» Kunst & Kultur
Jedes Jahr bestimmt ein besonderes Motto das Programm der Kölner Musiknacht, die 2011 bereits zum siebten Mal stattfindet. Diesmal rückt die menschliche Stimme in den Fokus. In weit über einhundert Konzerten taucht sie am 10. September in unterschiedlichster Form auf und bleibt dabei keinem musikalischen Genre fern.
In den vergangenen Jahren hatte sich die Kölner Musiknacht um sogenannte Neue, Alte und improvisierte Musik gedreht. Dieses Jahr jedoch geht es zur Abwechslung einmal gerade nicht um eine bestimmte Epoche oder Stilrichtung. Ganz im Gegenteil spielt die Art und Herkunft überhaupt keine Rolle, wichtig ist stattdessen, dass die menschliche Stimme zentral zum Einsatz kommt. [...mehr]
Köln gehört zu den zwei Städten, in denen Prince im Rahmen seiner „Welcome to America Euro Tour 2011“ auftreten wird. Am 28. Juli wird der weltberühmte Popstar die Lanxess-Arena füllen und mit allseits bekannten Top-Titeln wie „Purple Rain“ und „Kiss“ begeistern.
Prince wird in Köln seine diesjährige Europa-Tour starten und anschließend in anderen europäischen Städten wie Helsinki, Oslo, Goteborg und Kopenhagen auftreten. Beendet wird die Tour am 04.08.2011 in der deutschen Hauptstadt bei einem Event in der O2-Arena. [...mehr]
2006 veranstaltete das Theaternetzwerk „Freihandelszone“ erstmals das internationale Festival „Globalize Cologne“. Dieses Jahr steht nun ein 5-jähriges Jubiläum an, und das feiert man an einem ganz besonderen Ort: dem ehemaligen UFA-Palast.
Vom 19. November bis zum 17. Dezember ist das einstige Kino am Hohenzollernring nach einem Jahr Leerstand wieder Spielstätte, wenn auch in der Hauptsache weniger für Filme als für Theater und Tanz. Die „Freihandelszone“, ein Zusammenschluss der vier freien Theater- und Tanzgruppen a.tonal.theater, Futur3, Mouvoir und theater-51grad.com, veranstaltet hier die 5. Ausgabe ihres Festivals „Globalize Cologne“. [...mehr]
70 Meter lang ist das seltsame Schiff, das vom 13. Juli bis zum 13. Oktober im Rheinauhafen vor Anker liegt. Einen „Nachbau“ der biblischen Arche soll es darstellen, mit der Noah bekanntlich sämtliche Tierarten der Welt vor dem Aussterben bewahrt hat. Im Innern findet sich eine Art Bibel-Park: Seltsam und zugleich irgendwie originell.
Auf 4 Etagen von insgesamt 13 Metern Höhen gibt es einiges zu entdecken. Skurrile Holzfiguren stellen bekannte Episoden aus dem Alten und Neuen Testament nach, und hier und da kann man sogar selber eingreifen und zum Beispiel den Riesen Goliath umhauen. Gedacht ist das wohl vor allem für Kinder, aber auch Erwachsene können an der eigenwilligen Mischung aus Museum und Augsburger Puppenkiste ihren Spaß haben. [...mehr]
Eine ganze Weile konnte man den Eindruck gewinnen, Disneys Animationsfilme dienten vor allem dazu, für die spätere Bühnenfassung Werbung zu machen. „Tarzan“ und „Der König der Löwen“ gehört mittlerweile zum Standardprogramm der internationalen Musicalszene. Mit „Die Schöne und das Biest“ kommt ein weiterer Beispielfall demnächst nach Köln.
Bevor der Musical Dome zum Ausweichquartier für die Kölner Oper wird (oder vielleicht doch nicht), dient er weiterhin als Gastspielstätte erfolgreicher Produktionen des Musiktheaters. Derzeit läuft mit großem Erfolg die „Rocky Horror Show“. Weniger schräg, dafür aber familienfreundlich wird es gegen Jahresende mit dem Disney-Musical „Die Schöne und das Biest“. [...mehr]
Tanz-, Musik- und Showproduktionen, die Ihresgleichen suchen und auf eigene Weise neue Wege beschreiten, treffen im Rahmen des Kölner Sommerfestivals seit mittlerweile 23 Jahren immer wieder auf den Zuspruch eines breiten Publikums. 2011 gibt es afrikanische, amerikanische, aber auch außerirdische Einflüsse.
