» Geschichte


Autor: Thomas

So fröhlich und harmlos sich der Kölner Karneval heute gibt, so dunkel war seine Geschichte in den Zeiten des NS-Regimes. Von der Sitzung bis zum Rosenmontagszug wurde von den Machthabern alles genau kontrolliert und instrumentalisiert. Eine Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum widmet sich derzeit ausführlich diesem Thema.

EL-DE-Haus

Das Bild vom Kölner Karneval unter nationalsozialistischer Herrschaft hatte lange Zeit nicht nur äußerst wenig mit der Realität zu tun, sondern verhinderte auch eine detaillierte Auseinandersetzung mit den tatsächlichen historischen Verhältnissen. Erst zu Beginn des neuen Jahrtausends setzte die kritische Auseinandersetzung in breiterer Form ein und half, die irrige Sicht auf das bunte Treiben am Rhein zu korrigieren.    [...mehr]



Autor: Thomas

Dass weltweit keine Stadt so viele eigene Lieder hat wie Köln, ist allgemein bekannt. Wie umfangreich die kölsche Metropole bis in die Gegenwart hinein aber auch auf Film gebannt wurde, kann durchaus für Verwunderung sorgen. Eine umfangreiche Publikation von FilmInitiativ Köln e.V. ermöglicht hier einen detaillierten Einblick.

Köln im Film

Beachtliche rund 6000 Filme aus und über Köln haben die Autoren Christa Aretz und Irene Schoor für ihr Buch zusammengetragen. Von den ersten Aufnahmen im Jahr 1895 bis in die jüngere Vergangenheit hinein bietet „Köln im Film“ mithilfe zahlreicher historischer Dokumente, Fotos und Interviews mit lokalen Branchenvertretern eine echte Filmhistorie der Domstadt.    [...mehr]



Autor: Thomas

Seit 1948 hat der Fotograf Heinz Held die Domstadt porträtiert, doch ein Buch mit einer Auswahl seiner Bilder ist erst jetzt erschienen. Auf über 300 Seiten gibt es das historische Köln der Wirtschaftswunderzeit mit seinen Menschen, Bauten und kulturellen Eigenheiten in edlem Schwarzweiß zu sehen.

Köln in Wirtschaftswunderzeiten

Wer glaubt, dass man schon Kölner sein muss, um die Stadt heiß und innig zu lieben, irrt, und Heinz Held ist hierfür ein gutes Beispiel. Der 1918 in Sachsen-Anhalt geborene Fotograf und Schriftsteller zog erst nach Kriegsende 1947 in die Domstadt. Doch gerade der Blick von außen mochte dazu beigetragen haben, dass er wie kaum ein zweiter zum Bildchonisten Kölns wurde – ohne seine Arbeiten jedoch jemals in größerem Umfang zu veröffentlichen.    [...mehr]



Autor: Thomas

Bildbände mit Fotos aus dem Köln der Vorkriegszeit gibt es einige, doch bei filmischen Dokumenten ist die Auswahl bislang eher rar. Umso willkommener ist eine DVD des Kölner Filmemacher Hermann Rheindorf, der über rund eine Stunde hinweg Bewegtbilder der unzerstörten Stadt zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts zusammengestellt hat.

Unter dem Titel „Filmreise in das alte Köln“ lässt sich seit dem 1. Dezember eine faszinierende Sammlung historischer Filmaufnahmen der Domstadt bestaunen. Gebäude, Straßenzüge, aber vor allem das Leben der Menschen zwischen 1896 und 1933 wird wieder lebendig, und einiges mag man trotz der zeitlichen Distanz sofort wiedererkennen. Ähnlich erging es so manchem, als vor etwa genau einem Jahr der Stummfilm „Der Bettler vom Kölner Dom“ in digital restaurierter Form wiederveröffentlicht wurde.    [...mehr]



Autor: Thomas

Eine Ausstellungsreihe des Kölnischen Stadtmuseums und des Römisch-Germanischen Museums widmet sich demnächst einmal jährlich einem der zahlreichen „Veedel“ der Stadt. Unabhängig von den offiziellen Verwaltungseinheiten haben diese ihre eigene Geschichte, und sie ist es auch, um die man sich in diesem Zusammenhang kümmern will. Den Anfang macht am 8. Oktober der Waidmarkt.

Kölnisches Stadtmuseum

Bauarbeiten und eine der schlimmsten Tragödien für die Stadtgeschichte seit Kriegsende bestimmen seit 2009 die Berichterstattung über den Waidmarkt. Mit dem Einsturz des historischen Archivs wurde der Name des Veedels auch einer internationalen Öffentlichkeit bekannt. Gerade erst hat der Hauptausschuss des Rates weitere 17 Millionen Euro für die Arbeiten an der Unglücksstelle bewilligt.    [...mehr]



Autor: Thomas

Wir waren das Miljö„Chicago am Rhein“, so wurde Köln in den 60er Jahren von der Boulevardpresse getauft. Wenig rühmlich ging es dabei um die hohe Kriminalitätsrate im Schatten des Domes. Ein Dokumentarfilm zeigt die berühmt-berüchtigten Größen des sogenannten „Miljös“ und erlaubt damit einen spannenden Einblick in eine vergangene Epoche.

