Vor 100 Jahren veranstaltete man das erste Mal den Eintagesklassiker „Rund um Köln“ in der Domstadt. Fritz Tacke hieß der erste Sieger des renommierten Radrennens, das mitten durch die Rheinmetropole sowie deren Umland führt.
„Rund um Köln“ erfreut sich in Deutschland einer großen Popularität. Ursache hierfür ist mit Sicherheit auch die hohe Anzahl von deutschen Gewinnern, mit denen sich die deutschen Radsportfans jederzeit identifizieren konnten. Selbst die Größen der Moderne wie Erik Zabel, Jan Ullrich, Steffen Wesemann und Christian Knees konnten sich in die Siegerlisten von „Rund um Köln“ eintragen.
Dieses Mal findet der Radklassiker am Ostermontag (24. März) statt und wird wieder tausende Zuschauer an Rand der Strecke führen, die die Stars lautstark anfeuern können. Für das Rennen haben auch die großen Rennställe der ProTour wie Milram mit Erik Zabel, Gerolsteiner und High Road (ehemals T-Mobile) die Zusage gegeben. Besonders große Freude herrschte beim Veranstalter, der jährlich dank der mangelnden Sponsorenzuwendungen von finanziellen Engpässen gequält wird, als Team CSC mit dem Deutschen Meister Jens Voigt seine Teilnahme bekannt gab.
Jens Voigt ist im dopinggeplagten Deutschland eine positive Erscheinung. Der inzwischen 36jährige agierte jahrelang im Schatten von Jan Ullrich und Erik Zabel, konnte sich aber im Gegensatz zu seinen Kollegen der Versuchung „Doping“ widerstehen.
Für die Domstadt ist „Rund um Köln“ der Start ins Sportjahr 2008. [...mehr]
Reinhard Schlagintweit, Interimschef der UNICEF, hat sich in einem Interview mit dem Stadtanzeiger darüber beklagt, dass seine Organisation pauschal verurteilt werde. „Alle Strukturen und Geschäftsabläufe werden überprüft und wo nötig geändert“ sagte Schlagintweit.
Der 79jährige sagte weiter, es gäbe durchaus Bereitschaft zum Personalwechsel innerhalb der Organisation. Dieser dürfte auch der einzige Weg sein, wie UNICEF nach den Skandalen der letzten Monate wieder zu mehr Glaubwürdigkeit finden kann.
Der Verlust des Spendensiegels war nur der Schlusspunkt einer langen Tortur um interne Streitigkeiten und Korruption. Die Lösung scheint klar: Die alten Strukturen raus- neue Leute rein. Sonst vertraut dieser Organisation in Köln wohl niemand mehr.
Ich persönlich würde jedenfalls kein Geld mehr an UNICEF spenden. Nach allem, was gelaufen ist, besitzt die für mich einen Vertrauensstand, der knapp der italienischen Mafia gleichkommt. [...mehr]
Köln hat mit einer Einwohnerzahl von knapp über 1.022 000 einen erhöhten Bedarf an Single-Wohnungen, denn knapp die Hälfte der Bevölkerung nutzt diese Immobilien. Durch das fröhlich - lustige Lebensgefühl, das in der Stadt vorherrscht, zieht es besonders junge Leute in die Rheinmetropole, die dem dadurch ständig wachsenden Bedarf an Immobilien nicht mehr gerecht wird durch eine mangelhafte Bauplanung in früheren Jahren. Immer mehr häufen sich die Suchinserate der Tagesblätter mit dem Stichwort Immobilien Köln gesucht. Besonders begehrt sind Immobilien in der Innenstadt im belgischen Viertel, dem Stadtgarten und auch um den Brüsseler Platz.
Bei einer Wertentwicklung für Immobilien sind nicht nur die Ausstattung, der Preis und der Zustand des Projekts, sondern vor allem die Lage und die Nachfrage entscheidend.
Wer sich mit dem Thema Immobilien Köln näher befasst, wird schnell zu dem Schluss kommen, dass sich im Innenstadtbereich die höchsten Nachsteuerrenditen, die sich etwa bei 50 % bewegen erzielen lassen, wenn man bis Spekulationsfrist von etwa zehn Jahren mit einkalkuliert.
Durch den ständigen Zustrom gut situierter vor allem junger Arbeitnehmer findet eine ständig wachsende Nachfrage für Immobilien in der Dommetropole statt. Die Außenbezirke sind auch sehr begehrt, doch von der Wertentwicklung der Immobilien Köln im Innenstadtbereich weit entfernt.
