» Kunst & Kultur


Autor: Thomas

Cover-Bands sind in den meisten Fällen nicht viel mehr als bemühte Bereicherungen für Stadt- und Schützenfeste. Original ist eben Original, und sogenannte Tribute-Konzerte gleichen oftmals bloß besseren Karaoke-Aufführungen. Nicht so im Fall der Beatles-Reinkarnation RAIN, die mit dem Programm der Fab Four mehr als bloße Nostalgie hervorruft. In Köln ist die Band nun im Rahmen des 22. Sommerfestivals zu Gast.

Als Keyboarder Mark Lewis bereits Mitte der 70er Jahre zusammen mit vier anderen Musikern erst Konzerte mit Songs der frisch getrennten Beatles aufführte, konnte er wohl kaum ahnen, dass sein Projekt eine über 3 Jahrzehnte anhaltende Erfolgsgeschichte generieren würde. Ursprünglich unter dem Namen „Reign“ unterwegs, bespielte die erste Beatles-Coverband zunächst ausschließlich im Umfeld von Los Angeles und konnte schnell eine breite Fanbase mobilisieren.    [...mehr]



Autor: Ariane

Zeitlose Kunst welche die Sprache der Welt spricht ohne Worte zu benutzen ist für Menschen aller Länder verständlich und das ist es was Käthe Kollwitz ausdrücken wollte. Sie ist zweifelsohne eine der bedeutendsten Künstlerinnen der letzten Jahrhunderte.

Der Biografie und den Werken von Käthe Kollwitz hat sich das Käthe-Kollwitz-Museum in Köln gewidmet. Auf 1.000 qm Ausstellungsfläche sind Zeichnungen, Plastiken sowie Druckgrafiken der Künstlerin zu bestaunen. Die weltweit umfangreichste Sammlung von Werken Käte Kollwitz’ wurde bereits im Jahr 1985 in Köln eröffnet, und zwar genau am 40. Todestag der Künstlerin. Dr. Jutta Bohnke-Kollwitz, die Enkelin der Künstlerin, war Gründungsleiterin des Museums und übergab 1990 die Direktion an Hannelore Fischer.

Käthe Kollwitz‘ Werke finden selbst in internationalen Rängen der Kulturszene eine bedeutungsvolle Resonanz. Bis zu 30.000 Besucher Jährlich zählt das Museum. Auch ein hoher Anteil ausländischer Besucher beweisen jedes Jahr das hohe Interesse an den Werken von Käthe Kollwitz. Da die Künstlerin selbst auch in den Nachbarländern Niederlande und Belgien sehr bekannt war, kommen viele Besucher auch den weiten Weg um die fast 200 Arbeiten Käte Kollwitz’ zu sehen.

Das Käthe Kollwitz Museum

Zunächst in Räumen der Hauptstelle der Kreisparkasse am Neumarkt untergebracht, konnte das Museum bereits Anfang 1989 ein von dem Kölner Architekten Hans Schilling entworfenes Domizil im Obergeschoss der Neumarkt Passage beziehen. Vorbei an einer Buchhandlung und einem Bistro gelangt man durch das Shopping-Center in den achteckingen Innenhof von wo man mit einem Aufzug in die vierte Etage und damit zum Eingang der Ausstellung kommt.

Ticketpreis
normal 3,00 Euro / ermäßigt 1,50 Euro

Öffnungszeiten
Mo geschlossen
Di-Fr 10:00 - 18:00 Uhr Sa/So und an Feiertagen 11:00 - 18:00 Uhr    [...mehr]



Autor: Thomas

Kino unter freiem Himmel gehört in den sonnigsten Wochen des Jahres mittlerweile in den meisten Städten zum Standardprogramm. In Köln bietet derzeit über ein halbes Dutzend interessanter Locations cineastisches Public Viewing auf der Großleinwand. Neben den üblichen Klassikern und Blockbustern hat man dabei auch Gelegenheit, hier und da echte Schätze zu entdecken. Das Museum Ludwig etwa zeigt im Rahmen seiner traditionellen Filmbar dieses Jahr 12 echte Trash-Meilensteine von Roger Corman bis Russ Meyer. Ernstnehmen macht hier keinen Sinn.

