Wer der Auffassung ist, dass Köln noch nicht genug Weihnachtsmärkte hat, dürfte sich über eine Neuerung freuen. Zum ersten Mal findet dieses Jahr ein expliziter „Hafen-Weihnachtsmarkt“ am Schokoladenmuseum statt, doch eigentlich ersetzt er nur die bisherige Mittelalter-Variante, die 2011 zum ersten Mal ausfällt.

Seit über 10 Jahren ist die Spitze des Rheinauhafens eine beliebte und gut etablierte Adresse für Weihnachtsmärkte. Vor der Kulisse des Schokoladenmuseums kommt man ohnehin leicht in Stimmung, denn dass dort jede Menge Leckereien warten, liegt auf der Hand. Nach der mittelalterlichen Ausrichtung der letzten Jahre wird die Angelegenheit diesmal etwas maritimer.    [...mehr]


Weil der erste Termin bereits nach wenigen Tagen ausverkauft war, wurde schnell noch ein zweiter nachgeschoben. Jetzt sind zudem noch jeweils 100 Zusatztickets freigegeben worden. Wer also am 10. oder 11. Dezember beim beliebten Weihnachtskonzert des Jugenchors St. Stephan in der Kölner Oper dabei sein will, hat zwar noch eine Chance, muss sich jedoch beeilen.

Kölner Jugendchor St. Stephan

Längst hat das gemeinsame Weihnachtsliedersingen mit dem Kölner Jugenchor St. Stephan Tradition, doch in der Oper findet es dieses Jahr zum ersten Mal statt. Der Titel „Sing Hallelujah“ lässt erahnen, dass es keineswegs nur ein klassisches Programm geben wird. Modernes, Traditionelles, Internationales, aber auch Kölsches ist dabei.    [...mehr]


Am 21. November wird auf dem Roncalliplatz offiziell der Weihnachtsmarkt eröffnet. Schon 10 Tage vorher begann der Aufbau, und ein ausführliches Programm mit jeder Menge Live-Musik wurde online vorgestellt. Mit Sternenzelt und Bio-Produkten lässt sich ab sofort ausgiebig auf die Festtage vorbereiten. Wem das zuviel des Guten ist, macht um den Dom bis zum 23.12. besser einen weiten Bogen.

Kölner Weihnachtsmarkt

An 7 Tagen die Woche bis 21 bzw. freitags und samstags bis 22 Uhr geöffnet, wartet der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom dieses Jahr mit 150 Buden und über 100 Bühnenveranstaltungen auf. Wem das nicht reicht, dem ist nicht zu helfen. Die Angebotsauswahl als Reim: Kunsthandwerk, Geschenke, Essen und Getränke.    [...mehr]


Obwohl an Festivals unterschiedlichster Art nicht gerade arm, hat Köln doch immer noch Platz für Neuzugänge. Mit dem ehemaligen Ufa-Filmpalast am Hohenzollernring haben sich die Macher des Indoor-Events „Week-End“ zudem eine ganz besondere Location ausgesucht. An 3 Tagen ist jeweils nur Platz für genau 500 Besucher.

Konzerte, Filme und Performances in einem ehemaligen Kino – das ist das Konzept von „Week-End“, das dieses Jahr im Rahmen des Theaterfestivals „Globalize Cologne“ zum ersten Mal stattfindet. Der musikalische Anteil bewegt sich dabei zwischen zeitgenössischem Pop, Post-Punk, Funk, Electronica und Experimentellem. Ein bisschen elitär ist die ganze Angelegenheit zwar, doch das macht auch ihren Reiz aus.    [...mehr]


Eimersaufen im Schatten des Doms - bei dem Gedanken kann einem ganz schön mulmig werden. Am 26. November kommt eine Handvoll namhafter Ballermann-Stars in die Lanxess-Arena und sorgt für Mallorca-Feeling im Frühwinter. Wem das Angebot an ausufernden Karnevalsveranstaltungen nicht reicht, ist hier vermutlich gut aufgehoben.

