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Autor: Thomas

Wer den traditionellen Kölner Karneval zu dumm, spießig oder sonstwie unsympathisch findet, aber trotzdem nicht so ganz auf das närrische Treiben in der Domstadt verzichten will, der findet in der sogenannten „Stunksitzung“ eine echte Alternative. Bitterböse geht es dort zuweilen zu, und so klinkte sich auch schon einmal der WDR zensierend in die TV-Übertragung ein. Für die kommende Session sind derzeit noch Karten erhältlich.

1983 schlossen sich Studenten der Kölner Fachhochschule zusammen, um ein Alternativprogramm zum bieder organisierten Sitzungskarneval ins Leben zu rufen. Dass sie damit ein immenses Erfolgsmodell etablieren würden, war damals vermutlich keinem der Beteiligten klar. Am 26. Februar des Folgejahres gab es in der Alten Mensa der Uni zum ersten Mal jene respektlose Veranstaltung zu sehen, die bis heute unter dem Namen „Stunksitzung“ bekannt ist und inzwischen genauso zum Kölner Karneval gehört wie der Rosenmontagszug.    [...mehr]



Autor: Thomas

Wem die grinsenden Kürbisse, die etwa ab August in zunehmendem Ausmaß in allen möglichen Formen zum Verkauf angeboten werden, ordentlich auf die Nerven gehen, gehört eher nicht zu der wachsenden Anhängerschar des Halloween-Fests, das mittlerweile auf dem besten Weg ist, in Deutschland ebenso populär zu werden wie in den USA. Für den Kölner eine gute Gelegenheit, sich auch unabhängig von Karneval zu kostümieren – zum Beispiel am 31. Oktober im Zoo.

Vor allem für Kinder ist das gruselige Event zwischen den Tiergehegen ein echtes Vergnügen. Von 18 bis 22 Uhr präsentiert sich der Kölner Zoo am Vorabend zu Halloween in gespenstischer Dekoration. Leuchtende Geister, Kerzen und Skelette in den Bäumen und Sträuchern, magische Tunnel, eine kleine Geisterbahn und ein großes Hexenfeuer sollten aber auch den begleitenden Eltern Spaß machen.    [...mehr]



Autor: Thomas

Wenn mal gerade keine Karnevalssession ist, schafft sich der findige Kölner eben Alternativen. Zum Beispiel das Köln Comedy Festival als Variante des rheinischen Frohsinns. Zum mittlerweile 19. Mal gibt es dieses Jahr eine Menge zu lachen. Bekannte Namen, echte Veteranen, aber auch Newcomer strapazieren das Zwerchfell vom 15. bis 31. Oktober.

Welche Verdienste um den hiesigen Humor dem Köln Comedy Festival seit seiner Gründung im Jahr 1991 zuzurechnen sind, ist vielfach kaum bewußt. Der „Quatsch Comedy Club“ etwa erlebte dort sein Debüt, Atze Schröder trat zum ersten Mal solo auf, Kaya Yanar und Gaby Köster debütieren – doch vor allem die Nachwuchsförderung gehört zu den Leistungen des heute europaweit größten Events dieser Art. Seit 2007 gibt es zusätzlich noch das Köln Comedy Filmfestival mit internationalem Programm.    [...mehr]



Autor: Thomas

An fünf Tagen zeigt das traditionsreiche Kölner Festival mit dem etwas arg offiziellen Titel „Cologne Conference“ vom 30. September bis zum 4. Oktober rund 50 Vorführungen von Filmen und TV-Programmen. Zum ersten Mal ist dieses Jahr die Reihe „Independent“ dabei, die sich der unabhängigen Filmlandschaft widmet.

Die Cologne Conference wirft einmal pro Jahr einen Blick auf herausragende internationale Film- und Fernsehproduktionen, widmet sich aber auch aktuellen Entwicklungen von Filmindustrie, Internet, Werbung und mobiler Kommunikation. Vergeben werden mehrere Preise, darunter der Filmpreis Köln und der Deutsche Casting-Preis.    [...mehr]



Autor: Thomas

Einmal Eintritt zahlen und mindestens fünf verschiedene Theater besuchen - das gibt es seit 9 Jahren in der Kölner Theaternacht. Von 20 Uhr abends bis 4 Uhr morgens öffnen rund 40 Spielstätten ihre Tore und zeigen, was die Bühnen der Stadt zu bieten haben. Karten kosten gerade einmal 17 Euro.

2001, knapp drei Wochen nach den Anschlägen vom 11. September, präsentierte sich die Kölner Theaternacht zum ersten Mal einem interessierten Publikum und demonstrierte damit, dass Kultur sich auch von Terror und Gewalt nicht ausbremsen lassen darf. „Die Freude am Spiel gegen die Lust am Untergang“, nennt es der Kabarettist Wilfried Schmickler. Mittlerweile jährt sich die Veranstaltung zum 9. Mal.    [...mehr]



Autor: Thomas

Während Arte Berlin eine 24-stündige Reportage in Echtzeit widmet, und damit ein ungewöhnliches Bild der Hauptstadt bieten will, geht es die Domstadt am Rhein weniger dokumentarisch an und setzt auf Kreativität. Köln ist so bunt wie die Wagen des Rosenmontagszuges, und so soll auch das Videoprojekt werden, an dem jeder teilnehmen kann. Einzige Bedingung: 100 Sekunden Material sind die Vorgabe.

