Wenn man krank ist und es einem wirklich überhaupt nicht gut ist, ist es schön, wenn man nicht nur einen vertrauenvollen Hausarzt hat, sondern auch im Falle einer Überweisung schnell einen Termin bekommt und keine weiteren, langen Anfahrten in Kauf nehmen muss. In einem Ärztehaus profitiert Patienten von dem Zusammenschluss der verschiedenen Fachärzte.

Austausch unter Fachärzten ©Flickr.com/Waldo Jaquith

Ärztehaus in Köln – Vorteil für Patienten

In einem Ärztehaus findet man neben dem Allgemeinarzt meist auch eine große Auswahl weiterer Ärzte der verschiedenen Fachbereiche. So werden Überweisung und weitere fachspezifische Behandlungen verquickt. Auch moderne Geräte und Ausstattung sind im Ärztehaus auf dem neusten Stand, schließlich teilen sich die Praxen die Kosten und tauschen sich darüber hinaus auch noch über schwierige Fälle direkt miteinander aus, so dass weitere Untersuchungen vielleicht sogar vermieden werden können.

Ärztehaus in Köln- Ehrenfeld

Von den genannten Vorteilen profitieren nicht nur die Ärzte, die so auch immer wieder über den Tellerrand des eigenen Fachgebiets hinaus blicken, sondern natürlich vor allem die Patienten. Gerade ältere Menschen, die in der Woche aufgrund chronischer Krankheiten mehrmals verschiedenen Fachärzte aufsuchen müssen, sind froh, wenn sie eine feste Adresse haben, an die sie sich wenden können. Auch bei einem Sport-Unfall ist es schön, wenn man nicht noch einmal durch die halbe Stadt fahren muss, um einen weiteren Spezialisten aufzusuchen.    [...mehr]


Ausgerechnet von einem Bonner müssen sich die Kölner sagen lassen, dass sie sich bisher über die Ursprünge ihres geliebten Karnevals geirrt haben. Der Historiker und Landeskundler Wolfgang Herborn legte jetzt unter dem Titel „Die Geschichte der Kölner Fastnacht von den Anfängen bis 1600“ eine Studie vor, die belegt, dass der Rosenmontag nicht immer der wichtigste Feiertag der Jecken war.

Wie verlustreich der Einsturz des Kölner Stadtarchivs tatsächlich war, zeigt eine jüngst erschienene Untersuchung zu den Ursprüngen des rheinischen Karnevals. Die zum Teil neuen Erkenntnisse, die nun in einer Publikation des Kölnischen Stadtmuseums vorliegen, beruhen auf ausführlichen Recherchen, die heute, nachdem alles historische Material in Schutt und Asche liegt oder irgendwo zwischengelagert ist, nicht mehr möglich wären.    [...mehr]


Karneval wie zur Zeit der römischen Besatzer – das ist, was das Festkomitee den Kölnern für den kommenden Rosenmontagszug verspricht. Dafür soll eine spezielle Tribüne unter dem sponsorlastigen Namen „Intrum Justitia Colosseum“ am Heumarkt sorgen. Die überdachten Sitzplätze sind jedoch alles andere als günstig. Rund 65 Euro muss man mindestens hinblättern.

Na klar, es geht um die qualitative Verbesserung und optimierte Familienfreundlichkeit des Rosenmontagszuges, und nicht etwa um eine weitere Gelegenheit, dem Kölner am höchsten Feiertag der Karnevalssession noch ein paar Euro mehr aus der Tasche zu ziehen. Mehr freie und kostenlose Flächen entlang des Zugweges wollte man seitens des „Festkomitees Kölner Karneval von 1823“ ermöglichen, als man beschloss, die Anzahl der Tribünen zu verringern und verstärkt auf den Heumarkt zu konzentrieren.    [...mehr]


Wer kennt sie nicht, die Geschichte um König Artus und seine Ritter der Tafelrunde. Vielfach verfilmt kann man sich den großen Heldenepos nun auch in „Excalibur – The Celtic Rock Opera“ als Musical auf der Bühne anschauen.

Eine legendäre Geschichte erfordert natürlich auch eine opulente Bühnenshow. Und so begeistern denn auch über 100 Musiker, Schauspieler, Tänzer und Akrobaten in einem knapp zweistündigen Programm das Publikum. Mit einer Mischung aus Rock, Folk und keltischen Klängen wird der Geist längst vergangener Zeiten wieder heraufbeschworen und nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise ins England des 6. Jahrhunderts.

Excalibur - The Celtic Rock Opera

Die Geschichte von Excalibur

Das Schwert Excalibur, geschmiedet von einem Gott und von Merlin (gespielt von Michael Mendl) in einen Stein getrieben, soll nach einer alten Weissagung den wahren Herrscher Englands bestimmen. Nachdem es viele Ritter und Adlige versucht haben, gelingt es erst Artus (gespielt von Johnny Logan), dem Sohn des englischen Thronkönigs Uther Pendragon, das Schwert aus dem Stein zu ziehen. Die Herrin vom See verleiht dem Schwert und damit auch ihrem Träger zusätzlich übermenschliche Kräfte, die Artus unverwundbar machen. Doch durch eine Intrige von Morgan LeFay, der Halbschwester von König Artus, stirbt dieser im Kampf gegen Morgans Sohn Mordred. Der  tote  König wird nach Avalon, der Insel der Könige, verbracht, und Excalibur zurück in den See geworfen.

