» Kuriosa


Autor: Thomas

Nachdem Regionalkrimis für Köln seit langem ein großer Erfolg sind, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch ein anderes Genre Besitz von der Stadt ergreift. Die Blutsaugerwelle jedenfalls, die seit der „Twilight“-Saga die erstaunlichsten Blüten trägt, schwappt jetzt am Rheinufer an. Mit dem „Vampir von Melaten“ leistet der Emons Verlag einen ersten Beitrag.

Gardis Schöneborn braucht dringend eine aufregende Story. Nach sechs Wochen im Krankenhaus findet die junge Journalistin ihren Platz doch tatsächlich von der Tochter ihres Verlegers besetzt. Zeit also, sich zu beweisen. Die Chance bietet sich umgehend: Der ebenso legendäre wie geheimnisvolle Starpianist Luc d’Auber kommt für ein Konzert nach Köln. Nie zuvor hat jemand dem Musiker ein Interview abringen können, und so setzt Gardis alles daran, die erste zu sein. Doch als d’Auber überraschend ihre Hilfe sucht, geraten die Dinge außer Kontrolle. Ein Vampirjägerorden ist den beiden auf den Fersen, und es stellt sich die entscheidende Frage: Ist der berühmte Pianist etwa der berüchtigte Vampir von Melaten?

Den Literaturnobelpreis wird Autor Oliver Buslau zwar kaum gewinnen, aber die Verbindung von bewährter Vampirgeschichte und Kölner Lokalkolorit hat durchaus ihren Reiz. 1962 in Gießen geboren, arbeitet der studierte Germanist als freier Autor und Musikjournalist. Darüber hinaus ist er Herausgeber von „TextArt“, einem Magazin für kreatives Schreiben.    [...mehr]



Autor: Thomas

In historischen Romanen wie „Tod und Teufel“ von Erfolgsautor Frank Schätzing oder „Die Hexe von Köln“ der Amerikanerin Tobsha Learner entfaltet sich das mittelalterliche Köln in all seiner Pracht. Ein neues Brettspiel mit dem schlichten Titel „Colonia“ erlaubt nun, selber ins Geschehen einzugreifen. Als Oberhaupt einer Patrizierfamile liegt das Schicksal der Stadt nicht unwesentlich in der eigenen Hand.

Der Reliquienhandel sei es gewesen, der den Spieleautor Dirk Henn („Alhambra“, Spiel des Jahres 2003) auf die Spur gebracht hätte. Mit körperlichen Überbleibseln oder Besitztümern von Heiligen ließ sich die eigene Machtposition stärken und das Ansehen bei der Kirche erhöhen. Warum also diese historische Merkwürdigkeit nicht zum Ziel eines Brettspiels machen?    [...mehr]



Autor: Thomas

In Köln ist einfach immer Karneval. Und wenn die Session gerade mal Pause hat, bekommt das Kind einfach einen anderen Namen. Ab dem 18. September heißt es halt „Oktoberfest“, und die Kostümierung beschränkt sich auf Dirndl und Lederhosen. Ansonsten aber gilt: Musi, Gaudi, Radi und Kölsch.

Warum eigentlich, dachten sich wohl die Initiatoren, sollte die Stadt München ein alleiniges Vorrecht auf das traditionelle Sauf- und Tanzgelage mit Brez´n, Weißwurst und Bier aus Riesenkrügen haben? Feiern können die Kölner bekanntermaßen mindestens genauso gut. „Aufi“ ging`s also, und so findet seit 2005 einmal pro Jahr das 1. Kölner Oktoberfest statt – und weil es eben das erste seiner Art ist, bleibt es auch bei genau dieser Bezeichnung.    [...mehr]



Autor: Ariane

WOZ Challenge Cup – klingt erst einmal kryptisch, wenn man nicht weiß, worum es geht. Wenn einem aber der Name Steve Wozniak etwas sagt und man auch schon mal vom Segway gehört hat, kann man sich schon eher eine Vorstellung davon machen, worum es bei dem Kölner Turnier geht.

Der Woz-Cup ist DAS Segway-Polo-Turnier, die inoffizielle Weltmeisterschaft. Aber noch mal zurück zu den Begrifflichkeiten: Apple-Mitbegründer Steve Wozniak hatte vor einiger Zeit die Idee, die erst 2001 entwickelten Segways zum Spielen von Polo zu benutzen. Mittlerweile gibt es weltweit begeisterte Anhänger dieser neuen Sportart.

