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Vielfach mag es vielleicht unbekannt sein, doch die sogenannte Alte Musik spielt in Köln schon seit Langem eine wichtige Rolle. Viele bedeutende Ensembles haben in der Domstadt ihre Wurzeln, und eine große Anzahl von Solisten wie Orchestern mit internationalem Ruf leben dort. Jetzt gibt es endlich auch eine zentrale Anlaufstelle. Zum zweiten Mal findet dieses Jahr zudem ein eigenes Festival statt.
2010 was das Festival für Alte Musik noch ein Pilotprojekt, zwei Jahre später will man nun eine langlebige Tradition etablieren. Träger ist mittlerweile die vor Kurzem gegründete Kölner Gesellschaft für Alte Musik e.V. Mit der zweiten Ausgabe des Festivals feiert man aber zugleich auch die Gründung von ZAMUS, der deutschlandweit einzigen Anlaufstelle für Interpreten und Freunde dieser Musikrichtung. [...mehr]
Die Cologne Music Week war und ist wieder einmal ein voller Erfolg. Das sechs Tage andauernde Minifestival ist wie jedes Jahr wieder ein gut besuchtes Event.
Die c/o pop veranstaltet seit 2009 die Cologne Music Week und besetzt damit den Kölner Eventkalender gleich zu Beginn des Jahres mit einer erstklassigen Veranstaltung. Zahlreiche Künstler, die sich bisher noch nicht auf dem Musikmarkt etablieren konnten geben sich jährlich in einer Woche Mitte bis Ende Januar die Ehre. In Locations wie beispielsweise der Bar „Zum scheuen Reh”, dem Club „Bahnhof Ehrenfeld” oder dem Kulturcafé „Lichtung” durfte zudem im Rahmen eines einzigartigen Partyprogramms bis spät in die Nacht getanzt werden. [...mehr]
Dieses Jahr wäre der US-Komponist John Cage 100 Jahre alt geworden. Für die Veranstalter des Kölner Musikfestivals „Acht Brücken“ Grund genug, den großen Avantgardisten 2012 ins Zentrum zu stellen. Dass es allerdings zwischen dem 29. April und 6. Mai keineswegs nur Cage-Kompositionen zu hören gibt, versteht sich von selbst.
Mehr oder weniger als offizieller Nachfolger der im Sande verlaufenen Musik-Triennale war das Acht-Brücken-Festival im vergangenen Jahr initiiert worden und hatte sich mit Pierre Boulez direkt einmal einen gewichtigen Namen zum Thema der ersten Ausgabe gewählt. Mit Cage legt man die Latte jetzt noch um Einiges höher und schafft zudem echten Köln-Bezug. [...mehr]
Wenn es so etwas wie kölsche Demokratie gibt, dann erweist sich die Kneipentour „Loss mer singe“ als exemplarisch für Wahlverfahren und Entscheidungskriterien. Längst ist die Sing- und Schunkelveranstaltung vor Karneval eine echte Kölner Tradition geworden. 50 Locations sind dieses Jahr dabei.
Unglaubliche rund 400 neue Titel erscheinen jedes Jahr, die sich um Köln oder den Kölner Karneval drehen. Welche Lieder jedoch zu Sessionslieblingen oder gar Klassikern werden, hängt nicht zuletzt vom Mitsing- und Schunkelpotential ab. Die Eventreihe „Loss mer singe“ testet schon vor der Hochphase des Sitzungs- und Straßenkarnevals aus, was am besten ankommt. [...mehr]
Bereits zum vierten Mal findet vom 16. bis 21. Januar parallel zu den „Passagen“ und der Internationalen Möbelmesse Köln die Cologne Music Week statt. Für die Domstadt ist es wieder einmal das erste Festival des Jahres, für viele Nachwuchsbands sogar das erste überhaupt. Zentrum ist erneut der Stadtgarten.
2009 hatten die Macher der c/o pop erstmals über mehrere Tage hinweg eine Reihe von Gratiskonzerten veranstaltet, bei denen bis dato unbekannte lokale und regionale Nachwuchsbands die Chance hatten, sich einen breiteren Publikum vorzustellen. Die Beliebtheit der abendlichen Veranstaltungsreihe über knapp eine Woche hinweg wird auch im vierten Jahr ungebrochen sein. [...mehr]
Langjährige Fans von Bryan Adams wissen sicher schon längst Bescheid, doch für alle Anderen hier noch einmal der Hinweis: Der Musiker wird im Rahmen seines nächstjährigen Deutschlandbesuches auch in Köln vorbeischauen.
