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Autor: Ariane

Rund um Köln flickr©WhiskeyTangoFoxtrot

Vor 100 Jahren veranstaltete man das erste Mal den Eintagesklassiker „Rund um Köln“ in der Domstadt. Fritz Tacke hieß der erste Sieger des renommierten Radrennens, das mitten durch die Rheinmetropole sowie deren Umland führt.

„Rund um Köln“ erfreut sich in Deutschland einer großen Popularität. Ursache hierfür ist mit Sicherheit auch die hohe Anzahl von deutschen Gewinnern, mit denen sich die deutschen Radsportfans jederzeit identifizieren konnten. Selbst die Größen der Moderne wie Erik Zabel, Jan Ullrich, Steffen Wesemann und Christian Knees konnten sich in die Siegerlisten von „Rund um Köln“ eintragen.

Dieses Mal findet der Radklassiker am Ostermontag (24. März) statt und wird wieder tausende Zuschauer an Rand der Strecke führen, die die Stars lautstark anfeuern können. Für das Rennen haben auch die großen Rennställe der ProTour wie Milram mit Erik Zabel, Gerolsteiner und High Road (ehemals T-Mobile) die Zusage gegeben. Besonders große Freude herrschte beim Veranstalter, der jährlich dank der mangelnden Sponsorenzuwendungen von finanziellen Engpässen gequält wird, als Team CSC mit dem Deutschen Meister Jens Voigt seine Teilnahme bekannt gab.

Jens Voigt ist im dopinggeplagten Deutschland eine positive Erscheinung. Der inzwischen 36jährige agierte jahrelang im Schatten von Jan Ullrich und Erik Zabel, konnte sich aber im Gegensatz zu seinen Kollegen der Versuchung „Doping“ widerstehen.

Für die Domstadt ist „Rund um Köln“ der Start ins Sportjahr 2008.    [...mehr]



Autor: Ariane

Köln wird vermutlich als Standort der Basketball-Bundesliga von der Landkarte verschwinden. Wie der Verein kürzlich mitteilte, kann der Hauptsponsor der Köln 99ers seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen, womit eine Riesenlücke in den Vereinsetat gerissen wurde und der weitere Spielbetrieb vollkommen auf der Kippe steht.

Herbert Zimmer zeichnete sich lange Jahre als Mäzen des Kölner Basketballs verantwortlich, doch nun kann er seinen versprochenen Verpflichtungen nicht nachkommen. Dadurch entstand kurzfristig eine Etatlücke von 150.000 Euro, die geschlossen werden muss, um den Spielbetrieb in der Bundesliga aufrecht erhalten zu können. Da sich kurzfristig mehrere Sponsoren für ein Engagement gemeldet haben, kann man den Spielbetrieb für die nächsten zwei Wochen aufrecht erhalten. Die endgültige Entscheidung über den Verbleib der Köln 99ers in der Basketball-Bundesliga fällt am 18. Februar. Bis dahin haben die Verantwortlichen des Vereins Zeit, den entstandenen Lücken zu schließen und die drohende Insolvenz abzuwenden.

Die prekäre Lage hatte aber schon Einfluss auf die sportlichen Erfolge der 99ers, die 2006 die deutsche Meisterschaft feiern konnten. Im Pokal unterlag man unter der Woche Alba Berlin deutlich mit 56:89. Zudem verließen die beiden Leistungsträger Aleksandar Nadjfeji und Immanuel McElroy den Verein und schloss sich dem Pokalgegner Alba an.

Die Wirtschaft der Domstadt ist nun aufgerufen, den Basketball-Standort am Leben zu erhalten. Schon in der jüngsten Vergangenheit mussten mehrere Vereine den Rückzug aufgrund der angespannten finanziellen Lage antreten. Für Köln wäre dies besonders traurig, da hier der Verein eine hohe Reputation genießt.    [...mehr]


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