Ganze 600 Fotobücher über Köln sind seit 1853 entstanden. Viele der Aufnahmen, die von Sammlern und Museen im Laufe der Zeit zusammengetragen worden sind, waren, so weiß man heute, ursprünglich für unterschiedliche Publikationen erstellt worden. Ein Buch und eine Ausstellung widmen sich jetzt diesem Thema.

Das erste Buch mit fotografischen Abbildungen, das in Deutschland erschien, beschäftigte sich mit den Fenstern des Kölner Doms. Seitdem sind über anderthalb Jahrhunderte vergangen, und die Zahl der Fotobände über die Stadt ist ins schier Unüberschaubare angewachsen. Köln ist eben fotogen.    [...mehr]


Wer dem Kölner FC ab und an einen Besuch abstattet, hat den markanten englischen Doppeldeckerbus vielleicht schon einmal gesehen. Rot wie Ketchup ist er nicht umsonst, denn das Gefährt aus UK ist tatsächlich eine Currywurst-Bude. Das lustige Konzept stammt von einem Kölner Filmproduzenten.

Marie Curry Doppeldeckerbus

Am 13. November 2010, gerade richtig zum Klassikerduell zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach, feierte die Küche von Marie Curry ihre Premiere. Hinter dem assoziationsreichen Namen verbirgt sich jedoch keine reale Person, sondern eine ungewöhnliche Geschäftsidee.    [...mehr]


Im April 2010 gründete das Museum für angewandte Kunst in Zusammenarbeit mit dem Rotonda Business Club und der Köln International School of Design, eine Initiative, deren Aufgabe es ist, den Designstandort Köln deutlicher in den Fokus zu rücken. Im ersten Jahr hat es 4 Veranstaltungen gegeben, für 2011 sind bisher 2 geplant.

Cologne Design Lounge

Design und Köln haben mehr miteinander zu tun, als man auf den ersten Blick glauben mag. Weniger geht es dabei aber um eine hohe Museumsdichte, als vielmehr die Tatsache, dass über 3000 Unternehmen mit dem Thema beschäftigt sind. Die Köln International School of Design wurde zudem 2007 im internationalen Ranking der Business Week als eine der 20 besten Design-Hochschulen der Welt gelistet.    [...mehr]


Mit dem Segway Personal Transporter kann man Köln auf eine ganz besondere Art und Weise kennenlernen. Auf dem Selbstbalance-Roller hat man Fahrspaß und Sightseeing in einem – einfach toll!

Sie wollen Köln kennen lernen, haben aber keine Lust auf eine langweilige Touri-Tour? Dann sollten Sie mal eine begleitete Segway-Tour durch Köln ausprobieren. Das Sightseeing auf dem Selbstbalance-Rollern ist nicht nur für Touristen ein einmaliges und spannedes Erlebnis! Auch für Köln-Kenner hält die Tour einiges in Petto.    [...mehr]


Wer heute, da alle Kulturetats gekürzt werden, ein neues Theater ins Leben ruft, muss schon eine gehörige Portion Mut aufbringen. Im Fall von Mareike Marx ist das fraglos der Fall. Am 12. März eröffnete die Schauspielerin und Regisseurin das Metropol-Theater auf der Eifelstraße und bietet zudem kostenlosen Eintritt für Kinder aus einkommensschwachen Familien an.

Aus dem alten Severins-Burg-Theater ist am vergangenen Samstag das Metropol geworden, und man kann nur hoffen, dass Köln hier eine langfristige kulturelle Bereicherung bekommen hat. Gerade einmal 26 Jahre ist die Intendantin, und ihre Pläne für das neue Haus sind ebenso vielfältig wie ambitioniert. In der müden Theaterlandschaft der Stadt ist beides mehr als willkommen.    [...mehr]


Seit den 90er Jahren gibt es im Programm der Philharmonie eine regelmäßige Konzertreihe des Netzwerks Kölner Chöre. Aus unterschiedlichen Gründen kommen dieses Jahr sieben Aufführungen in der Trinitatskirche hinzu. Erstmals sind so auch Konzerte mit reduziertem Ensemble machbar.

