Auf einem Plakat eines Autoverleihers bekannte RTL-Chefjuror Dieter Bohlen vor einiger Zeit einmal, dass er nur einen einzigen Fall gibt, wo er auf das hört, was eine Frau ihm sagt: bei der Stimme seines Navitionsgerätes. Der Kölner ist da bekanntlich toleranter. Allerdings dürfte die oft nervige Fahranweisung gehörig an Sympathie gewinnen, wenn sie in kölscher Mundart spricht. Und genau das tut sie neuerdings – wenn man will.

Die Idee ist ebenso verblüffend wie naheliegend: Warum sich vom Navigationsgerät durch Köln und Umgebung nicht mit den passenden kölschen Tönen leiten lassen? Die Idee stammt von der „Akademie för uns kölsche Sproch“, deren Aufgabe es im Allgemeinen ist, die original Kölner Mundart nach Kräften zu fördern und zu erhalten. [...mehr]
Das größte europäische Literaturfest feiert im kommenden Jahr Jubiläum. 10 Jahre besteht die Lit. Cologne dann und bietet an 11 Festivaltagen ein prall gefülltes Programm mit insgesamt 175 Veranstaltungen. Mit der lit.kid.Cologne wird zusätzlich ein Schwerpunkt für Kinderbücher angeboten.

Gerade erst geht die Aktion „Ein Buch für die Stadt“ zuende, da steht bereits das nächste literarische Ereignis Kölns in den Startlöchern. Die Lit.Cologne feiert vom 10. bis 20. März 2010 Geburtstag – und das gebührend. Beeindruckend ist die Liste der teilnehmenden Autoren, aber auch die angekündigten Begegnungsveranstaltungen und Themenabende versprechen einiges. [...mehr]
Es gab eine Zeit, da lohnte sich ein Trip nach London bereits, wenn man lediglich den Virgin Megastore besuchen wollte. Heute ist Köln die nahegelegenere Alternative. Über 2 Millionen CDs und eine Riesenauswahl an DVDs (mittlerweile auch Blu-rays) sind eine echte Gefahr für den eigenen Geldbeutel.
Seit 1962 residiert der Elektronikmarkt Saturn im Kölner Hansahochhaus und zieht täglich scharenweise kaufwillige Kunden an. Das war nicht immer so, denn zu Beginn war das auf 120 qm angebotenen Sortiment in erster Linie für Diplomaten gedacht. Erst sieben Jahre später wurde der Verkauf auf reguläre Privatkunden ausgedehnt.
Seitdem ist der Siegeszug der Marke Saturn kaum mehr aufzuhalten. Über 200 Märkte gibt es mittlerweile europaweit, in Deutschland alleine 129. Dass Saturn ebenso wie Media Markt zur Metro-Gruppe gehört und sich die beiden praktisch nur hinsichtlich der strategischen Positionierung ihrer Standorte, sowie der Corporate Identity unterscheiden, fällt auf den ersten Blick kaum auf. [...mehr]
Jüngst berichtete der Bund der Steuerzahler davon, wie die Stadt Köln seit langem einiges an Geld in Wachpersonal investiert, das für ungestörtes Musikvergnügen in der Philharmonie sorgt – indem nämlich verhindert wird, dass Spaziergänger während des Programms über den Konzertsaal flanieren. Ungeachtet solcher Absurditäten lohnt ein Besuch im modernsten Konzertsaal Kölns jederzeit. Zu Weihnachten gibt es zudem ein spezielles Festtagsangebot.

Selbst wer sich ansonsten von klassischer Musik eher fern hält, mag zur Weihnachtszeit schon mal ein Auge zudrücken wollen und gegen die eigenen Prinzipien verstoßen. Die Kölner Philharmonie bietet dazu einiges an Gelegenheit und sorgt für die richtige Festtagsstimmung. Davor und / oder danach kann man sich dann auf dem Weihnachtsmarkt am Domvorplatz noch mit dem einen oder anderen Glühwein zusätzlich in Stimmung bringen. [...mehr]
Nichts ist so langweilig wie ein Memory-Spiel. Für den eingefleischten Kölner nimmt die Sache jedoch eine entscheidende Wende, wenn die zu merkenden Motive liebevolle Cartoons bekannter Stadt-Ikonen sind. Zudem dient das lustige „Memo op Kölsch“ auch noch einem guten Zweck.

