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Vom 10. bis 12. September wird das unter dem Namen „Odonien“ bekannte brachliegende Gelände an der Kölner Hornstraße erneut zum Maschinenpark. Das Roboter-Kunst-Festival „Robodonien“ wartet dann auch im dritten Jahr wieder mit allerlei spektakulären Inszenierungen, Installationen und Pyromanien auf.
Odo Rumpf, seines Zeichens Metallbildhauer aus Köln, hat 2008 eines der ungewöhnlichsten Kunstfestivals ins Leben gerufen, das die Stadt zu bieten hat. Auf dem Boden seines selbst deklarierten „Kunst- und Kulturfreistaats Odonien“ fanden sich erstmals Installationskünstler und Maschinenbauer unterschiedlichster Herkunft zusammen, um ihre faszinierenden Schöpfungen aus Metall, Feuer und Multimedia einem staunenden Publikum jenseits aller musealen Behäbigkeit zu präsentieren. [...mehr]
Wenn Köln gerade nicht vom Karneval heimgesucht wird, pendelt die Stadt zwischen Sport- und Kulturveranstaltungen hin und her. Für neue Events ist da jederzeit noch Platz und Bedarf. Kein Wunder also, dass der Bücherboulevard „Rheinlesen“ bereits im zweiten Jahr stattfindet und auch diesmal ganz sicher wieder auf reges Publikumsinteresse stoßen wird.

Neben der LitCologne und dem Festival „Literatur in den Häusern der Stadt“ gibt es seit 2009 ein weiteres Event in Köln, das sich mit Lesen und Büchern beschäftigt. Getragen von über 40 Buchhändlern, Verlagen und Organisationen aus der Stadt und ihrem Umfeld, hat sich „Rheinlesen“ im ersten Jahr als interessante Ergänzung zu den beiden anderen Veranstaltungen erwiesen. [...mehr]
Eine ganze Weile lang war die Zukunft des traditionellen Kölner Architekturfestivals offen, denn die städtischen Zuschüsse standen auf dem Prüfstand. Quasi in letzter Minute jedoch konnte Oberbürgermeister Jürgen Roters beim Ministerium Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen eine Regelung durchsetzen, die für alle Beteiligten tragbar ist. Plan10 findet also statt und macht Köln vom 24.9. bis 1.10. zur architektonischen Ausstellungsfläche.
1999 war das Forum aktueller Architektur in Köln initiiert worden, um „ein neues Mittel der Kommunikation für Architektur und Städtebau zu schaffen“. 2010 findet das Festival nunmehr bereits zum 12. Mal statt. Dieses Jahr allerdings wird auch die Beziehung zu künstlerischen Ausdrucksformen Thema sein, und so werden Malerei, Film, Video, Theater oder auch Literatur auf unterschiedliche Weise ins Programm mit eingebunden. [...mehr]
Seit mittlerweile einem ganzen Jahrhundert erscheint in ständig aktualisierter Fassung „Die kleine illustrierte Geschichte der Stadt Köln“. Jetzt findet der Longseller auch Eingang in die modernen elektronischen Lesemedien. Als E-Book gibt es den Titel ab sofort im pdf- oder epub-Format.
Das Standardwerk von Carl Dietmar und Werner Jung zur Kölner Stadtgeschichte erscheint bereits in der zehnten Auflage und erfreut sich weiterhin ungebrochener Popularität. Mit seiner E-Book-Fassung könnte es jetzt auch Leser gewinnen, die bisher weniger interessiert waren. Der Verlag J.P.Bachem ist damit jedenfalls für alle anderen Mitbewerber in Köln ein echter Wegbereiter.
„Die kleine illustrierte Geschichte der Stadt Köln“ erschien erstmals 1911, damals verfasst von den Studienräten Franz Bender und Theodor Bützler. Der Inhalt der aktuellen Auflage ist derzeit bis ins Jahr 2009 fortgeführt. Wer sich erstmals mit der Geschichte der Domstadt beschäftigen will, findet hier den idealen Einstieg. Die Reise beginnt bei den Ubiern und endet in der Gegenwart. [...mehr]
Als Festival für „elektronische Kunst und alternative Spielformen“ feiert die PLATINE dieses Jahr ihre Premiere in Köln. Das Event, das erstmalig vom 16. bis 19. August stattfindet, betritt dabei echtes Neuland und verspricht spannend zu werden. An vier Tagen bieten sich Einblicke in das Spannungsfeld zwischen Games und Digitalkunst.
Köln kann gar nicht genug Festivals haben. Unter dem programmatischen Namen „Platine“ präsentiert sich jetzt eine gänzlich neue Plattform für Entwickler und Künstler aus Deutschland und Europa, die sich den digitalen Medien verschrieben haben. In Ausstellungen und Veranstaltungen unterschiedlichster Art bietet sich ein umfangreiches Spektrum an Ideen, Projekten und Produkten aus dem Umfeld elektronischer Kunst und Spielekultur. [...mehr]
Den Ausbau des „Photo-Standorts Köln als internationales Zentrum der Photographie“ will man mit der diesjährigen Ausgabe des IPK-Festivals weiter befördern. Wer sich da fragt, inwiefern Köln denn bisher überhaupt einen solchen Status hat, wird sich schon selber auf die Suche nach Antworten machen müssen. Aber Jubiläum ist Jubiläum, und da im Schatten des Doms alles gefeiert wird, was sich anbietet, lässt sich auch bei der 20. Ausgabe dieses Festivals mit einer Menge Aufwand rechnen.

