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Die anstehende Europameisterschaft ist für die Domstädter gerettet, denn mit der Erlaubnis zum Public Viewing um und in der Kölnarena steht den Feierlichkeiten nichts mehr im Weg. Ein Hauch von Stadionatmosphäre mit Tausenden von Gleichgesinnten wird nun möglich sein und wenn sich die entsprechenden Erfolge der deutschen Nationalmannschaft einstellen, werden sie sich hier wieder in Armen liegen und die Probleme rundherum vergessen.
Die Stadt Köln und die Betreiber haben sich darauf geeinigt, dass sämtliche Vorrundenspiele der deutschen Elf sowie die Vorrundenspiele der Österreicher übertragen werden. Dann geht es weiter mit den Viertel-, Halb- und Finalspielen, hoffentlich mit deutscher Beteiligung. Bereits zweieinhalb Stunden vor dem Anpfiff der Spiele können die Fans auf das Gelände der Kölnarena gelangen, wo man die Begegnungen entweder auf dem Videowürfel in der Arena oder auf einer 50 Quadratmeter großen Leinwand vor der Arena verfolgen kann. Das gesamte Spektakel wird mit einem entsprechenden Rahmenprogramm begleitet, so wird es zahlreiche musikalische Auftritte, Shows und Moderationen geben.
Termine:
1.Spieltag 08.06.2008
Österreich – Kroatien (Wien 18.00 Uhr)
Deutschland – Polen (Klagenfurt 20.45 Uhr)
2. Spieltag 12.06.2008
Kroatien – Deutschland (Klagenfurt 18.00 Uhr)
Österreich – Polen (Wien 20.45 Uhr)
3. Spieltag 16.06.2008
Österreich – Deutschland (Wien 20.45 Uhr)
Polen – Kroatien (Klagenfurt 20.45 Uhr)
Viertelfinale
19.06.2008 Sieger Gruppe A – Zweiter Gruppe B (Basel 20.45Uhr)
20.06.2008 Sieger Gruppe B – Zweiter Gruppe A (Wien 20.45 Uhr)
21.06.2008 Sieger Gruppe C – Zweiter Gruppe D (Basel 20.45 Uhr)
22.06.2008 Sieger Gruppe D – Zweiter Gruppe C (Wien 20.45 Uhr)
Halbfinale
25.06.2008 Sieger VF1 – Sieger VF2 (Basel 20.45 Uhr)
26.06.2008 Sieger VF3 – Sieger VF3 (Wien 20.45 Uhr)
Finale
29.06.2008 Sieger HF1 – Sieger HF2 (Wien 20.45 Uhr) [...mehr]
Christopher Lymberopoulos, Pressesprecher des 1. FC Köln, hat nach einem Bericht von koeln.de 15.000 Euro Bargeld, die er aus dem Verkauf seines Autos erhalten hatte, im Parkhaus des Pullmann Hotels in der Helenenstraße verloren. Der Clou: Ein 40jähriger Finder hat den Umschlag gefunden und ordnungsgemäß der Polizei übergeben.
Stellen wir uns das vor: Man läuft durch die Tiefgarage und sieht einen Briefumschlag. Unmarkiert, ohne weitere Hinweise auf den Besitzer. Dann öffnet man den und sieht 15.000 Euro in Bar! Dann… geht man damit zur Polizei, die einem indessen ein Ticket fürs Falschparken ausgestellt hat und gibt das Geld ab. Hmmm - irgendwas stimmt in dieser Version nicht.
Meine einzige Erklärung ist, dass es heutzutage noch wirklich grundlegend ehrliche Menschen gibt. Das hätte ich so nicht gedacht und ich weiß auch nicht genau, ob ich diesen Umstand wirklich begrüßen kann. Schließlich ist jemand, der 15.000 Euro verliert, selbst dafür verantwortlich. Ich weiß wirklich nicht, ob ich an Stelle des Finders ebenso gehandelt hätte, wo doch so viele schöne Investitionsmöglichkeiten für das Geld locken. Und 15.000 Euro fallen auch gerade nicht unter das Geldwäsche-Schutz-Gesetz. Verlockend!
