» Geschichte


Autor: Ariane

Das kölsche Grundgesetz steht für die Natur des Rheinländers und den kölschen Karneval. Nach dem fünften Bier spricht bekanntlich selbst jeder Tourist den kölschen Dialekt, und Viele scheinen begeistert von der liebenswürdigen Art, die Wörter in die Länge zu ziehen.

Wer der Verfasser der elf Artikel plus zwei Zusatzartikel des kölschen Grundgesetztes ist, bleibt unbekannt. Auch ist unklar, aus welcher Zeit das „Grundgesetzt“ der Stadt stammt. Im Gegensatz zu vielen anderen Dialekten war Kölsch, ähnlich wie das Berlinerische, nie vom Aussterben bedroht. Der Dialekt und damit auch das Grundgesetz, haben sich durch den berühmten Karneval fest in der Stadt etabliert, und es gibt ein großes, kölsches Kulturangebot, von Theatern, über Bands und Musikvereinen, die die Mundart heranziehen. Häufig findet man innerhalb der Stadt sogar Plakatwerbung in dem Dialekt.    [...mehr]



Autor: Thomas

Ganze 600 Fotobücher über Köln sind seit 1853 entstanden. Viele der Aufnahmen, die von Sammlern und Museen im Laufe der Zeit zusammengetragen worden sind, waren, so weiß man heute, ursprünglich für unterschiedliche Publikationen erstellt worden. Ein Buch und eine Ausstellung widmen sich jetzt diesem Thema.

Das erste Buch mit fotografischen Abbildungen, das in Deutschland erschien, beschäftigte sich mit den Fenstern des Kölner Doms. Seitdem sind über anderthalb Jahrhunderte vergangen, und die Zahl der Fotobände über die Stadt ist ins schier Unüberschaubare angewachsen. Köln ist eben fotogen.    [...mehr]



Autor: Thomas

Stadtführer in gedruckter Form gibt es für die Domstadt mehr als man jemals lesen kann (und will), und die Auswahl fällt schwer. Will man jedoch die jüngsten Bewohner an die Geschichte Kölns heranführen, so ist die Entscheidung ein echtes Kinderspiel. Wer nämlich könnte die vergangenen 2000 Jahre besser in leicht verständlicher Form zusammenfassen als die Maus?

Ausgerechnet am Rosenmontag wird die Maus aus der beliebten WDR-Serie dieses Jahr 40, und das wird natürlich gebührend gefeiert. Den kindgerechten Stadtführer „Mit der Maus durch Köln“ gibt es zwar noch nicht ganz so lange, doch da mittlerweile immerhin schon die 3. Auflage verkauft wird, muss die Beliebtheit der Reise durch „2000 Jahre Stadtgeschichte für Kinder“ wohl ziemlich groß sein.    [...mehr]



Autor: Thomas

Fast 300 Jahre lang war der Kölner Dom eine beispiellose Bauruine. Statt der berühmten Doppelturmspitze war es ein Baukran auf dem halbfertigen Südturm, der auf sich aufmerksam machte und erst 1868 entfernt wurde. Eine Ausstellung zeigt jetzt den Blick der Zeitgenossen auf das unvollendete Jahrhundertwerk.

Der kolossale Geselle, Greven Verlag Köln

Aus Heinrich Heines „Wintermärchen“ stammt der Ausstellungstitel „Der kolossale Geselle“. Damals, 1844 nämlich, war vom prächtigen Glanz des heutigen Kölner Wahrzeichens noch nicht viel zu spüren. Eher das Gegenteil war der Fall, und die vom Dichter beschriebene Grundstimmung gibt sich gespenstisch: „Doch siehe! dort im Mondenschein den kolossalen Gesellen! Er ragt verteufelt schwarz empor, das ist der Dom von Köllen.“

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Autor: Ariane

Köln-Marienburg ist eines der größten und exklusivsten Villenviertel in ganz Deutschland. Im  geschlossenen Viertel lassen sich wunderschöne Villen, traumhafte Grünanlagen und jede Menge prominente Einwohner finden.

Das stilvolle Villenviertel Köln-Marienburg liegt im Süd-Osten vom Kölner Stadtteil Rodenkirchen und grenzt im östlichen Teil an den Rhein. Dieser exklusive Vorort strotzt nur so vor imposanten Wohnhäusern und edlen Grünanlagen. Durch diese architektonischen Wunderwerke und die schnelle Anbindung an die Innenstadt ist dieses Stadtviertel in ganz Deutschland anerkannt und bewundert.    [...mehr]



Autor: Thomas

Tatsächlich sind es 222 Kölner Orte, von denen Autor Bernd Imgrund und Fotografin Britta Schmitz behaupten, man müsse sie gesehen haben. Denn von ihrem Buch über skurrile und wenig bekannte Sehenswürdigkeiten der Stadt gibt es bereits 2 Bände.