Hier steigen die Preise dynamisch mit einer nachhaltigen Beständigkeit, so dass man dort die höchsten Gewinne erzielen kann ohne ein adäquates Preisleistungsverhältnis liefern zu müssen. Es liegt wohl auch an der multikulturellen Zusammensetzung der Bevölkerung, die in ihren Heimatländern keinen allzu großen Lebensstandard erfahren haben, dass in Köln Immobilien zu Höchstpreisen verkauft werden, die in anderen Städten nur schwer vermittelbar wären. Junge Künstler setzen ihre Prioritäten eher anders, mehr als eine gehobene Ausstattung zählt hier das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen aller Nationen. [...mehr]
Im Zuge der aktuellen Auseinandersetzungen zwischen Berlin und Liechtenstein geht der Skandal um Postchef Zumwinkel beinahe unter. Ein pöbelnder Kronprinz, der Deutschland mit Nazi- Vergleichen attackiert, ist für die Medien nun mal spannender, als der Sturz eines Mannes, der bis vor ein paar Wochen noch als Vorbild für Manager in Deutschland schlechthin hätte gelten können.
Sein Führungsstil war dominant, ohne autoritär zu wirken. Er war 18 Jahre lang der Chef der deutschen Post. Er war unter Kollegen gleichermaßen geachtet wie gefürchtet für seine Politik, knallhart zu verhandeln und dabei stets höflich zu bleiben.
Nun soll dieser Mann Steuerhinterziehung begangen haben. 10 Millionen Euro. Heutzutage ist man das als Normalsterblicher beinahe gewohnt. Die Topmanager: Pokerspieler, die betrügen und klauen wo sie können, wozu sind sie sonst Topmanager?
Aber Zumwinkel? Der stets korrekte Machtmensch soll sich mit einem derartigen Schachzug in die Bredouille geritten haben? Und wozu? Verdient man nicht genug als Chef der deutschen Post? Vielleicht gehört das in den oberen Etagen einfach zum guten Ton? Man fühlt sich bei Zumwinkel fast so, als hätte sein eigener Großvater vom Staat geklaut, zu sehr präsentierte sich der Mann in der Öffentlichkeit als besonnen und schlau.
Können wir uns so stark getäuscht haben? Denn letzten Endes ist Steuerhinterziehung in diesem Umfang vor allem eins: Dämlich. Damit hätte sich Zumwinkel seinen Ruf und seine berufliche Zukunft wenn nicht komplett ruiniert, so doch stark gefährdet.
Bleibt nur die Frage: Ist er wirklich schuldig?
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Nach Berlin jetzt Köln: Heute morgen legen Warnstreiks des öffentlichen Dienstes in Köln die ganze Stadt lahm. Weder Busse noch Bahnen fahren bis frühestens 13 Uhr, auch die Müllabfuhr streikt. Wer ein Taxi rufen möchte, muss mit Wartezeiten von bis zu 45 Minuten rechnen.
Wer die Innenstadt noch vom Karneval her als voll in Erinnerung hat, wird jetzt mit einer ganz neuen Dimension von Stau konfrontiert: Jeder, der ein Auto hat, wird heute von 4 bis 6 Uhr versuchen, damit nach Hause zu fahren. Viel Spaß. Natürlich wächst bei den Anwohnern durch solche Aktionen der Unmut gegen die Streikenden.
Auf der anderen Seite würde wahrscheinlich ohne Streik kein Schwein nach den Forderungen der Öffentlichen pfeifen. Man kann nur hoffen, dass sich der Tarifstreit bald erledigt hat. Eine ganze Woche im Stil vom heutigen Vormittag ist den Kölner Bürgern einfach nicht zuzumuten. [...mehr]
Seit Wochen beherrschen die Querelen innerhalb der UNICEF- Führung die Schlagzeilen – jetzt folgte ein neuer Tiefpunkt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat UNICEF das Spendensiegel aberkannt. Dieses soll ein unabhängiges Zertifikat darstellen, um die Transparenz und Verlässlichkeit einer Spendenorganisation zu gewährleisten. Der Verlust des Siegels sei mit der fehlenden Transparenz in der Vergabe von Beraterhonoraen begründet, so das DZI.
Konkret ging es um den Fall einer Lidl- Spende und einem damit verbundenen Honorar für einen Fundraiser, welcher auf Nachfragen der DZI von UNICEF erst bestritten und dann halbherzig als Mitarbeiter bestätigt worden war. Der Eindruck, dass innerhalb der Organisation ein Korruptionsproblem bestehen könnte, wird durch die Äußerungen der Ex- Vorsitzenden von UNICEF- Deutschland, Heide Simonis, noch verstärkt: Diese sprach von eigenmächtigen Geldgeschäften des Vorstandes.