Für 15.000 Euro könnte man sich ein Auto kaufen … eine Luxusuhr … einen Swimmingpool ins Haus bauen lassen … die schönste Heimkino-Anlage der Welt zusammenbasteln … und, und und.
Naja, Gratulation zur verpassten Gelegenheit an den Finder, ich werde ab heute auch des Öfteren in Tiefgaragen herumstreuen, vielleicht hab ich ja Glück.
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Die Fußball EM der Herren findet ja bekanntlich vom 7. bis zum 29. Juni statt. In Köln gibt es im Zuge dessen Probleme mit der Frage, ob und wo Public Viewing betrieben werden soll und darf.
Der Betreiber der Köln Arena scheint die Politik auf seiner Seite zu haben. SPD-Fraktionschef Martin Börschel bezeichnete zentrales Public-Viewing in der Köln Arena als “Ideallösung”.
Das wäre an sich ja kein Problem. Kombiniert mit dem Ultimatum des Arenabetreibers, nur Public Viewing veranstalten zu wollen, wenn alle anderen Public Views der EM in der Stadt untersagt würden, klingt das aber schon ganz anders. Klar, dass da die Gaststättenwirte auf die Barrikaden gehen. Verschiedene Betreiber haben vor, kostenloses Public Viewing in ihrem Lokal anzubieten. Vor allem größere Betreiber, wie E-Werk oder Palladium, sind von der Einseitigkeit der Politik entrüstet.
Meiner Meinung nach vollkommen zu Recht. Wenn man sich zur EM nur ins Stadtion gedrängt die Spiele ansehen kann, bleibe ich mit Sicherheit zu Hause. Köln ist ja keine Kleinstadt, hier gibt es genug Fußballfans, so dass man die verschiedenen Hallen locker gefüllt bekommt. Der Karneval in Köln ist eigentlich nicht das Einzige, was die Menschen hier begeistert. Wenn man sich ansieht, wieviele Zuschauer bei einem FC Spiel dabei sind, dann muss man doch keine Angst haben, dass einem zur EM die Leute wegbleiben!
Die Betreiber der Köln-Arena sollten sich also von ihrem hohen Ross herunter in den direkten Wettbewerb begeben, und diese unfaire Beeinflussung des Marktes bleiben lassen.
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Mal wieder. Mit blutigen Knien. Aber noch ist nichts verloren, die Aufstiegsränge sind zum Greifen nahe. Dass sich unser FC in der zweiten Liga aufhält, ist ja bekanntlich nicht mehr als ein unbedeutendes Kuriosum der Vereinsgeschichte, ein Organisationsfehler.
Den zu korrigieren haben sich die Geißböcke in der Saison bisher redlich bemüht - aber, was müssen unsere Ohren da hören? Schneemann Christoph Daum beklagt Disziplinlosigkeiten innerhalb des Vereins. Haben da einige der Jungs vielleicht zu lange Karneval gefeiert? Wenns nur daran liegen sollte, braucht Daum sich keine Sorgen zu machen: Einen echten Kölner haut auch der stärkste Karnevalskater nicht aus den Latschen. Ostern ist ja gerade vorbei, da dürften auch die letzten langsam wieder fit werden.
Ein größeres Problem könnte die Schulter von Torwart Mondragon darstellen. Der Keeper hielt in letzter Zeit wie Gottes kleiner Bruder, aber leider ist er dabei gegen einen Torpfosten geknallt und hat sich die Schulter verletzt. Jetzt droht der Ausfall, mitten in der entscheidenen Phase des Aufstiegskampfes. Wozu gibt es denn bitte Ärzte? Die sollen dem Faryd seine Schulter richten und gut ist. Können ja mal den Daum fragen, was der so an Schmerzmittelchen in seinem Schrank hat…
Trotz Irrungen und Wirrungen, für dieses Jahr ist klar: Der 1. FC Köln wird wieder Bundesliga!
