O’zapft is in Kölle – so lautet das Motto des diesjährigen Kölner Oktoberfests. Klingt absurd, und ist es auch, aber würde der Kölner irgendeine Gelegenheit zum Feiern auslassen? Kaum. Und da die Karnevalssession erst am 11.11. wieder beginnt, nutzt er die Gelegenheit, um sich hier schon mal zu verkleiden. Und sei es auch in Dirndl und Lederhosen.

Es wird immer das 1. Kölner Oktoberfest sein, ganz egal, wie oft es stattfindet. Denn vor 2005 hat es Vergleichbares in der Domstadt nicht gegeben. Die Bewohner nahmen die seltsame Idee dankend an und belohnten die Initiatoren mit ausreichenden Besucherzahlen. Denn immerhin gibt es im bayerisch anmutenden Festzelt Kölsch zu trinken – wenn auch aus Masskrügen.    [...mehr]


Seit 2001 wird Köln einmal im Jahr zur Pilgerstätte für alle, die Spaß am Zusammenspiel von Feuerwerk und Musik haben. Die „Kölner Lichter“ sind eine feste Institution im Programm der Stadt. 2008 gab es gar so viele Besucher, dass die Altstadt wegen Überfüllung geschlossen werden musste.

Kölner Lichter

Viel hat sich an der Tradition seit dem ersten Jahr der Kölner Lichter nicht verändert. Letztes Jahr allerdings wurde aufgrund von Baumaßnahmen am Deutzer Rheinufer ein Umzug zum Tanzbrunnen notwenig. Geschadet hat es nicht. Das Zentrum der Veranstaltung liegt auch in Zukunft zwischen der Hohenzollernbrücke und der Zoobrücke.    [...mehr]


Ein Kulturprogramm mit rund 50 Veranstaltungen unter freiem Himmel erwartet Köln und seine Gäste dieses Jahr für elf Tage vom 15. bis zum 25. Juli. Der Titel zu dem festivalähnlichen Event lautet seit 1992 schlicht „Sommer Köln“. Das Beste daran: Alle Veranstaltungen lassen sich völlig kostenfrei besuchen.

Zum mittlerweile 19. Mal laden die Initiatoren des Kölner Sommers (namentlich die SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn und die Stadt Köln) Straßentheatergruppen dazu ein, sich mit spektakulären Aufführungen an ausgewählten Spielstätten und unter freiem Himmel dem rheinischen Publikum zu präsentieren. Ganze 950 Programmpunkte dieser Art hat es seit Bestehen des beliebten Freiluftfestivals bislang zu sehen gegeben. Auch dieses Jahr kommen wieder einige hinzu.    [...mehr]


Unter dem Titel „watch.ing“ präsentieren am 9. Juli zwischen 18 uns 24 Uhr über 45 Kölner Wissenschaftseinrichtungen, Unternehmen und Institutionen ihren Beitrag zum weiten Feld der technischen Verfahren, Erfindungen und Berufe. Schirmherr des bereits zum zweiten Mal stattfindenden Events ist Oberbürgermeister Jürgen Roters.

Im Rahmen der „2. Nacht der Technik“ sollen Technikfans und Laien gleichermaßen einen Einblick in technische Innovationen aus der Kölner Region gewinnen können. Ziel ist es dabei unter anderem, für den Nachwuchs in den technischen Berufen zu werben und dazu bei dem einen oder anderen weitergehendes Interesse zu wecken. Veranstalter sind die Kölner Bezirksverbände des VDI Verein Deutscher Ingenieure und des VDE Verband der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik.    [...mehr]


Ein Streifzug durch die Vergangenheit ist nicht nur für Zeitzeugen interessant: Bilderbuch Köln, das größte Foto-Portal der Stadt, sowie die GAG und die AWB veranstalten ab dem 29. Juni eine Ausstellung mit umfangreichem historischem Fotomaterial über den Stadtteil Ehrenfeld in den 1920er Jahren.

Zwischen Stadtausgang in Richtung Bocklemünd und Stadtmitte liegt Köln-Ehrenfeld entlang der Venloer Straße. Während sich heute hier zunehmend eine eigene Club- und Kulturszene ausdehnt und mit Events wie dem Ehrenfeld-Hopping oder dem Popdesignfestival vor allem ein jüngeres Publikum anziehen will, war der Stadtteil zu Beginn des 20. Jahrhunderts in erster Linie von der Industrialisierung geprägt. Spuren davon gibt es bis in die Gegenwart in reichem Maß.    [...mehr]


Bereits zum dritten Mal treffen am 4. Juli Wakeboarder und Wakeskater aus aller Welt im Müngersdorfer Stadionbad zusammen, um sich und den Zuschauern zu zeigen, was ihre Sportart zu bieten hat. Wer sich in der Szene auskennt, wird auf der Teilnehmerliste viele bekannte Namen finden. Allen lockt ein stattliches Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

