» Konzerte
Tanz-, Musik- und Showproduktionen, die Ihresgleichen suchen und auf eigene Weise neue Wege beschreiten, treffen im Rahmen des Kölner Sommerfestivals seit mittlerweile 23 Jahren immer wieder auf den Zuspruch eines breiten Publikums. 2011 gibt es afrikanische, amerikanische, aber auch außerirdische Einflüsse.
Die „Voca People“ trieben bereits im Juni ihr skurriles Spiel auf dem Domvorplatz. Nicht gerade wettergerecht standen sie da in weißen Anzügen, das Haupthaar mit weißen Kappen restlos abgedeckt und die Gesichter ebenfalls weiß geschminkt. Ein bisschen sehen sie aus wie die Coneheads aus einer US-Sketchreihe der 70er. Nicht weniger bemerkenswert ist allerdings ihr A-capella-Gesang, mit dem sie tatsächlich ein ganzes Abendprogramm bestreiten. [...mehr]
Eines der größten Reggae-Festivals in Europa geht in die nächste Runde. Am ersten Juli-Wochenende ist der Fühlinger See wieder ganz in den Händen der Rasta-Träger. Das umfangreiche Programm hat aber nicht nur für Hardcore-Fans etwas zu bieten, denn inzwischen findet die Musik aus Jamaika auch zunehmend im Mainstream statt.
Ein bisschen Karibik am Rhein bekommt jeder, der dieses Jahr zwischen dem 1. und 3. Juli am Fühlinger See vorbeischaut. Grün, Gelb und Rot sind nämlich die dominierenden Farben beim Summerjam Festival, und das Wetter spielt hoffentlich auch mit. Allerdings kostet der Spaß auch stolze 92 Euro. Günstiger als ein Urlaub auf den Antillen ist das aber immer noch. [...mehr]
Bereits zum 8. Mal findet vom 22. bis 26. Juni das Kölner Musikfestival „cologne on pop“ statt, besser bekannt unter dem Kürzel c/o pop. 46 Events an 15 Locations, da muss man schon frühzeitig planen, um nicht den Überblick zu verlieren. Neue Spielstätten kommen dieses Jahr hinzu. Außerdem setzt man verstärkt auf Open Air.
Einst als bemühter Nachfolger der aus Köln abgewanderten Popkomm belächelt, ist die c/o pop heute erfolgreicher und beliebter denn je. Erstmals mit dabei sind 2011 so angesehene Locations wie der Kammermusiksaal des Deutschlandfunks, der Klaus-von-Bismarck Saal im WDR Funkhaus, sowie nach 6 Jahren Pause auch wieder das Museum für Angewandte Kunst Köln. Für die Veranstalter ist das ein klares Zeichen, dass sich das Prinzip, „Spielstätten der Hochkultur in ein Popkulturprogramm zu integrieren“ bewährt hat. [...mehr]
Das Kölner Kammerorchester zaubert zum fünften Mal in der Reihe Meisterwerke fast vergessene Juwelen der Klassik auf die Bühne. Unter der Leitung von Christian Ludwig wird die Kölner Philharmonie mit fröhlichen Serenaden à la Mozart zum sommerlichen Belvedere.
Mozarts Meisterwerke sind wohlbekannt, doch die Divertimenti und Serenaden des Meisters der Klassik werden selten in Konzerten gespielt. Das Kölner Kammerorchester widmet sich ihnen am 26. Mai um 20 Uhr zusammen mit dem Violinisten Benjamin Schmid und versetzt das Publikum zurück in die Blüte des Rokoko.
Gute Unterhaltung: Serenaden und Divertimenti
Zu Mozarts Zeiten spielte man in herrschaftlichen Parkanlagen und Belvederen unter freiem Himmel fröhliche Musik zur Unterhaltung der feinen Damen und Herren. Damit der Wind die Musik nicht davon tragen konnte, brauchten die Streicherensembles die kraftvolle Unterstützung der Bläser. Mit Oboen, Fagotten, Hörnern und Klarinetten schuf Mozart kleine Perlen der fröhlichen Unterhaltung, die nun in der Kölner Philharmonie erklingen. [...mehr]
Dass der Musikwettbewerb mit dem programmatischen Titel „Köln rockt“ ein so durchschlagender Erfolg werden würde, hätten wohl selbst die Initiatoren nicht geglaubt. Am Ende standen mit der Band „Cat Ballou“ nicht nur die Sieger fest, auch andere Teilnehmer profitierten, vom Publikum ganz zu schweigen.