Wieviel Wahrheit in den Anschuldigungen auch steckt, auf jeden Fall ist die Aberkennung des Siegels ein Image- Schock. Spendenwillige werden es sich jetzt sicherlich zweimal überlegen, ihr Geld hier anzulegen und lieber zu anderen Organisationen gehen. [...mehr]
Zwar ist es noch etwas hin, bis die World Cyber Games 2008 (5.11-9.11) in Köln stattfinden, doch das Fieber für das weltgrößte ESport-Event steigt bei den Spieler von Tag zu Tag, schließlich gilt es sich schon jetzt gezielt auf das kommende Großevent vorzubereiten.
Die World Cyber Games haben zwar in Deutschland noch nicht den Status erreicht wie in Asien, wo die Gewinner wie Volkshelden verehrt werden, jedoch versuchen immer mehr junge Spieler sich auf diese Weise ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Preisgelder von bis 25.000 Dollar sind so lukrativ, dass sich die Spieler gezielt auf solche Großevents wie die World Cyber Games fast ein Jahr lang vorbereiten. Die besten Spieler in Asien sind maximal 25 Jahre, weil danach die Koordinationsfähigkeiten abnehmen und man in Turnieren nicht mehr
bestehen kann. Wenn man als Profispieler nicht genügend verdient hat, ist für ehemals berühmte Spieler kein Problem, in der Game-Branche einen Job zu finden.
Als normaler Durchschnittspieler, der ab und zu auf der Playstation daddelt, hat man dort überhaupt keine Chance. In atemberaubender Geschwindigkeit navigieren die Spieler bei den Strategiespielen wie “Star Craft” oder “War Craft 3″ ihre Einheiten über das Gelände und versuchen den Gegner durch gezielte Angriffe ins Verderben zu stürzen. Auch immer mehr große Firmen entdecken solche Events als idealen Werbemarkt. So engagiert sich Samsung beispielsweise seit Jahren bei den World Cyber Games.
Die Vergabe der World Cyber Games 2008 ist auch ein Zeichen an den Medienstandort Köln. Die Domstadt genießt inzwischen weltweite Anerkennung als Medienstandort. Durch die Verlagerung von Firmen der Medienbranche an den Rhein ist ein großes und kommunikatives Netzwerk entstanden, das zahlreiche Stellenangebote in Köln geschaffen hat. Durch die kurzen Kommunikationswege zieht es immer mehr innovative Firmen nach Köln, die den Medienstandort bereichern. Events wie die World Cyber Games verstärken diesen Effekt zudem. [...mehr]
Köln wird vermutlich als Standort der Basketball-Bundesliga von der Landkarte verschwinden. Wie der Verein kürzlich mitteilte, kann der Hauptsponsor der Köln 99ers seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen, womit eine Riesenlücke in den Vereinsetat gerissen wurde und der weitere Spielbetrieb vollkommen auf der Kippe steht.
Herbert Zimmer zeichnete sich lange Jahre als Mäzen des Kölner Basketballs verantwortlich, doch nun kann er seinen versprochenen Verpflichtungen nicht nachkommen. Dadurch entstand kurzfristig eine Etatlücke von 150.000 Euro, die geschlossen werden muss, um den Spielbetrieb in der Bundesliga aufrecht erhalten zu können. Da sich kurzfristig mehrere Sponsoren für ein Engagement gemeldet haben, kann man den Spielbetrieb für die nächsten zwei Wochen aufrecht erhalten. Die endgültige Entscheidung über den Verbleib der Köln 99ers in der Basketball-Bundesliga fällt am 18. Februar. Bis dahin haben die Verantwortlichen des Vereins Zeit, den entstandenen Lücken zu schließen und die drohende Insolvenz abzuwenden.
Die prekäre Lage hatte aber schon Einfluss auf die sportlichen Erfolge der 99ers, die 2006 die deutsche Meisterschaft feiern konnten. Im Pokal unterlag man unter der Woche Alba Berlin deutlich mit 56:89. Zudem verließen die beiden Leistungsträger Aleksandar Nadjfeji und Immanuel McElroy den Verein und schloss sich dem Pokalgegner Alba an.
Die Wirtschaft der Domstadt ist nun aufgerufen, den Basketball-Standort am Leben zu erhalten. Schon in der jüngsten Vergangenheit mussten mehrere Vereine den Rückzug aufgrund der angespannten finanziellen Lage antreten. Für Köln wäre dies besonders traurig, da hier der Verein eine hohe Reputation genießt. [...mehr]
Heute findet der traditionelle Rosenmontagszug in Kölle statt und während sich die Arbeitnehmer in den anderen Bundesländern abrackern, versetzen die Jecken das Rheinland wieder in einen Ausnahmezustand. Dabei sind der Kreativität wieder einmal überhaupt keine Grenzen gesetzt.