111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss (Emons Verlag)

Selbst eingefleischte Kölner kommen angesichts der Zusammenstellung der „111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss“ aus dem Emons Verlag ins Staunen. Was zum Beispiel ist der Monte Troodelöh im Königsforst? Und wo bitteschön findet sich der Lindenthaler Felsengarten, wo die Holweider Märchensiedlung? Keine Ahnung? Dann ist diese zweibändige Entdeckungsreise ideal, um ein paar Wissenslücken zu schließen.    [...mehr]



Autor: Thomas

Zunächst mag man mit diesem Ausstellungstitel nichts anfangen können. Doch leider verweist die präzise Uhrzeitangabe auf eine echte Tragödie. Am 3. März 2009 war punktgenau um 13.58 Uhr Kölns Historisches Stadtarchiv eingestürzt. Bis heute sind die Ursachen ungeklärt. Das Kölnische Stadtmuseum erinnert nun genau 19 Monate später an das Unglück und zeigt geborgene Objekte.

Gerettete Archivalien, Historisches Archiv der Stadt Köln

Als in der Südstadt das Archivgebäude und zwei Wohnhäuser einstürzten, war das für Köln eine der größten Katastrophen seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Stadtgeschichte schien für immer verloren. Unzählige Dokumente vom Mittelalter bis in die Gegenwart lagen unter Bauschutt begraben und drohten, von Matsch und Grundwasser vollkommen zerstört zu werden. Die Bergungs- und Restaurationsarbeiten wurden zur Jahrhundertaufgabe.    [...mehr]



Autor: Thomas

Seit mittlerweile einem ganzen Jahrhundert erscheint in ständig aktualisierter Fassung „Die kleine illustrierte Geschichte der Stadt Köln“. Jetzt findet der Longseller auch Eingang in die modernen elektronischen Lesemedien. Als E-Book gibt es den Titel ab sofort im pdf- oder epub-Format.

Das Standardwerk von Carl Dietmar und Werner Jung zur Kölner Stadtgeschichte erscheint bereits in der zehnten Auflage und erfreut sich weiterhin ungebrochener Popularität. Mit seiner E-Book-Fassung könnte es jetzt auch Leser gewinnen, die bisher weniger interessiert waren. Der Verlag J.P.Bachem ist damit jedenfalls für alle anderen Mitbewerber in Köln ein echter Wegbereiter.

„Die kleine illustrierte Geschichte der Stadt Köln“ erschien erstmals 1911, damals verfasst von den Studienräten Franz Bender und Theodor Bützler. Der Inhalt der aktuellen Auflage ist derzeit bis ins Jahr 2009 fortgeführt. Wer sich erstmals mit der Geschichte der Domstadt beschäftigen will, findet hier den idealen Einstieg. Die Reise beginnt bei den Ubiern und endet in der Gegenwart.    [...mehr]



Autor: Thomas

Ein Streifzug durch die Vergangenheit ist nicht nur für Zeitzeugen interessant: Bilderbuch Köln, das größte Foto-Portal der Stadt, sowie die GAG und die AWB veranstalten ab dem 29. Juni eine Ausstellung mit umfangreichem historischem Fotomaterial über den Stadtteil Ehrenfeld in den 1920er Jahren.

Zwischen Stadtausgang in Richtung Bocklemünd und Stadtmitte liegt Köln-Ehrenfeld entlang der Venloer Straße. Während sich heute hier zunehmend eine eigene Club- und Kulturszene ausdehnt und mit Events wie dem Ehrenfeld-Hopping oder dem Popdesignfestival vor allem ein jüngeres Publikum anziehen will, war der Stadtteil zu Beginn des 20. Jahrhunderts in erster Linie von der Industrialisierung geprägt. Spuren davon gibt es bis in die Gegenwart in reichem Maß.    [...mehr]



Autor: Thomas

Seit dem 22. Juli 1860 leben in Köln jede Menge exotische Tiere und bunte Vögel – und damit sind weder Karnevalisten noch sonstige kölsche Frohnaturen gemeint. Zu jenem Datum nämlich wurde der Kölner Zoo eröffnet, der dieses Jahr sein 150-jähriges Jubiläum feiert. Grund genug für das Stadtmuseum, ihm eine eigene Ausstellung zu widmen.

Genau drei Monate, vom 29. Mai bis zum 29. August nämlich, lässt sich unter dem Titel „Von Marlar und der Schönen Marie“ ein Streifzug durch die Geschichte des Kölner Zoos absolvieren. Pünktlich zum runden Geburtstag bietet das Stadtmuseum eine bunte Ausstellung mit Erinnerungsstücken, Graphiken und Fotografien, anhand derer man bis zum Tag der Eröffnung in der Zeit zurückreisen kann.

In Deutschland ist es der drittälteste Zoo überhaupt, und Teile seiner im exotischen Stil gestalteten Bauten stehen längst unter Denkmalschutz. Das Seelöwenbecken etwa, das heute noch besteht, wurde bereits 1887 errichtet und galt damals als echtes Prunkstück. Dreimal wurde das Gelände im Stadtteil Riehl erweitert, zuletzt 1954. Ansonsten aber bewegt man sich beim Besuch des Tiergartens im Grunde immer auf historischem Boden.    [...mehr]


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