» Kunst & Kultur
Noch ein Festival für Köln. Im ersten Jahr startet am 25. November unter dem Title „Urban Media“ eine neue Veranstaltungsreihe für junge Medienschaffende. In einer Art offenem Campus treffen Filmemacher aus der ganzen Welt auf ein interessiertes Publikum aus Machern und Zuschauern. Auf den ersten Blick wirkt das zwar alles etwas planlos, aber der experimentelle Charakter gehört durchaus zum Konzept.

Filme, Workshops, Konzerte und sonstige Kulturveranstaltungen bestimmen das Programm der „Urban Media Lounge“ in der Alten Feuerwache. Dabei ist die Veranstaltung kein dezidiertes Filmfestival. Im Mittelpunkt steht eher das Machen und Mit-Machen unter dem Motto „Urbanes Leben in Köln, gesehen mit 100 Augen aus 7 Ländern“. [...mehr]
Wer angesichts des seltsam anmutenden Festivalnamens so keine rechte Idee hat, was ihn erwartet, kommt ganz sicher nicht aus Köln. „Pänz“ heißen im kölschen Dialekt nämlich die Kinder, und das ist durchaus liebevoll gemeint. Der Jugendfilmclub Köln widmet ihnen seit mittlerweile zwei Jahrzehnten ein eigenes Filmfest. Auch im Jubiläumsjahr 2009 ist wieder die ganze Familie eingeladen, um sich an tollen Produktionen für junge Kinogänger zu erfreuen.

So mancher Film hätte es ohne das Kölner Kinderfilmfest vielleicht nie auf die Leinwand geschafft, und das spricht für die Bedeutung dieser Veranstaltung . Wer früher selber noch zu den jungen Zuschauern gehörte, geht heute vielleicht schon mit dem eigenen Nachwuchs zu den vielen internationalen Premieren von Filmen, die extra für ein junges Publikum gemacht worden sind. [...mehr]
Eigentlich kam er aus dem Siegerland, doch das hinderte August Sander nicht daran, die Stadthistorie Kölns um ihre vielleicht wichtigsten fotografischen Arbeiten zu bereichern. 1953 erwarb der damalige Oberbürgermeister Robert Görlinger Sanders Mappenwerk „Köln wie es war“ mit Bildern von 1920 bis 1939. Ab dem 28. November kann man nun im Rahmen einer Ausstellung einen ausführlichen Blick auf die Stadt vor den Zerstörungen durch den 2. Weltkrieg werfen. Eine Buchpublikation kommt hinzu.

Lange Zeit lagen die über 400 Stadtfotografien, die August Sander zwischen den beiden großen Kriegen des 20. Jahrhunderts gemacht hatte, auf Eis. Im Archiv des Kölner Stadtmuseums gelagert, war lange irgendwie niemandem klar, was für ein sensationelles historisches Zeugnis man Anfang der 50er Jahre übernommen hatte. [...mehr]
Obwohl jede Menge Galerien mittlerweile vom Rhein an die Spree abgewandert sind, hat Köln doch immer noch einen ziemlich guten Ruf als Kunststadt. Immerhin drei Messen in unterschiedlicher Größe ziehen ein internationales Publikum an, obwohl das Interesse der Aussteller immer wieder schwankt. Wer die klassische Kunst der modernen vorzieht, ist Ende November auf der Cologne Fine Arts gut aufgehoben.

Hinter der Abkürzung COFAA verbirgt sich weder ein koffeinhaltiges Kalt- oder Warmgetränk, noch die Berliner Mundartversion von „Koffer“. Cologne Fine Art & Antiques lautet die offizielle Bezeichnung jener Kölner Kunstmesse, deren Name ebenso kompliziert ist wie ihre Entstehungsgeschichte. [...mehr]
Das Rautenstrauch Joest Museum befindet sich in Köln und ist eines der wichtigsten Völkerkundemuseen in ganz Deutschland. Die riesige Sammlung des Vorzeigemuseums in Nordrhein-Westfalen umfasst circa 65.000 Objekte und beherbergt viele ethnografische Fotografien.
Wer sich noch nie mit dem Thema Völkerkunde auseinandergesetzt hat, jedoch einen schönen, umfassenden Überblick über diese Thematik gewinnen möchte, sollte unbedingt das Rautenstrauch Joest Museum besuchen. Neben zahlreichen Ausstellungsobjekten gibt es hier auch eine Fachbibliothek, welche circa 40.000 Bände umfasst.
Wer den traditionellen Kölner Karneval zu dumm, spießig oder sonstwie unsympathisch findet, aber trotzdem nicht so ganz auf das närrische Treiben in der Domstadt verzichten will, der findet in der sogenannten „Stunksitzung“ eine echte Alternative. Bitterböse geht es dort zuweilen zu, und so klinkte sich auch schon einmal der WDR zensierend in die TV-Übertragung ein. Für die kommende Session sind derzeit noch Karten erhältlich.