Die „Voca People“ trieben bereits im Juni ihr skurriles Spiel auf dem Domvorplatz. Nicht gerade wettergerecht standen sie da in weißen Anzügen, das Haupthaar mit weißen Kappen restlos abgedeckt und die Gesichter ebenfalls weiß geschminkt. Ein bisschen sehen sie aus wie die Coneheads aus einer US-Sketchreihe der 70er. Nicht weniger bemerkenswert ist allerdings ihr A-capella-Gesang, mit dem sie tatsächlich ein ganzes Abendprogramm bestreiten. [...mehr]
Im Jubiläumsjahr bietet das Kölner Wallraf-Richartz-Museum eine Menge Gelegenheit zum Feiern. Unter dem Titel „Tat Ort Museum“ bekommen die Besucher erstmals einen ausgiebigen Einblick in die Arbeit des Hauses selber. Vom Restaurator bis zum Kurator ist alles dabei. Am 1. Juli, dem Jahrestag der Eröffnung, gibt es zudem direkt mal freien Eintritt in die neue Ausstellung.
Bereits am 19. Januar trumpfte das Wallraf mit einem besonderen Geburtstagsgeschenk auf: Über eine Schenkung war man in den Besitz des bis dato unbekannten Gemäldes „Frühlingsstimmung bei Vétheuil“ von Monet gelangt und zeigte es nun erstmals öffentlich. Jetzt stellt sich das Kölner Traditionsmuseum selber ins Zentrum einer Ausstellung. [...mehr]
Ein richtiges Filmfestival bekommt Köln seit einer gefühlten Ewigkeit nicht auf die Reihe. Die Spielstätten fehlen, um einen größeren Bedarf abdecken zu können, und eine zentrale Anlaufstelle gibt es nicht. Eine Alternative bieten jedoch seit mittlerweile 3 Jahren die Kölner Kino Nächte. Sie finden 2011 vom 30. Juni bis 3. Juli statt.
40 Vorstellungen an 12 Spielstätten, eine davon in Bonn, bestimmen das Angebot der diesjährigen Kölner Kino Nächte. Previews und Premieren, Kurzfilme, Klassiker, Kinderkino, Retrospektiven, aber auch Publikumsdiskussionen mit Filmemachern sorgen für ein buntes, vielleicht aber auch etwas orientierungsloses Programm. [...mehr]
Von Köln aus die Welt erobern – ein Traum, der viel öfter wahrgeworden ist, als man glauben mag. Denn nicht nur der Dom ist rund um den Globus bekannt. Auch viele Marken wurden am Rhein geboren und traten von dort aus einen internationalen Siegeszug an. Das Kölnische Stadtmuseum widmet ihnen unter dem Titel „Made in Cologne“ jetzt eine Ausstellung.
Wenn man eine Kölner Marke nennen sollte, die auf der ganzen Welt bekannt ist, fällt einem wohl am ehesten jenes Duftwasser ein, das die Stadt oder auch schlicht ihre bekannteste Hausnummer schon im Namen trägt: Eau de Cologne bzw. „4711“. Doch war es das schon? Ganz im Gegenteil. [...mehr]
Auf den ersten Blick könnte man meinen, hinter dem Namen dieses neuen Festivals verberge sich eine Werbeveranstaltung für Afri-Cola. Dem ist natürlich nicht so. Das gemeinsame Event des Kölner Theaters im Bauturm mit dem Festival „Récréâtrales“ in Burkina Faso zeigt vom 22. bis 28. Juni insgesamt 7 Bühnenproduktionen aus West-Afrika.
2 Europa-Premieren, 4 Deutschland-Premieren und eine Köln-Premiere gibt es dieses Jahr im Rahmen des ersten Africologne-Festivals zu sehen. Die Idee dahinter: einen Eindruck von der vielgestaltigen westafrikanischen Kultur der Gegenwart zu vermitteln. Zu diesem Zweck werden die Aufführungen von Publikumsgesprächen und der Podiumsdiskussion „Entwicklung heißt sich entwickeln“ begleitet. [...mehr]