Kölner Chorkonzerte extra

Das Netzwerk Kölner Chöre umfasst insgesamt 12 Laienchöre aus Köln, darunter etwa die Mülheimer Kantorei oder den Bach-Verein. Ziel des Zusammenschlusses ist das gemeinsame Eintreten für die Stärkung des eigenen musikalischen Tuns im Kulturprogramm der Stadt. Von der Ausdehnung der Konzertarbeit auf ein Programm in der Trinitatskirche erhofft man sich weitergehende Wahrnehmung.    [...mehr]


Stadtführer in gedruckter Form gibt es für die Domstadt mehr als man jemals lesen kann (und will), und die Auswahl fällt schwer. Will man jedoch die jüngsten Bewohner an die Geschichte Kölns heranführen, so ist die Entscheidung ein echtes Kinderspiel. Wer nämlich könnte die vergangenen 2000 Jahre besser in leicht verständlicher Form zusammenfassen als die Maus?

Ausgerechnet am Rosenmontag wird die Maus aus der beliebten WDR-Serie dieses Jahr 40, und das wird natürlich gebührend gefeiert. Den kindgerechten Stadtführer „Mit der Maus durch Köln“ gibt es zwar noch nicht ganz so lange, doch da mittlerweile immerhin schon die 3. Auflage verkauft wird, muss die Beliebtheit der Reise durch „2000 Jahre Stadtgeschichte für Kinder“ wohl ziemlich groß sein.    [...mehr]


Wer leidenschaftlich gerne Kaffee trinkt, weiß die Vorteile kleiner Röstereien zu schätzen. In Köln-Ehrenfeld macht mit „Van Dyck“ seit kurzem ein kleines Ladenlokal auf sich aufmerksam, das sich die hohe Qualität der schwarzen Bohne auf die Fahne geschrieben hat.

van Dyck Kaffeerösterei in Köln-Ehrenfeld

Noch in den 50er Jahren waren Kaffeerösterein in Deutschland nichts ungewöhnliches. Über 6000 Betriebe widmeten sich dem zwischenzeitlich fast vergessenen Handwerk, das lange Zeit alle Bedeutung an Konzerne und Supermärkte abgeben musste. Inzwischen sieht die Lage jedoch wieder anders aus. In Köln finden sich dafür einige Beispiele, unter anderem bei Van Dyck in der Körnerstraße in Ehrenfeld.    [...mehr]


Amnesty International feiert sein 50-jähriges Bestehen und die lit. COLOGNE unterstützt das Anliegen der Menschenrechtsorganisation mit einer Lesung. Prominente Künstler machen dabei auf die Schicksale verfolgter Autoren aufmerksam.

Seit Jahrzehnten kämpfen Schriftsteller um ihre künstlerische Freiheit. Auch in jüngster Zeit gab es immer wieder Fälle von Autoren, die wegen unbeliebter Bemerkungen bestraft oder für kritische Äußerungen inhaftiert wurden. Die lit. COLOGNE und Amnesty International tun sich nun zusammen, um mit einem gemeinsamen Projekt im Rahmen einer Lesung gegen Zensur zu protestieren und für Toleranz zu werben. Der Kartenvorverkauf läuft bereits.


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52 Städte beteiligen sich dieses Jahr an den Jüdischen Kulturtagen NRW, mehr als je zuvor. Auf insgesamt 502 Veranstaltungen soll die Vielfalt des jüdischen Lebens vorgestellt werden. Alleine 66 Gelegenheiten gibt es dazu in Köln.

Unter dem Motto „einblicke – jüdisches (er)leben“ finden die Jüdischen Kulturtage dieses Jahr zum bereits 4. Mal statt, jedoch erstmalig mit der Beteiligung von fast ganz NRW. Nichtjüdisches Publikum soll dabei jüdische Kultur kennen lernen. Internationale jüdische Künstler bekommen zudem eine Plattform, um sich zu präsentieren. Getragen wird das Projekt unter anderem von den jeweiligen Kulturämtern sowie den drei Landesverbänden der Jüdischen Gemeinden und ihren Gemeindemitgliedern.    [...mehr]


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