Konzert gegen Rassismus in Köln©flickr maleika2006

Am kommenden Samstag (20.9.) werden wieder zahlreiche Künstler auftreten um damit ihren Unmut gegenüber dem Rechtsradikalismus zu demonstrieren.

Die rechtextreme Organisation „Pro-NRW“ wird am selben Tag einen „Anti-Islamisierungs-Kongress“ in Köln austragen, was Anlass für die Organisatoren der „Arsch huh AG“ war, eine Gegenkundgebung zu organisieren.

Die Künstler des „Köln-stellt-sich-quer-Bündnis“, zu denen unter anderem BAP, Die Höhner, Zeltinger, Köster & Hocker, Brings und Klee gehören, werden bereits am frühen morgen auf dem Roncalliplatz auftreten. Oberbürgermeister Fritz Schramma wird ab 10 Uhr eine Rede halten und die Bürger dazu aufrufen mehr Zivilcourage zu zeigen und dem „braunen Gedankengut“ in Deutschland die kalte Schulter zu zeigen.

Erst im Mai wurde in Köln das „ibs“ eingerichtet. Die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus eingerichtet. Diese hat sich zur Aufgabe gemacht, dem Rechtsextremismus alle rechtsstaatlichen Mittel entgegenzusetzen.

Wann? 20. September ab neun Uhr

Wo? auf dem Roncalliplatz    [...mehr]


Wenn sie Köln besuchen kommen sie um einem Besuch des städtischen Museums nicht herum. Hier können sie sich, vielleicht sogar nach einer Stadtführung, noch einmal ganz in Ruhe selbst mit der Geschichte, der Wirtschaft und des Alltagsleben Kölns und seiner Bewohner beschäftigen.

Bei einem Rundgang werden sie zunächst mit den für Köln zu typischen Dingen wie Klüngel, Kölsch, Karneval, Kölnisch Wasser und dem in Köln erfundenem Otto- Motor und Ford bekannt gemacht. Anschließend können sie sich bis ins Mittelalter zurückversetzten lassen und die Geschichte Kölns bis zur Gegenwart nachvollziehen.

Köln©flickr colr.com

Während des Mittelalters gab es nördlich der Alpen keine Stadt die größer war als Köln. Am Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Köln sogar 20 Jahre zu Frankreich, da die französischen Truppen sie 1794 besetzten.

Im letzten Teil der Ausstellung können sie kulturelle und wirtschaftsgeschichtliche Themen bestaunen. Präsentiert werden Volksfrömmigkeit, Reformation und jüdisches Leben.

Die 1388 von Bürgern gegründete Universität findet genauso Beachtung, wie Bürgertum und Wohnkultur, Wirtschaft und Verkehr in Köln. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Jahren 1600 und um 1900.

Eine interessante Ausstellung, die nicht nur für Schüler- und Studenten interessant ist. Auch geschichtsinteressierte Leute kommen voll auf ihre Kosten und können möglicherweise noch dazu lernen.    [...mehr]


Seit Neuestem gibt es auf dem Flughafen Köln/Bonn sogenannte „Klima-Counter“. Hier kann der Passagier sich ausrechnen lassen, wieviel CO2 – Emissionen durch seinen Flug in die Luft gepustet werden. Dabei gibt man einfach den Zielflughafen an und es erscheint die Menge, sowie der Preis den man zahlen könnte um anderswo entsprechende Maßnahmen zur Verringerung zu finanzieren.

Flughafen Köln/Bonn Bahnhof © Flickr /yisris

Ein Flug von Köln/Bonn nach Berlin liegt im Bereich von sechs Euro. Nach New York wären es 33 Euro. Dabei muss man nicht den angezeigten Betrag zahlen, die Zahlung ist sowieso freiwillig, man kann den Betrag auch ändern.
Das Ganze wird durch myclimate organisiert. Mit dem Betrag werden Klimaprojekte, zum Beispiel in Indien, ermöglicht. Der Kooperationspartner des Flughafens garantiert, dass 80 % des Betrages in solche Projekte überführt werden.
Stellt sich doch aber die Frage, was tut der Flughafen – außer der Aufstellung der Counters –  für den Klimaschutz. Hier werden ja die Passagiere zur Kasse gebeten.    [...mehr]


Der Koran © flickr / *Muhammad*

Die neue Zentralmoschee in Köln strebt weiterhin ihrem Baubeginn zu. Der Kölner Stadtrat hat sich für den Bau des umstrittenen Projektes entschieden und so eine neue Streitwelle losgetreten.

Die verschiedensten Fraktionen haben ihre Meinung abgelassen. Man fühlt sich ein wenig erinnert an Streit in einem Mietwohnungs-Block. Jeder hat eine Meinung zum neuen Nachbarn, der da ein ungewöhnlich großes Zimmer beziehen und gleichzeitig einem den anderen Bewohnern fremden Gott huldigen möchte.

Die alten Leute fürchten um ihr Leben, vor allem des Nachts - schließlich ist bekannt, dass der Neue aus dem Süden stammt und von da kommen bekanntlich nur Räuber. Die jungen Leute sind neugierig und würden am liebsten die ganze Zeit beim Neuen in der Wohnung chillen und exotischen Flavor inhalieren.

