» Bars
Mit Public Viewing in Köln macht die WM 2010 gleich vielfach Spaß. Gruppenkuscheln ist seit dem Sommermärchen 2006 ja sehr beliebt unter den Fußballfans und deswegen gibt es auch in Köln viele Möglichkeiten, die Endrunde gemeinsam zu erleben.
Nicht nur die DFB-Elf schwört ja seit geraumer Zeit auf Teamgeist, auch bei den Fußballfans steht dieses Motto hoch im Kurs. Nichts geht über das gemeinschaftliche Fußballerlebnis, und wenn schon nicht im Stadion, dann doch zumindest als Public Viewing auf den heimischen Straßen und Plätzen, Clubs und Cafés. [...mehr]
Ein berüchtigter Name in der Kölner Clubszene der 80er: Neuschwanstein. Wer ausführlich mit Türstehern über die Einlasstauglichkeit des eigenen Looks diskutieren wollte, war hier gut bedient. Diese Zeiten sind lange vorbei. Am 15. Mai übernahm ganz offiziell „Haus:B“ die Location und verspricht eine goldene Zukunft für elektronische Musik.

Dass synthetische Klänge in Köln eine Heimat haben, wissen selbst Szenefremde spätestens seit dem Siegeszug der c/o pop. Doch nicht nur das erfolgreiche Musikfestival repräsentiert das Elektrofaible der Domstadt. Die „elektronische Subkultur“ der 80er fand im alten Maschinenraum des Parkhauses auf der Mittelstraße, kaum 3 Minuten vom Neumarkt entfernt, einen echten Zufluchtsort. Jetzt soll die Location neues Leben bekommen. [...mehr]
Während in anderen Städten am Rhein die Risikobereitschaft für neue Locations zunehmend abnimmt (Beispiel Bonn), lassen sich im feierfreudigen Köln immer wieder Bars, Kulturcafés oder Clubs nieder, die mit ungewöhnlichen Konzepten punkten wollen. Ab Ende Mai gehört hierzu der „Club Bahnhof Ehrenfeld“.
Leer stehende Bahnbögen gibt es in Köln jede Menge, doch genutzt werden sie kaum. Dabei bieten sie sich schon der ungewöhnlichen architektonischen Aufmachung wegen ideal als attraktive Gewerbefläche an. In der Bartholomäus-Schink-Straße in Ehrenfeld gibt es dafür nun bald ein Beispiel. Dort nämlich eröffnet Ende Mai ein neuer Club, der gleich zwei Bögen sinnvoll nutzt. [...mehr]
Seit einigen Jahren geht Gerd Krebber für das WDR-Lokalfernsehen (nomen est omen) einmal pro Woche auf Kneipentour. Sympathisch und sehr kölsch präsentiert er auf seine eigene Art Beispiele für gepflegte Gastlichkeit in Köln und dem näheren Umfeld. In mittlerweile zwei kurzweiligen Büchern lassen sich Krebbers Empfehlungen nachlesen.

Kein Gastrotest, mehr eine persönliche Empfehlung will das sein, was Gerd Krebber seinen Zuschauern und Lesern bietet. Ganz im Gegensatz zu Helmut Gote etwa, dessen Restaurant-Führer für die kulinarische Reise durch Köln völlig unentbehrlich ist, um die Spreu vom Weizen zu trennen, will Krebber einfach zum Entdecken einladen. [...mehr]
Der Kölner Stadtteil Ehrenfeld kann mit einer ziemlich großen Dichte an Bars und Kneipen aufwarten. Warum also nicht gleich ein Event drausmachen? Das traditionelle „Ehrenfeld-Hopping“ bietet die Gelegenheit, auf augenzwinkernde Weise einen Trip durch die Szene zu wagen und dabei vielleicht sogar zum „Top Hopper“ gekrönt zu werden. Dieses Jahr muss man sich dazu den 10. Oktober im Kalender freihalten, und für den Kater danach am besten auch gleich den 11.