Gerda Laufenberg ist inzwischen so etwas wie Kölns Hofzeichnerin. Seit 1977 betreibt sie ein eigenes Atelier in Köln-Rodenkirchen, wo sich immer mal wieder ein Blick auf ihre Arbeiten werfen lässt. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland belegen das weitreichende Interesse an ihrer Kunst. Illustrationen zum Kölner Liederbuch begründeten ihren Stil der Köln-Grafiken, mit denen sie auf augenzwinkernde Weise das Kölner Leben und die Kölsche Eigenart karikiert. [...mehr]
So eine Art Literaturfestival, aber eben nur mit einem einzigen Buch – so oder ähnlich muss man wohl die Aktion beschreiben, die das Literaturhaus Köln und der Kölner Stadt-Anzeiger mittlerweile zum bereits siebten Mal durchführen. Im Zentrum steht dieses Jahr der Journalroman „Schnee in den Ardennen“ von Jürgen Becker.
Fast schon hat es traditionellen Charakter: Im Frühjahr wird „Ein Buch für die Stadt“ von den Inititatoren der gleichnamigen Aktion ausgewählt, und im Herbst steht dieses dann im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen unterschiedlichster Art. Der Gedanke dahinter ist es, das Literaturverständnis Kölns und des Umlandes zu fördern.
Lesungen, Vorträge, Workshops, szenische Aufführungen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, den Terminkalender rund um das eigenwillige Literaturfestival möglichst aus allen Nähten platzen zu lassen. Vor allem in Buchhandlungen, Schulen und Theatern finden die einzelnen Veranstaltungen statt, aber durchaus auch einmal in einer Anwaltskanzlei, einer Kirche oder einem Weinhaus. [...mehr]
Das macht die Kölner stolz, wundert sie aber kaum. Offiziell nämlich wählten die Deutschen den Dom erneut zur beliebtesten Sehenswürdigkeit auf heimischem Boden. Brandenburger Tor und Schloss Neuschwanstein auf den Folgeplätzen sind weit genug abgeschlagen, um die schönste aller Kirchen auch in Zukunft wieder das Ranking anführen zu lassen.

Zum bislang dritten Mal befragten der Deutsche Tourismus-Verband (DTV) und das Städteportal meinestadt.de bei insgesamt 2500 Teilnehmern nach den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Viele müssten offensichtlich auch in diesem Jahr nicht lange überlegen, um spontan an die zwei charakteristischen Türme zu denken, die das Rheinpanorama Kölns so unverwechselbar prägen. [...mehr]
Die IHK in Köln bietet Existenzgründern und Unternehmern Weiterbildung und Starthilfe an. Denn in jeder Unternehmensphase können Fragen und Probleme aufkommen in denen die Hilfe der Industrie- und Handelskammer gerade wie gerufen kommt.
Die IHK Köln ist der Ansprechpartner für alle Unternehmer, die dringend mit Rat und Tat unterstützt werden müssen. Denn der Sprung in die Selbstständigkeit ist oftmals nicht so leicht. Und so kämpfen viele Kölner Unternehmer mit den Steinen, die ihnen im Weg liegen. Und auf dem Weg nach oben auf Karriereleiter erklärt einem die Industrie- und Handelskammer am effektivsten wie man mit Problemen umgeht.
„Alles för de Dierche“ lautet das Motto der ersten Kölner Zoo-Sitzung, die von den Altstädtern Köln 1922 e.V. ausgerichtet wird. Was als Benefizveranstaltung gedacht ist, soll zugleich den 150. Geburtstag des Tierparks feiern. Kostüme mit „tierischem“ Bezug sind dabei nicht nur erwünscht, sondern werden sogar prämiert.
Im Kristallsaal der Kölnmesse findet sich am 15. Januar 2010 so ziemlich alles ein, was im Kölner Karneval aktiv ist. Höhner, Räuber und natürlich das Dreigestirn schauen vorbei, wenn es darum geht, bei Alaaf, Kölsch und Schunkelattacken dafür zu sorgen, dass genügend Geld zusammenkommt, um das Südamerikahaus des Kölner Zoos zu sanieren. Das Gebäude aus dem Jahr 1899 hat es dringend nötig, und so kommen die Reinerlöse aller Eintrittskarten eben diesem Zweck zugute.
Über 1200 Besucher werden erwartet, aber das sollte auch das Mindeste sein. Schließlich geht es neben dem Charity-Gedanken auch darum, das 150-jährige Jubiläum des Zoos zu feiern und ganz nebenbei das zu tun, was den Kölner ohnehin das Liebste ist: Jeck sein. Wer zudem im Tierkostüm kommt, zeigt nicht nur nach außen seine Verbundenheit mit dem Jubilar, sondern kann auch einen Preis gewinnen. Die schönsten Verkleidungen werden im Verlauf des Abends prämiert. [...mehr]
Warum eigentlich nicht? Die gerade bei Mädchen hierzulande mittlerweile sehr beliebte japanische Comic-Form des Manga hat durchaus auch in Köln ihren Platz. Für seltsame Kostümierungen ist die Satdt ja bekanntlich mehr als offen, und wenn der Dom die Hauptrolle spielt, kann ohnehin nichts schiefgehen. „Domicile“ ist der erste Köln-Manga.

Mittelalterromane, Regionalkrimis, mittlerweile gar eine Vampirgeschichte – Köln wird mehr und mehr zur literarischen Location. Grund dafür ist unter anderem sicher die bemerkenswerte Stadtgeschichte, die Autoren zum Fantasieren einlädt. Mit einem Manga aus dem Tokyopop-Verlag kommt nun auch noch ein Comic hinzu. [...mehr]