Was sind denn nun Segways?

Segways sind selbsbalancierende Elektrofahrzeuge auf nur zwei Rädern, mit denen    [...mehr]



Autor: Thomas

Kino unter freiem Himmel gehört in den sonnigsten Wochen des Jahres mittlerweile in den meisten Städten zum Standardprogramm. In Köln bietet derzeit über ein halbes Dutzend interessanter Locations cineastisches Public Viewing auf der Großleinwand. Neben den üblichen Klassikern und Blockbustern hat man dabei auch Gelegenheit, hier und da echte Schätze zu entdecken. Das Museum Ludwig etwa zeigt im Rahmen seiner traditionellen Filmbar dieses Jahr 12 echte Trash-Meilensteine von Roger Corman bis Russ Meyer. Ernstnehmen macht hier keinen Sinn.

Wenn sich die Hochkultur im Museum Ludwig zur wohlverdienten Nachtruhe legt (etwa in Form von Sigmar Polkes Editionen ab dem 4. Juli), nehmen auf dem Dach des Gebäudes für ein paar Wochen die Geister der schnell dahingeschluderten Trivial- und Trashkunst das Zepter in die Hand. Unter dem Titel „B-Special“ zeigt die Filmbar im Schatten des Kölner Doms vom 30. Juli bis zum 22. August eine wohldosierte Auswahl billig produzierter Trashklassiker.    [...mehr]



Autor: Christophe

In Köln ist heute nacht ein filmreifes Verbrechen begangen worden.

Köln - neues aus der Crime-Metropole… © flickr / spacejulienDie Diebe rasten mit ihrem PKW per Vollgas in die Frontscheibe des Juweliers Böcking. Dann sprangen sie aus dem Auto, zückten Vorschlaghämmer und zertrümmerten die vom Impact schon zerstörten Reste der Frontscheibe. Dadurch gelangten sie ins Innere und räumten die ausgelegten Juwelen ab.

Nach diesem Vorschlaghammer-Eintritt flüchteten die Täter übers Dach, von der Geschwindigkeit her zu schließen wohl ohne die Vorschlaghämmer. Die Polizei hat einen Hubschrauber eingesetzt, aber das Personal unserer Gesetzeshüter hat mal wieder eindeutig demonstriert, dass Köln mehr eine Karneval- denn eine Polizeistadt ist. Was ja gar nicht so schlecht ist… Jedenfalls fahndet die Polizei nach den Tätern. Da wir hier in Köln sind, ist es durchaus möglich, dass man die Juwelenräuber morgen völlig besoffen am Bahnhof findet, wo sie eingeschlafen sind, nachdem sie heute mit Reissdorf ihren Coup gefeiert haben. Hier regeln sich die Dinge eben ein bisschen anders.

Gerade in diesem Moment dürften die Typen mit der Versuchung kämpfen, sich um die Beute zu streiten. Wer wohl gewinnt? Wenn Eure Nachbarn sich heute verdächtig laut unterhalten und es verstärkt um Geld und falsche Pässe geht - ihr wisst was los ist!

Quelle: Express

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Autor: Max

Wie ein geklauter Porsche erst wiedergefunden und anschließend – unter den Augen der Polizei – erneut geklaut wurde.

Diebisches Glück …Wir Rheinländer gelten ja allgemein als eher gemütlich, als humorvoll & genießerisch. Den definitiven Beweis haben Anfang Dezember ein paar Kölner Polizeibeamte gebracht:

Nachdem ein jüngst verschwundener Sportwagen – ein Porsche, für den man bei ebay noch locker 150.000 rausgeschlagen hätte – von einem Passanten anhand des Nummernschildes in Wesseling wiedergefunden worden war, rückten die Detektive an. Leider stand das Fahrzeug sehr ungünstig in einer Parklücke, sodass die Beamten es nicht abschleppen konnten, ohne dabei andere Autos zu beschädigen. Man machte also ein paar Fotos. Anschließend befragten die Polizisten Anlieger und Nachbarn, um herauszufinden, wer den Wagen gefahren hatte. Währenddessen ging der Dieb kaltblütig zu, äh, „seinem“ Porsche, zückte die Schlüssel, stieg ein, parkte den Luxuswagen sorgsam aus – ohne einen Kratzer zu verursachen -, und fuhr weg.

Kommentar der Polizei: „Dumm gelaufen“. In der Tat … 

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