Dass Köln vom 11.11. bis Aschermittwoch zur kollektiven Parallelgesellschaft mit eigenen Spielregeln mutiert, ist nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste. Eine ganz andere Form von Sonderstellung nahm hingegen in den 60er bis 80er Jahren die kriminelle Seite der Stadt ein. Kölns Halbwelt war bereits damals geradezu legendär, und Vertreter wie „Schäfers Nas“ oder der „Lange Tünn“ gelangten auch über die Grenzen der Stadt hinaus zu zweifelhaftem Ruhm.

In seiner Dokumentation „Wir waren das Miljö“ lässt Filmemacher Peter F. Müller die einschlägigen Größen mit all ihren Widersprüchen selber zu Wort kommen. Sie berichten von ihrem Aufstieg und Fall, aber auch von ihrem heutigen Leben. Prostitution, Hehlerei, Glücksspiel und Gewalt – nichts bleibt außen vor.    [...mehr]



Autor: Thomas

Bis zum 23. Oktober zeigt das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln eine Sonderausstellung über die Deportation der Juden aus dem Rheinland im Herbst 1941 ins Ghetto Litzmannstadt. Fotografien, Briefe und zahllose weitere Dokumente berichten eindrucksvoll vom Schicksal der Betroffenen.

EL-DE-Haus

3000 jüdische Frauen, Männer und Kinder wurden zwischendem 22. und 30. Oktober 1941 aus Köln, Düsseldorf und Umgebung deportiert. Nicht einmal vierzig von ihnen erlebten die spätere Befreiung durch die Alliierten. Anlässlich des 70. Jahrestages der Ereignisse werden nun erstmals Lebenszeugnisse der Betroffenen im Rahmen einer Ausstellung gezeigt.    [...mehr]



Autor: Thomas

Über 50.000 Besucher haben sich seit Mitte März die Ausstellung „Divita-Deutz“ im Römisch-Germanischen Museum angesehen. Sie dokumentiert die über 1700-jährige Geschichte des Stadtteils. Aufgrund des großen Interesses gibt es die historischen Exponate jetzt länger als geplant zu sehen.

Römisch-Germanisches Museum Köln

Ende 2010 waren bei Ausgrabungen am Kennedy-Ufer eine Menge interessanter Fundstücke entdeckt worden, die viel über die Stadtgeschichte von Deutz erzählen konnten. Sie bilden einen entscheidenden Anteil der zugehörigen Ausstellung, die noch bis zum 9. September im Schatten des Doms zu sehen ist.    [...mehr]



Autor: Thomas

Mein KölnFotobände mit Aufnahmen von Köln gibt es jede Menge, doch wer weiß schon, wie viele fotografische Schätze im Privatbesitz unentdeckt vor sich hin schlummern? In einer gemeinsamen Aktion der drei großen Kölner Tageszeitungen wurden die Leser aufgefordert, ihre historischen Stadtbilder für eine geplante Publikation einzuschicken.

Das auf mehrere Ausgaben angelegte Magazin „Mein Köln“ will Stadtgeschichte anhand von privaten Fotodokumenten erzählen, und hat sich damit einiges vorgenommen. Mehrere tausend Bilder wurden von Kölner Bürgern zur Verfügung gestellt. Zeitlich reichen sie bis ins 19. Jahrhundert zurück.

Für die Redakteure ergab sich eine beachtliche Aufgabe, denn alle Fotografien mussten gesichtet, historisch bewertet und schließlich für die eigentliche Publikation zusammengestellt werden. Vielfach hatten die Einsender Texte hinzugefügt, die es erlaubten, den Aufnahmen eine zusätzliche Bedeutung beizumessen.    [...mehr]



Autor: Thomas

Der Kölner Dom im Zweiten WeltkriegEin neues Buch beschäftigt sich mit den Zerstörungen, die der Kölner Dom im Zweiten Weltkrieg erlitten hat. Begleitet wird die Veröffentlichung mit einer kleinen Ausstellung im Domforum, sowie einer Reihe von Vorträgen und Führungen zu den einzelnen Schauplätzen der Bombeneinschläge.

Beständig halten sich die Gerüchte, es habe bei den Angriffen auf Köln einen Befehl gegeben, den Dom zu verschonen. Dem widersprechen zwar alle bekannten Dokumente und Zeitzeugen, doch wer sich historische Bilder mit dem fast intakt erscheinenden Bauwerk inmitten einer völlig zerstörten Stadt anschaut, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die alliierten Bomber zumindest Widerwillen gespürt haben müssen.    [...mehr]


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