Wenn sich die Hochkultur im Museum Ludwig zur wohlverdienten Nachtruhe legt (etwa in Form von Sigmar Polkes Editionen ab dem 4. Juli), nehmen auf dem Dach des Gebäudes für ein paar Wochen die Geister der schnell dahingeschluderten Trivial- und Trashkunst das Zepter in die Hand. Unter dem Titel „B-Special“ zeigt die Filmbar im Schatten des Kölner Doms vom 30. Juli bis zum 22. August eine wohldosierte Auswahl billig produzierter Trashklassiker.    [...mehr]



Autor: Annika

Eigentlich gab es gar keine Zweifel daran, dass Kölner Bürger und Touristen bald das Jüdische Museum neben dem historischen Rathaus in Köln besuchen können. Der Bau war sorgfältig geplant und der Entwurf des Museums überzeugte sogar eine fachkundige Jury und gewann den Architekturpreis.

Doch jetzt sieht alles anders aus. Bleibt der Platz an der Portalsgasse vielleicht doch leer? Scheitern könnte das Projekt unter Umständen an den finanziellen Möglichkeiten. Die “Gesellschaft zur Förderung eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur”, ein privater Trägerverein, der ursprünglich zur Finanzierung des Museums angedacht war, scheint jetzt doch nicht das nötige Kleingeld zu haben. Rund 1,2 Millionen Euro hat die Stadt Köln eigenen Angaben zufolge bereits vorgestreckt. Die Vereinbarung war allerdings, dass die Gesellschaft die Hälfte der Summe zurückzahlen wird - was bislang nicht passiert ist. Und dass, obwohl bereits zwei Fristen verstrichen sind. Auf Nachfragen berichtete der Vorsitzende der Gesellschaft, Benedikt Graf von und zu Hoensbroech, von einer geplanten, aber noch nicht gegründeten Stiftung, ohne deren Existenz keine Spenden verbucht werden können. Im Herbst 2009 soll es aber dann soweit sein. Bis dahin soll die Stiftung zustande kommen.

Währenddessen steht für die Stadt Köln nun die Entscheidung an. Entweder der Museumsbau gehört nun der Vergangenheit an oder es muss das Riskio eingegangen werden, auf einer nicht geringen Summe sitzen zu bleiben. Die Archäologische Zone, die in das Museum integriert werden soll, soll vom Land gefördert werden - allerdings nur, wenn der Bau im Jahr der “Regionale 2010” beginnt. Ob es jemals ein Jüdisches Museum in Köln geben wird, steht zur Zeit wohl noch in den Sternen.    [...mehr]



Autor: Annika

Leseratten werden sie kennen, denn sie gehört zu den derzeit erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen: Die erfolgreiche Buchautorin Ildikó von Kürthy.

Bestseller wie “Herzsprung” oder “Freizeichen” stammen aus ihrer Feder. Der wohl bekannteste Roman der ehemaligen STERN-Redakteurin findet sich heute unter dem Titel “Mondscheintarif” unzählige Male in vermutlich überwiegend weiblichen Wohnzimmern.

Um die spritzigen, erfrischenden Wortspiele und die unterhaltsame Story über eine Frau auf der Suche nach ihrem Traummann, noch lebendiger zu gestalten, wird der Roman zur Zeit im Kölner Theater am Dom gezeigt. Es geht um Cora, Anfang 30, selbstbewusst, modern… und verliebt. An sich nichts Schlimmes. Doch, wie sollte es auch anders sein, der Mann ihrere Träume ist vergeben und so beginnt das Drama.

Die schauspielerische Besetzung der Inszenierung kann sich sehen lassen. Heike Kloss, bekannt aus der RTL-Serie “Alles Atze” schlüpft in die Rolle der Hauptdarstellerin Cora, daneben die bekannte Schauspielerin Anouschka Renzi als ihre stets tröstende Freundin Johanna. Der Übeltäter, der Schuldige, der, der nicht anruft - sprich der Mann, um den es geht - wird von Marko Pustisek verkörpert. Alle drei zeigen tolle komödiantische Darbietungen. Ein Besuch lohnt sich somit in jedem Fall. Auch für die, die das Buch noch nicht gelesen haben.

Einen ersten audiovisuellen Vorgeschmack gibt es hier:

Mondscheintarif im Kölner Theater am Dom

Theater am Dom

Mondscheintarif, Komödie von Ildikó von Kürthy, Bühnenfassung von Friedrich Dudy

22.04.09 - 05.07.09    [...mehr]



Autor: Annika

“Always look on the bright side of life” - Zum Beispiel auf das super Sparangebot des Monthy Python-Musical “Spamalot”, das aktuell im Kölner Musical Dome aufgeführt wird.

