» Forschung


Autor: Thomas

Zunächst mag man mit diesem Ausstellungstitel nichts anfangen können. Doch leider verweist die präzise Uhrzeitangabe auf eine echte Tragödie. Am 3. März 2009 war punktgenau um 13.58 Uhr Kölns Historisches Stadtarchiv eingestürzt. Bis heute sind die Ursachen ungeklärt. Das Kölnische Stadtmuseum erinnert nun genau 19 Monate später an das Unglück und zeigt geborgene Objekte.

Gerettete Archivalien, Historisches Archiv der Stadt Köln

Als in der Südstadt das Archivgebäude und zwei Wohnhäuser einstürzten, war das für Köln eine der größten Katastrophen seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Stadtgeschichte schien für immer verloren. Unzählige Dokumente vom Mittelalter bis in die Gegenwart lagen unter Bauschutt begraben und drohten, von Matsch und Grundwasser vollkommen zerstört zu werden. Die Bergungs- und Restaurationsarbeiten wurden zur Jahrhundertaufgabe.    [...mehr]



Autor: Thomas

Gerne sehen die Kölner ihren Karneval als unpolitische Veranstaltung und verhöhnen die Obrigkeit unter dem Schutz der Narrenkappe nach allen Regeln der Kunst. Dass die nationalsozialistischen Machthaber sich das bunte treiben am Rhein jedoch ausgiebig zunutze gemacht haben, will man lieber gar nicht erst glauben. Ein neues Buch untersucht nun das ungute Verhältnis zwischen „Alaaf und Heil Hitler“.

Die ideologische Instrumentaliserung von Volksfesten und Bräuchen ist in Diktaturen strategischer Standard. Was nicht verboten ist, wird sich zunutze gemacht. Bekanntlich war dem NS-Regime alles hilfreich, was einheitsstiftend und heimatverbunden daherkam. Keine Ausnahme bildete dabei der Kölner Karneval.

Wie sich jetzt in der ebenso erschreckenden wie erhellenden Studie der Historiker Carl Dietmar und Marcus Leifeld unter dem Titel „Alaaf und Heil Hitler. Karneval im Dritten Reich“ nachlesen lässt, hatten die nationalsozialistischen Machthaber die höchsten Feiertage der Kölner mitsamt allen Bräuchen fest im Griff.    [...mehr]



Autor: Thomas

Ausgerechnet von einem Bonner müssen sich die Kölner sagen lassen, dass sie sich bisher über die Ursprünge ihres geliebten Karnevals geirrt haben. Der Historiker und Landeskundler Wolfgang Herborn legte jetzt unter dem Titel „Die Geschichte der Kölner Fastnacht von den Anfängen bis 1600“ eine Studie vor, die belegt, dass der Rosenmontag nicht immer der wichtigste Feiertag der Jecken war.

Wie verlustreich der Einsturz des Kölner Stadtarchivs tatsächlich war, zeigt eine jüngst erschienene Untersuchung zu den Ursprüngen des rheinischen Karnevals. Die zum Teil neuen Erkenntnisse, die nun in einer Publikation des Kölnischen Stadtmuseums vorliegen, beruhen auf ausführlichen Recherchen, die heute, nachdem alles historische Material in Schutt und Asche liegt oder irgendwo zwischengelagert ist, nicht mehr möglich wären.    [...mehr]



Autor: Thomas

Eigentlich kam er aus dem Siegerland, doch das hinderte August Sander nicht daran, die Stadthistorie Kölns um ihre vielleicht wichtigsten fotografischen Arbeiten zu bereichern. 1953 erwarb der damalige Oberbürgermeister Robert Görlinger Sanders Mappenwerk „Köln wie es war“ mit Bildern von 1920 bis 1939. Ab dem 28. November kann man nun im Rahmen einer Ausstellung einen ausführlichen Blick auf die Stadt vor den Zerstörungen durch den 2. Weltkrieg werfen. Eine Buchpublikation kommt hinzu.

Lange Zeit lagen die über 400 Stadtfotografien, die August Sander zwischen den beiden großen Kriegen des 20. Jahrhunderts gemacht hatte, auf Eis. Im Archiv des Kölner Stadtmuseums gelagert,  war lange irgendwie niemandem klar, was für ein sensationelles historisches Zeugnis man Anfang der 50er Jahre übernommen hatte.    [...mehr]



Autor: Annika

Krebs ist ein sensibles Thema. Wer davon betroffen ist, macht sicherlich eine schwere Zeit durch. Wer noch gar nicht mit diesem Thema in Berührung gekommen ist, der wird vermutlich auch nicht allzu viel darüber wissen.

Stethoskop © flickr / ernstl

Am 21. Juni 2009 wird Interessierten und Betroffenen im Kölner Maritim Hotel die Möglichkeit geboten, sich mit dem Thema Krebs, im Besonderen Brustkrebs, auseinander zu setzen. Der 1. Kölner Patientinnentag Brustkrebs und gynäkologische Erkrankungen wird zum einen vom Brustzentrum Köln/Frechen, zum anderen vom Gynäkologischen Krebszentrum der Uniklink Köln veranstaltet. Ebenso beteiligt an der Informationsveranstaltung sind das Brustzentrum Niederrhein sowie das Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs der Uniklinik Köln.

