» Karneval


Autor: Thomas

Wer schon immer wissen wollte, wo Knollendorf liegt, muss einfach nur einmal das Kölner „Hänneschen“ besuchen, Kölns Pendant zur Augsburger Puppenkiste – wenn auch mit Stöcken statt mit Fäden. Eine gute Gelegenheit, das Traditionstheater und seine vielen lustigen Figuren kennen zu lernen, ist da zum Beispiel die traditionelle Puppensitzung. Seit 12.09. läuft der Vorverkauf, und wer sicher gehen will, dass er nicht leer ausgeht, sollte sich beeilen.

Puppentheater ist nicht nur etwas für Kinder – jedenfalls nicht in Köln. Natürlich sind die Abenteuer rund um Hänneschen und Bärbelchen vor allem für die kleinen Zuschauer gedacht. Einmal im Jahr jedoch öffnet das Kölner Traditionshaus seine Pforten auch für ein erwachsenes Publikum und bietet eine echte Karnevalssitzung.    [...mehr]



Autor: Ariane

Ende Februar ist der Höhepunkt der fünften Jahreszeit erreicht! Doch auch vor Rosenmontag sind bei uns am Rhein die Jecken los!

Der Karneval gehört zur Kölner Kultur, wie das Weißbier nach Bayern. Ohne können und wollen wir nicht! Zahlreichen Karnevalsvereine heizen auch 2009 wieder so richtig ein, fast jeden Tag gibt es irgendwo eine Sitzung. Ob Damen- oder Herrensitzung, Prunksitzung oder Kostümball: Überall hört man nur ein fröhliches „Kölle Alaaf!“

Karneval © wikipedia

Ein tolles Event ist wie jedes Jahr die Feste in Weiß-Rot der Prinzengarde Köln 1906 e.V.! Am 29. Januar findet die erste, am 5. Februar die zweite feierliche Prunksitzung in Gürzenich statt. Und festlich wird es in der Tat! Den bei den Festen in Weiß-Rot bleibt die Pappnase und Konfetti zu Hause, Anzug und Abendgarderobe sind angesagt.

Die Prinzengarde Köln e.V. hilft schon seit über einem Jahrhundert, die Welt in Köln auf den Kopf zu stellen. Mit Gewehren und Säbeln bewaffnet und in historischen Uniformen, begleitet die Garde seit jeher Prinz Karneval auf dem Rosenmontagsumzügen, aber natürlich immer mit dem angemessenen Humor und Spass!

Also, das gilt für jeden eingesessenen Jecken sowie neuen Karnevalisten: Das Fest in Weiß-Rot gehört zum Pflichtprogramm!

Donnerstag, 29 Januar 2009 ab 20:00 Uhr in der Martinstraße 29 in 50667 Köln.    [...mehr]



Autor: Ariane

“Kölle Alaaf!” wird es wieder heißen, wenn die Jecken losgelassen werden. Und das wird wie jedes Jahr punktgenau um 11Uhr11 am 11.11. starten, wenngleich der wahre Karneval erst im kommenden Jahr seinen Höhepunkt findet.

Wenn am 11. November die Ämter von den Narren gestürmt werden, wird die Narren-Zeit eingeläutet, was erst nach Weihnachten das Nachspiel hat. Aber der Tag wird gefeiert und zwar nicht nur auf dem Heumarkt. Außerdem lädt dann am Abend die Konzert- und Gastspieldirektion Otto Hofner zu einem Saison-Auftakt:

  • Immer wieder Kölsche Lieder
  • Sessionsbegin Köler Karneval 2009
  • Willy-Brandt-Platz 3
  • 50679 Köln
  • Karten gibt in bekannten Vorverkaufststellen und unter 0221/8020 Kölnarena, 0221/2801 KölnTicket,
    0221/2582957 Theaterkasse Rudolfplatz

Karneval © Flickr /Sani_Flickr

Buntes Treiben ab Februar

Dann geht’s erst im Januar weiter, mit vielen Karnevals- und Vereinssitzungen. Darunter auch die Damen- bzw. Herrensitzungen und nicht zu vergessen: Die Kindersitzungen.

Das sind aber nur Brotkrümel für den wahren Jecken, der muss sich dann noch bis zum Februar gedulden. Aber dann geht es Schlag auf Schlag! Der Auftakt ist den Frauen überlassen… Übrigens scheint das Motto dieses Mal zu sein: “Unser Fastelovend himmlisch jeck”

  • Weiberfastnacht, ist am Donnerstag, 19. Februar 2009 - Start ist um 10 Uhr (Heumarkt)
  • Geisterzug, Samstag 21. Februar 2009 (Eine Anti-Kriegs-Demo)
  • Schull-Veedelszöch, ist am Sonntag, 22. Februar 2009 - ab 11 Uhr
  • Rosenmontag, ist am Montag, 23. Februar 2009 - 10 Uhr 30 (Chlodwigplatz)
  • Nubbelverbrennung, ist am Dienstag, 24. Februar 2009

Und wenn der Aschermittwoch (25. Februar 2009) dann kommt, geht alles seinem Ende zu und der Jeck muss sich wieder in seine Sommerresidenz zurückziehen. Aber bis dahin muss erstmal alles soweit kommen.