Die Macher des Musicals locken die Zuschauer mit einem sehr günstigen Angebot, das vom 06.06.2009 - 09.09.2009 gültig ist. In diesem Zeitraum können bis zu fünf Familienmitglieder (mindestens zwei Kinder bis einschließlich 14 Jahre) oder bis zu vier Freunde für 99,00 Euro einen bezaubernden Musical-Abend in Köln erleben. Allerdings haben nur schelle Kandidaten eine Chance auf dieses einmalige Angebot, denn die Tickets sind nur verfügbar solange der Vorrat reicht. Interessierte sollten sich also beeilen, denn im Vergleich zum Normalpreis spart man hier bis zu 221,00 Euro, was eine ganze Menge ist. Also, nichts wie hin zum Ticketshop und Eintrittskarten sichern.

Das Musical gastiert seit Januar 2009 im Kölner Musical Dome und begeisterte bereits viele Zuschauer mit tollen Gesangsperformances, unterhaltsamen Showeinlagen und spritzigem, britischem Humor. Wer zudem noch auf romantische Liebesgeschichten steht, für den wird Monthy Python’s “Spamalot” - das schrägste Musical der Welt -  genau das Richtige sein. Für alle, die es nicht abwarten können, gibt es hier einen Ausschnitt des Musicals aus einem Fernsehauftritt: Spamalot-Musical bei “Wetten, dass…?”

Und wer sich Gedanken um das Eintrittsgeld macht, dem sei ans Herz gelegt, dass das Musical kürzlich 10.000 Euro für die Opfer des Einsturzes des Kölner Stadtarchivs gespendet hat und auch in der Vergangenheit zum Beispiel die McDonalds’s Kinderhilfe Stiftung unterstützt hat.
Das Geld ist also in jedem Fall gut angelegt.

Monthy Python’s “Spamalot”, Musical Dome Köln

www.spamalot.de

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Autor: Annika

Was wäre ein Kölner Sommer ohne abwechslungsreiche und unterhaltsame Events? Definitiv kein Kölner Sommer!

Denn zu einem solchen gehören in jedem Fall jede Menge Veranstaltungen: Gute Konzerte, spannende Lesungen, unterhaltsame Tanz- und Theateraufführungen und interessante Filmvorführungen. Wer sich bei diesem vielfältigen Angebot nicht entscheiden kann, dem empfehle ich das 8. Internationale Kulturfestival, das vom 04.05.2009 - 31.05.2009 in Köln stattfindet. Das auch als “Sommerblut” bekannte Festival vereint verschiedenste Events an mehreren Spielstätten.

Tango, Pipiten©Flickr

Tango, Pipiten©Flickr

Angefangen vom Theaterstück “Die Millionärin”, ein Stück von Trude Herr, bis hin zum Tanzworkshop für Tango-Freunde oder solche, die es werden wollen. Die Mischung aus nationalen und internationalen Künstlern sowie das breite Spektrum an Veranstaltungsangeboten macht das Festival zu etwas ganz Besonderem.

Wer sich diesen Spaß nicht entgehen lassen möchte, der findet auf der offiziellen Homepage des Sommerbluts-Kulturfestivals www.sommerblut.net ein Programm mit ausführlichen Informationen zu einzelnen Veranstaltungen. Eintrittskarten für die vielen Konzerte sind übrigens erhältlich beim Ticketservice “Köln Ticket“.    [...mehr]



Autor: Ariane

Seit 1983 schon gibt es das kleine Bühnen-Juwel “Theater im Bauturm”. Dass es sich noch immer gegen alle finanziellen Widrigkeiten erhalten konnte, liegt an der Hingabe seiner Macher.

Das von einer Gruppe unerschrockener Schauspieler, Regisseure und Dramaturgen gegründete Ensemble hat sich auf Erst- und Uraufführungen zeitgenössischer Dramatik spezialisiert. Daneben bringt das Theater im Bauturm an die Zeitläufte angepasste Bearbeitungen der Klassik und der Moderne auf die Bühne.

Kontrabass © flickr/decafinata

Angefangen hatte das Haus mit 99 Plätzen, inzwischen können etwa 140 Zuschauer die drei bis fünf Eigenproduktionen pro Spielzeit erleben. Doch nicht nur das. Auch mit Gastpielen, Literaturlesungen und Sonderveranstaltungen ist das Theater im Bauturm in der Aachener Straße 24 ein heimlicher Mittelpunkt der Kölner Theater- und Kulturszene.

