» Kunst & Kultur


Autor: Ariane

Amnesty International feiert sein 50-jähriges Bestehen und die lit. COLOGNE unterstützt das Anliegen der Menschenrechtsorganisation mit einer Lesung. Prominente Künstler machen dabei auf die Schicksale verfolgter Autoren aufmerksam.

Seit Jahrzehnten kämpfen Schriftsteller um ihre künstlerische Freiheit. Auch in jüngster Zeit gab es immer wieder Fälle von Autoren, die wegen unbeliebter Bemerkungen bestraft oder für kritische Äußerungen inhaftiert wurden. Die lit. COLOGNE und Amnesty International tun sich nun zusammen, um mit einem gemeinsamen Projekt im Rahmen einer Lesung gegen Zensur zu protestieren und für Toleranz zu werben. Der Kartenvorverkauf läuft bereits.


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Autor: Thomas

52 Städte beteiligen sich dieses Jahr an den Jüdischen Kulturtagen NRW, mehr als je zuvor. Auf insgesamt 502 Veranstaltungen soll die Vielfalt des jüdischen Lebens vorgestellt werden. Alleine 66 Gelegenheiten gibt es dazu in Köln.

Unter dem Motto „einblicke – jüdisches (er)leben“ finden die Jüdischen Kulturtage dieses Jahr zum bereits 4. Mal statt, jedoch erstmalig mit der Beteiligung von fast ganz NRW. Nichtjüdisches Publikum soll dabei jüdische Kultur kennen lernen. Internationale jüdische Künstler bekommen zudem eine Plattform, um sich zu präsentieren. Getragen wird das Projekt unter anderem von den jeweiligen Kulturämtern sowie den drei Landesverbänden der Jüdischen Gemeinden und ihren Gemeindemitgliedern.    [...mehr]



Autor: Thomas

Nein, mit dem 1. FC hat „Heimspiel 2011“ nichts zu tun, auch wenn man das meinen könnte. Unter dem Titel verbirgt sich stattdessen ein Festival rund ums Theater mit einem Symposium, Workshops und interessanten Aufführungen. 6 Tage sind vom 29. März bis zum 3. April angesetzt.

Gardenia - les ballets C de la B/ Alain Platel & Frank Van Laeke. Foto: Luk Monsaert

Zum dritten und zugleich letzten Mal findet mit „Heimspiel 2011“ eine Veranstaltung zum gleichnamigen Fonds der Kulturstiftung des Bundes statt. Über 100 Theaterschaffende, Architekten, Wissenschaftler und Medientheoretiker gehören zu den Gästen, mit denen sich eine angeregte Diskussion zum Stand des zeitgenössischen Theaters ergeben soll.    [...mehr]



Autor: Thomas

Es passiert ja nicht alle Tage, dass man ein Originalgemälde eines bedeutenden Künstlers einfach mal so geschenkt bekommt. Umso stolzer präsentiert das Kölner Museum Wallraf-Richartz jetzt mit „Frühlingsstimmung bei Vétheuil“ ein Bild des französischen Impressionisten Claude Monet, das erst dieses Jahr der Öffentlichkeit gezeigt werden durfte.

Im 150. Jubiläumsjahr darf man schon mal etwas angeben. Ein bisschen irreführend ist es schon, wenn das Wallraf-Museum jetzt mit der Schenkung eines Monet-Bildes wirbt, denn der Eindruck könnte täuschen. Tatsächlich besitzt man das Gemälde nämlich bereits seit 1992, doch eine spezifische Schenkungsauflage verbot bislang eine öffentliche Präsentation. Seit dem 19. Januar besteht diese Einschränkung nun nicht mehr.    [...mehr]



Autor: Thomas

Wer an das karnevalistische Treiben am Rhein denkt, hat nicht unbedingt hochkulturelle Assoziationen im Kopf. Doch muss es immer Kölsch, Kamelle und Katerfrühstück sein? Nicht bei Burkard Sondermeier. Mit dem Ensemble „Camarata Carnaval“ tritt er den Beweis an, dass es auch anders geht, und vor allem kultivierter.

