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Wenn es so etwas wie kölsche Demokratie gibt, dann erweist sich die Kneipentour „Loss mer singe“ als exemplarisch für Wahlverfahren und Entscheidungskriterien. Längst ist die Sing- und Schunkelveranstaltung vor Karneval eine echte Kölner Tradition geworden. 50 Locations sind dieses Jahr dabei.
Unglaubliche rund 400 neue Titel erscheinen jedes Jahr, die sich um Köln oder den Kölner Karneval drehen. Welche Lieder jedoch zu Sessionslieblingen oder gar Klassikern werden, hängt nicht zuletzt vom Mitsing- und Schunkelpotential ab. Die Eventreihe „Loss mer singe“ testet schon vor der Hochphase des Sitzungs- und Straßenkarnevals aus, was am besten ankommt. [...mehr]
Bereits zum vierten Mal findet vom 16. bis 21. Januar parallel zu den „Passagen“ und der Internationalen Möbelmesse Köln die Cologne Music Week statt. Für die Domstadt ist es wieder einmal das erste Festival des Jahres, für viele Nachwuchsbands sogar das erste überhaupt. Zentrum ist erneut der Stadtgarten.
2009 hatten die Macher der c/o pop erstmals über mehrere Tage hinweg eine Reihe von Gratiskonzerten veranstaltet, bei denen bis dato unbekannte lokale und regionale Nachwuchsbands die Chance hatten, sich einen breiteren Publikum vorzustellen. Die Beliebtheit der abendlichen Veranstaltungsreihe über knapp eine Woche hinweg wird auch im vierten Jahr ungebrochen sein. [...mehr]
Eimersaufen im Schatten des Doms - bei dem Gedanken kann einem ganz schön mulmig werden. Am 26. November kommt eine Handvoll namhafter Ballermann-Stars in die Lanxess-Arena und sorgt für Mallorca-Feeling im Frühwinter. Wem das Angebot an ausufernden Karnevalsveranstaltungen nicht reicht, ist hier vermutlich gut aufgehoben.
Wer behauptet, dass die Unterschiede zwischen so manchen Spielarten des Kölner Karnevals und einem Abend in Mallorcas Oberbayern allerhöchstens graduell sind, muss nicht unbedingt falsch liegen. Das Party-Event „Köln feiert!“ ist zwar eigentlich ein um ein paar Zusatz-Acts erweitertes Konzert von Loona, der selbsternannten „Queen of Latin Pop“, doch wen interessiert das schon, wenn ausgiebig mitgeschunkelt werden kann? [...mehr]
Ende Oktober gehört die Nacht wieder dem Kölner Stadtteil, der in den letzten Jahren an seinem Image gearbeitet hat wie kein zweiter: Ehrenfeld. Clubbing, Cocktails, Live-Musik und Stempeln, was das Zeug hält, denn ohne ist das traditionelle Hopping-Event nur halb so originell. Bis 23 Uhr ist außerdem Night-Shopping angesagt.
Das Prinzip beim Ehrenfeld-Hopping ist ganz einfach: An der ersten der insgesamt 35 teilnehmenden Locations lässt man sich einen Hopping-Pass geben. Danach gibt es pro Getränk einen Stempel, egal welchen Club man gerade besucht. Hat man sechs Stempel, bekommt man einen Freidrink zur jeweils letzten Bestellung hinzu und zusätzlich ermäßigten Eintritt für die Hopping-Party um Mitternacht in der „Werkstatt“. [...mehr]
Nach ansehnlichem Zulauf im vergangenen Jahr stellt sich die Kulturszene in Köln-Mühlheim auch 2011 wieder für einen Abend vor. Musik, Literatur, Theater und Kulinarisches wollen am 26. März dafür sorgen, dass der Stadtteil weitere Popularität gewinnt. Der Eintritt kostet für alle Veranstaltungen einmalig 5 Euro.

