Zwar ist das Cinedom im Mediapark mit seinen 14 großzügig ausgestatteten Sälen das Kölner Kino schlechthin, doch dabei unterscheidet es sich kaum von den riesigen Kinokomplexen, die in jeder Stadt aus dem Boden gestampft werden.
Cooler ist da schon das Rex am Ring. Es zeigt die Filme zwar erst, wenn sie sonst nirgendwo mehr laufen, dafür hat man hier viel größere Auswahl auch fernab vom Mainstream. Jeder Film kostet nur 2,99 Euro. Die Räume sind so herrlich angeranzt, die Filme knacken noch wie zu Kinos Urzeiten und die Bildschirme sind teilweise nicht größer als ein hochmoderner Flachbildfernseher. Wer besonderes Glück hat, darf seinen Film im löchrigen Wohnzimmersessel mit eigenem Tischchen schauen. Dass man nach der Vorstellung seinen Müll selber wegbringt, erklärt sich von selbst – oder eben auch nicht.
Ebenfalls ein Highlight ist das Metropolis am Ebertplatz. Hier werden auch die Originalfassungen vieler Filme gezeigt. Besonders die vielen Open Air Kinos sind immer gut besucht, wenn das Wetter es denn zulässt. Im Biergarten des Cinenova stören allein die Züge, die genau an den spannendsten Stellen vorbei brettern. Die Auswahl ist groß, ob nun Radstadion, Open Air vom Filmhaus oder das Sommerkino im Yachthafen mit Blick auf den Dom. Und wenn das wegen Gewitter mal wieder ausfällt, kann man ja immer noch ins Cinedom ausweichen, um da bei bester Ton- und Bildqualität die neuesten Hollywoodstreifen zu sehen. [...mehr]
Endlich mal eine vernünftige Neuerung: Zukünftig soll es in vielen Einkaufspassagen die Möglichkeit geben, sich auf den Parkscheinautomaten einen kostenlosen Parkschein für die nächsten fünfzehn Minuten ziehen zu können.
Damit möchte die Kölner Stadtverwaltung, der auf diese Weise 60.000 Euro pro Jahr durch Parkscheineinnahmen verloren gehen, auf die Klagen der Einzelhändler in der Mittelstadt reagieren. Diese mussten in letzter Zeit verstärkt gegen Konkurrenz auf der grünen Wiese ankämpfen und dürften so wieder einiges mehr an Einnahmen verzeichnen.
Denn wenn man jetzt das Auto einfach kurz stehenlassen kann, um beispielsweise Brötchen zu holen, wird das tägliche Shoppen nicht mehr zum riesigen Aufwand und kann noch kurz vor der Arbeit erledigt werden. Eine schöne Neuerung und ein Beispiel dafür, dass Köln eine offene und progressive Stadt ist!
Köln ist Partystadt… Jaja, ich weiß, der Spruch wird langsam alt. Aber für einen Teaser reicht er noch!
Jedenfalls gibts am 26. Juli schon wieder Neues aus der Welt des ArmeindieLuftwerfens. Grand Hotel van Cleef organisiert ein Festival mit dem originellen Namen “Fest van Cleef“.
Auch wenn der Organisator auf den ersten Blick etwas hochgestochen daherkommt - ein Grandhotel richtet ein Rockfestival aus? - auf den zweiten Blick entpuppt sich der Nobelschuppen als Independentlabel aus Hamburg. Das Label ist angesagt, super trendy und in der Szene wohl unglaublich treffsicher, was das Bands machen und Bands finden angeht - wirklich WICHTIG ist übrigens, dass das Festival seit 2006 besteht und immer maximal Fun ist!
Es treten sechs Bands vom Label auf, welches von Mitgliedern von Tomte und Kettcar gegründet wurde. Konsequenterweise führen Kettcar und Tomte das Lineup an, welches noch mit Robocop Kraus, Voxtrot, Niels Frevert und Ghost of Tom Joad aufwartet.
Fans der Musik gehen selbstredend hin. Das Fest van Cleef findet im Odonien in Köln statt, es wäre also angeraten, sich bei der momentanen Wetterlage an den Sonnengott zu wenden, schließlich ist ein Festival im Regen nur ein halb so gutes Festival.
Mit Tickets wirds eng: Die Seite des Festivals hat keine mehr, aber da gibts einen Link auf www.Kartenhaus.de, wo angeblich noch welche rumliegen sollen. Wenn ihr also panisch auf Ticket-Suche seit, nix wie hin da!
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Anscheinend haben sich die Verantwortlichen unserer schönen Stadt mein Problem mit Kirchtürmen in Köln zu Herzen genommen...
Jedenfalls berichtet der Express, dass der Ratsturm, der täglich um 9, 12, 15 und 18 Uhr sein Glockenspiel über Köln erklingen lässt, jetzt ein neues Programm beschert bekommt.
