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Neun Stadtbezirke und 86 Stadtteile versuchen die Millionenstadt Köln zu ordnen. Die zahlreichen „offiziellen“ Viertel leben in friedlicher Koexistenz mit mindestens ebenso zahlreichen inoffiziellen, traditionellen Viertel. Und dort spielt sich das Leben der Kölner ab.
Statt sich mit den Massen an Touristen durch die überfüllten Einkaufsstraßen zu zwängen, bleiben viele in ihrem „Veedel“. Denn auch abseits der großen Einkaufszentren bieten Einzelhändler und Dienstleister ihre Produkte an - von trendigen Schuhen bis hin zu Wohnaccessoires.
Entlang des Rheins säumt Rodenkirchen mit seinem historischen Ortskern das Ufer. Neben dem großen Kostümausstatter Karnevalswierts laden Fachgeschäfte und Wochenmärkte zum Shoppen ein. Studenten trifft man in und um die Zülpicher Straße. Shopping und gemütliche Cafés am Tage, erwacht das Veedel erst bei Nacht richtig zum Leben. Bars, Discotheken und Konzerte kommen erst bei Tagesanbruch wieder zur Ruhe. [...mehr]
Wer glaubt, er kennt Köln wie seine Westentasche, der irrt sich garantiert. Stadtführungen nämlich erspüren entlegene Winkel, öffnen Türen, die dem Normalbürger eigentlich verschlossen bleiben oder decken verrückte Geschichten auf, die hinter scheinbar unscheinbaren Fassaden stecken.
Mehrere hundert solcher Stadtführungen werden inzwischen angeboten und die meisten davon sogar kostenlos. Oft trifft man auf “Guides” die ihre Stadt in- und auswendig kennen und auch dem echten “Kölner-Jecken” noch was erzählen können.
Natürlich kann man auf den Spuren von Tünnes und Schäl, von Heinrich Böll, den Heinzelmännchen oder römischen Soldaten wandeln. Abenteuerlich wird es bei dem Abstieg in die Kölner Unterwelt, feucht- fröhlich bei einer Brauerei-Führung, egal ob als Kölner Urgestein oder als Tourist, innerhalb des bunten Stadtführungs-Angebots kann jeder Köln für sich neu entdecken lernen.
So werden Führungen und Rundgänge zu vielen, typisch Kölnischen Sehenswürdigkeiten angeboten, so wie zu:
- Köln auf einen Blick
- Kölsch-Kunde
- Stolpersteine - die Opfer beim Namen nennen
- Et kütt wie et kütt
- Kölner Liebesgeschichten
- Vom Gürzenich bis St. Maria im Kapitol
- Köln zur Römerzeit
- Köln bei Nacht
- Berühmte Kölner
- Köln und der Rhein
- Köln von unten
- Köln und Düsseldorf: Zwei Welten
- Düsseldorf und Köln: Zwei Welten
- Prominentenspaziergang auf Melaten
- Rund um die Millionenallee
- Teufelsspuk und Gottesmacht
- Sagenhaftes Mittelalter
- Von Helden und Heiligen: Sagenhaftes Köln
- Wirtschaften in Köln
- Nicht nur für Kinder
- Weihnachtsführung
um nur einige wenig zu nennen.
Wie sie sehen, ein wirklich vielseitiges Stadtführungsprogramm durch Köln, mit unterhaltsamen, aber auch anspruchsvollen Themen und einem guten Mix aus Sehenswürdigkeiten und Kölner Kultur.
Die Kölner-Stadtführer bieten übrigens am kommenden Sonntag, den 08.02.2009 um 14.30 eine kostenlose Schnupperführung unter dem diesjährigen Motto “Wie die Zeit verrinnt” an.
Einzelheiten und weitere Informationen finden Sie direkt auf der Homepage der Stadtführer. [...mehr]
Der “Alter Markt” in Köln verbindet das Mittelalter mit der Neuzeit.
Der Alter Markt - als Eigenname bleibt er unflektiert - findet seine erste Erwähnung bereits im Jahre 992, als die Römer Köln noch “Colonia Claudia Ara Agrippinensium” nannten. Neben seiner schon damaligen Nutzung als Marktplatz, war er im Mittelalter Veranstaltungsort für Turniere (hier wurde Maximilian I. aus dem Sattel geworfen) und wurde als Gerichtsplatz genutzt. Den Namen änderte der Alter Markt etliche Male - unter der französischen Besatzung war er als “Le grand Marché” bekannt, später als “Cölnischer Markusplatz” und im Volksmund “Et jolde Böddemche”. [...mehr]
Das Senftöpfchen-Theater ist praktisch das Kulttheater in Köln. Kleinkunst, Kabarett und Comedy wird hier aufgeführt.