Die Unbedarften nutzen freudig den über Jahre angesammelten Frust, um heftig gegen alles zu protestieren, was nicht so aussieht wie sie. Der Wortführer des Blocks hat eine provokante Meinung zum Zugezogenen und wird niemals nicht die Klappe halten. Die Vermieter der Wohnungen sind nicht eben erfreut und debattieren heftig darüber, ob es ihnen denn im Herkunfstland des Neuen ebenso erlaubt wäre, einfach so in diesem Stil einzuziehen und wenn nicht, dass man das doch bitte ändern müsse.

Was für ein Theater! Zum Schluss wird sowieso nur die Miete darüber entscheiden, wer bleibt und wer nicht.    [...mehr]


Do you Tango? © Flickr /TheAlieness GiselaGiardino²³Am kommenden Wochenende präsentiert der Tango - Lehrer Fernando Fernández eine Tanzveranstaltung für die Freunde des feurigen Tanzes. Wer sich also gerne vertraut machen würde mit dieser besonderen Form des Tangos, nämlich dem “Tango Argentino”, der möge sich am Samstag (30.08.2008) in der Kyffhäuserstraße 31 (Shizenkan Dojo / im Hinterhof) einfinden. Getanzt wird auf allen Niveaus und zwar zwischen 16 Uhr und 19 Uhr.

Dieser Tanz aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und aus, wie der Name schon verrät, Südamerika, hat das Herz der Frauen schon immer höher schlagen lassen und das des Tänzers allemal. In etlichen Filmen ist dieser Tanz vorgeführt worden um das Blut zum Kochen zu bringen. Da muss man sich doch fragen, ob man das nicht auch mal ausprobieren will.

Bei dieser Veranstaltung handelt sich um einen Schnupperkurs für 25 Euro, also sind keine Vorkenntnisse nötig. Welche Frau kann da “nein” sagen? Also traut Euch Jungs! Aber die entsprechende Kleidung nicht vergessen.

Andere Tango - Schulen finden sich hier.    [...mehr]


Wenn man selbst in dieser Stadt wohnt, ist es ein gewohnter Anblick. Erst wenn man selbst Besuch bekommt, führt man diesen zu diesem imposanten Gebäude: den Kölner Dom.

Köln / Colonia - Panorama © Flickr /Ventura Carmona

Es ist die dritthöchste Kirche der Welt. Mit einem kleinen Spaziergang vom Rhein nur 250 Meter entfernt und kaum zu verfehlen mit seinem Ausmaß von 157,38 Metern, ist der Dom immer eine Reise wert. Und mit seinen Elf Glocken findet man den Dom auch blind.
Davon abgesehen, ist der Bau im gothischen Stil zu Köln auch 1996 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Damit sich der Unterhalt von jährlich 10 Millionen Euro auch lohnt, geht doch mal wieder hin!
Sicher es steht dort schon seit über 1300 Jahren, das ist aber keine gute Ausrede.

Öffnungszeiten für den Dom:

Mo - So 6.00 Uhr - 19.30 Uhr
Turm, Schatzkammer, Dompropstei haben teilweise andere Öffnungszeiten.

Eintrittspreise:

  • Erwachsene 2,50 Euro
  • Familienkarte 5,00 Euro
  • Erwachsene (Gruppe ab 10 Pers.) 2,00 Euro
  • ermäßigt 1,00 Euro
  • Kombikarte Schatzkammer / Turmbesteigung 5,00 Euro



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RTL©wikipedia

Das hört sich doch mal nach einem interessanten Job an. Film, Fernsehen, Stars, Glamour…
Der Stellenmarkt in Köln bietet dank dem Fernsehsender RTL, seit neustem auch Jugendlichen die Perspektive in das Fernsehgeschäft einzusteigen.

Der Kölner Fernsehsender RTL bietet seit Januar 2001 eine Ausbildung zum Fernsehredakteur an. Die Ausbildung erfolgt in verschiedenen Phasen an der Kölner Journalistenschule und in Praxisteilen in der Redaktion innerhalb und außerhalb von RTL. In zwei Jahren erlernen die Auszubildenden die journalistischen Grundfertigkeiten, wobei die Praxis im Mittelpunkt steht. Einblicke in die Fernsehtechnik werden genauso vermittelt, wie praktische Übungen zu den speziellen Anwendungen des TV- Journalismus.

Ein vierzehntägiger Workshop am Ende des ersten Lehrjahres dient der Vertiefung des Erlernten und wird gleichzeitig dazu genutzt, die Praxiserfahrung der Schüler auszuwerten. Im zweiten Jahr werden die Auszubildenden einen mehrwöchigen Intensivkurs „Onlinejournalismus“ in New York und Washington besuchen.

In der letzten Schulphase werden Vertiefungsübungen zum Thema Fernsehjournalismus durchgeführt und den Auszubildenden werden Tipps gegeben, um besser in das Berufsleben zu starten.

