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Vom 13. bis 17. April lockt Köln wieder Sammler und Kunstinteressierte aus aller Welt an den Rhein. Mit ihrer 45. Ausgabe will die Art Cologne eigenen Angaben gemäß zugleich einen „neuen qualitativen Höhepunkt“ liefern. Wie dieser allerdings aussehen soll, ist nicht wirklich offensichtlich.
Als traditionsreichste Kunstmesse der Welt hat die Art Cologne immer noch ein gewichtiges Standing. Umso mehr scheut man sich wohl vor Erneuerungen und setzt auf Bewährtes. Erneut in der Halle 11 der Koelnmesse angesiedelt, zeigen etwa 200 internationale Galerien aus 22 Ländern Kunst der Klassischen Moderne, Nachkriegs- und Gegenwartskunst. [...mehr]
Zum mittlerweile bereits 6. Mal präsentiert das Kölner ImproFestival einen überraschungsreichen Wettkampf schlagfertiger Comedians um die beste Pointe. Die besten Chancen hat, wer am originellsten auf Zurufe aus dem Zuschauerraum reagieren kann. Der Gewinner wird am 17. April gekürt.
In der „Schillerstraße“ auf Sat1 ist Improvisation das tragende Konzept. Das Kölner Ensemble Clamotta hat aus der Idee gleich ein ganzes Festival gemacht, bei dem Künstler aus ganz Deutschland live vor Publikum mit ihrer Spontaneität überzeugen müssen. Am Schluss wird der Goldene ImproStern verliehen. [...mehr]
Die erste Kölner Kirche, die für evangelische Christen in Köln gebaut wurde, ist schon seit einer Weile ein echtes Kulturzentrum. Künftig will man die Tore nun auch für private Veranstaltungen wie Hochzeiten, Vorträge oder Tagungen zur Verfügung stellen. Das Angebot an Nutzungsmöglichkeiten ist jedenfalls vielfältig.
1860 endete eine Ära für das damals romtreue Köln. Bis dato war die Feier protestantischer Gottesdienste dort nämlich strengstens verboten. Erst mit Besetzung der Stadt durch die Franzosen änderte sich die Lage. Mit der Errichtung der Trinitatskirche schließlich war die Gleichstellung der beiden Konfessionen endgültig besiegelt. Heute dient der 1982 unter Denkmalschutz gestellte „protestantische Dom“ vor allem als Veranstaltungsort.
Betrieben vom Evangelischen Kichenverband werden regelmäßig Konzerte und andere kulturelle Events angeboten, und das nicht selten ohne Eintritt. Jetzt öffnet sich die Kirche auch für private Veranstaltungen. Wer etwa seiner Hochzeit oder einer Firmenfeier einen besonderen Rahmen geben will, bekommt hier eine ungewöhnliche Gelegenheit. Aber auch für Tagungen, Vorträge, Lesungen, Filmaufnahmen und anderes mehr steht die Kirche zur Verfügung. [...mehr]
Kunst und Köln – das ist nicht nur eine Alliteration. Auch wenn es mit der Kulturförderung derzeit eher schlecht aussieht, steht es um den Ausstellungsbestand gar nicht mal schlecht. Jetzt sorgt eine Schenkung aus dem Nachlass der berühmten Sammlerin Irene Ludwig für eine deutliche Konsolidierung des städtischen Kunstbesitzes.
Deutschlands bedeutendstes Kunstsammler-Ehepaar war zu Lebzeiten eine echte Ausnahmeerscheinung. Über 13.000 Werke hatten Peter und Irene Ludwig seit den 50er Jahren zusammengetragen. Jetzt gehen 528 Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Grafiken aus dem Nachlass als Schenkung in den Besitz der Stadt Köln und ihrer Museen über. [...mehr]
Im Dezember 2009 waren mit der letzten Aufführung die Vorhänge gefallen. Doch nach über einem Jahr Zwangspause hat das Theater am Sachsenring jetzt zur Überraschung aller Skeptiker seine Türen wieder geöffnet. Ein neuer Spielplan steht bereits.
Dass Köln versucht, sich an der Kultur reich zu sparen, ist ein bekanntes Problem. Mit der Streichung der städtischen Fördergelder durch die Kulturverwaltung im Jahr 2005, wurde es für viele Theater eng, und Neueröffnungen blieben eher die Ausnahme. Jetzt kehrt eines der Opfer derartiger Politik wieder zurück und kurbelt mithilfe privater Gelder den eigenen Betrieb erneut an.
Immerhin hatte das Theater am Sachenring nach dem Sparbeschluss noch 4 weitere Jahre durchhalten können. Doch Joe Knipp, der Leiter der Schaubühne, steckte auch danach nicht den Kopf in den Sand, sondern machte sich auf die Suche nach Sponsoren. Am 18. März ging der Vorhang wieder auf und soll auch so schnell nicht mehr fallen. [...mehr]
Ganze 600 Fotobücher über Köln sind seit 1853 entstanden. Viele der Aufnahmen, die von Sammlern und Museen im Laufe der Zeit zusammengetragen worden sind, waren, so weiß man heute, ursprünglich für unterschiedliche Publikationen erstellt worden. Ein Buch und eine Ausstellung widmen sich jetzt diesem Thema.