1959 wurde das Theater ins Leben gerufen. Ziel war und ist es heute noch sich den aktuellen Geschehnissen zu widmen. Gegenwärtige Zeiten lassen sich eben nur mit einem Schuss Ironie, Satire und einer großen Portion Kritik an den jetzigen Zeiten aufführen.
Boulevard-Stücke, aber auch erotische Chansons gehören ebenso zum Kultur-Repertoire. Größen, wie Alfred Biolek und Ingo Appelt, schafften den Sprung von der Senftöpfchen-Bühne ins große Showbusiness.
Negativ zu benennende Punkte des Theaters sind die sehr hoch angesetzten Preise. Der Eintritt bewegt sich bei etwa 30-35 Euro und zusätzlich fällt ein Mindestverzehr von 17 Euro pro Person an. [...mehr]
Veranstaltungskultur mit modernster Technik und spätgotischer Fassade: Auch nach über 550 Jahren ist der Gürzenich in Kölns Altstadt beliebt wie eh und je.
Benannt nach dem ursprünglichen Grundstückseigentümer, blickt der Gürzenich auf eine bewegte Geschichte. Erbaut wurde er zwischen 1441 und 1447 und als Veranstaltungsort genutzt. Hohe Köpfe ließen sich hier krönen und Kaiser und Fürsten feierten ausgelassen. Aber auch Gerichts- und Reichstage wurden im Gürzenich abgehalten und im Erdgeschoss befand sich ein Kaufhaus.
Zweihundert Jahre später diente er nur noch als Kaufhaus bis die Kölner im Gürzenich ab 1820 wieder Feste und Kongresse abhielten. Im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört, wurde er kurze Zeit später wieder aufgebaut, wobei die Fassade im alten Stil gehalten wurde und der Innenraum die 1950er Jahre widerspiegelte. Ende der 90er Jahre wurde der Gürzenich grundsaniert.
Das Festhaus in der Martinstraße steht von Gala-Konzerten bis zu karnevalistischen Prunksitzungen für viele Veranstaltungen bereit. 1999 diente er sogar dem G8-Gipfel als Sitzungssaal. Überregional ist der Gürzenich vor allem bekannt wegen seiner Verwendung durch die Karneval-Vereine, des Gürzenich-Chors und des Orchesters, das seinen Namen vom Kongresszentrum bezieht.
Die “gute Stube” gehört zum Kölner Stadtbild wenigstens genauso wie der Dom und ist als Sehenswürdigkeit nicht wegzudenken. Die Stadt wäre ärmer ohne dieses traditionsreiche Haus. [...mehr]
Die Akrobatik Show aus Asien“ kommt vom 11. bis 26. Oktober 2008 in den Kölner Musical Dome. Schwannensee ist eines der berühmtesten Ballette zur Musik Pjotr Iljitsch Tschaikowskis.
Die asiatische Akrobatik- Show nahm Schwanensee nur als Inspiration für „Swan Lake“. Das Märchen von der verzauberten Schwanenprinzessin, die nur durch wahre Liebe von dem bösen Zauber erlöst werden kann, ist fast in der ganzen Welt bekannt.
Im Traum erscheint in der asiatischen Variante dem jungen Prinzen Siegfried ein bezauberndes Mädchen, das von einem bösen Adler in einen Schwan verwandelt wurde. derart bezaubert von der Prinzessin begibt er sich auf die Suche nach ihr, die ihn über Europa, Afrika und Asien führt. Zahlreiche Abenteuer erlebt Prinz Siegfrid auf seiner Reise bis er dann in Peking sein Prinzeschen findet- Doch Vorort müssen noch einige gefährliche Hindernisse überwunden werden…
Der Besuch der Show lohnt sich - Kultur pur. Die Aufführung ist ein ästhetisches Feuerwerk: Bühnenbilder von märchenhafter Schönheit, phantasievolle, farbenprächtige Kostüme ziehen den Zuschauer in seinen Bann.
Wenn sie Köln besuchen kommen sie um einem Besuch des städtischen Museums nicht herum. Hier können sie sich, vielleicht sogar nach einer Stadtführung, noch einmal ganz in Ruhe selbst mit der Geschichte, der Wirtschaft und des Alltagsleben Kölns und seiner Bewohner beschäftigen.
Bei einem Rundgang werden sie zunächst mit den für Köln zu typischen Dingen wie Klüngel, Kölsch, Karneval, Kölnisch Wasser und dem in Köln erfundenem Otto- Motor und Ford bekannt gemacht. Anschließend können sie sich bis ins Mittelalter zurückversetzten lassen und die Geschichte Kölns bis zur Gegenwart nachvollziehen.
