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2006 veranstaltete das Theaternetzwerk „Freihandelszone“ erstmals das internationale Festival „Globalize Cologne“. Dieses Jahr steht nun ein 5-jähriges Jubiläum an, und das feiert man an einem ganz besonderen Ort: dem ehemaligen UFA-Palast.
Vom 19. November bis zum 17. Dezember ist das einstige Kino am Hohenzollernring nach einem Jahr Leerstand wieder Spielstätte, wenn auch in der Hauptsache weniger für Filme als für Theater und Tanz. Die „Freihandelszone“, ein Zusammenschluss der vier freien Theater- und Tanzgruppen a.tonal.theater, Futur3, Mouvoir und theater-51grad.com, veranstaltet hier die 5. Ausgabe ihres Festivals „Globalize Cologne“. [...mehr]
70 Meter lang ist das seltsame Schiff, das vom 13. Juli bis zum 13. Oktober im Rheinauhafen vor Anker liegt. Einen „Nachbau“ der biblischen Arche soll es darstellen, mit der Noah bekanntlich sämtliche Tierarten der Welt vor dem Aussterben bewahrt hat. Im Innern findet sich eine Art Bibel-Park: Seltsam und zugleich irgendwie originell.
Auf 4 Etagen von insgesamt 13 Metern Höhen gibt es einiges zu entdecken. Skurrile Holzfiguren stellen bekannte Episoden aus dem Alten und Neuen Testament nach, und hier und da kann man sogar selber eingreifen und zum Beispiel den Riesen Goliath umhauen. Gedacht ist das wohl vor allem für Kinder, aber auch Erwachsene können an der eigenwilligen Mischung aus Museum und Augsburger Puppenkiste ihren Spaß haben. [...mehr]
Im Jubiläumsjahr bietet das Kölner Wallraf-Richartz-Museum eine Menge Gelegenheit zum Feiern. Unter dem Titel „Tat Ort Museum“ bekommen die Besucher erstmals einen ausgiebigen Einblick in die Arbeit des Hauses selber. Vom Restaurator bis zum Kurator ist alles dabei. Am 1. Juli, dem Jahrestag der Eröffnung, gibt es zudem direkt mal freien Eintritt in die neue Ausstellung.
Bereits am 19. Januar trumpfte das Wallraf mit einem besonderen Geburtstagsgeschenk auf: Über eine Schenkung war man in den Besitz des bis dato unbekannten Gemäldes „Frühlingsstimmung bei Vétheuil“ von Monet gelangt und zeigte es nun erstmals öffentlich. Jetzt stellt sich das Kölner Traditionsmuseum selber ins Zentrum einer Ausstellung. [...mehr]
Das kölsche Grundgesetz steht für die Natur des Rheinländers und den kölschen Karneval. Nach dem fünften Bier spricht bekanntlich selbst jeder Tourist den kölschen Dialekt, und Viele scheinen begeistert von der liebenswürdigen Art, die Wörter in die Länge zu ziehen.
Wer der Verfasser der elf Artikel plus zwei Zusatzartikel des kölschen Grundgesetztes ist, bleibt unbekannt. Auch ist unklar, aus welcher Zeit das „Grundgesetzt“ der Stadt stammt. Im Gegensatz zu vielen anderen Dialekten war Kölsch, ähnlich wie das Berlinerische, nie vom Aussterben bedroht. Der Dialekt und damit auch das Grundgesetz, haben sich durch den berühmten Karneval fest in der Stadt etabliert, und es gibt ein großes, kölsches Kulturangebot, von Theatern, über Bands und Musikvereinen, die die Mundart heranziehen. Häufig findet man innerhalb der Stadt sogar Plakatwerbung in dem Dialekt. [...mehr]
Ein richtiges Filmfestival bekommt Köln seit einer gefühlten Ewigkeit nicht auf die Reihe. Die Spielstätten fehlen, um einen größeren Bedarf abdecken zu können, und eine zentrale Anlaufstelle gibt es nicht. Eine Alternative bieten jedoch seit mittlerweile 3 Jahren die Kölner Kino Nächte. Sie finden 2011 vom 30. Juni bis 3. Juli statt.
