Dass der Musikwettbewerb mit dem programmatischen Titel „Köln rockt“ ein so durchschlagender Erfolg werden würde, hätten wohl selbst die Initiatoren nicht geglaubt. Am Ende standen mit der Band „Cat Ballou“ nicht nur die Sieger fest, auch andere Teilnehmer profitierten, vom Publikum ganz zu schweigen.

Ausgerechnet eine Band aus Düsseldorf schaffte es ins Finale des Kölner Musikwettbewerbs. „Bilk“ mögen zwar nicht gewonnen haben, ihr Song „Rhythmus meiner Stadt“ wurde aber immerhin zur Düsseldorf-Hymne für den diesjährigen Eurovision Song Contest ausgewählt. Im Gegensatz zu anderen Casting-Formaten schafft „Köln rockt“ also offenbar durchaus ein Sprungbrett.    [...mehr]


Plastinator Dr. Gunther von Hagens gehört zu den eher umstrittenen Zeitgenossen. Seit Jahren sorgen seine „Körperwelten“ immer wieder für Aufregung und Diskussionen um Moral und Ethik. Gänzlich unumstritten kommt jedoch seine nicht weniger spektakuläre Tierausstellung daher. Der Kölner Zoo zeigt sie aktuell bis zum 30. September.

Wie es unter dem Fell der meisten Zoobewohner aussieht, sieht man in der Regel nicht. Wer aber schon immer mal einen Blick auf Nervensystem, Knochenbau, Muskulatur und Organe von Elefant, Gorilla und Giraffe werfen wollte, bekommt jetzt im Rahmen der Ausstellung „Körperwelten der Tiere“ eine ideale Chance.    [...mehr]


Mit „Fast & Furious Five“ geht das mittlerweile fünfte Highspeed-Abenteuer der Filmreihe an den Start und feiert Ende April in Köln seine Deutschland-Premiere.

In „Fast & Furious Five“ sind Vin Diesel, Paul Walker und Jordana Brewster wieder vereint. Neu in der Reihe ist Dwayne „The Rock“ Johnson, der hier den ebenso muskelbepackten wie finster dreinblickenden Arm des Gesetzes mimt. Wenn der Film nur zur Hälfte hält, was diese Genre-erfahrenen Hauptdarsteller versprechen, dann werden Action-Freunde mit Benzin im Blut wie üblich großen Spaß am vierten Sequel der Reihe haben, bei dem statt einer vielschichtigen Geschichte ganz klar die Vollgas-Spannung im Vordergrund steht.    [...mehr]


Vom 13. bis 17. April lockt Köln wieder Sammler und Kunstinteressierte aus aller Welt an den Rhein. Mit ihrer 45. Ausgabe will die Art Cologne eigenen Angaben gemäß zugleich einen „neuen qualitativen Höhepunkt“ liefern. Wie dieser allerdings aussehen soll, ist nicht wirklich offensichtlich.

Als traditionsreichste Kunstmesse der Welt hat die Art Cologne immer noch ein gewichtiges Standing. Umso mehr scheut man sich wohl vor Erneuerungen und setzt auf Bewährtes. Erneut in der Halle 11 der Koelnmesse angesiedelt, zeigen etwa 200 internationale Galerien aus 22 Ländern Kunst der Klassischen Moderne, Nachkriegs- und Gegenwartskunst.    [...mehr]


Zum mittlerweile bereits 6. Mal präsentiert das Kölner ImproFestival einen überraschungsreichen Wettkampf schlagfertiger Comedians um die beste Pointe. Die besten Chancen hat, wer am originellsten auf Zurufe aus dem Zuschauerraum reagieren kann. Der Gewinner wird am 17. April gekürt.

Logo Kölner ImproFestival

In der „Schillerstraße“ auf Sat1 ist Improvisation das tragende Konzept. Das Kölner Ensemble Clamotta hat aus der Idee gleich ein ganzes Festival gemacht, bei dem Künstler aus ganz Deutschland live vor Publikum mit ihrer Spontaneität überzeugen müssen. Am Schluss wird der Goldene ImproStern verliehen.    [...mehr]


Das Osternest selbst befüllen, alles über Schokolade und Schoko-Hasen lernen oder erst mit der Familie in Bewegung kommen und anschließend weiter naschen. Das Schokoladenmuseum Köln bietet in Kooperation mit Experten von Körpermanager ein ganz besonderes Osterprogramm.

Gesund und lecker – Sport und Schokolade im Familienprogramm ©Flickr Yarden Sachs

Sport und Süßes gehören nicht zusammen? Weit gefehlt! In Köln verbinden sich nun Schokolade, die nicht immer nur schlecht ist und Sport, der auch Spaß machen kann, zu einem bunten Osterprogramm für die ganze Familie.