Ein Feuerwerk aus Bühnenshow und Musik

Fast genauso spektakulär wie die Sage selbst ist    [...mehr]


Eine großangelegte Werbekampagne in eigener Sache startete die Stadt Köln gegen Jahresende, um auf den Köln-Pass aufmerksam zu machen. Wer ihn hat, kann bei vielen städtischen Einrichtungen Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Die Zielgruppe erweist sich jedoch als eingeschränkt, denn das Angebot ist eigentlich eine Sozialleistung.

Der O-Ton auf der Homepage der Stadt Köln klingt zunächst einmal für jeden vielversprechend: „Mit dem Köln-Pass erhalten Kölnerinnen und Kölner Vergünstigungen bei zahlreichen städtischen und stadtnahen Unternehmen, beispielsweise bei Museen und den Kölner Verkehrs-Betrieben.“ Wer jedoch weiter scrollt, stellt fest, dass er (und das sei ihm in diesem Fall zu wünschen) möglicherweise gar nicht zur Zielgruppe gehört.    [...mehr]


„Weihnachten ist schön. Nur während der Session stört es“, meint der Kölner Kabarettist Jürgen Becker und könnte die Mentalität seiner Stadt kaum besser beschreiben. Wenn nur das ganze Jahr Session wäre, und man sich um nichts anderes scheren müsste! Geht aber leider nicht? Geht doch. Und zwar im Karnevalsmuseum im Stadtteil Braunsfeld.

Da können die Düsseldorfer und Mainzer sagen, was sie wollen, die Hochburg des Karnevals hierzulande ist und bleibt nun einmal Köln. 160 Karnevalsgesellschaften, über 500 Sitzungen im Jahr, lässige 1,3 Millionen Besucher beim Rosenmontagszug – wer will das toppen? Dass allerdings bereits die römischen Besatzer auf dem städtischen Boden karnevalsähnliche Feste gefeiert haben, weiß nur der Insider.    [...mehr]


Wem sich beim Namen dieses Festivals schon der Magen umdreht, gehört vermutlich nicht unbedingt zur idealen Zielgruppe: „Zivilisation der Liebe“ klingt einfach verdächtig nach Hippie-Friedensfeier. Tatsächlich ist die dreitägige Veranstaltung jedoch eine feine Sache für Liebhaber von Ambient-Sounds vor gotischer Kulisse.

Ambientfestival in St. Aposteln

Seit 2005 ist die Basilika St. Aposteln einmal im Jahr Schauplatz für eine ungewöhnliche Sound- und Lichtshow, die allerdings nicht unbedingt etwas für jedermanns Geschmack sein muss. Veranstaltet wird das bemerkenswerte Festival vom Kölner Eventlabel E´de Cologne, und dort gibt man sich alle Mühe, möglichst Beeindruckendes zu bieten.    [...mehr]


Cologne Music Week 2010Was hat die Internationale Möbelmesse mit elektronischer Musik zu tun? Eigentlich nichts, sollte man sich denken. In Köln sieht das jedoch ganz anders aus. Bereits zum zweiten Mal wird zeitgleich mit der eher ökonomisch ausgerichteten Veranstaltung für Inneneinrichtung ein Ableger der c/o pop für kulturelle Zusatzausstattung sorgen.

Die Cologne Music Week eröffnet im Grunde die Kölner Festivalsaison 2010. Vom 18. bis zum 23. Januar sorgt sie für jede Menge Clubkultur abseits gewohnter Bahnen. Eingebettet ist das Programm in zahlreiche Veranstaltungen rund um die Internationale Möbelmesse und die Designwoche „Passagen“, bei der Hersteller, Museen, Hochschulen, Initiativen und Galerien aktuelle Tendenzen im Design vorstellen.    [...mehr]


Auf einem Plakat eines Autoverleihers bekannte RTL-Chefjuror Dieter Bohlen vor einiger Zeit einmal, dass er nur einen einzigen Fall gibt, wo er auf das hört, was eine Frau ihm sagt: bei der Stimme seines Navitionsgerätes. Der Kölner ist da bekanntlich toleranter. Allerdings dürfte die oft nervige Fahranweisung gehörig an Sympathie gewinnen, wenn sie in kölscher Mundart spricht. Und genau das tut sie neuerdings – wenn man will.

Navi op Kölsch

Die Idee ist ebenso verblüffend wie naheliegend: Warum sich vom Navigationsgerät durch Köln und Umgebung nicht mit den passenden kölschen Tönen leiten lassen? Die Idee stammt von der „Akademie för uns kölsche Sproch“, deren Aufgabe es im Allgemeinen ist, die original Kölner Mundart nach Kräften zu fördern und zu erhalten.    [...mehr]


Das größte europäische Literaturfest feiert im kommenden Jahr Jubiläum. 10 Jahre besteht die Lit. Cologne dann und bietet an 11 Festivaltagen ein prall gefülltes Programm mit insgesamt 175 Veranstaltungen. Mit der lit.kid.Cologne wird zusätzlich ein Schwerpunkt für Kinderbücher angeboten.

Gerade erst geht die Aktion „Ein Buch für die Stadt“ zuende, da steht bereits das nächste literarische Ereignis Kölns in den Startlöchern. Die Lit.Cologne feiert vom 10. bis 20. März 2010 Geburtstag – und das gebührend. Beeindruckend ist die Liste der teilnehmenden Autoren, aber auch die angekündigten Begegnungsveranstaltungen und Themenabende versprechen einiges.    [...mehr]


Seite 7 von 27« Start...«56789»...Ende »