40 Vorstellungen an 12 Spielstätten, eine davon in Bonn, bestimmen das Angebot der diesjährigen Kölner Kino Nächte. Previews und Premieren, Kurzfilme, Klassiker, Kinderkino, Retrospektiven, aber auch Publikumsdiskussionen mit Filmemachern sorgen für ein buntes, vielleicht aber auch etwas orientierungsloses Programm. [...mehr]
Die Summer Stage 2011 findet am 23. Juni in Köln am Tanzbrunnen statt. Dieses Jahr können wir uns auf lateinamerikanische Rhythmen freuen.
Wie könnte man das Bicentenario, die 200-Jährige Unabhängigkeit Lateinamerikas besser feiern als mit Latino-Stars wie Julieta Venegas, Ely Guerra, Calle 13 und Chupacabras. Die lateinamerikanischen Künstler führen in ihrer Heimat die Charts an und werden im Ausland als Geheimtipp immer bekannter. [...mehr]
Bereits zum 8. Mal findet vom 22. bis 26. Juni das Kölner Musikfestival „cologne on pop“ statt, besser bekannt unter dem Kürzel c/o pop. 46 Events an 15 Locations, da muss man schon frühzeitig planen, um nicht den Überblick zu verlieren. Neue Spielstätten kommen dieses Jahr hinzu. Außerdem setzt man verstärkt auf Open Air.
Einst als bemühter Nachfolger der aus Köln abgewanderten Popkomm belächelt, ist die c/o pop heute erfolgreicher und beliebter denn je. Erstmals mit dabei sind 2011 so angesehene Locations wie der Kammermusiksaal des Deutschlandfunks, der Klaus-von-Bismarck Saal im WDR Funkhaus, sowie nach 6 Jahren Pause auch wieder das Museum für Angewandte Kunst Köln. Für die Veranstalter ist das ein klares Zeichen, dass sich das Prinzip, „Spielstätten der Hochkultur in ein Popkulturprogramm zu integrieren“ bewährt hat. [...mehr]
Von Köln aus die Welt erobern – ein Traum, der viel öfter wahrgeworden ist, als man glauben mag. Denn nicht nur der Dom ist rund um den Globus bekannt. Auch viele Marken wurden am Rhein geboren und traten von dort aus einen internationalen Siegeszug an. Das Kölnische Stadtmuseum widmet ihnen unter dem Titel „Made in Cologne“ jetzt eine Ausstellung.
Wenn man eine Kölner Marke nennen sollte, die auf der ganzen Welt bekannt ist, fällt einem wohl am ehesten jenes Duftwasser ein, das die Stadt oder auch schlicht ihre bekannteste Hausnummer schon im Namen trägt: Eau de Cologne bzw. „4711“. Doch war es das schon? Ganz im Gegenteil. [...mehr]
Auf den ersten Blick könnte man meinen, hinter dem Namen dieses neuen Festivals verberge sich eine Werbeveranstaltung für Afri-Cola. Dem ist natürlich nicht so. Das gemeinsame Event des Kölner Theaters im Bauturm mit dem Festival „Récréâtrales“ in Burkina Faso zeigt vom 22. bis 28. Juni insgesamt 7 Bühnenproduktionen aus West-Afrika.
2 Europa-Premieren, 4 Deutschland-Premieren und eine Köln-Premiere gibt es dieses Jahr im Rahmen des ersten Africologne-Festivals zu sehen. Die Idee dahinter: einen Eindruck von der vielgestaltigen westafrikanischen Kultur der Gegenwart zu vermitteln. Zu diesem Zweck werden die Aufführungen von Publikumsgesprächen und der Podiumsdiskussion „Entwicklung heißt sich entwickeln“ begleitet. [...mehr]
Dreimal gilt im Rheinland bereits als Tradition. Die Kölner Indienwoche ist da selbstverständlich keine Ausnahme. Vom 4. bis 11 Juni bieten unter anderem die Kölner Uni und das Rautenstrauch-Joest-Museum eine Reihe von Veranstaltungen, die wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Rhein und Ganges in den Mittelpunkt stellen. Ein bisschen Bollywood ist natürlich auch dabei.
Die Veranstaltungsreihe beginnt am Samstag, dem 4. Juni, mit einem indischen Kulturabend der Deutsch-Indischen Gesellschaft Bonn-Köln im Rautenstrauch-Joest-Museum. Musik und Tanz gehören ebenso zum Programm wie ein Festvortrag des Journalisten Jose Punnamparambil zum 150. Geburtstag des indischen und zugleiche ersten asiatischen Literaturnobelpreisträgers Rabindranath Tagore. [...mehr]