Während des Mittelalters gab es nördlich der Alpen keine Stadt die größer war als Köln. Am Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Köln sogar 20 Jahre zu Frankreich, da die französischen Truppen sie 1794 besetzten.
Im letzten Teil der Ausstellung können sie kulturelle und wirtschaftsgeschichtliche Themen bestaunen. Präsentiert werden Volksfrömmigkeit, Reformation und jüdisches Leben.
Die 1388 von Bürgern gegründete Universität findet genauso Beachtung, wie Bürgertum und Wohnkultur, Wirtschaft und Verkehr in Köln. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Jahren 1600 und um 1900.
Eine interessante Ausstellung, die nicht nur für Schüler- und Studenten interessant ist. Auch geschichtsinteressierte Leute kommen voll auf ihre Kosten und können möglicherweise noch dazu lernen. [...mehr]
Die neue Zentralmoschee in Köln strebt weiterhin ihrem Baubeginn zu. Der Kölner Stadtrat hat sich für den Bau des umstrittenen Projektes entschieden und so eine neue Streitwelle losgetreten.
Die verschiedensten Fraktionen haben ihre Meinung abgelassen. Man fühlt sich ein wenig erinnert an Streit in einem Mietwohnungs-Block. Jeder hat eine Meinung zum neuen Nachbarn, der da ein ungewöhnlich großes Zimmer beziehen und gleichzeitig einem den anderen Bewohnern fremden Gott huldigen möchte.
Die alten Leute fürchten um ihr Leben, vor allem des Nachts - schließlich ist bekannt, dass der Neue aus dem Süden stammt und von da kommen bekanntlich nur Räuber. Die jungen Leute sind neugierig und würden am liebsten die ganze Zeit beim Neuen in der Wohnung chillen und exotischen Flavor inhalieren.
Die Unbedarften nutzen freudig den über Jahre angesammelten Frust, um heftig gegen alles zu protestieren, was nicht so aussieht wie sie. Der Wortführer des Blocks hat eine provokante Meinung zum Zugezogenen und wird niemals nicht die Klappe halten. Die Vermieter der Wohnungen sind nicht eben erfreut und debattieren heftig darüber, ob es ihnen denn im Herkunfstland des Neuen ebenso erlaubt wäre, einfach so in diesem Stil einzuziehen und wenn nicht, dass man das doch bitte ändern müsse.
Was für ein Theater! Zum Schluss wird sowieso nur die Miete darüber entscheiden, wer bleibt und wer nicht. [...mehr]
Am kommenden Wochenende präsentiert der Tango - Lehrer Fernando Fernández eine Tanzveranstaltung für die Freunde des feurigen Tanzes. Wer sich also gerne vertraut machen würde mit dieser besonderen Form des Tangos, nämlich dem “Tango Argentino”, der möge sich am Samstag (30.08.2008) in der Kyffhäuserstraße 31 (Shizenkan Dojo / im Hinterhof) einfinden. Getanzt wird auf allen Niveaus und zwar zwischen 16 Uhr und 19 Uhr.
Dieser Tanz aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und aus, wie der Name schon verrät, Südamerika, hat das Herz der Frauen schon immer höher schlagen lassen und das des Tänzers allemal. In etlichen Filmen ist dieser Tanz vorgeführt worden um das Blut zum Kochen zu bringen. Da muss man sich doch fragen, ob man das nicht auch mal ausprobieren will.
Bei dieser Veranstaltung handelt sich um einen Schnupperkurs für 25 Euro, also sind keine Vorkenntnisse nötig. Welche Frau kann da “nein” sagen? Also traut Euch Jungs! Aber die entsprechende Kleidung nicht vergessen.
Andere Tango - Schulen finden sich hier. [...mehr]
Endlich mal eine vernünftige Neuerung: Zukünftig soll es in vielen Einkaufspassagen die Möglichkeit geben, sich auf den Parkscheinautomaten einen kostenlosen Parkschein für die nächsten fünfzehn Minuten ziehen zu können.
Damit möchte die Kölner Stadtverwaltung, der auf diese Weise 60.000 Euro pro Jahr durch Parkscheineinnahmen verloren gehen, auf die Klagen der Einzelhändler in der Mittelstadt reagieren. Diese mussten in letzter Zeit verstärkt gegen Konkurrenz auf der grünen Wiese ankämpfen und dürften so wieder einiges mehr an Einnahmen verzeichnen.
Denn wenn man jetzt das Auto einfach kurz stehenlassen kann, um beispielsweise Brötchen zu holen, wird das tägliche Shoppen nicht mehr zum riesigen Aufwand und kann noch kurz vor der Arbeit erledigt werden. Eine schöne Neuerung und ein Beispiel dafür, dass Köln eine offene und progressive Stadt ist!