34 Bars, Kneipen und Kulturlocations warten eine Nacht lang auf unternehmunsglustige „Hopper“, für die nichts wichtiger ist, als alles dafür zu geben, sich den freien Eintritt für die „Hopping Party“ ab 0.00 Uhr im Sensor-Club zu erarbeiten. Und das funktioniert so: [...mehr]
Dass sich in Köln ausführlich schlemmen lässt, muss niemanden wundern. Die Gastronomiedichte ist ausgesprochen hoch und das Angebot vielfältig. Wo aber trennt sich die Spreu vom Weizen? Was lohnt sich unbedingt, und wo sollte man vorsichtig sein? Am besten nimmt man DEN Restaurantführer für die Kölner Szene zur Hand: Den „Goten“. Gerade erscheint das Standardwerk in einer durchweg aktualisierten Neuauflage.
Seit 2006 schreibt Restaurant-Kritiker Helmut Gote eine wöchentliche Kolumne für den Kölner Stadt-Anzeiger. Kritisch beleuchtet er dort die Gastroszene aus Köln und der näheren Umgebung. Ausführliche Testessen gehen jedem Beitrag voran, und am Schluß weiß der Leser ziemlich genau, was er von Küche, Ambiente und Personal der jeweiligen Location erwarten kann.
2008 stellte der Journalist zum ersten Mal eine Auswahl von 50 Restaurants zu einem Gastroguide zusammen, der seitdem unter dem Titel „Der Gote“ nicht nur für Touristen als ideale Orientierung im vielfältigen Angebot der Kölner Küchenszene dient. Preiswertes Essen für den alltäglichen Genuß hat dort ebenso ihren Platz wie die gastronomische Mittel- und Spitzenklasse. Wer sucht, und zwar egal welchen Gastrotypus, wird hier garantiert fündig. [...mehr]
Jeder kennt das Sprichwort “Das Auge isst mit”. In der Regel trifft es auch zu, wenn man einen gemeinsamen, gemütlichen Abend im Restaurant verbringt. Hübsch angerichtete Speisen steigern den Appetit meist noch mehr und regen zum Essen an.
Aber wie ist das eigentlich, wenn man gar nicht sehen kann? Wie erleben zum Beispiel blinde Menschen das Essen? Wenn der Sehsinn fehlt, so sagt man, werden meistens alle anderen Sinne umso stärker wahrgenommen. Fühlen, Riechen, Schmecken, Hören - all das scheinen nicht sehende Menschen anders zu erleben wie die, die eben sehen können. Wie es sich wirklich anfühlt, können Neugierige in der Kölner “Unsicht-Bar” ausprobieren. Gegessen wird, was auf den Tisch kommt - und zwar im Dunkeln. Wer hier einen Tisch bestellt, der verzichtet für ein paar Stunden freiwillig auf den eigenen Sehsinn und begibt sich somit in die Welt der Dunkelheit und der Blinden. Alle anderen Sinne sollen dabei sensibilisiert und gestärkt werden. Denn was man nun tatsächlich gerade auf der Gabel hat, das lässt sich nur erahnen. Und was daneben geht, das wird auch nur schwer wieder aufzufinden sein.
Bewirtet wird man in der Unsichtbar von blinden Kellnern,
die ihre Kür perfekt beherrschen und im Gegensatz zu dem ein oder anderen Gast so gar keine Orientierungsschwierigkeiten im Dunkeln haben. Für alle ängstlichen Gäste stehen sie jederzeit bereit und rücken den Gast im Notfall ins “rechte Licht”. Hier muss also niemand in Panik verfallen. Schließlich soll der Besuch in der zu den außergewöhnlichsten Bars Kölns gehörenden Unsicht-Bar ein einmaliges Erlebnis der besonderen Art werden. Weitere Restaurants der Unsicht-Bar gibt es übrigens in Berlin und Hamburg.
Unsicht-Bar Köln
Im Stavenhof 5-7
50668 Köln (Eigelsteinviertel)
Telefon: 0221 / 200 59 10
Email: reservierung@unsicht-bar-koeln.de
Internet: www.unsicht-bar-koeln.de
[...mehr]
Ab Dienstag greift auch in Köln das Rauchverbot nach öffentlichen Räumen auch in Kneipen und Gaststätten. Qualmen ist ab dann im Gastraum und an der Theke nicht mehr erlaubt. Auf der Toillette rauchen darf man sowieso nicht - es wird eng für die aussterbende Spezies Raucher!