Wer behauptet, dass die Unterschiede zwischen so manchen Spielarten des Kölner Karnevals und einem Abend in Mallorcas Oberbayern allerhöchstens graduell sind, muss nicht unbedingt falsch liegen. Das Party-Event „Köln feiert!“ ist zwar eigentlich ein um ein paar Zusatz-Acts erweitertes Konzert von Loona, der selbsternannten „Queen of Latin Pop“, doch wen interessiert das schon, wenn ausgiebig mitgeschunkelt werden kann?    [...mehr]


Am echten Wahrzeichen der Stadt würde man sich die Zähne ausbeißen, doch als Süßigkeit macht der Kölner Dom durchaus Sinn. Für eine Ausstellung wurden jetzt anstelle des gesamten Gebäudes in Miniaturgestalt zahlreiche Originalskulpturen im Größenverhältnis 1:1 aus Schokolade nachgebaut. Essbar sind die appetitlichen Kunstwerke allerdings trotzdem nicht.

Eine gemeinsame Idee der Dombauhütte und des Schokoladenmuseums aus dem vergangenen Jahr hat jetzt kalorienhaltige Form angenommen. 31 Skulpturen des Kölner Doms hat man ausgewählt und sie originalgetreu in Schokolade gegossen. Bis zu 1,20 Meter sind sie groß und zudem echte Unikate, denn jede der süßen Bildhauereien gibt es nur einmal.    [...mehr]


Kölner ZooInzwischen ist es bereits Tradition, dass der Kölner Zoo einmal im Jahr die Pforten zum Aquarium bis in die Nacht hinein geöffnet hält. Bis 24 Uhr lässt sich dort am 19. November, dem Event-Titel entsprechend, echtes „Night Life“ erleben. Als neue Bewohner erstmals in diesem Jahr dabei sind die Philippinenkrokodile.

Zu besonderen Gelegenheiten lädt der Kölner Zoo seine kleinen und großen Besucher ab und zu auch schon einmal abends ein und lockt mit zusätzlichen Attraktionen. An Halloween erst durfte man sich zwischen Giraffen, Löwen und Schimpansen leidlich gruseln. Jetzt ist bereits das nächste Nacht-Event in greifbarer Nähe.    [...mehr]


Die einzig wahre deutsche Hauptstadt ist für den Kölner natürlich Köln. Doch abseits vom bloßen Lokalpatriotismus hat dieser Gedanke durchaus einen relevanten geschichtlichen Hintergrund. Im Mittelalter war die heutige Domstadt nämlich eine echte europäische Metropole. Welche Bedeutung das speziell für die Kunst hat, zeigt aktuell eine Ausstellung im Museum Schnütgen.

Diptychon

Unter dem Titel „Glanz und Größe des Mittelalters“ gibt es derzeit einen umfangreichen Einblick in ganze 500 Jahre Kölner Kunstgeschichte. 225 Exponate, die teilweise seit Jahrhunderten nicht mehr am Rhein zu sehen waren, wurden extra für die Ausstellung von Museen und Sammlungen aus aller Welt als Leihgaben zur Verfügung gestellt.    [...mehr]


Bereits seit fünfzehn Jahren stellen Kölner Bürger ihre Privaträume für hochwertige Konzerte unterschiedlicher musikalischer Richtungen zur Verfügung. Längst haben auch andere Städte den ungewöhnlichen Reiz dieses Gedankens aufgegriffen, doch wo anders könnte es so schön sein wie im Schatten des Doms?

DO.GMA Chamber Orchestra

Wer seine Wohnung gerne einmal zu einer echten Konzertlocation umgestalten möchte, ist bei den Veranstaltern des Festivals „Musik in den Häusern der Stadt“ herzlich willkommen. Eine gewisse Grundfläche sollte man allerdings schon haben und investitionsscheu darf man nicht sein. Die anfallenden Kosten muss man nämlich selber übernehmen. Und so ist die ganze Angelegenheit am Ende dann doch nicht so ganz unelitär.    [...mehr]


Vom Dom kann der Kölner gar nicht genug schwärmen. Mehr als bloßes Wahrzeichen der Stadt, genießt die Kathedrale Weltruhm und ist das meistbesuchte historische Gebäude Deutschlands. Für eine neue TV-Dokumentation des WDR wurde die Kirche vollständig im Computer nachgebaut, um bislang nie gesehene Perspektiven zeigen zu können.

Giganten der Gotik

Unter dem ebenso schlichten wie programmatischen Titel „Der Dom von Köln“ zeigt der mehrfach preisgekrönte Filmemacher Martin Papirowski erstmals Kran- und Kamerafahrten innerhalb und außerhalb der gotischen Kathedrale, die man eigentlich nicht für machbar halten würde. Möglich wurden die beeindruckenden Bilder dank moderner Digitaltechnik, denn was es zu sehen gibt, wurde im Wesentlichen am Rechner entworfen.    [...mehr]


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