Seit mittlerweile 2 Jahrzehnten findet die IPK jeweils im Zweijahresrhythmus parallel zur Photokina statt. Gerade erst hat man in Zusammenarbeit mit der Koelnmesse GmbH die neue Dachmarke „photo.COLOGNE“ (ist in normaler Schreibweise offenbar wertlos) entwickelt, unter der eine Reihe von Ausstellungen und Aktionen durchgeführt werden, die sich gleichermaßen an Profis, Künstler und Amateurfotografen wenden. [...mehr]
Ein Kulturprogramm mit rund 50 Veranstaltungen unter freiem Himmel erwartet Köln und seine Gäste dieses Jahr für elf Tage vom 15. bis zum 25. Juli. Der Titel zu dem festivalähnlichen Event lautet seit 1992 schlicht „Sommer Köln“. Das Beste daran: Alle Veranstaltungen lassen sich völlig kostenfrei besuchen.

Zum mittlerweile 19. Mal laden die Initiatoren des Kölner Sommers (namentlich die SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn und die Stadt Köln) Straßentheatergruppen dazu ein, sich mit spektakulären Aufführungen an ausgewählten Spielstätten und unter freiem Himmel dem rheinischen Publikum zu präsentieren. Ganze 950 Programmpunkte dieser Art hat es seit Bestehen des beliebten Freiluftfestivals bislang zu sehen gegeben. Auch dieses Jahr kommen wieder einige hinzu. [...mehr]
Ein Streifzug durch die Vergangenheit ist nicht nur für Zeitzeugen interessant: Bilderbuch Köln, das größte Foto-Portal der Stadt, sowie die GAG und die AWB veranstalten ab dem 29. Juni eine Ausstellung mit umfangreichem historischem Fotomaterial über den Stadtteil Ehrenfeld in den 1920er Jahren.
Zwischen Stadtausgang in Richtung Bocklemünd und Stadtmitte liegt Köln-Ehrenfeld entlang der Venloer Straße. Während sich heute hier zunehmend eine eigene Club- und Kulturszene ausdehnt und mit Events wie dem Ehrenfeld-Hopping oder dem Popdesignfestival vor allem ein jüngeres Publikum anziehen will, war der Stadtteil zu Beginn des 20. Jahrhunderts in erster Linie von der Industrialisierung geprägt. Spuren davon gibt es bis in die Gegenwart in reichem Maß. [...mehr]
In Köln hat so manches Traditionshaus eine ziemlich holprige Historie hinter sich. Zu den schillerndsten Beispielen gehört das Gloria-Theater auf der Apostelnstraße. Schräg geht es dort heute noch zu, doch mindestens genauso schräg ist die Geschichte dahinter. Von Heino bis Hella von Sinnen hat hier schon so mancher Kurioses geboten und geboten bekommen.

Über ein halbes Jahrhundert lang ist das „Gloria-Theater“ nun bereits eine feste Kölner Instanz. Eröffnet am 30. November 1956 und bis heute in Betrieb (mit zeitweiligem Leerstand in den 80ern), hat das Kulturcafé in der Nähe des Neumarktes schon einige Nutzungsarten durchlebt. Selbst als Filmkulisse hat es gedient: Sönke Worthmann drehte hier nämlich einige Szenen seines Erfolgsfilms „Der bewegte Mann“. [...mehr]
Wer bei der Abkürzung „pdf“ automatisch an Adobe denkt („Portable Document Format“), kann seinen Horizont jetzt erweitern. In Köln verbirgt sich hinter den drei Buchstaben nämlich ab sofort auch das „Popdesignfestival Ehrenfeld“, das sich zu einer festen jährlichen Institution entwickeln soll. 2010 findet es vom 23. bis zum 27. Juni statt.

Mit dem etwas ausufernden Untertitel „1. Internationales Festival für Design, Pop, Urban Art, Mode und Urbanismus“ präsentieren die Veranstalter „Sound of Cologne“ und „Design Quartier Ehrenfeld“ dieses Jahr zum ersten Mal ihr neues Event, das sich als Plattform für Pop- und Designkultur versteht. Zudem soll an fünf Tagen die kreative Kraft des Stadtteils eindrucksvoll gezeigt werden. [...mehr]