Und einen echten Long-Seller hat das Haus auch zu bieten: Seit mehr als 20 Jahren schon quält sich der Kontrabassist aus dem Stück von Patrick Süskind durch seinen verhassten Beruf.

Das nächste Mal wieder am 5. April.

  • Adresse: Aachener Straße 24
  • Preise: Karten ab ca. 10 Euro
  • Homepage



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Autor: Ariane

Dinieren und Rätsel dabei lösen? In Köln ist alles möglich. Feinschmecker und Krimiliebhaber kommen in Köln ganz auf Ihre Kosten. Eine spannende Kriminalgeschichte während einem Dinner kann am Krimi-Dinnerabend im Maritim-Hotel in Köln genossen werden.

Agatha Christie beim Dinner in Köln genießen!©flickr/numberstumper

Das Original Krimidinner bietet einen Ausflug in die Krimizeit der 60er Jahre. Edgar Wallace und Agatha-Christie-Fans können anspruchsvolle kriminalistische Unterhaltung beim dinieren erhören.

Bei Kerzenlicht wird ein 4-Gänge-Menü der Spitzenklasse gespeist. Im Angebot des Event-Programms befinden sich neben dem Original Krimidiener eine Trilogie namens Ashtonburry. Das Krimidinner der „Leichenschmaus“ passt thematisch perfekt, und inzenziert einen Krimiabend im Stil von Edgar Wallace.

Beim Lesen eines der vielen Dinner-Menüs möchte man sofort die Karten für die Veranstaltung buchen. Carpaccio von Lachs und Seezunge mit einem Zuckerschotensalat in Orangen-Vinaigrette ist die Vorspeise eines möglichen Dinners. Darauf folgt eine Essenz von der Strauchtomate mit Griesnocken. Als Hauptmenü wird eine Supreme von der Mauspolarde an Paprika Gemüse und Kräuterkartoffeln aufgestischt. Abgerundet wir das Menü mit einer köstlichen Limonen-Tartelett mit Schokoladen-Eis!

Die Karten für den spannend-kulinarischen Abend in Köln kosten ca. 70 Euro. Beeilen muss man sich bei dem Kartenkauf, den auf der Homepage www. Krimidinner.de sind die Karten bereits bis Ende Mai 2009 an manchen Tagen total ausverkauft.    [...mehr]



Autor: Ariane

Es ist wieder soweit. Vom 22. bis 26. April 2009 tummelt sich auf der 43. Art Cologne alles was im Kunsthandel Rang und Namen hat. Rund 180 internationale Galerien präsentieren Kunst der Klassischen Moderne, Kunst nach 1945 sowie moderne und zeitgenössische Kunst.

Art Cologne © flickr/geier

Die Art Cologne kann für sich in Anspruch nehmen, die älteste Kunstmesse der Welt zu sein. Am 13. September 1967 fand die Verkaufsschau erstmalig statt. Austragungsort war damals der Gürzenich. Traditionelle Ausstellungs-Jahreszeit war bis zum Jahr 2007 der Herbst. Inzwischen ist das Spektakel ins Frühjahr verschoben.

Wie immer werden auch beim diesjährigen Kunst-Event Malereien, Skulpturen und Installationen, Videos und Fotografien, Arbeiten auf Papier sowie Editionen und Multiples gezeigt. Mit dieser Vielfalt gibt die Art Cologne einen umfassenden Überblick über den regen Kunsthandel in Europa und Übersee.

Im Vorjahr beeindruckte die Art Cologne mit 253 Ausstellern und 55.000 Besuchern auf einer Fläche von 43.700 qm. Diese Fakten können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Messe mit vielen Problemen rumschlagen muss. Dass die Art Cologne aber unter der Finanzkrise leiden wird, damit ist nicht zu rechnen. So mancher Sammler wird sich umschauen, wo er seine Spekulationsgelder krisensicher anlegen kann, bevor die Inflation so richtig zuschlagen wird.

  • Ort Halle 11, Messegelände Köln-Deutz
  • Öffnungszeiten Aussteller 11.00 – 21.00 Uhr, Besucher 12.00 – 20.00 Uhr
  • Eintrittspreise zwischen 14 - 50 Euro



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