Da gehts richtig zur Sache: Black Föös und Stockhausen sollen die Glocken zukünftig bimmeln. Der Grund ist, so FDP-Fraktionsgeschäftsführer Uli Breite, dass die bisherigen Melodien alle die Verbundenheit zur Stadt Köln vermissen ließen.
Tolle Sache - für die Touristen. Ich persönlich kann dem ganzen Gebimmel wie gesagt nix abgewinnen.
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In Köln ist heute nacht ein filmreifes Verbrechen begangen worden.
Die Diebe rasten mit ihrem PKW per Vollgas in die Frontscheibe des Juweliers Böcking. Dann sprangen sie aus dem Auto, zückten Vorschlaghämmer und zertrümmerten die vom Impact schon zerstörten Reste der Frontscheibe. Dadurch gelangten sie ins Innere und räumten die ausgelegten Juwelen ab.
Nach diesem Vorschlaghammer-Eintritt flüchteten die Täter übers Dach, von der Geschwindigkeit her zu schließen wohl ohne die Vorschlaghämmer. Die Polizei hat einen Hubschrauber eingesetzt, aber das Personal unserer Gesetzeshüter hat mal wieder eindeutig demonstriert, dass Köln mehr eine Karneval- denn eine Polizeistadt ist. Was ja gar nicht so schlecht ist… Jedenfalls fahndet die Polizei nach den Tätern. Da wir hier in Köln sind, ist es durchaus möglich, dass man die Juwelenräuber morgen völlig besoffen am Bahnhof findet, wo sie eingeschlafen sind, nachdem sie heute mit Reissdorf ihren Coup gefeiert haben. Hier regeln sich die Dinge eben ein bisschen anders.
Gerade in diesem Moment dürften die Typen mit der Versuchung kämpfen, sich um die Beute zu streiten. Wer wohl gewinnt? Wenn Eure Nachbarn sich heute verdächtig laut unterhalten und es verstärkt um Geld und falsche Pässe geht - ihr wisst was los ist!
Für den eingefleischten Kölner nichts Neues - aber mir ist neulich mal aufgefallen, wie viele Kirchen Köln hat.
Die Seite “Kirchen in Köln” kennt grob überschlagen 200 Kirchen in Köln und Umgebung. Der Großteil davon ist katholisch. Und wirklich, wenn man es sich überlegt - bei uns hat ja fast jeder Häuserblock seine eigene Kirche!
Bei einem Freund von mir wird das ganz besonders deutlich. Der hat eine Dachgeschosswohnung direkt gegenüber eines Kirchturms in der Innenstadt. Interessant, wie schnell sich der Mensch an Lärm gewöhnen kann, der ihm alle 15 Minuten um die Ohren gebimmelt wird!
Woher kommt das eigentlich? Als wenig versiert in Kölscher Geschichte hab ich mich mal bei Wikipedia umgetan. Da steht, dass im Mittelalter eine Serie von Stiftsgründungen den romanischen Kirchenbau einleitete. Köln war also der religiöse Impulsgeber für Leute, die Kirchen bauen. Außerdem geistliches Zentrum dadurch, dass hier die Gebeine der Heiligen Drei Könige hin überführt wurden. Jetzt wird doch einiges klarer. Geistiges Zentrum, massenhaft Pilger und Mönche /Ordensmitglieder, die eine neue Schule von Kirchenbau bevorzugen. Der Dom ist also das Ausrufezeichen auf einer kirchenbaulichen Entwicklung, die Köln zum Zentrum der heiligen römischen katholischen Kirsche jemacht hat.
Okay… deswegen die vielen Kirchen. Aber warum müssen die heutzutage immer noch alle Viertelstunde bimmeln? Ich möchte mich nicht versündigen, meine Oma hätte das nicht gern.
Ein gutes hätten die Kirchtürme für die Köllsche Bevölkerung - von da oben kann man gut Feuerwerk anschauen.
Dass es so viele Kirchen gibt, bedeutet ja auch, dass sehr viele Menschen in Köln in die Kirche gehen. Sollte einer hier mitlesen, welche Kirche ist denn die Schönste?
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Jaja, ich weiß, ihr wollt lieber noch mehr Palaver über das Rauchverbot lesen.
Für alle, die sich noch darüber aufregen, habe ich aber sogar eine Überleitung parat: An diesem Wochenende wird man ungehemmt im Freien rauchen können!
Gut, ne? Und zwar beim CSD in Köln.
Das ist eine Veranstaltung, die auf die Rechte der Schwulen pocht und nebenbei immer ein Riesenspaß ist. Klar, wer in Köln wohnt, könnte sich fragen, wozu hier noch auf die Rechte der Schwulen gepocht werden muss. Aber nur, weil hier oberflächlich betrachtet viele Leute wohnen, die sich als schwul bekennen, heißt das noch lange nicht, dass alles in Ordnung wäre.
