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Wer angesichts des seltsam anmutenden Festivalnamens so keine rechte Idee hat, was ihn erwartet, kommt ganz sicher nicht aus Köln. „Pänz“ heißen im kölschen Dialekt nämlich die Kinder, und das ist durchaus liebevoll gemeint. Der Jugendfilmclub Köln widmet ihnen seit mittlerweile zwei Jahrzehnten ein eigenes Filmfest. Auch im Jubiläumsjahr 2009 ist wieder die ganze Familie eingeladen, um sich an tollen Produktionen für junge Kinogänger zu erfreuen.

So mancher Film hätte es ohne das Kölner Kinderfilmfest vielleicht nie auf die Leinwand geschafft, und das spricht für die Bedeutung dieser Veranstaltung . Wer früher selber noch zu den jungen Zuschauern gehörte, geht heute vielleicht schon mit dem eigenen Nachwuchs zu den vielen internationalen Premieren von Filmen, die extra für ein junges Publikum gemacht worden sind. [...mehr]
Wem die grinsenden Kürbisse, die etwa ab August in zunehmendem Ausmaß in allen möglichen Formen zum Verkauf angeboten werden, ordentlich auf die Nerven gehen, gehört eher nicht zu der wachsenden Anhängerschar des Halloween-Fests, das mittlerweile auf dem besten Weg ist, in Deutschland ebenso populär zu werden wie in den USA. Für den Kölner eine gute Gelegenheit, sich auch unabhängig von Karneval zu kostümieren – zum Beispiel am 31. Oktober im Zoo.

Vor allem für Kinder ist das gruselige Event zwischen den Tiergehegen ein echtes Vergnügen. Von 18 bis 22 Uhr präsentiert sich der Kölner Zoo am Vorabend zu Halloween in gespenstischer Dekoration. Leuchtende Geister, Kerzen und Skelette in den Bäumen und Sträuchern, magische Tunnel, eine kleine Geisterbahn und ein großes Hexenfeuer sollten aber auch den begleitenden Eltern Spaß machen. [...mehr]
Wenn mal gerade keine Karnevalssession ist, schafft sich der findige Kölner eben Alternativen. Zum Beispiel das Köln Comedy Festival als Variante des rheinischen Frohsinns. Zum mittlerweile 19. Mal gibt es dieses Jahr eine Menge zu lachen. Bekannte Namen, echte Veteranen, aber auch Newcomer strapazieren das Zwerchfell vom 15. bis 31. Oktober.

Welche Verdienste um den hiesigen Humor dem Köln Comedy Festival seit seiner Gründung im Jahr 1991 zuzurechnen sind, ist vielfach kaum bewußt. Der „Quatsch Comedy Club“ etwa erlebte dort sein Debüt, Atze Schröder trat zum ersten Mal solo auf, Kaya Yanar und Gaby Köster debütieren – doch vor allem die Nachwuchsförderung gehört zu den Leistungen des heute europaweit größten Events dieser Art. Seit 2007 gibt es zusätzlich noch das Köln Comedy Filmfestival mit internationalem Programm. [...mehr]
Zum ersten Mal geht die Kölner Aidsgala dieses Jahr in die Lanxess-Arena. Das Programm ist dementsprechend raumeinnehmend angelegt, denn die Veranstaltung steht unter dem Motto „Tanzen um die Welt“. Das Live-Programm zugunsten der Deutschen AIDS-Stiftung bietet ein vielfältiges Angebot an Showtanz. Durch den Abend führt der Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen.

Nicht identisch mit der gleichnamigen Veranstaltung im Rahmen von CSD / ColognePride am 3. Juli, unterstützt die AIDSGALA Köln am 21. November unterschiedliche Projekte im Umfeld der Deutschen AIDS-Stiftung – und dies bereits zum 4. Mal. In der Lanxess-Arena war man bis dato allerdings noch nicht. [...mehr]
An fünf Tagen zeigt das traditionsreiche Kölner Festival mit dem etwas arg offiziellen Titel „Cologne Conference“ vom 30. September bis zum 4. Oktober rund 50 Vorführungen von Filmen und TV-Programmen. Zum ersten Mal ist dieses Jahr die Reihe „Independent“ dabei, die sich der unabhängigen Filmlandschaft widmet.
Die Cologne Conference wirft einmal pro Jahr einen Blick auf herausragende internationale Film- und Fernsehproduktionen, widmet sich aber auch aktuellen Entwicklungen von Filmindustrie, Internet, Werbung und mobiler Kommunikation. Vergeben werden mehrere Preise, darunter der Filmpreis Köln und der Deutsche Casting-Preis. [...mehr]
Der Kölner Stadtteil Ehrenfeld kann mit einer ziemlich großen Dichte an Bars und Kneipen aufwarten. Warum also nicht gleich ein Event drausmachen? Das traditionelle „Ehrenfeld-Hopping“ bietet die Gelegenheit, auf augenzwinkernde Weise einen Trip durch die Szene zu wagen und dabei vielleicht sogar zum „Top Hopper“ gekrönt zu werden. Dieses Jahr muss man sich dazu den 10. Oktober im Kalender freihalten, und für den Kater danach am besten auch gleich den 11.