Eigentlich geht es bei der Mühlheimer Nacht vor allem um die Verkehrsachse zwischen Berliner und Deutz-Mühlheimer Straße. Hier hat sich in den vergangenen Jahren einiges angesiedelt, was einen Besuch wert ist. Durch die neue Rheinpromenade hat das Umfeld zusätzlich an Reiz gewonnen. Grund genug also, viele Kölner einmal herzulocken. [...mehr]
Alteingesessene Kölner kennen den karnevalistischen Overkill noch als „Lachende Sportarena“. Inzwischen ist die Lanxess-Arena als Nachfolger allerdings längst bestens etabliert. Zwei immer gut ausgebuchte Veranstaltungswochen am Stück sprechen jedenfalls für sich.

Neueinsteiger seien gewarnt, denn die „Lachende Kölnarena“ ist wirklich nur Hardcore-Karnevalisten zu empfehlen. Wer allerdings einmal im Jahr das ganze Ausmaß rheinischen Frohsinns abseits des Rosenmontagszuges erleben will, ist hie genau richtig. Erster Termin ist der 18. Februar. [...mehr]
Kaum sind die letzten Silvesterraketen weggeräumt, macht sich in Köln auch bereits das erste Musikfestival des Jahres breit. Schon zum 3. Mal präsentiert die Cologne Music Week interessante Nachwuchskünstler und coole Events mit Stars der Clubszene. Start ist der 17. Januar.
Sozusagen als Nebenprodukt der c/o pop hat sich die Cologne Music Week seit 2009 als Musik- und Popkultur-Programm der Internationalen Möbelmesse Köln (imm), sowie der Interior Design Week „Passagen“ einen guten Namen im rheinischen Eventkalender verschafft. Umso schneller werden die Tickets auch im kommenden Jahr wieder über die Theke gehen. [...mehr]
Wer bei der Abkürzung „pdf“ automatisch an Adobe denkt („Portable Document Format“), kann seinen Horizont jetzt erweitern. In Köln verbirgt sich hinter den drei Buchstaben nämlich ab sofort auch das „Popdesignfestival Ehrenfeld“, das sich zu einer festen jährlichen Institution entwickeln soll. 2010 findet es vom 23. bis zum 27. Juni statt.

Mit dem etwas ausufernden Untertitel „1. Internationales Festival für Design, Pop, Urban Art, Mode und Urbanismus“ präsentieren die Veranstalter „Sound of Cologne“ und „Design Quartier Ehrenfeld“ dieses Jahr zum ersten Mal ihr neues Event, das sich als Plattform für Pop- und Designkultur versteht. Zudem soll an fünf Tagen die kreative Kraft des Stadtteils eindrucksvoll gezeigt werden. [...mehr]
Ein berüchtigter Name in der Kölner Clubszene der 80er: Neuschwanstein. Wer ausführlich mit Türstehern über die Einlasstauglichkeit des eigenen Looks diskutieren wollte, war hier gut bedient. Diese Zeiten sind lange vorbei. Am 15. Mai übernahm ganz offiziell „Haus:B“ die Location und verspricht eine goldene Zukunft für elektronische Musik.

Dass synthetische Klänge in Köln eine Heimat haben, wissen selbst Szenefremde spätestens seit dem Siegeszug der c/o pop. Doch nicht nur das erfolgreiche Musikfestival repräsentiert das Elektrofaible der Domstadt. Die „elektronische Subkultur“ der 80er fand im alten Maschinenraum des Parkhauses auf der Mittelstraße, kaum 3 Minuten vom Neumarkt entfernt, einen echten Zufluchtsort. Jetzt soll die Location neues Leben bekommen. [...mehr]
Immer mal was Neues: Vom August ist das Kölner Musikfestival c/o Pop dieses Jahr in den Juni gezogen, und auch die Location der Festivalzentrale ist eine andere. Ab sofort befindet sich diese nämlich auf der Deutzer „schäl Sick“ im Staatenhaus am Rheinpark. Los geht es am 23. Juni.

Seit 2004 rührt die c/o Pop als Nachfolger der einstigen Popkomm mächtig die Trommel für elektronische Popmusik. Im siebten Jahr ist der Fokus jedoch längst nicht mehr so eng. Einige bekannte Namen locken längst auch solches Publikum an, das nicht in erste Linie synthetische Musik bevorzugt. [...mehr]