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Vor 100 Jahren veranstaltete man das erste Mal den Eintagesklassiker „Rund um Köln“ in der Domstadt. Fritz Tacke hieß der erste Sieger des renommierten Radrennens, das mitten durch die Rheinmetropole sowie deren Umland führt.
„Rund um Köln“ erfreut sich in Deutschland einer großen Popularität. Ursache hierfür ist mit Sicherheit auch die hohe Anzahl von deutschen Gewinnern, mit denen sich die deutschen Radsportfans jederzeit identifizieren konnten. Selbst die Größen der Moderne wie Erik Zabel, Jan Ullrich, Steffen Wesemann und Christian Knees konnten sich in die Siegerlisten von „Rund um Köln“ eintragen.
Dieses Mal findet der Radklassiker am Ostermontag (24. März) statt und wird wieder tausende Zuschauer an Rand der Strecke führen, die die Stars lautstark anfeuern können. Für das Rennen haben auch die großen Rennställe der ProTour wie Milram mit Erik Zabel, Gerolsteiner und High Road (ehemals T-Mobile) die Zusage gegeben. Besonders große Freude herrschte beim Veranstalter, der jährlich dank der mangelnden Sponsorenzuwendungen von finanziellen Engpässen gequält wird, als Team CSC mit dem Deutschen Meister Jens Voigt seine Teilnahme bekannt gab.
Jens Voigt ist im dopinggeplagten Deutschland eine positive Erscheinung. Der inzwischen 36jährige agierte jahrelang im Schatten von Jan Ullrich und Erik Zabel, konnte sich aber im Gegensatz zu seinen Kollegen der Versuchung „Doping“ widerstehen.
Für die Domstadt ist „Rund um Köln“ der Start ins Sportjahr 2008. [...mehr]
Köln wird vermutlich als Standort der Basketball-Bundesliga von der Landkarte verschwinden. Wie der Verein kürzlich mitteilte, kann der Hauptsponsor der Köln 99ers seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen, womit eine Riesenlücke in den Vereinsetat gerissen wurde und der weitere Spielbetrieb vollkommen auf der Kippe steht.
Herbert Zimmer zeichnete sich lange Jahre als Mäzen des Kölner Basketballs verantwortlich, doch nun kann er seinen versprochenen Verpflichtungen nicht nachkommen. Dadurch entstand kurzfristig eine Etatlücke von 150.000 Euro, die geschlossen werden muss, um den Spielbetrieb in der Bundesliga aufrecht erhalten zu können. Da sich kurzfristig mehrere Sponsoren für ein Engagement gemeldet haben, kann man den Spielbetrieb für die nächsten zwei Wochen aufrecht erhalten. Die endgültige Entscheidung über den Verbleib der Köln 99ers in der Basketball-Bundesliga fällt am 18. Februar. Bis dahin haben die Verantwortlichen des Vereins Zeit, den entstandenen Lücken zu schließen und die drohende Insolvenz abzuwenden.
Die prekäre Lage hatte aber schon Einfluss auf die sportlichen Erfolge der 99ers, die 2006 die deutsche Meisterschaft feiern konnten. Im Pokal unterlag man unter der Woche Alba Berlin deutlich mit 56:89. Zudem verließen die beiden Leistungsträger Aleksandar Nadjfeji und Immanuel McElroy den Verein und schloss sich dem Pokalgegner Alba an.
Die Wirtschaft der Domstadt ist nun aufgerufen, den Basketball-Standort am Leben zu erhalten. Schon in der jüngsten Vergangenheit mussten mehrere Vereine den Rückzug aufgrund der angespannten finanziellen Lage antreten. Für Köln wäre dies besonders traurig, da hier der Verein eine hohe Reputation genießt. [...mehr]