Für alle Köln-Besucher: Während der Narrentage sind die Museen und die Einkaufstempel geschlossen. Aber wer will schon einkaufen gehen, wenn Karneval ist?

Die närrische Zeit ist also wieder mal zum Greifen nah! Also Kölle Alaaf!    [...mehr]



Autor: Ariane

Der Kölner Rosenmontagszug 2004 © wikimedia

Heute findet der traditionelle Rosenmontagszug in Kölle statt und während sich die Arbeitnehmer in den anderen Bundesländern abrackern, versetzen die Jecken das Rheinland wieder in einen Ausnahmezustand. Dabei sind der Kreativität wieder einmal überhaupt keine Grenzen gesetzt.

Unter dem Motto „gesellschaftskritisch, werteorientiert und unabhängig” und hart an der Grenze des guten Geschmacks haben die Wagenbaumeister wieder großartige Leistungen vollbracht. Während heutzutage wirklich alles parodiert wird – die Dschungel Camp C-Prominenz, die politische Obrigkeit, Sportler und Wirtschaftsunternehmen, sah dies bei den ersten Umzügen anders aus. Damals wagte es sich niemand, die Stadtoberen zu karikieren, denn dann schalteten sich sofort die Behörden ein und es drohten hohe Bußgelder oder Haftstrafen.

Das Kinderdreigestirn auf dem Rosenmontagszug in Köln © wikimediaZum Glück sind diese Zeiten heute vorbei und mancher Politiker verschließt lieber die Augen vor den Wagen, denn zu groß ist die Angst, selbst betroffen zu sein – dabei muss man doch über sich selbst lachen können. Tausende Besucher werden den Rosenmontagszug am Straßenrand verfolgen und auch wenn der Karneval von Rio noch als der Karneval schlechthin gilt, brauchen sich die Kölner Jecken nicht zu verstecken. Mit lauten „Kölle Alaaf“ –Rufen wird selbst der letzte Karnevals-Muffel zum Mitmachen animiert.

Wer bis heute sich dieser Feier verschlossen hat, sollte einmal im Leben zum Rosenmontag nach Kölle kommen, denn hier tobt das Leben!

Kölle Alaaf! Kölle Alaaf!

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Autor: Ariane

Karneval in Köln

Nun endlich geht die fünfte Jahreszeit ihrem Höhepunkt entgegen. Für die Kölner heißt es ab heute einen Feiermarathon zu absolvieren, der erst am Aschermittwoch sein wirkliches Ende finden wird. Damit man auch nichts verpasst, habe ich einige Veranstaltungen zusammengetragen, die das Karnevalsleben auf jeden Fall bereichern werden.

Helge Schneider, AKOPALÜZE NAUDrei Veranstaltungen läuten am heutigen Freitag das Karnevalswochenende ein. Der Sternmarsch der Kölner Veedelsvereine zum Alter Markt beginnt schon im 16 Uhr und es werden über 1.500 Teilnehmer erwartet. Die unterschiedlichen Startpunkte des Sternmarsches sind Laurenzplatz, Eisenmarkt, Am Bollwerk, Marsplatz und Gürzenichstraße, von denen man aus sternförmig auf den Alten Markt zu marschiert. Dort findet dann ein umfangreiches Bühnen- und Partyprogramm statt. Die härteste Veranstaltung im Rahmen des Kölner Karneval ist die Linus Talentprobe. Wer sich hier vor den Jecken bewähren kann, schafft es überall auf der Welt. Aber wehe! man trifft den ersten falschen Ton, schon erwartet den Künstler ein nicht enden wollendes Pfeifkonzert. Wer den Karnevalstrubel noch etwas meiden, aber aufs Lachen nicht verzichten möchte, der sollte das Helge Schneider Programm „Akopalüze Nau“ in der Kölner Philharmonie besuchen. Wie jedes Jahr bereichert Helge den Karneval mit seinem Programm und diesmal handelt es vom alltäglichen Fernsehhorror.

Schull- und VeedelszöchUnheimlich wird es am Samstagabend. Unter dem Motto „”Mutter Ääd hät Hetzewallung” ziehen Geister, Hexen und andere Spukgestalten durch die Kölner Innenstadt. Der Geisterzug beginnt um 18 Uhr und führt dieses Jahr durch die Bezirke Mülheim, Buchforst und Kalk. Etwas abenteuerlich ist das Funkenbiwak auf dem Neumarkt. Die Open-Air-Sitzung mit freiem Eintritt beruht auf einer alten Tradition aus dem Jahr 1823. Die Roten Funken errichten an jenem Ort ein Zeltlager, wo einstmals der erste Rosenmontagsumzug stattgefunden hat. Ebenfalls eine lange Tradition hat der Mummenschatz im Kölner Sartory. Auf dem Kostümball feiern unter anderem die EhrenGarde und andere „Leitfiguren“ des Kölner Karnevals.

