielt von Johnny Logan), dem Sohn des englischen Thronkönigs Uther Pendragon, das Schwert aus dem Stein zu ziehen. Die Herrin vom See verleiht dem Schwert und damit auch ihrem Träger zusätzlich übermenschliche Kräfte, die Artus unverwundbar machen. Doch durch eine Intrige von Morgan LeFay, der Halbschwester von König Artus, stirbt dieser im Kampf gegen Morgans Sohn Mordred. Der tote König wird nach Avalon, der Insel der Könige, verbracht, und Excalibur zurück in den See geworfen.
Ein Feuerwerk aus Bühnenshow und Musik
Fast genauso spektakulär wie die Sage selbst ist [...mehr]
Was hat die Internationale Möbelmesse mit elektronischer Musik zu tun? Eigentlich nichts, sollte man sich denken. In Köln sieht das jedoch ganz anders aus. Bereits zum zweiten Mal wird zeitgleich mit der eher ökonomisch ausgerichteten Veranstaltung für Inneneinrichtung ein Ableger der c/o pop für kulturelle Zusatzausstattung sorgen.
Die Cologne Music Week eröffnet im Grunde die Kölner Festivalsaison 2010. Vom 18. bis zum 23. Januar sorgt sie für jede Menge Clubkultur abseits gewohnter Bahnen. Eingebettet ist das Programm in zahlreiche Veranstaltungen rund um die Internationale Möbelmesse und die Designwoche „Passagen“, bei der Hersteller, Museen, Hochschulen, Initiativen und Galerien aktuelle Tendenzen im Design vorstellen. [...mehr]
Es gab eine Zeit, da lohnte sich ein Trip nach London bereits, wenn man lediglich den Virgin Megastore besuchen wollte. Heute ist Köln die nahegelegenere Alternative. Über 2 Millionen CDs und eine Riesenauswahl an DVDs (mittlerweile auch Blu-rays) sind eine echte Gefahr für den eigenen Geldbeutel.
Seit 1962 residiert der Elektronikmarkt Saturn im Kölner Hansahochhaus und zieht täglich scharenweise kaufwillige Kunden an. Das war nicht immer so, denn zu Beginn war das auf 120 qm angebotenen Sortiment in erster Linie für Diplomaten gedacht. Erst sieben Jahre später wurde der Verkauf auf reguläre Privatkunden ausgedehnt.
Seitdem ist der Siegeszug der Marke Saturn kaum mehr aufzuhalten. Über 200 Märkte gibt es mittlerweile europaweit, in Deutschland alleine 129. Dass Saturn ebenso wie Media Markt zur Metro-Gruppe gehört und sich die beiden praktisch nur hinsichtlich der strategischen Positionierung ihrer Standorte, sowie der Corporate Identity unterscheiden, fällt auf den ersten Blick kaum auf. [...mehr]
Jüngst berichtete der Bund der Steuerzahler davon, wie die Stadt Köln seit langem einiges an Geld in Wachpersonal investiert, das für ungestörtes Musikvergnügen in der Philharmonie sorgt – indem nämlich verhindert wird, dass Spaziergänger während des Programms über den Konzertsaal flanieren. Ungeachtet solcher Absurditäten lohnt ein Besuch im modernsten Konzertsaal Kölns jederzeit. Zu Weihnachten gibt es zudem ein spezielles Festtagsangebot.

Selbst wer sich ansonsten von klassischer Musik eher fern hält, mag zur Weihnachtszeit schon mal ein Auge zudrücken wollen und gegen die eigenen Prinzipien verstoßen. Die Kölner Philharmonie bietet dazu einiges an Gelegenheit und sorgt für die richtige Festtagsstimmung. Davor und / oder danach kann man sich dann auf dem Weihnachtsmarkt am Domvorplatz noch mit dem einen oder anderen Glühwein zusätzlich in Stimmung bringen. [...mehr]
Nichts ist so langweilig wie ein Memory-Spiel. Für den eingefleischten Kölner nimmt die Sache jedoch eine entscheidende Wende, wenn die zu merkenden Motive liebevolle Cartoons bekannter Stadt-Ikonen sind. Zudem dient das lustige „Memo op Kölsch“ auch noch einem guten Zweck.