Unter dem Motto “Brustkrebs und gynäkologische Tumorerkrankungen - Neues aus Klinik und Praxis” werden unter anderem namenhafte Experten bereit stehen, die über neueste Enwicklungen und Ergebnisse in Sachen Forschung sprechen werden. Ein weiteres Thema der Veranstaltung werden Therapiemöglichkeiten und Nachsorge sein. Bis in den Nachmittag hinein werden die Fachleute auch für direkte Fragen zur Verfügung stehen. Außerdem werden diverse Workshops zum Thema familiärer Brust- und Eierstockkrebs sowie therapieunterstützende Maßnahmen angeboten werden.

Der Besuch des Kölner Patientinnentages ist kostenlos.

Veranstaltungsort:
Hotel Maritim
Heumarkt 20
50676 Köln


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Autor: Ariane

Das Odysseum in Köln zeigt auf spannende Weise, dass Naturwissenschaften richtig Spaß machen können. Nicht nur Kinder können hier die Wunderwelten von Chemie, Physik, Mathe und Biologie erleben.

Wenn man an die Schulzeit zurückdenkt, denken Viele bei Mathe und Physik an unzählige Stunden des Unverständnisses und der Verzweiflung. Es gibt eben Leute, die sind naturwissenschaftlich nicht besonders begabt.

Van-de-Graaff-Generator © flickr / GregPC

Man könnte nun sagen, dass dies auch teilweise an der Präsentation gelegen haben könnte. In Köln wird morgen, am 03. April 2009, das Odysseum eröffnet und beweist, dass Pauken auch mit Spaß verbunden werden kann.

Bunte Abwechslung im Odysseum

DNS, Lichtgeschwindigkeit, Satz des Pythagoras, alles wird in Mitmach-Aktionen gepackt und anschaulich erklärt. Ein Van-de-Graaff-Generator sorgt für wilde Frisuren innerhalb des Ausstellungsraums, für alle die nicht mehr genau wissen, was das ist, hier eine Erklärung.

Im Odysseum wird einfach alles anschaulich erklärt und mit vielen Live-Experimenten verdeutlicht. Die große Ausstellungsfläche und die Gastronomie, ermöglichen nach Vereinbarung verschiedene Veranstaltungen.

Für spektakuläre und lustige Erlebnisse mit Physik stehen “Die Physikanten”. Mit ihrer Bühnenshow werden sie an mehreren Terminen im April, in der Ausstellung des Odysseums für wissenschaftliche und komödiantische Abwechslung sorgen.

Die Stadt Köln überrascht immer wieder mit neuen Sehenswürdigkeiten und Museen. Nun gibt es auch endliche eine Ausstellung für Physiklehrer und Vermittler anderer Naturwissenschaften, deren Schüler im Unterricht der gedankliche Fluchtreflex packt.

wie wäre es also vielleicht erst mit einer Stadtführung und dann mit einem besuch im Odysseum in Köln?

Odysseum in Köln
SMG Science Center Services Köln GmbH
Corintostraße 1
51103 Köln

Tickets über die Webseite (E-Tickets) oder an der Kasse.

Preise
Erwachsene: 14 Euro / Senioren: 12,50 Euro / Jugendliche (13-17 Jahre): 9,50 Euro / Kinder (4-12 Jahre): 7,50 Euro (E-Tickets zzgl. Versandkosten).
Für Schulklassen, Azubis, Studenten und Arbeitslose gibt es Ermäßigungen

Öffnungszeiten
bis zum 19.04. 9-19h / dann Samstags, Sonntag: 9-19h / Montag -Freitag, 9-18h / am 9.05. und 16.05.: 10-19h.

Anfahrt
Straßenbahn 1 und 9 bis Kalk-Post / S-Bahn bis Trimbornstraße    [...mehr]



Autor: Ariane

Nach den ganzen Party-News mal eine Meldung aus der Forschung: Die Universität Köln und die Uni Bochum werden mit Forschern aus dem Partnerland Pittsburgh eng zusammenarbeiten.

Im Austausch soll es sich insbesondere um die Themengebiete zum Stichwort “Krebs” handeln. Die Wissenschaftler erhoffen sich dadurch ein besseres Vorankommen, außerdem ist so eine Kooperation natürlich immer verbunden mit einem Image-Gewinn für die jeweiligen Institute.

Konkret wird sich die Zusammenarbeit auf klinische Studien zum Thema Krebsforschung, Grundlagenforschung, sowie Zusammenarbeit in Sachen Managment und Patientenversorgung erstrecken. Ob das nur per EMail funktioniert? Jedenfalls sprechen die Pressemitteilungen von den beiden größten Krebszentren der Welt, die zum Wohle der Menschheit fusionieren.

Wäre ja tatsächlich schön, wenn sich da mal was ändern würde. In die Krebsforschung sind mittlerweile schon Jahre an Zeit und Massen an Geld investiert worden - für Laien verständliche Durchbrüche haben sich bisher noch nicht ereignet.

Leider gehöre ich auch zu den medizinischen Banausen, und kann so nur hoffen, dass bei dieser Kooperation etwas herumkommt. Viel Glück den Superhirnen an der Uni Köln! :)

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