Unter dem Motto „gesellschaftskritisch, werteorientiert und unabhängig” und hart an der Grenze des guten Geschmacks haben die Wagenbaumeister wieder großartige Leistungen vollbracht. Während heutzutage wirklich alles parodiert wird – die Dschungel Camp C-Prominenz, die politische Obrigkeit, Sportler und Wirtschaftsunternehmen, sah dies bei den ersten Umzügen anders aus. Damals wagte es sich niemand, die Stadtoberen zu karikieren, denn dann schalteten sich sofort die Behörden ein und es drohten hohe Bußgelder oder Haftstrafen.
Zum Glück sind diese Zeiten heute vorbei und mancher Politiker verschließt lieber die Augen vor den Wagen, denn zu groß ist die Angst, selbst betroffen zu sein – dabei muss man doch über sich selbst lachen können. Tausende Besucher werden den Rosenmontagszug am Straßenrand verfolgen und auch wenn der Karneval von Rio noch als der Karneval schlechthin gilt, brauchen sich die Kölner Jecken nicht zu verstecken. Mit lauten „Kölle Alaaf“ –Rufen wird selbst der letzte Karnevals-Muffel zum Mitmachen animiert.
Wer bis heute sich dieser Feier verschlossen hat, sollte einmal im Leben zum Rosenmontag nach Kölle kommen, denn hier tobt das Leben!
Kölle Alaaf! Kölle Alaaf!
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Nun endlich geht die fünfte Jahreszeit ihrem Höhepunkt entgegen. Für die Kölner heißt es ab heute einen Feiermarathon zu absolvieren, der erst am Aschermittwoch sein wirkliches Ende finden wird. Damit man auch nichts verpasst, habe ich einige Veranstaltungen zusammengetragen, die das Karnevalsleben auf jeden Fall bereichern werden.
Drei Veranstaltungen läuten am heutigen Freitag das Karnevalswochenende ein. Der Sternmarsch der Kölner Veedelsvereine zum Alter Markt beginnt schon im 16 Uhr und es werden über 1.500 Teilnehmer erwartet. Die unterschiedlichen Startpunkte des Sternmarsches sind Laurenzplatz, Eisenmarkt, Am Bollwerk, Marsplatz und Gürzenichstraße, von denen man aus sternförmig auf den Alten Markt zu marschiert. Dort findet dann ein umfangreiches Bühnen- und Partyprogramm statt. Die härteste Veranstaltung im Rahmen des Kölner Karneval ist die Linus Talentprobe. Wer sich hier vor den Jecken bewähren kann, schafft es überall auf der Welt. Aber wehe! man trifft den ersten falschen Ton, schon erwartet den Künstler ein nicht enden wollendes Pfeifkonzert. Wer den Karnevalstrubel noch etwas meiden, aber aufs Lachen nicht verzichten möchte, der sollte das Helge Schneider Programm „Akopalüze Nau“ in der Kölner Philharmonie besuchen. Wie jedes Jahr bereichert Helge den Karneval mit seinem Programm und diesmal handelt es vom alltäglichen Fernsehhorror.
Unheimlich wird es am Samstagabend. Unter dem Motto „”Mutter Ääd hät Hetzewallung” ziehen Geister, Hexen und andere Spukgestalten durch die Kölner Innenstadt. Der Geisterzug beginnt um 18 Uhr und führt dieses Jahr durch die Bezirke Mülheim, Buchforst und Kalk. Etwas abenteuerlich ist das Funkenbiwak auf dem Neumarkt. Die Open-Air-Sitzung mit freiem Eintritt beruht auf einer alten Tradition aus dem Jahr 1823. Die Roten Funken errichten an jenem Ort ein Zeltlager, wo einstmals der erste Rosenmontagsumzug stattgefunden hat. Ebenfalls eine lange Tradition hat der Mummenschatz im Kölner Sartory. Auf dem Kostümball feiern unter anderem die EhrenGarde und andere „Leitfiguren“ des Kölner Karnevals.
Natürlich geht es auch Sonntag weiter mit den Karnevalsumzügen in Köln. Beim Schull- und Veedelszöch stehen vor allem die Kleinen im Mittelpunkt des Geschehens. Den Sonntagabend kann man dann in der Kölnarena beschließen, wo die letzte Sitzung der „Lachenden Kölnarena“ stattfindet. Hier präsentieren 500 Mitwirkende eine abwechslungsreiche Show, zu der man übrigens sein eigenes Essen mitbringen darf. Das schont natürlich gut für den Geldbeutel.
Dann ein schönes Wochenende und Kölle Alaaf !