Ausgerechnet eine Band aus Düsseldorf schaffte es ins Finale des Kölner Musikwettbewerbs. „Bilk“ mögen zwar nicht gewonnen haben, ihr Song „Rhythmus meiner Stadt“ wurde aber immerhin zur Düsseldorf-Hymne für den diesjährigen Eurovision Song Contest ausgewählt. Im Gegensatz zu anderen Casting-Formaten schafft „Köln rockt“ also offenbar durchaus ein Sprungbrett. [...mehr]
Die erste Kölner Kirche, die für evangelische Christen in Köln gebaut wurde, ist schon seit einer Weile ein echtes Kulturzentrum. Künftig will man die Tore nun auch für private Veranstaltungen wie Hochzeiten, Vorträge oder Tagungen zur Verfügung stellen. Das Angebot an Nutzungsmöglichkeiten ist jedenfalls vielfältig.
1860 endete eine Ära für das damals romtreue Köln. Bis dato war die Feier protestantischer Gottesdienste dort nämlich strengstens verboten. Erst mit Besetzung der Stadt durch die Franzosen änderte sich die Lage. Mit der Errichtung der Trinitatskirche schließlich war die Gleichstellung der beiden Konfessionen endgültig besiegelt. Heute dient der 1982 unter Denkmalschutz gestellte „protestantische Dom“ vor allem als Veranstaltungsort.
Betrieben vom Evangelischen Kichenverband werden regelmäßig Konzerte und andere kulturelle Events angeboten, und das nicht selten ohne Eintritt. Jetzt öffnet sich die Kirche auch für private Veranstaltungen. Wer etwa seiner Hochzeit oder einer Firmenfeier einen besonderen Rahmen geben will, bekommt hier eine ungewöhnliche Gelegenheit. Aber auch für Tagungen, Vorträge, Lesungen, Filmaufnahmen und anderes mehr steht die Kirche zur Verfügung. [...mehr]
Seit den 90er Jahren gibt es im Programm der Philharmonie eine regelmäßige Konzertreihe des Netzwerks Kölner Chöre. Aus unterschiedlichen Gründen kommen dieses Jahr sieben Aufführungen in der Trinitatskirche hinzu. Erstmals sind so auch Konzerte mit reduziertem Ensemble machbar.

Das Netzwerk Kölner Chöre umfasst insgesamt 12 Laienchöre aus Köln, darunter etwa die Mülheimer Kantorei oder den Bach-Verein. Ziel des Zusammenschlusses ist das gemeinsame Eintreten für die Stärkung des eigenen musikalischen Tuns im Kulturprogramm der Stadt. Von der Ausdehnung der Konzertarbeit auf ein Programm in der Trinitatskirche erhofft man sich weitergehende Wahrnehmung. [...mehr]
Die Kombination von elektronischer Musik und Lightshow hat offenbar nicht nur in Discotheken ihren Platz. Unter dem Titel „Zivilisation der Liebe“ findet seit 2007 jährlich in de Kölner Kirche St. Aposteln ein Musikfestival sehr eigener Art statt, das in erster Linie Fans verträumter Ambient-Klänge anspricht. Heute beginnt die 2011er Ausgabe.
„De Profundis“ ist das diesjährige Kölner Ambientfestival überschrieben, denn „aus der Tiefe“, so die Übersetzung, will man schöpfen. Dabei geht es allerdings weder um problematische Kölner Baustellen der KVB noch um verschüttete Dokumente des eingestürzten Stadtarchivs, sondern um Tiefe „in der Kunst, in der Musik und im Leben“. [...mehr]
Grevenbroich ist nicht nur Hauptstadt der Energie, sondern auch die Heimat von Horst Schlämmer. Warum Hape Kerkeling sich gerade Grevenbroich als Lebens- und Wirkungsmittelpunkt seiner erfolgreichen Kunstfigur erdachte, erfahren Sie hier.
„Grevenbroich is ne wahre Wucht, Schätzelein!“ So oder ähnlich würde Sie wahrscheinlich Horst Schlämmer in der 64.000 Einwohner starken Energiestadt begrüßen. Knapp 40km entfernt von Köln im Rhein-Kreis Neuss liegt die Stadt, die die größte europäische Lagerstätte für Braunkohle sein Eigen nennt. Nicht umsonst trägt sie seit 2005 den Beinamen „Bundeshauptstadt der Energie“. Zwei Braunkohlekraftwerke in den Stadtteilen Neurath und Frimmersdorf erzeugen Strom für Millionen von Menschen. [...mehr]
Kaum sind die letzten Silvesterraketen weggeräumt, macht sich in Köln auch bereits das erste Musikfestival des Jahres breit. Schon zum 3. Mal präsentiert die Cologne Music Week interessante Nachwuchskünstler und coole Events mit Stars der Clubszene. Start ist der 17. Januar.
Sozusagen als Nebenprodukt der c/o pop hat sich die Cologne Music Week seit 2009 als Musik- und Popkultur-Programm der Internationalen Möbelmesse Köln (imm), sowie der Interior Design Week „Passagen“ einen guten Namen im rheinischen Eventkalender verschafft. Umso schneller werden die Tickets auch im kommenden Jahr wieder über die Theke gehen. [...mehr]