Im März gibt sich Bryan Adams, der mittlerweile seit über 30 Jahren im Musikgeschäft aktiv ist, die Ehre in der LANXESS Arena und will hier beweisen, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Zwar ist der mittlerweile 52-Jährige im Laufe seiner Karriere deutlich ruhiger geworden und macht heute weniger durch jugendlichen Rock als mit einem Pop-lastigerem Sound von sich reden, doch langweilig wird es auf den Konzerten des Vollblut-Musikers deswegen noch lange nicht – ganz im Gegenteil. [...mehr]
Elf Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz veranstalten am 8. Dezember dieses Jahr zum ersten mal den „Krimitag“ mit Lesungen und anderen Veranstaltungen rund um Mord und Totschlag in der Literatur. Einzig Köln reichen 24 Stunden nicht aus, und so wird im Schatten des Doms gleich ein viertägiges Festival draus.
Gerade erst hat die lit.Cologe ihr Programm für 2012 bekannt gegeben, da steht bereits das nächste Kölner Bücher-Event vor der Tür, und das ist ganz dem Genre des Krimis gewidmet. Organisiert vom „Syndikat“, einer Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur, und dem Köln-Düsseldorfer Krimiautorenstammtisch, gibt es vom 8. bis 11. Dezember jede Menge Spannungsmaterial zwischen Kripo und Killer zu entdecken. [...mehr]
Zum zwölften Mal steht Köln nächstes Jahr vom 14. bis 24. März mit der lit.Cologne ganz im Zeichen der Literatur. Gerade erst wurde das offizielle Programm bekannt gegeben, und wie gewohnt schauen erneut bekannte und bedeutende Namen des geschriebenen Wortes zum Vorlesen vorbei. Karten gibt es seit dem 2. Dezember.
Im Grunde ist die kommende lit.Cologne bereits Ausgabe zwölfeinhalb, denn vom 12. bis 17. Oktober fand dieses Jahr erstmals auch eine kleinere „Spezial“-Variante statt, die sich terminlich passend mit der Frankfurter Buchmesse überschnitt. Längst haben sich zudem auch weitere Buch-Events in Köln etabliert, allen voran „Rheinlesen“ und „Literatur in den Häusern der Stadt“. Dem großen Literaturfest nützt diese Entwicklung nur. [...mehr]
Obwohl an Festivals unterschiedlichster Art nicht gerade arm, hat Köln doch immer noch Platz für Neuzugänge. Mit dem ehemaligen Ufa-Filmpalast am Hohenzollernring haben sich die Macher des Indoor-Events „Week-End“ zudem eine ganz besondere Location ausgesucht. An 3 Tagen ist jeweils nur Platz für genau 500 Besucher.
Konzerte, Filme und Performances in einem ehemaligen Kino – das ist das Konzept von „Week-End“, das dieses Jahr im Rahmen des Theaterfestivals „Globalize Cologne“ zum ersten Mal stattfindet. Der musikalische Anteil bewegt sich dabei zwischen zeitgenössischem Pop, Post-Punk, Funk, Electronica und Experimentellem. Ein bisschen elitär ist die ganze Angelegenheit zwar, doch das macht auch ihren Reiz aus. [...mehr]
Eimersaufen im Schatten des Doms - bei dem Gedanken kann einem ganz schön mulmig werden. Am 26. November kommt eine Handvoll namhafter Ballermann-Stars in die Lanxess-Arena und sorgt für Mallorca-Feeling im Frühwinter. Wem das Angebot an ausufernden Karnevalsveranstaltungen nicht reicht, ist hier vermutlich gut aufgehoben.
Wer behauptet, dass die Unterschiede zwischen so manchen Spielarten des Kölner Karnevals und einem Abend in Mallorcas Oberbayern allerhöchstens graduell sind, muss nicht unbedingt falsch liegen. Das Party-Event „Köln feiert!“ ist zwar eigentlich ein um ein paar Zusatz-Acts erweitertes Konzert von Loona, der selbsternannten „Queen of Latin Pop“, doch wen interessiert das schon, wenn ausgiebig mitgeschunkelt werden kann? [...mehr]