Wer nicht gerade zu den Hardcore-Fans des Wakeboardings zählt, wird Meister des Sports wie Keith Lidberg, Kevin Henshaw oder Shawn Watson zwar nicht kennen, doch das sollte kein Hindernisgrund sein, sich von ihren oftmals atemberaubenden Leistungen begeistern zu lassen. Eine gute Gelegenheit dazu bietet die „Wake the Line“-Meisterschaft in Köln.    [...mehr]


In Köln hat so manches Traditionshaus eine ziemlich holprige Historie hinter sich. Zu den schillerndsten Beispielen gehört das Gloria-Theater auf der Apostelnstraße. Schräg geht es dort heute noch zu, doch mindestens genauso schräg ist die Geschichte dahinter. Von Heino bis Hella von Sinnen hat hier schon so mancher Kurioses geboten und geboten bekommen.

Über ein halbes Jahrhundert lang ist das „Gloria-Theater“ nun bereits eine feste Kölner Instanz. Eröffnet am 30. November 1956 und bis heute in Betrieb (mit zeitweiligem Leerstand in den 80ern), hat das Kulturcafé in der Nähe des Neumarktes schon einige Nutzungsarten durchlebt. Selbst als Filmkulisse hat es gedient: Sönke Worthmann drehte hier nämlich einige Szenen seines Erfolgsfilms „Der bewegte Mann“.    [...mehr]


Wer bei der Abkürzung „pdf“ automatisch an Adobe denkt („Portable Document Format“), kann seinen Horizont jetzt erweitern. In Köln verbirgt sich hinter den drei Buchstaben nämlich ab sofort auch das „Popdesignfestival Ehrenfeld“, das sich zu einer festen jährlichen Institution entwickeln soll. 2010 findet es vom 23. bis zum 27. Juni statt.

Mit dem etwas ausufernden Untertitel „1. Internationales Festival für Design, Pop, Urban Art, Mode und Urbanismus“ präsentieren die Veranstalter „Sound of Cologne“ und „Design Quartier Ehrenfeld“ dieses Jahr zum ersten Mal ihr neues Event, das sich als Plattform für Pop- und Designkultur versteht. Zudem soll an fünf Tagen die kreative Kraft des Stadtteils eindrucksvoll gezeigt werden.    [...mehr]


Die Kölner Lanxess Arena bietet Public Viewing zu allen Spielen der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball WM 2010 in Südafrika an. Angesichts leerer Haushaltskassen vieler Kommunen ist das durchaus eine Seltenheit und dadurch etwas Besonderes. Die Kölner und Gäste wird’s freuen.

Public Viewing in Köln @flickr/ savv

Es kostet nichts, ist drinnen und draußen, riesengroß und mit Mega-Sound. Die Kölner haben während der FIFA Fußball WM 2010 die Möglichkeit, alle deutschen Vorrundenspiele und darüber hinaus, in der Kölner Lanxess Arena zu schauen.

Public Viewing in der Lanxess Arena

Die Lanxess Arena überträgt die Spiele der deutschen Nationalmannschaft im Innenraum live in Dolby Surround, auf dem LED-Videowürfel mit 4×27 qm und im Open-Air-Bereich auf einer 50 qm großen Großbildleinwand. Der ganze Spaß kostet keinen Eintritt.

Das Vergnügen hat der Kölner in diesem Falle seinem Oberbürgermeister Jürgen Roters zu verdanken und dem Chemiekonzern Lanxess. Angesichts leerer Haushaltskassen vieler Kommunen geraten Fußball Fanfeste nämlich allzuoft zu einem Verlustgeschäft für Kommunen, trotz riesigem Ansturms.

In Köln ist erst wenige Tage vor Beginn der WM ein Durchbruch in Sachen Public Viewing gelungen. Die Stadt konnte sich eine solche Veranstaltung nicht leisten, hat jedoch als Sponsor Lanxess finden können. Zum zweiten Gruppenspiel gab es dann sogar Besuch vom RTL Fußball-Expertenteam Günther Jauch und Jürgen Klopp. Der RTL-Truck hielt vor der Lanxess Arena und übertrug live aus Köln. Freuen wir uns also alle auf die dritte Gruppenbegegnung der Deutschen gegen Ghana.

Weitere Informationen finden Sie hier.    [...mehr]


Weil die meisten bei schönem Wetter lieber im Biergarten als im dunklen Filmtheater sitzen, bauen zahlreiche Locations ihr eigenes Kino im Sommer einfach unter freiem Himmel auf. In Köln kann man sich dieses Vergnügen zum Beispiel im Rheinauhafen gönnen.

Unter der griffigen Abkürzung BAY bietet der „Biergarten am Yachthafen“ nicht nur kühles Kölsch, sondern auch Kulturelles. Neben Musiknachmittagen und Hörspielabenden dient die Location ab dem 15. Juli als Spielstätte für das Sion Sommerkino 2010.    [...mehr]


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