» Kultur


Autor: Thomas

Zu den berühmtesten Epen der Weltliteratur gehört der indische Ramayana. Das in Sanskrit verfasste Heldengedicht ist ein wichtiger Teil der hinduistischen Religion und hat über Jahrhunderte hinweg Künstler zu Bebilderungen und Interpretationen unterschiedlichster Art motiviert. Ab dem 21. April zeigt das Kölner Rautenstrauch-Joest Museum eine umfangreiche Ausstellung zum Thema.

Die Asketen bitten Rama um Schutz

Als Exponate gibt es 87 Bilder aus der Zeit vom 16. bis zum 19. Jahrhundert zu sehen. Sie schildern einzelne Episoden des aus 24.000 Doppelversen bestehenden Epos. Erzählt wird die Geschichte des Kronprinzen Rama, der einer Intrige zum Opfer fällt und mit seiner Frau Sita in die Verbannung ziehen muss.    [...mehr]



Autor: Thomas

Neben Walter Moers ist Ralf König wohl Deutschlands populärster lebender Comic-Autor und zudem seit über zwanzig Jahren Wahlkölner. Grund genug, ihm in der Domstadt auch einmal eine Ausstellung zu widmen, erst recht, wenn es einen Anlass gibt, der wiederum mit Köln selber zu tun hat: ein Comic über die Heilige Ursula.

Bekannt ist er vor allem als humorvoller Chronist der Schwulenszene, doch längst hat sich Ralf König auch anderen Themen zugewendet. Seit einiger Zeit etwa gehört die Kritik an Kirche und Religion zu seinem Arbeitsumfeld, und so muss es wenig wundern, dass sich sein aktuelles Projekt um eine bekannte Heiligengestalt dreht. Dass diese aber ausgerechnet zu den Stadtpatronen Kölns gehört, macht die Angelegenheit besonders interessant.    [...mehr]



Autor: Thomas

Vielfach mag es vielleicht unbekannt sein, doch die sogenannte Alte Musik spielt in Köln schon seit Langem eine wichtige Rolle. Viele bedeutende Ensembles haben in der Domstadt ihre Wurzeln, und eine große Anzahl von Solisten wie Orchestern mit internationalem Ruf leben dort. Jetzt gibt es endlich auch eine zentrale Anlaufstelle. Zum zweiten Mal findet dieses Jahr zudem ein eigenes Festival statt.

2010 was das Festival für Alte Musik noch ein Pilotprojekt, zwei Jahre später will man nun eine langlebige Tradition etablieren. Träger ist mittlerweile die vor Kurzem gegründete Kölner Gesellschaft für Alte Musik e.V. Mit der zweiten Ausgabe des Festivals feiert man aber zugleich auch die Gründung von ZAMUS, der deutschlandweit einzigen Anlaufstelle für Interpreten und Freunde dieser Musikrichtung.    [...mehr]



Autor: Thomas

Dieses Jahr wäre der US-Komponist John Cage 100 Jahre alt geworden. Für die Veranstalter des Kölner Musikfestivals „Acht Brücken“ Grund genug, den großen Avantgardisten 2012 ins Zentrum zu stellen. Dass es allerdings zwischen dem 29. April und 6. Mai keineswegs nur Cage-Kompositionen zu hören gibt, versteht sich von selbst.

Acht Brücken

Mehr oder weniger als offizieller Nachfolger der im Sande verlaufenen Musik-Triennale war das Acht-Brücken-Festival im vergangenen Jahr initiiert worden und hatte sich mit Pierre Boulez direkt einmal einen gewichtigen Namen zum Thema der ersten Ausgabe gewählt. Mit Cage legt man die Latte jetzt noch um Einiges höher und schafft zudem echten Köln-Bezug.    [...mehr]



Autor: Thomas

Dass weltweit keine Stadt so viele eigene Lieder hat wie Köln, ist allgemein bekannt. Wie umfangreich die kölsche Metropole bis in die Gegenwart hinein aber auch auf Film gebannt wurde, kann durchaus für Verwunderung sorgen. Eine umfangreiche Publikation von FilmInitiativ Köln e.V. ermöglicht hier einen detaillierten Einblick.

Köln im Film

Beachtliche rund 6000 Filme aus und über Köln haben die Autoren Christa Aretz und Irene Schoor für ihr Buch zusammengetragen. Von den ersten Aufnahmen im Jahr 1895 bis in die jüngere Vergangenheit hinein bietet „Köln im Film“ mithilfe zahlreicher historischer Dokumente, Fotos und Interviews mit lokalen Branchenvertretern eine echte Filmhistorie der Domstadt.    [...mehr]



Autor: Thomas

Während ein großes Kölner Filmfestival weiterhin Utopie zu bleiben scheint, halten sich viele kleinere Spartenvarianten langfristig aufrecht. Ein Beispiel ist das Dokumentarfilmfest Köln, das dieses Jahr bereits zum 14. Mal stattfindet und erneut einen Teil seines Programms in den Partnerstädten Münster und Bochum vorstellt.