Zugegeben, wer lieber mit Pappnase auf dem Tisch tanzen will, ist in der „Lachenden Kölnarena“ besser aufgehoben. Und für beißenden Spott und kritischen Anti-Karneval ist die Stunksitzung die richtige Anlaufstelle. Die kultiviertere Variante bietet dafür die Kölner Oper mit Burkard Sondermeiers Programm „Karneval einmal klassisch“.    [...mehr]



Autor: Thomas

Nein, es geht nicht um den berühmten Dirigenten und Komponisten bei der aktuellen Sonderausstellung des Kölner Römisch-Germanischen Museums. Gezeigt werden Schmuckstücke, die aus jenem begehrten, mehrere Millionen Jahre alten Baumharz gefertigt sind. Sie alle entstammen der italienischen Region Basilikata.

Ganze 200 Exponate zeigt die Ausstellung „Zauber Bernstein - Schmuck und Amulette aus der Basilikata“, die es bis zum 25. April zu sehen gibt. Die Ursprünge reichen bis ins 8. Jahrhundert v. Chr. zurück und erlauben einen Einblick in die Kunst der damaligen Bernsteinschnitzer, erzählen aber auch von Bestattungsbräuchen, Aberglauben und den Handelswegen der Frühzeit Europas.    [...mehr]



Autor: Thomas

Die Kombination von elektronischer Musik und Lightshow hat offenbar nicht nur in Discotheken ihren Platz. Unter dem Titel „Zivilisation der Liebe“ findet seit 2007 jährlich in de Kölner Kirche St. Aposteln ein Musikfestival sehr eigener Art statt, das in erster Linie Fans verträumter Ambient-Klänge anspricht. Heute beginnt die 2011er Ausgabe.

„De Profundis“ ist das diesjährige Kölner Ambientfestival überschrieben, denn „aus der Tiefe“, so die Übersetzung, will man schöpfen. Dabei geht es allerdings weder um problematische Kölner Baustellen der KVB noch um verschüttete Dokumente des eingestürzten Stadtarchivs, sondern um Tiefe „in der Kunst, in der Musik und im Leben“.    [...mehr]



Autor: Thomas

Nein, es geht nicht um eine weitere Ausgrabungsstätte am Rhein, die ein millionenschweres Bauvorhaben ausbremst. Bei „Troja“ handelt es sich um eine gigantische Tanzshow, die es vom 10. bis 29. Mai im Musical Dome zu sehen geben wird. Ausstattung und Aufwand haben es in sich.

Während man sich im Kulturausschuss der Stadt noch darüber streitet, ob der Musical Dome nicht vielleicht als Interimslösung für die Oper in Frage käme, ist das blaue Zeltgebäude zwischen Hauptbahnhof und Rhein auch 2011 mit jeder Menge Gastspielen gut ausgebucht, darunter etwa die „Rocky Horror Show“. Bereits jetzt wird mit „Troja“ ein Event angepriesen, das erst im Mai nach Köln kommt.    [...mehr]



Autor: Thomas

Fast 300 Jahre lang war der Kölner Dom eine beispiellose Bauruine. Statt der berühmten Doppelturmspitze war es ein Baukran auf dem halbfertigen Südturm, der auf sich aufmerksam machte und erst 1868 entfernt wurde. Eine Ausstellung zeigt jetzt den Blick der Zeitgenossen auf das unvollendete Jahrhundertwerk.

Der kolossale Geselle, Greven Verlag Köln

Aus Heinrich Heines „Wintermärchen“ stammt der Ausstellungstitel „Der kolossale Geselle“. Damals, 1844 nämlich, war vom prächtigen Glanz des heutigen Kölner Wahrzeichens noch nicht viel zu spüren. Eher das Gegenteil war der Fall, und die vom Dichter beschriebene Grundstimmung gibt sich gespenstisch: „Doch siehe! dort im Mondenschein den kolossalen Gesellen! Er ragt verteufelt schwarz empor, das ist der Dom von Köllen.“

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Autor: Thomas

In Zeiten von DVD und Blu-ray haben Filme, die abseits vom Mainstream stattfinden, kaum mehr eine Chance, auf Kinoleinwänden gezeigt zu werden. Eine echte Insel bietet da seit mittlerweile 2 Jahrzehnten der Kölner Filmclub 813. Am 12. Januar feiert er sein Jubiläum.

Filmclub 813

Gegründet wurde der Filmclub 813 e.V. zwar bereits im Sommer 1990, doch die erste Aufführung und damit sichtbare Aktivität des Vereins fand ein halbes Jahr später statt. Am 12. Januar 1991 flimmerte die „Rote Sonne“ von Rudolf Thome über die Leinwand und markierte damit die Geburtsstunde des Clubs.    [...mehr]


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