Gerda Laufenberg ist inzwischen so etwas wie Kölns Hofzeichnerin. Seit 1977 betreibt sie ein eigenes Atelier in Köln-Rodenkirchen, wo sich immer mal wieder ein Blick auf ihre Arbeiten werfen lässt. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland belegen das weitreichende Interesse an ihrer Kunst. Illustrationen zum Kölner Liederbuch begründeten ihren Stil der Köln-Grafiken, mit denen sie auf augenzwinkernde Weise das Kölner Leben und die Kölsche Eigenart karikiert. [...mehr]
„Alles för de Dierche“ lautet das Motto der ersten Kölner Zoo-Sitzung, die von den Altstädtern Köln 1922 e.V. ausgerichtet wird. Was als Benefizveranstaltung gedacht ist, soll zugleich den 150. Geburtstag des Tierparks feiern. Kostüme mit „tierischem“ Bezug sind dabei nicht nur erwünscht, sondern werden sogar prämiert.
Im Kristallsaal der Kölnmesse findet sich am 15. Januar 2010 so ziemlich alles ein, was im Kölner Karneval aktiv ist. Höhner, Räuber und natürlich das Dreigestirn schauen vorbei, wenn es darum geht, bei Alaaf, Kölsch und Schunkelattacken dafür zu sorgen, dass genügend Geld zusammenkommt, um das Südamerikahaus des Kölner Zoos zu sanieren. Das Gebäude aus dem Jahr 1899 hat es dringend nötig, und so kommen die Reinerlöse aller Eintrittskarten eben diesem Zweck zugute.
Über 1200 Besucher werden erwartet, aber das sollte auch das Mindeste sein. Schließlich geht es neben dem Charity-Gedanken auch darum, das 150-jährige Jubiläum des Zoos zu feiern und ganz nebenbei das zu tun, was den Kölner ohnehin das Liebste ist: Jeck sein. Wer zudem im Tierkostüm kommt, zeigt nicht nur nach außen seine Verbundenheit mit dem Jubilar, sondern kann auch einen Preis gewinnen. Die schönsten Verkleidungen werden im Verlauf des Abends prämiert. [...mehr]
Noch ein Festival für Köln. Im ersten Jahr startet am 25. November unter dem Title „Urban Media“ eine neue Veranstaltungsreihe für junge Medienschaffende. In einer Art offenem Campus treffen Filmemacher aus der ganzen Welt auf ein interessiertes Publikum aus Machern und Zuschauern. Auf den ersten Blick wirkt das zwar alles etwas planlos, aber der experimentelle Charakter gehört durchaus zum Konzept.

Filme, Workshops, Konzerte und sonstige Kulturveranstaltungen bestimmen das Programm der „Urban Media Lounge“ in der Alten Feuerwache. Dabei ist die Veranstaltung kein dezidiertes Filmfestival. Im Mittelpunkt steht eher das Machen und Mit-Machen unter dem Motto „Urbanes Leben in Köln, gesehen mit 100 Augen aus 7 Ländern“. [...mehr]
Wer angesichts des seltsam anmutenden Festivalnamens so keine rechte Idee hat, was ihn erwartet, kommt ganz sicher nicht aus Köln. „Pänz“ heißen im kölschen Dialekt nämlich die Kinder, und das ist durchaus liebevoll gemeint. Der Jugendfilmclub Köln widmet ihnen seit mittlerweile zwei Jahrzehnten ein eigenes Filmfest. Auch im Jubiläumsjahr 2009 ist wieder die ganze Familie eingeladen, um sich an tollen Produktionen für junge Kinogänger zu erfreuen.

So mancher Film hätte es ohne das Kölner Kinderfilmfest vielleicht nie auf die Leinwand geschafft, und das spricht für die Bedeutung dieser Veranstaltung . Wer früher selber noch zu den jungen Zuschauern gehörte, geht heute vielleicht schon mit dem eigenen Nachwuchs zu den vielen internationalen Premieren von Filmen, die extra für ein junges Publikum gemacht worden sind. [...mehr]
In historischen Romanen wie „Tod und Teufel“ von Erfolgsautor Frank Schätzing oder „Die Hexe von Köln“ der Amerikanerin Tobsha Learner entfaltet sich das mittelalterliche Köln in all seiner Pracht. Ein neues Brettspiel mit dem schlichten Titel „Colonia“ erlaubt nun, selber ins Geschehen einzugreifen. Als Oberhaupt einer Patrizierfamile liegt das Schicksal der Stadt nicht unwesentlich in der eigenen Hand.

Der Reliquienhandel sei es gewesen, der den Spieleautor Dirk Henn („Alhambra“, Spiel des Jahres 2003) auf die Spur gebracht hätte. Mit körperlichen Überbleibseln oder Besitztümern von Heiligen ließ sich die eigene Machtposition stärken und das Ansehen bei der Kirche erhöhen. Warum also diese historische Merkwürdigkeit nicht zum Ziel eines Brettspiels machen? [...mehr]
Wer den traditionellen Kölner Karneval zu dumm, spießig oder sonstwie unsympathisch findet, aber trotzdem nicht so ganz auf das närrische Treiben in der Domstadt verzichten will, der findet in der sogenannten „Stunksitzung“ eine echte Alternative. Bitterböse geht es dort zuweilen zu, und so klinkte sich auch schon einmal der WDR zensierend in die TV-Übertragung ein. Für die kommende Session sind derzeit noch Karten erhältlich.

1983 schlossen sich Studenten der Kölner Fachhochschule zusammen, um ein Alternativprogramm zum bieder organisierten Sitzungskarneval ins Leben zu rufen. Dass sie damit ein immenses Erfolgsmodell etablieren würden, war damals vermutlich keinem der Beteiligten klar. Am 26. Februar des Folgejahres gab es in der Alten Mensa der Uni zum ersten Mal jene respektlose Veranstaltung zu sehen, die bis heute unter dem Namen „Stunksitzung“ bekannt ist und inzwischen genauso zum Kölner Karneval gehört wie der Rosenmontagszug. [...mehr]