Stranger than Fiction

Veranstaltet von der Kino Gesellschaft Köln und unterstützt vom Kulturamt der Stadt, präsentiert das Dokumentarfilmfest „Stranger than Fiction“ vom 18. bis 25. Januar insgesamt 14 Filme internationaler, nationaler aber auch dezidiert regionaler Herkunft. Gerade Filmemachern aus NRW will das Festival eine Plattform bieten, auf der neue Produktionen einem breiteren Publikum vorgestellt werden können.    [...mehr]



Autor: Thomas

Man mag es kaum glaube, aber das Konzept des Ambientfestivals mit dem kitschig anmutenden Titel „Zivilisation der Liebe“ geht bereits ins siebte Jahr. Die kontemplative Konzertreihe in der Basilika St. Aposteln setzt dabei wie gewohnt auf Ambient, Elektronik und neuere Klassik. Erstmals findet auch ein begleitendes Symposium statt.

Wer sich zwischen dem 19. und 22. Januar eines der Konzerte in der Basilika von St. Aposteln besucht, muss weder bibelfest sein noch überhaupt irgendeiner Konfession angehören. Auch setzt das Ambientfestival „Zivilisation der Liebe“ keineswegs auf klassische Kirchenmusik. Mystisch-meditativ geht es jedoch in jedem Fall zu.    [...mehr]



Autor: Thomas

Seit 1948 hat der Fotograf Heinz Held die Domstadt porträtiert, doch ein Buch mit einer Auswahl seiner Bilder ist erst jetzt erschienen. Auf über 300 Seiten gibt es das historische Köln der Wirtschaftswunderzeit mit seinen Menschen, Bauten und kulturellen Eigenheiten in edlem Schwarzweiß zu sehen.

Köln in Wirtschaftswunderzeiten

Wer glaubt, dass man schon Kölner sein muss, um die Stadt heiß und innig zu lieben, irrt, und Heinz Held ist hierfür ein gutes Beispiel. Der 1918 in Sachsen-Anhalt geborene Fotograf und Schriftsteller zog erst nach Kriegsende 1947 in die Domstadt. Doch gerade der Blick von außen mochte dazu beigetragen haben, dass er wie kaum ein zweiter zum Bildchonisten Kölns wurde – ohne seine Arbeiten jedoch jemals in größerem Umfang zu veröffentlichen.    [...mehr]



Autor: Thomas

Wer sich in den großen Buchhandlungen Kölns in der Regionalabteilung umschaut, wird die Auswahl an Publikationen, die auf Kölsch verfasst wurden, kaum überschauen können. Vom Lexikon bis zum Asterix-Band ist alles dabei. Ganz frisch ist jetzt ein origineller Kunstführer hinzugekommen. Bezeichnender Titel: „Museum op Kölsch“.

Museum op Kölsch

Dass Köln neben dem Karneval auch jede Menge Kunst zu bieten hat, belegen neben einer nicht mehr ganz so lebendigen Galerienszene und den Messen auch abseits der Art Cologne vor allem die großen, aber auch kleineren Museen. Einmal pro Jahr gibt es zudem die lange Nacht, in der sich die Kunstszene Kölns kompakt erkunden lässt. Eine andere Annäherung erlaubt jetzt ein neues Buch aus dem Emons Verlag.    [...mehr]



Autor: Thomas

Nirgendwo scheppert es so kunstvoll wie bei „Stomp“. Das weltweit seit 20 Jahren erfolgreiche Percussion-Ensemble nutzt einfach alles, was ihm in zwischen die Finger kommt, um ordentlich Krach zu veranstalten. Im Januar ist die neue Show „Fresher! Faster! Funnier!“ für zwei Wochen zu Gast in Köln.

Steve McNicholas und Luke Cresswell hatten bereits 10 Jahre miteinander gearbeitet, als sie 1991 am Londonder Bloomsbury Theatre die erste „Stomp“-Show aufführten. Mit zunächst nur 7 Mitgliedern überzeugten die beiden Publikum wie Kritiker gleichermaßen. Das Konzept, ausschließlich mit Alltagsgegenständen für elektrisierende Rhythmen zu sorgen, ist seitdem vielfach kopiert worden, erreichte jedoch nie die Klasse des Originals.    [...mehr]


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