Toleranz beginnt im Herzen, meine Freunde! Ich werde zum Summer Jam gehen, aber den CSD kann man überhaupt nicht verpassen, selbst wenn gleichzeitig 3 andere Partys in der Stadt laufen. Kölle, so liebe ich dich!
Ab Dienstag greift auch in Köln das Rauchverbot nach öffentlichen Räumen auch in Kneipen und Gaststätten. Qualmen ist ab dann im Gastraum und an der Theke nicht mehr erlaubt. Auf der Toillette rauchen darf man sowieso nicht - es wird eng für die aussterbende Spezies Raucher!
Eine Ausweichmöglichkeit für die Gastwirte ist der sogenannte Raucherclub. Danach braucht jeder einen Mitgliedsausweis und kann dann im “Club” solange und soviel rauchen, wie es ihm passt. Das wäre vor allem für kleinere Kneipen sinnvoll, in denen viel Stammpublikum frequentiert und wo kein extra Rauchraum abgegrenzt werden kann. Natürlich ist das keine Alternative für große Restaurants oder Gaststätten, z.B. am Bahnhof, die sich einen Ausschluss bestimmter Kunden nicht leisten können.
Meiner Meinung nach ist das ganze Rauchverbot schwachsinnig. Es sollte meinetwegen Regularien geben, dass bei Rauchen in Kneipen und Gaststätten ein bestimmtes Belüftungssystem eingesetzt werden kann. Raucherbereiche gibt es sowieso schon, ich sehe einfach nicht ein, warum das die Nichtraucher dermaßen extrem stören sollte. Nehmt mal Irland zum Beispiel. Was ist ein irisches Pub ohne einen dichten Qualmvorhang? Wenigstens bei den Kölner Lichtern wird man noch rauchen können…
Was ist eine Kölner Kneipe ohne Kölsch und Kippe? Da bleiben Alliteration und Lebensgefühl auf der Strecke, liebe Paragraphenhengste aus der Bürokratie!
Als Nächstes müssen alle Raucher geruchs- und geschmackslose Zigaretten konsumieren, um den Schaden für die Umgebung weiter klein zu halten…
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Nach den ganzen Party-News mal eine Meldung aus der Forschung: Die Universität Köln und die Uni Bochum werden mit Forschern aus dem Partnerland Pittsburgh eng zusammenarbeiten.
Im Austausch soll es sich insbesondere um die Themengebiete zum Stichwort “Krebs” handeln. Die Wissenschaftler erhoffen sich dadurch ein besseres Vorankommen, außerdem ist so eine Kooperation natürlich immer verbunden mit einem Image-Gewinn für die jeweiligen Institute.
Konkret wird sich die Zusammenarbeit auf klinische Studien zum Thema Krebsforschung, Grundlagenforschung, sowie Zusammenarbeit in Sachen Managment und Patientenversorgung erstrecken. Ob das nur per EMail funktioniert? Jedenfalls sprechen die Pressemitteilungen von den beiden größten Krebszentren der Welt, die zum Wohle der Menschheit fusionieren.
Wäre ja tatsächlich schön, wenn sich da mal was ändern würde. In die Krebsforschung sind mittlerweile schon Jahre an Zeit und Massen an Geld investiert worden - für Laien verständliche Durchbrüche haben sich bisher noch nicht ereignet.
Leider gehöre ich auch zu den medizinischen Banausen, und kann so nur hoffen, dass bei dieser Kooperation etwas herumkommt. Viel Glück den Superhirnen an der Uni Köln!
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Es wäre ein Sommermärchen, ein Traum der war wird, eine Ode an den FC - ein “endlich gewinnen die Guten auch mal”!
Lukas Podolski hat in einem Interview “mangelndes Vertrauen” des FC Bayern gegenüber seiner Person beklagt und durchblicken lassen, dass er gegebenenfalls auch zum 1. FC Köln zurückkehren würde. Daraufhin hat sich, einem Bericht des Kölner Express zu Folge, in Köln einiges bewegt und die Leute, die noch bei Alles für Poldi die Hacken still gehalten haben, reden jetzt davon, Sponsoren zu suchen.
Das wäre doch der Hammer!
Poldi schießt uns mit links wieder nach vorne und entgeht gleichzeitig dem Schicksal eines Sebastian Deisler. Der hatte bekanntermaßen seinen Wechsel von Hertha BSC zu den Bayern nie verkraftet und schließlich mit dem Spielen aufgehört. Poldi - wir sind die Hauptstadt! Hier gibts die Summer Jam und den Dom und den CSD und das beste Bier der Welt - alles auf einem Platz! Die Mischung bringt doch sonst niemand in Deutschland.
Also, schön an der Aktion teilnehmen, weiterhin den FC Bayern mit Anrufen überschütten und beten, dass Rummenigge gnädig ist und unseren Prinzen ziehen lässt - zurück nach Kölln!
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