Während der gesamten zwei Jahre werden immer wieder Praktika in den verschiedenen Redaktionen innerhalb von RTL gemacht, aber auch außerhalb wie zum Beispiel bei den öffentlich-rechtlichen Sendern.

Alles in allem ein wahnsinnig interessanter und abwechslungsreicher Job. Informieren sie sich auf dem Stellenmarkt, ob ein Platz frei ist und bewerben sie sich im Internet!    [...mehr]


1. FC Köln Logo © wikipediaDer 1. FC Köln startet mit einem Rekordetat in die neue Saison der Fußball-Bundesliga. So scheint es zumindest. Ist das nur ein Missverständnis der berichterstattenden Medien, oder startet der FC endlich mal gut gerüstet in eine Saison?

Die Rede ist von 52 Millionen Euro. So viel soll der 1. FC Köln in dieser Saison zur Verfügung haben. Das wäre ein Rekordetat und würde den Verein auf Platz 3 der Tabelle der höchsten Etats in der Bundesliga hieven. Vor unserem Verein lägen dann nur noch die Bayern mit 80 Millionen und der Vfl Wolfsburg mit 60 Millionen.

15 Millionen Euro sollen allein in die Investition der Neuzugänge geflossen sein. Mittelfeld-Neustar Petit aus Portugal hat ja den FC bereits auf Siegeskurs geschossen und Trainer Christoph Daum begeistert. Anscheinend ist auch sichergestellt, dass die Geißböcke in diesem Jahr nicht pleite gehen. Juhu! :)

Übrigens hat Geschäftsführer Horstmann sich beeilt, die Freude der Fans zu dämpfen. Die veröffentlichten Zahlen seien aus der Luft gegriffen und würden Gesamtetat und Lizenzetat vermischen. Natürlich hält uns das nicht davon ab, alle anzustimmen:

DER FC WIRD DEUTSCHER MEISTER!

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Das Kölner Ringfest am vergangenen Wochenende war laut Äußerungen der Veranstalter ein Reinfall. Die Modenschauen, Konzerte und Autoaustellungen kamen bei den Kölner offenbar nicht im erhofften Maße an.

So sprach Organisator Wilhelm von der Gathen gegenüber der Kölnischen Rundschau von einer Pleite im fünstelligen Bereich. Auch die Besucherzahlen sollen sich nicht gerechnet haben. Momentan suchen die Organisatoren händeringend nach dem Grund, aus dem die angebotenen Events von den Kölnern nicht angenommen wurden.

Der Kölner Ring © flickr / henrikbeckerkoeln

Tja - erste statistische Erhebung: Ich war auch nicht da. :) Ich wusste ehrlich gesagt nicht mal, dass es das wieder gibt. Ich kann mich an vergangene Ringfeste erinnern - die waren so 2001, 2002, da war das ziemlich cool. Dann hat sich Sony aus dem Sponsoring gezogen und das Ringfest war tot. Anscheinend waren die letzten beiden Versuche, es wiederzubeleben, nicht eben erfolgreich.

Ich habe ein bisschen herumgesucht (jaja… gegoogelt! Oder wars gecuiled?) und das Ganze ist im Rahme der Lifestyle Ringe passiert. Das “alte” Ringfest hat also damit gar nichts zu tun. Was pleite geht, ist dieses Schicki-Micki-Event da, was mit Champagner um die Leute mit dicken Brieftaschen wirbt und sich dann wundert, dass es davon nicht so viele wie erwartet in Köln gibt.

Naja… nichts, über das es sich lange nachzutrauern lohnt.

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Sonne über dem Rhein in Köln © flickr / eregis

Kölsche Vermischten-News:

In Kerpen ist gestern ein 37-jähriger Mann vom Blitz getroffen worden. Und lebt immer noch. Ich wünsch dem Herrn eine gute Besserung und dass er sich schnell erholt. Und seiner Freundin auch gute Besserung, die musste nämlich zusehen, wie ihn der Blitz getroffen hat. Quelle: Express

Herzlichen Glückwunsch Peter Brings und seiner Frau! Ihr frühgeborenes Töchterchen ist über den Berg. Die kleine Lilli und ihre Eltern haben eine extrem schwere Zeit hinter sich, aber sowie es aussieht, hat alles gut geklappt. Man weiß ja: Wer so früh schon so leiden musste, der ist fürs Leben mehr als gestählt! Die Lilli wird also etwas ganz besonderes, lieber Herr Brings! Herzlichen Glückwunsch und gute Besserung! Quelle: Auch der Express.

Und zum Schluss aber nicht am Ende: Lukas Podolski, Prinz Poldi, seine Poldiness war in Köln zu Besuch. Leider mit der falschen Mannschaft, aber das hat die treuen Kölner nicht davon abgehalten, ihm einen Gedenkmarsch zu spendieren, ihn mit Sprechchören und Transparenten zu feiern und ihre Kinder nach ihm zu benennen. Poldi will irgendwann zurück zum FC, leidet aber momentan unter der Krankheit “Bayern Spieler in ungewissem Stadium”. Also auch hier: Gute Besserung! Quelle: Rundschau Online.

Das Wort des Tages ist offensichtlich. “Gute Besserung”, verehrter Leser!

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