Natürlich geht es auch Sonntag weiter mit den Karnevalsumzügen in Köln. Beim Schull- und Veedelszöch stehen vor allem die Kleinen im Mittelpunkt des Geschehens. Den Sonntagabend kann man dann in der Kölnarena beschließen, wo die letzte Sitzung der „Lachenden Kölnarena“ stattfindet. Hier präsentieren 500 Mitwirkende eine abwechslungsreiche Show, zu der man übrigens sein eigenes Essen mitbringen darf. Das schont natürlich gut für den Geldbeutel.
Dann ein schönes Wochenende und Kölle Alaaf !



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Autor: Ariane

Deutsche Sprache - schwere Sprache, und die Dialekte erst ;)

Reissdorf Kölsch © flickr / anthonylavadoDa sagt man ja immer, dass die deutsche Sprache schwierig zu lernen sei. Und dann die Grammatik, die nach der Rechtschreibreform für einige Leute, die eigentlich schon deutsch konnten, nochmal eine Herausforderung darstellte… Nachdem wir das alles bewältigt haben, können wir uns den Dialekten zu wenden. Also, die anderen können das gerne tun, ich lass das mal bleiben. Ich bekenne: Ich gebe es auf.

Ich konnte die Texte von BAP noch nie verstehen, auch die Prunksitzungen im berühmten und beliebten Karneval: Da geht einfach einiges an mir vorbei - während andere sich prächtig über Wort und Witz amüsieren, komme ich mir vor, wie im falschen Film.
Da ich auch nicht immer den Dialektratgeber dabei habe, spreche ich dann etwas mehr den Getränken zu und amüsiere mich anderweitig ;)

Aber ich weiß jetzt, ich bin nicht allein. Wie man an der jüngst veröffentlichten Diskussion um das Halten von Messen auf “platt” erkennen kann, gibt es da noch andere außer mir. Es wird gewünscht, dass Messen nicht mehr vollständig im Dialekt gehalten werden, teilweise sei aber genehm. Nicht, dass ich oft in die Kirche gehen würde, aber gut…

Außerdem gibt es noch einen Lichtblick, die Zeitschrift Deutsch Perfekt hat das Problem passend zur Zeit der Narretei messerscharf erkannt und bringt am 31. Januar eine Ausgabe rund um die Rhein-Metropole und das Karnevalstreiben heraus. Karnevalsgeschichte, Begriffserläuterungen, Museums- und Veranstaltungstipps inklusive.    [...mehr]



Autor: Ariane

Das Feiern hört noch lange nicht auf - von der Silvesterparty in die Weiberfastnacht ;)

Am 31. Januar ist Weiberfastnacht, da hat man sich noch nicht mal von den Silvesterfeierlichkeiten und den Neujahrsparties erholt, da geht es auch schon fröhlich weiter. Morgens um 10 Uhr beginnt auf dem Heumarkt der Straßenkarneval mit einer großen Freiluftsitzung. Ab 11.11 Uhr ist dann natürlich feiern angesagt - auf der Straße, in den Büros, in den Geschäften…ab der Weiberfastnacht macht dann sowieso kaum noch eine Kneipe zu, dann geht es ja erst richtig los. Dieses Wochenende erstmal aufwärmen, denn dann folgt ja Rosenmontag, den man ja noch bei Besinnung erleben will ;)
Der Tipp für Erst-Feierer: Freunde einsammeln und was zum Einsammeln mitnehmen für all die bunten Dinge, die von schönen und bunten Wesen von fantasievollen, manchmal fremdartigen Karosserien auf Rädern abgeworfen werden und Spaß haben.

Nach dem hoffentlich rosigen Montag folgt dann der Veilchendienstag, an dem abends die sogenannte “Nubbel”-Verbrennung stattfindet. Schlauerweise ist nämlich dieser Nubbel eigentlich derjenige, der all die Sünden büßen muss, die man eventuell im halb- oder volltrunkenen Zustand während der vergangenen tollen Tage verbrochen haben könnte. Es ist eine ungefähr mannsgroße Strohpuppe, die zur Karnevalszeit vor einigen Kölner Kneipen hängt. Dieser Nubbel wird also verbrannt, dabei gibt es allerhand Klagegesang, Beschimpfungen wie auch das Singen fröhlicher Karnevalslieder. Danach geht es - welche Überraschung - wieder in die Kneipen, schließlich muss der letzte Karnevalstag der Session angemessen gefeiert und begossen werden.
Tipp: Man sollte sich vorher in der Gastwirtschaft der Wahl erkundigen, ob und wann der Nubbel verbrannt werden wird.

Ja und dann ist Aschermittwoch und erstmal alles vorbei…gegen den Kater, falls man einen haben sollte, wird dann noch vielerorts das traditionelle Fischessen angeboten. Ich halte Fischessen für den Kater ja für eine Belohnung, wohl dafür, dass man das alles gut überstanden hat ;)

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