Das erste Buch mit fotografischen Abbildungen, das in Deutschland erschien, beschäftigte sich mit den Fenstern des Kölner Doms. Seitdem sind über anderthalb Jahrhunderte vergangen, und die Zahl der Fotobände über die Stadt ist ins schier Unüberschaubare angewachsen. Köln ist eben fotogen. [...mehr]
Im April 2010 gründete das Museum für angewandte Kunst in Zusammenarbeit mit dem Rotonda Business Club und der Köln International School of Design, eine Initiative, deren Aufgabe es ist, den Designstandort Köln deutlicher in den Fokus zu rücken. Im ersten Jahr hat es 4 Veranstaltungen gegeben, für 2011 sind bisher 2 geplant.

Design und Köln haben mehr miteinander zu tun, als man auf den ersten Blick glauben mag. Weniger geht es dabei aber um eine hohe Museumsdichte, als vielmehr die Tatsache, dass über 3000 Unternehmen mit dem Thema beschäftigt sind. Die Köln International School of Design wurde zudem 2007 im internationalen Ranking der Business Week als eine der 20 besten Design-Hochschulen der Welt gelistet. [...mehr]
Wer heute, da alle Kulturetats gekürzt werden, ein neues Theater ins Leben ruft, muss schon eine gehörige Portion Mut aufbringen. Im Fall von Mareike Marx ist das fraglos der Fall. Am 12. März eröffnete die Schauspielerin und Regisseurin das Metropol-Theater auf der Eifelstraße und bietet zudem kostenlosen Eintritt für Kinder aus einkommensschwachen Familien an.

Aus dem alten Severins-Burg-Theater ist am vergangenen Samstag das Metropol geworden, und man kann nur hoffen, dass Köln hier eine langfristige kulturelle Bereicherung bekommen hat. Gerade einmal 26 Jahre ist die Intendantin, und ihre Pläne für das neue Haus sind ebenso vielfältig wie ambitioniert. In der müden Theaterlandschaft der Stadt ist beides mehr als willkommen. [...mehr]
Seit den 90er Jahren gibt es im Programm der Philharmonie eine regelmäßige Konzertreihe des Netzwerks Kölner Chöre. Aus unterschiedlichen Gründen kommen dieses Jahr sieben Aufführungen in der Trinitatskirche hinzu. Erstmals sind so auch Konzerte mit reduziertem Ensemble machbar.

Das Netzwerk Kölner Chöre umfasst insgesamt 12 Laienchöre aus Köln, darunter etwa die Mülheimer Kantorei oder den Bach-Verein. Ziel des Zusammenschlusses ist das gemeinsame Eintreten für die Stärkung des eigenen musikalischen Tuns im Kulturprogramm der Stadt. Von der Ausdehnung der Konzertarbeit auf ein Programm in der Trinitatskirche erhofft man sich weitergehende Wahrnehmung. [...mehr]
52 Städte beteiligen sich dieses Jahr an den Jüdischen Kulturtagen NRW, mehr als je zuvor. Auf insgesamt 502 Veranstaltungen soll die Vielfalt des jüdischen Lebens vorgestellt werden. Alleine 66 Gelegenheiten gibt es dazu in Köln.

Unter dem Motto „einblicke – jüdisches (er)leben“ finden die Jüdischen Kulturtage dieses Jahr zum bereits 4. Mal statt, jedoch erstmalig mit der Beteiligung von fast ganz NRW. Nichtjüdisches Publikum soll dabei jüdische Kultur kennen lernen. Internationale jüdische Künstler bekommen zudem eine Plattform, um sich zu präsentieren. Getragen wird das Projekt unter anderem von den jeweiligen Kulturämtern sowie den drei Landesverbänden der Jüdischen Gemeinden und ihren Gemeindemitgliedern. [...mehr]