1983 schlossen sich Studenten der Kölner Fachhochschule zusammen, um ein Alternativprogramm zum bieder organisierten Sitzungskarneval ins Leben zu rufen. Dass sie damit ein immenses Erfolgsmodell etablieren würden, war damals vermutlich keinem der Beteiligten klar. Am 26. Februar des Folgejahres gab es in der Alten Mensa der Uni zum ersten Mal jene respektlose Veranstaltung zu sehen, die bis heute unter dem Namen „Stunksitzung“ bekannt ist und inzwischen genauso zum Kölner Karneval gehört wie der Rosenmontagszug. [...mehr]
Kein Dom für den Schock-Rocker: Bei seinem letzten Köln-Besuch durfte Marilyn Manson ausgerechnet die berühmteste Touristenattraktion der Stadt nicht betreten. Das jedenfalls behauptete er damals. Wenn er nun am 19. November für ein Konzert erneut vor Ort ist, bietet sich jedoch sicherlich eine zweite Chance. Ob Kardinal Meisner ihn allerdings persönlich empfangen wird, bleibt eher zu bezweifeln.

Mit Sightseeing war es nicht weit her, als der selbsternannte Antichrist im Juni 2007 zur Vorstellung einer Auswahl von 33 seiner absurden bis morbiden Aquarelle in der Kölner Galerie von Brigitte Schenk anreiste. An den Fenstern draußen drückten sich die durchweg schwarz gekleideten Fans die Nase platt, während Manson drinnen zu einem Glas Absinth (Eigenmarke „Mansinth“) über Hitler als Transvestiten und Blumen mit Skelettgesicht plauderte. In den Dom hatte man ihn angeblich nicht reingelassen. „Wahrscheinlich weil ich Lippenstift drauf hatte“, bot er als Erklärung an. [...mehr]
Bei der langen Museumsnacht am 7. November in Köln öffnen bereits zum zehnten Mal über 40 Museen und Kunstorte ihre Tore für kulturinteressierte Nachtschwärmer
Die Museumsnacht gehört zu den beliebtesten Events im Herbst. Von 19-3 Uhr gibt es im gesamten Stadtgebiet wieder Neues zu entdecken.
Kölner Museumsnacht - buntes Programm für Jedermann
Zum zehnjährigen Jubiläum der Museumsnacht haben die Veranstalter, der StadtRevue-Verlag, die Stadt Köln und die Kölner Museen, noch einmal eine Steigerung versprochen.
Das Kölner Kultur-Highlight im Herbst wartet mit einem bunten Programm auf, das garantiert für jeden etwas bietet. Ob Kunst oder Architektur, Künstler von Weltrang oder Newcomer, renommierte Museen oder Geheimtips, nahezu jede der teilnehmenden Kulturinstitutionen hat sich etwas besonderes ausgedacht. Die Spannbreite reicht dabei Vom Museum für ostasiatische Kunst bis zum Schokoladenmuseum. Über 200 Sonderveranstaltungen warten auch diesmal wieder auf etwa 20.000 Besucher. [...mehr]
Wenn mal gerade keine Karnevalssession ist, schafft sich der findige Kölner eben Alternativen. Zum Beispiel das Köln Comedy Festival als Variante des rheinischen Frohsinns. Zum mittlerweile 19. Mal gibt es dieses Jahr eine Menge zu lachen. Bekannte Namen, echte Veteranen, aber auch Newcomer strapazieren das Zwerchfell vom 15. bis 31. Oktober.

Welche Verdienste um den hiesigen Humor dem Köln Comedy Festival seit seiner Gründung im Jahr 1991 zuzurechnen sind, ist vielfach kaum bewußt. Der „Quatsch Comedy Club“ etwa erlebte dort sein Debüt, Atze Schröder trat zum ersten Mal solo auf, Kaya Yanar und Gaby Köster debütieren – doch vor allem die Nachwuchsförderung gehört zu den Leistungen des heute europaweit größten Events dieser Art. Seit 2007 gibt es zusätzlich noch das Köln Comedy Filmfestival mit internationalem Programm. [...mehr]
Zum ersten Mal geht die Kölner Aidsgala dieses Jahr in die Lanxess-Arena. Das Programm ist dementsprechend raumeinnehmend angelegt, denn die Veranstaltung steht unter dem Motto „Tanzen um die Welt“. Das Live-Programm zugunsten der Deutschen AIDS-Stiftung bietet ein vielfältiges Angebot an Showtanz. Durch den Abend führt der Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen.

Nicht identisch mit der gleichnamigen Veranstaltung im Rahmen von CSD / ColognePride am 3. Juli, unterstützt die AIDSGALA Köln am 21. November unterschiedliche Projekte im Umfeld der Deutschen AIDS-Stiftung – und dies bereits zum 4. Mal. In der Lanxess-Arena war man bis dato allerdings noch nicht. [...mehr]



