» Kölner Dom
In Köln werden zur Weihnachtszeit eine ganze Reihe von klassischen Weihnachtskonzerten angeboten. Im Kölner Dom ist der Eintritt sogar umsonst.
Der „Geistlichen Musik am Dreikönigenschrein“ kann man im mittelalterlichen Hochchor des Domes lauschen. Am Freitag, den 19. Dezember 2008, um 20.00 Uhr singen die Kölner Domchöre zum Advent. Die Leitung des Chores hat Martin Meyer und Eberhard Metternich.
Am Dienstag, den 23. Dezember 2008 versüßt uns die Kölner Philharmonie um 20.00 Uhr mit einem vorweihnachtlichen Orgelkonzert den Abend. In Verbindung mit der Orgelreihe in der Kölner Philharmonie von Prof. Winfried Bönig dei Orgel zu klingen gebracht. Vorweihnachtliche Musik wird ertönen - unter anderem mit Olivier Messiaen: La Nativité du Seigneur. [...mehr]
Wenn man selbst in dieser Stadt wohnt, ist es ein gewohnter Anblick. Erst wenn man selbst Besuch bekommt, führt man diesen zu diesem imposanten Gebäude: den Kölner Dom.
Es ist die dritthöchste Kirche der Welt. Mit einem kleinen Spaziergang vom Rhein nur 250 Meter entfernt und kaum zu verfehlen mit seinem Ausmaß von 157,38 Metern, ist der Dom immer eine Reise wert. Und mit seinen Elf Glocken findet man den Dom auch blind.
Davon abgesehen, ist der Bau im gothischen Stil zu Köln auch 1996 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Damit sich der Unterhalt von jährlich 10 Millionen Euro auch lohnt, geht doch mal wieder hin!
Sicher es steht dort schon seit über 1300 Jahren, das ist aber keine gute Ausrede.
Öffnungszeiten für den Dom:
Mo - So 6.00 Uhr - 19.30 Uhr
Turm, Schatzkammer, Dompropstei haben teilweise andere Öffnungszeiten.
Eintrittspreise:
- Erwachsene 2,50 Euro
- Familienkarte 5,00 Euro
- Erwachsene (Gruppe ab 10 Pers.) 2,00 Euro
- ermäßigt 1,00 Euro
- Kombikarte Schatzkammer / Turmbesteigung 5,00 Euro
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Für den eingefleischten Kölner nichts Neues - aber mir ist neulich mal aufgefallen, wie viele Kirchen Köln hat.
Die Seite “Kirchen in Köln” kennt grob überschlagen 200 Kirchen in Köln und Umgebung. Der Großteil davon ist katholisch. Und wirklich, wenn man es sich überlegt - bei uns hat ja fast jeder Häuserblock seine eigene Kirche!
Bei einem Freund von mir wird das ganz besonders deutlich. Der hat eine Dachgeschosswohnung direkt gegenüber eines Kirchturms in der Innenstadt. Interessant, wie schnell sich der Mensch an Lärm gewöhnen kann, der ihm alle 15 Minuten um die Ohren gebimmelt wird!
Woher kommt das eigentlich? Als wenig versiert in Kölscher Geschichte hab ich mich mal bei Wikipedia umgetan. Da steht, dass im Mittelalter eine Serie von Stiftsgründungen den romanischen Kirchenbau einleitete. Köln war also der religiöse Impulsgeber für Leute, die Kirchen bauen. Außerdem geistliches Zentrum dadurch, dass hier die Gebeine der Heiligen Drei Könige hin überführt wurden. Jetzt wird doch einiges klarer. Geistiges Zentrum, massenhaft Pilger und Mönche /Ordensmitglieder, die eine neue Schule von Kirchenbau bevorzugen. Der Dom ist also das Ausrufezeichen auf einer kirchenbaulichen Entwicklung, die Köln zum Zentrum der heiligen römischen katholischen Kirsche jemacht hat.
Okay… deswegen die vielen Kirchen. Aber warum müssen die heutzutage immer noch alle Viertelstunde bimmeln? Ich möchte mich nicht versündigen, meine Oma hätte das nicht gern.
Ein gutes hätten die Kirchtürme für die Köllsche Bevölkerung - von da oben kann man gut Feuerwerk anschauen.
Dass es so viele Kirchen gibt, bedeutet ja auch, dass sehr viele Menschen in Köln in die Kirche gehen. Sollte einer hier mitlesen, welche Kirche ist denn die Schönste?
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Nicht nur zur Weihnachtszeit:
Neue Fenster im Dom und in der St Andreas-Kirche zu besichtigen.
Die Weihnachtsfeiertage werden von vielen Menschen als Gelegenheit genutzt, in die Kirche zu gehen.
Nun lohnt es sich ja gerade hier in Köln besonders, da im Kölner Dom und in der Pfarrkirche Sankt Andreas jeweils neue Fenster von bekannten Größen der Kunst gestaltet und vor nicht allzu langer Zeit enthüllt wurden.
Im Kölner Dom
Hier gestaltete Gerhard Richter die 113 qm großen Südquerhausfenster. Statt Märtyrern oder Heiligen sehen wir - Farbfelder. Fast ein bisschen wie “Pixel”
Naja, aber auch nur fast. Für diese Fenster nahm der Künstler eines seiner Bilder aus den Siebziger Jahren als Vorlage. Die Komposition korrespondiert auf faszinierende Weise mit der gotischen Strenge des Gotteshauses.
Gerhard Richter, der 1961 von Ost- nach Westdeutschland geflohen war, lehrte von 1971 - 1993 an der Düsseldorfer Kunstakademie. Seine Karriere begann in den Sechziger Jahren und inzwischen zählt Herr Richter wohl mit zu den bekanntesten Künstlern Deutschlands.
In der Kölner Pfarrkirche Sankt Andreas
Hier gibt es seit dem 27. November 2007 weitere Fenster von Markus Lüpertz zu sehen. Die insgesamt ein Dutzend geplanten Fenster sollen Mitte des kommenden Jahres vollständig eingesetzt sein. Im Jahr 2005 waren bereits die ersten Fenster eingesetzt worden.
Markus Lüpertz wird ob seiner ausgefallenen Auftritte, die manche Menschen als arrogant und selbstgefällig bezeichnen, auch “der Malerfürst” genannt. Wie Gerhard Richter erhielt auch Markus Lüpertz eine Professur an der Akademie Düsseldorfs, 1988 wurde er sogar zum Rektor ernannt. Er gilt allgemein als provokant, einige seiner Skulpturen erregten so sehr den Unmut diverser Zeitgenossen, dass sie versuchten, sie zu zerstören. [...mehr]