34 Bars, Kneipen und Kulturlocations warten eine Nacht lang auf unternehmunsglustige „Hopper“, für die nichts wichtiger ist, als alles dafür zu geben, sich den freien Eintritt für die „Hopping Party“ ab 0.00 Uhr im Sensor-Club zu erarbeiten. Und das funktioniert so: [...mehr]
Nach 65 Millionen Jahren werden die Giganten der Urzeit nun endlich doch zu neuem Leben erweckt – allerdings nicht per Klonverfahren oder filmtauglichem CGI, sondern in Form einer beeindruckenden Show. Basierend auf der preisgekrönten BBC-Serie und bereits ein Riesenerfolg in den USA, kommen die Dinosaurier im Januar 2010 nach Köln.
Drei Millionen Besucher konnte „Walking with Dinosaurs“ bisher anlocken. In Deutschland wird die Show genau wie die erfolgreiche TV-Reihe „Dinosaurier – Im Reich der Giganten“ heißen. Die Ausmaße sind gigantisch: 11 Millionen Dollar kostete das Spektakel, in dem lebensgroße Urzeitkreaturen für staunende Augen im Publikum sorgen. 11 Meter hoch und 17 Meter lang ist beispielsweise der Brachiosaurus, und er ist nur einer von insgesamt 15 Exemplaren aus 10 verschiedenen Gattungen. [...mehr]
Manche laufen angeblich nur mit, weil es am Zielpunkt zur Belohnung jede Menge Kölsch zu trinken gibt. Ganz so ehrgeizfrei ist die allgemeine Stimmung beim jährlichen Köln Marathin zwar nicht, aber für viele Teilnehmer steht vor allem der Spass an der Sache im Vordergrund. Zum mittlerweile 13. Mal geht es für jeden, der sich die 42,195 Kilometer zutraut, am 4. Oktober quer durch die Domstadt.

Das Gute am Köln Marathon ist, dass man nicht gewinnen muss, um auf dem Siegertreppchen zu landen. Am Rhein nimmt man den olympischen Gedanken, der bekanntlich besagt, dass Dabeisein schon alles sei, sehr genau. Stadtmeister kann man da zum Beispiel werden, Alterklassensieger oder Gewinner der Kostümwertung. Und selbst die weniger Schnellen müssen nicht leer ausgehen. Beim Inline-Marathon können die langsamsten Teilnehmer immerhin noch ein kostenloses Trainingslager auf Sardinien gewinnen. [...mehr]
Industrielände mit Endzeitflair, die von Machinen auf zwei Beinen bevölkert werden, gibt es nicht nur im Kino. Was da nämlich verdächtig nach „Terminator“ klingt, findet in Köln unter dem Namen „Robodonien“ bereits zum zweiten Mal statt. Vom 18. bis 20. September lässt das Kunstevent mit Installationen und kinetischen Objekten auf dem Odonien-Gelände an der berüchtigten Hornstraße Science-Fiction-Träume wahr werden.

Das odonische Staatsoberhaupt Odo Rumpf lädt ein, und Künstler aus ganz Europa nutzen die Gelegenheit, um ihren eisernen Kreaturen, Maschinenwesen, beweglichen Installationen, Skulpturen, Plastiken, pyrotechnischen Performances, aber auch akustischen Zukunftsvisionen freien Lauf zu lassen. Ein Riesenspektakel war das letztjährige Roboter-Kunst-Festival allemal. 2009 wird kaum weniger zu bestaunen sein. [...mehr]
Der Kölner Triathlon kann mittlerweile bereits auf eine 25-jährige Tradition zurückblicken. Was mit der Europameisterschaft 1984 begann, zog fortan jährlich eine große Anzahl begeisterter Sportler und Zuschauer in die Domstadt. 2009 sollen einige bemerkenswerte Änderungen im Streckenplan für erhöhtes Zuschauerinteresse sorgen und die Veranstaltung noch sehenswerter machen.

Bei Schließung der Online-Anmeldung am 23. August waren bereits rund 3.200 Teilnehmer registriert, drunter auch jede Menge Sportprominenz. Nach langer Pause kehren dieses Jahr zum Beispiel die Top-Triatlethen Dirk Aschmoneit, Wolfgang Dittrich und Jürgen Zäck wieder in den Wettkampf zurück. Auf ihrem Programm stehen satte 2,5 Kilometer schwimmen, 90 Kilometer radfahren und 21,1 Kilometer laufen. Für Hobbysportler also ein Unding. [...mehr]