Ein einzigartiges Projekt verspricht eine Zusammenarbeit des Kölner Stadt-Anzeigers und der Kunsthochschule für Medien (KHM) zu werden. Die Bürger dokumentieren ihre Stadt, und am Schluß wird ein Gesamtkunstwerk daraus. Was genau es sein wird, und wie es aussieht, das weiß jedoch noch niemand so genau.    [...mehr]



Autor: Thomas

Industrielände mit Endzeitflair, die von Machinen auf zwei Beinen bevölkert werden, gibt es nicht nur im Kino. Was da nämlich verdächtig nach „Terminator“ klingt, findet in Köln unter dem Namen „Robodonien“ bereits zum zweiten Mal statt. Vom 18. bis 20. September lässt das Kunstevent mit Installationen und kinetischen Objekten auf dem Odonien-Gelände an der berüchtigten Hornstraße Science-Fiction-Träume wahr werden.

Das odonische Staatsoberhaupt Odo Rumpf lädt ein, und Künstler aus ganz Europa nutzen die Gelegenheit, um ihren eisernen Kreaturen, Maschinenwesen, beweglichen Installationen, Skulpturen, Plastiken, pyrotechnischen Performances, aber auch akustischen Zukunftsvisionen freien Lauf zu lassen. Ein Riesenspektakel war das letztjährige Roboter-Kunst-Festival allemal. 2009 wird kaum weniger zu bestaunen sein.    [...mehr]



Autor: Thomas

Über 100 Konzerte an 25 Spielstätten, und das für gerade einmal 15 Euro – so will die Kölner Musiknacht auf Veranstaltungsorte und Musikstile aufmerksam machen, die sonst nicht allzu sehr im Rampenlicht stehen. Diesjähriges Schwerpunktthema der 8-stündigen Veranstaltung: Jazz in allen Varianten.

Bereits zum fünften Mal lädt der Initiativkreis Freie Musik (IFM) zu einem echten Kulturmarathon nach Köln. Der Zusammenschluss aus rund 400 freiberuflichen Musikern, Ensembles und Veranstaltern hatte das Eintages-Festival einst ins Leben gerufen, um zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und verstärkten Wahrnehmung der beteiligten Berufsstände aufmerksam zu machen. Für Musikfans aus Köln und Umgebung heißt das aber vor allem: Viel Live-Musik für wenig Geld.    [...mehr]



Autor: Thomas

Das zweitälteste nicht-städtische Theater in Köln steht möglicherweise vor dem Aus. „Der Keller“, der neben dem Bühnenbetrieb auch als Schauspielschule tätig ist, benötigt dringend einen neuen Sponsor. Mit dem Verkauf der Immobilie, in der die Spielstätte ansässig ist, stieg der Mietpreis auf existenzgefährdende 4000 Euro.

Ob die 55. Spielzeit des Kölner Traditionstheaters zugleich auch die letzte sein wird, ist derzeit leider nicht unwahrscheinlich. Über 4 Jahrzehnte hinweg hatte Der Keller“ die Räume in der Südstadt günstig nutzen können. Die Eheleute Schwarzhaupt, denen das Haus gehörte, hatten sich gerne großzügig gezeigt und den Kulturbetrieb unterstützt.

Mittlerweile wurde die Immobilie in der Kleingedankstraße zunächst vererbt und dann verkauft. Der neue Besitzer machte von seinem Recht der Mieterhöhung Gebrauch und bezifferte die monatliche Pacht mit 4000 Euro – ein Betrag, den das Theater aus eigener Kraft kaum aufbringen kann. Zwar ist man bis 2012 theoretisch noch im Vertrag, doch ohne zusätzliche Sponsoren wird sich dieser nur schwerlich aufrecht erhalten lassen.    [...mehr]



Autor: Thomas

Wem die Kontroversen um die „Körperwelten“ des umstrittenen Plastinators Gunther von Hagen noch nicht ausreichen, kann sich ganz sicher bald über ähnliche Diskussionen zur Ausstellung „Bodies“ freuen. Pünktlich zum 4. Advent – und damit nicht gerade feinsinnig geplant – kommt die erfolgreiche US-Anatomieshow nach Köln.

Seit 2005 tourt „Bodies … The Exhibition“ um die Welt und konnte bisher über 7 Millionen Besucher zählen. Im „Museum of Science and Industry” / Florida gestartet, zog sie bald schon weiter nach New York, Mexiko City, Sao Paulo, Barcelona, Amsterdam, Prag und Wien. Auf dem Kölner Gelände der EXPO XXI macht sie am 17. Dezember nun zum ersten Mal in Deutschland Station.    [...mehr]


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