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Die erste Kölner Kirche, die für evangelische Christen in Köln gebaut wurde, ist schon seit einer Weile ein echtes Kulturzentrum. Künftig will man die Tore nun auch für private Veranstaltungen wie Hochzeiten, Vorträge oder Tagungen zur Verfügung stellen. Das Angebot an Nutzungsmöglichkeiten ist jedenfalls vielfältig.

1860 endete eine Ära für das damals romtreue Köln. Bis dato war die Feier protestantischer Gottesdienste dort nämlich strengstens verboten. Erst mit Besetzung der Stadt durch die Franzosen änderte sich die Lage. Mit der Errichtung der Trinitatskirche schließlich war die Gleichstellung der beiden Konfessionen endgültig besiegelt. Heute dient der 1982 unter Denkmalschutz gestellte „protestantische Dom“ vor allem als Veranstaltungsort.

Betrieben vom Evangelischen Kichenverband werden regelmäßig Konzerte und andere kulturelle Events angeboten, und das nicht selten ohne Eintritt. Jetzt öffnet sich die Kirche auch für private Veranstaltungen. Wer etwa seiner Hochzeit oder einer Firmenfeier einen besonderen Rahmen geben will, bekommt hier eine ungewöhnliche Gelegenheit. Aber auch für Tagungen, Vorträge, Lesungen, Filmaufnahmen und anderes mehr steht die Kirche zur Verfügung.    [...mehr]


Kunst und Köln – das ist nicht nur eine Alliteration. Auch wenn es mit der Kulturförderung derzeit eher schlecht aussieht, steht es um den Ausstellungsbestand gar nicht mal schlecht. Jetzt sorgt eine Schenkung aus dem Nachlass der berühmten Sammlerin Irene Ludwig für eine deutliche Konsolidierung des städtischen Kunstbesitzes.

Deutschlands bedeutendstes Kunstsammler-Ehepaar war zu Lebzeiten eine echte Ausnahmeerscheinung. Über 13.000 Werke hatten Peter und Irene Ludwig seit den 50er Jahren zusammengetragen. Jetzt gehen 528 Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Grafiken aus dem Nachlass als Schenkung in den Besitz der Stadt Köln und ihrer Museen über.    [...mehr]


Die Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach wird am Gründonnerstag und Ostersamstag unter der künstlerischen Leitung von Christian Ludwig in der Kölner Philharmonie aufgeführt. Ein musikalisch-religiöses Ereignis, das Sie auf keinen Fall verpassen sollten!

Die Matthäuspassion (BWV 244) zählt nicht nur zu den ausgedehntesten, sondern auch zu den beeindruckendsten Werken des großen Johann Sebastian Bach. Die zum Großteil doppelchörig angelegten Gesangspartien verdeutlichen die Leiden Jesu Christi auf überaus eindringliche Art und Weise. Mit seiner fast dreistündigen Spieldauer ist es das umfangreichste Werk, das aus der Feder J.S. Bachs entsprungen ist.

Die Mattäuspassion wurde am Karfreitag des Jahres 1729 vom städtischen Musikdirektor und Thomaskantor Bach persönlich in der Leipziger Thomaskirche uraufgeführt. Spätestens seit der Wiederentdeckung durch Felix Mendelssohn-Bartholdy im Jahre 1829 ist diese oratorische Passion vielerorts ähnlich eng mit Ostern verbunden, wie das Weihnachtsoratorium (BWV 248) mit Weihnachten.    [...mehr]


Im Dezember 2009 waren mit der letzten Aufführung die Vorhänge gefallen. Doch nach über einem Jahr Zwangspause hat das Theater am Sachsenring jetzt zur Überraschung aller Skeptiker seine Türen wieder geöffnet. Ein neuer Spielplan steht bereits.

Dass Köln versucht, sich an der Kultur reich zu sparen, ist ein bekanntes Problem. Mit der Streichung der städtischen Fördergelder durch die Kulturverwaltung im Jahr 2005, wurde es für viele Theater eng, und Neueröffnungen blieben eher die Ausnahme. Jetzt kehrt eines der Opfer derartiger Politik wieder zurück und kurbelt mithilfe privater Gelder den eigenen Betrieb erneut an.

Immerhin hatte das Theater am Sachenring nach dem Sparbeschluss noch 4 weitere Jahre durchhalten können. Doch Joe Knipp, der Leiter der Schaubühne, steckte auch danach nicht den Kopf in den Sand, sondern machte sich auf die Suche nach Sponsoren. Am 18. März ging der Vorhang wieder auf und soll auch so schnell nicht mehr fallen.    [...mehr]


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