Eine Ausweichmöglichkeit für die Gastwirte ist der sogenannte Raucherclub. Danach braucht jeder einen Mitgliedsausweis und kann dann im “Club” solange und soviel rauchen, wie es ihm passt. Das wäre vor allem für kleinere Kneipen sinnvoll, in denen viel Stammpublikum frequentiert und wo kein extra Rauchraum abgegrenzt werden kann. Natürlich ist das keine Alternative für große Restaurants oder Gaststätten, z.B. am Bahnhof, die sich einen Ausschluss bestimmter Kunden nicht leisten können.
Meiner Meinung nach ist das ganze Rauchverbot schwachsinnig. Es sollte meinetwegen Regularien geben, dass bei Rauchen in Kneipen und Gaststätten ein bestimmtes Belüftungssystem eingesetzt werden kann. Raucherbereiche gibt es sowieso schon, ich sehe einfach nicht ein, warum das die Nichtraucher dermaßen extrem stören sollte. Nehmt mal Irland zum Beispiel. Was ist ein irisches Pub ohne einen dichten Qualmvorhang? Wenigstens bei den Kölner Lichtern wird man noch rauchen können…
Was ist eine Kölner Kneipe ohne Kölsch und Kippe? Da bleiben Alliteration und Lebensgefühl auf der Strecke, liebe Paragraphenhengste aus der Bürokratie!
Als Nächstes müssen alle Raucher geruchs- und geschmackslose Zigaretten konsumieren, um den Schaden für die Umgebung weiter klein zu halten…
[...mehr]
Ostern! Langes Wochenende! Feiern! Wann? Am 23.03., Ostersonntag, steigen in Köln eine ganze Menge Osterparties.
„We call it acid“ (ARTheater) ab 22 Uhr. Techno/Psychodelic, Eintritt 10 Euro.
„Rhythmusgymnastik“ (Bogen 2) ab 21:30. Bossa Nova live, HipHop.
„Pathfinder Osterbreakz“:
Im Stadtgarten ab 23:00, Drum&Bass. Eintritt 10 Euro.
Im Studio 672 ab 23:00, Rare Funk und Soul 45s. Eintritt 6 Euro.
„Club Rakkas“ (Nachtflug & Starz) ab 22 Uhr. Turkish Pop, R&B, Soul. 15 Euro.
„Reggae Dancehall Night“ (Petit Prince) ab 23 Uhr. 6 Euro.
„Big Tunes Oster Special“ (Subway) ab 23 Uhr. Hiphop und Funk.
Hingehen, anstehen, reinkommen, abfeiern! Man sieht sich!
[...mehr]
In Deutz gibt’s ein Brauhaus, da geh ich wieder hin …
Die Gaststätte hat vielleicht am Namen gespart, aber gewiss nicht am Koch. Geschweige denn am Bier. Und deshalb sehe ich über den, nun, albernen Namen hinweg und gönne mir gelegentlich die herzhafte Küche des Hauses, beispielsweise eine knusprige Gänsekeule, artgerecht serviert mit Klößen und Rotkohl. Es braucht verständlicherweise ein wenig Flüssigkeit, um ein solches, nicht gerade kalorienarmes, Gericht herunter zu spülen. Der Autor dieser Zeilen empfiehlt ein paar kühle Gaffel-Kölsch und anschließend drei bis fünf Tage absolute Ruhe bei Joghurt und Mineralwasser. Angeblich kann man auf Wunsch sogar ganze Gänse ordern, aber das habe ich mich bislang dann doch noch nicht getraut – obwohl meine Romanisten-Freunde beteuern, an Appetit könnte ich es mit Balzac persönlich aufnehmen! Man rühmt sich im Übrigen auch frischer Muscheln (die ich – ich gestehe es – auch noch nicht gekostet habe, …). Das „Brauhaus ohne Namen“ gibt’s auch im Internet, wo man erste Eindrücke von der (optischen) Qualität der gereichten Speisen gewinnen kann. Wer’s sicher wissen will, fahre hin. [...mehr]





