» Kultur
Nein, mit dem 1. FC hat „Heimspiel 2011“ nichts zu tun, auch wenn man das meinen könnte. Unter dem Titel verbirgt sich stattdessen ein Festival rund ums Theater mit einem Symposium, Workshops und interessanten Aufführungen. 6 Tage sind vom 29. März bis zum 3. April angesetzt.

Zum dritten und zugleich letzten Mal findet mit „Heimspiel 2011“ eine Veranstaltung zum gleichnamigen Fonds der Kulturstiftung des Bundes statt. Über 100 Theaterschaffende, Architekten, Wissenschaftler und Medientheoretiker gehören zu den Gästen, mit denen sich eine angeregte Diskussion zum Stand des zeitgenössischen Theaters ergeben soll. [...mehr]
Es passiert ja nicht alle Tage, dass man ein Originalgemälde eines bedeutenden Künstlers einfach mal so geschenkt bekommt. Umso stolzer präsentiert das Kölner Museum Wallraf-Richartz jetzt mit „Frühlingsstimmung bei Vétheuil“ ein Bild des französischen Impressionisten Claude Monet, das erst dieses Jahr der Öffentlichkeit gezeigt werden durfte.

Im 150. Jubiläumsjahr darf man schon mal etwas angeben. Ein bisschen irreführend ist es schon, wenn das Wallraf-Museum jetzt mit der Schenkung eines Monet-Bildes wirbt, denn der Eindruck könnte täuschen. Tatsächlich besitzt man das Gemälde nämlich bereits seit 1992, doch eine spezifische Schenkungsauflage verbot bislang eine öffentliche Präsentation. Seit dem 19. Januar besteht diese Einschränkung nun nicht mehr. [...mehr]
Wer an das karnevalistische Treiben am Rhein denkt, hat nicht unbedingt hochkulturelle Assoziationen im Kopf. Doch muss es immer Kölsch, Kamelle und Katerfrühstück sein? Nicht bei Burkard Sondermeier. Mit dem Ensemble „Camarata Carnaval“ tritt er den Beweis an, dass es auch anders geht, und vor allem kultivierter.
Zugegeben, wer lieber mit Pappnase auf dem Tisch tanzen will, ist in der „Lachenden Kölnarena“ besser aufgehoben. Und für beißenden Spott und kritischen Anti-Karneval ist die Stunksitzung die richtige Anlaufstelle. Die kultiviertere Variante bietet dafür die Kölner Oper mit Burkard Sondermeiers Programm „Karneval einmal klassisch“. [...mehr]
Nein, es geht nicht um den berühmten Dirigenten und Komponisten bei der aktuellen Sonderausstellung des Kölner Römisch-Germanischen Museums. Gezeigt werden Schmuckstücke, die aus jenem begehrten, mehrere Millionen Jahre alten Baumharz gefertigt sind. Sie alle entstammen der italienischen Region Basilikata.

Ganze 200 Exponate zeigt die Ausstellung „Zauber Bernstein - Schmuck und Amulette aus der Basilikata“, die es bis zum 25. April zu sehen gibt. Die Ursprünge reichen bis ins 8. Jahrhundert v. Chr. zurück und erlauben einen Einblick in die Kunst der damaligen Bernsteinschnitzer, erzählen aber auch von Bestattungsbräuchen, Aberglauben und den Handelswegen der Frühzeit Europas. [...mehr]
Die Kombination von elektronischer Musik und Lightshow hat offenbar nicht nur in Discotheken ihren Platz. Unter dem Titel „Zivilisation der Liebe“ findet seit 2007 jährlich in de Kölner Kirche St. Aposteln ein Musikfestival sehr eigener Art statt, das in erster Linie Fans verträumter Ambient-Klänge anspricht. Heute beginnt die 2011er Ausgabe.
„De Profundis“ ist das diesjährige Kölner Ambientfestival überschrieben, denn „aus der Tiefe“, so die Übersetzung, will man schöpfen. Dabei geht es allerdings weder um problematische Kölner Baustellen der KVB noch um verschüttete Dokumente des eingestürzten Stadtarchivs, sondern um Tiefe „in der Kunst, in der Musik und im Leben“. [...mehr]
Nein, es geht nicht um eine weitere Ausgrabungsstätte am Rhein, die ein millionenschweres Bauvorhaben ausbremst. Bei „Troja“ handelt es sich um eine gigantische Tanzshow, die es vom 10. bis 29. Mai im Musical Dome zu sehen geben wird. Ausstattung und Aufwand haben es in sich.
Während man sich im Kulturausschuss der Stadt noch darüber streitet, ob der Musical Dome nicht vielleicht als Interimslösung für die Oper in Frage käme, ist das blaue Zeltgebäude zwischen Hauptbahnhof und Rhein auch 2011 mit jeder Menge Gastspielen gut ausgebucht, darunter etwa die „Rocky Horror Show“. Bereits jetzt wird mit „Troja“ ein Event angepriesen, das erst im Mai nach Köln kommt. [...mehr]
Grevenbroich ist nicht nur Hauptstadt der Energie, sondern auch die Heimat von Horst Schlämmer. Warum Hape Kerkeling sich gerade Grevenbroich als Lebens- und Wirkungsmittelpunkt seiner erfolgreichen Kunstfigur erdachte, erfahren Sie hier.
„Grevenbroich is ne wahre Wucht, Schätzelein!“ So oder ähnlich würde Sie wahrscheinlich Horst Schlämmer in der 64.000 Einwohner starken Energiestadt begrüßen. Knapp 40km entfernt von Köln im Rhein-Kreis Neuss liegt die Stadt, die die größte europäische Lagerstätte für Braunkohle sein Eigen nennt. Nicht umsonst trägt sie seit 2005 den Beinamen „Bundeshauptstadt der Energie“. Zwei Braunkohlekraftwerke in den Stadtteilen Neurath und Frimmersdorf erzeugen Strom für Millionen von Menschen. [...mehr]
In Zeiten von DVD und Blu-ray haben Filme, die abseits vom Mainstream stattfinden, kaum mehr eine Chance, auf Kinoleinwänden gezeigt zu werden. Eine echte Insel bietet da seit mittlerweile 2 Jahrzehnten der Kölner Filmclub 813. Am 12. Januar feiert er sein Jubiläum.

Gegründet wurde der Filmclub 813 e.V. zwar bereits im Sommer 1990, doch die erste Aufführung und damit sichtbare Aktivität des Vereins fand ein halbes Jahr später statt. Am 12. Januar 1991 flimmerte die „Rote Sonne“ von Rudolf Thome über die Leinwand und markierte damit die Geburtsstunde des Clubs. [...mehr]
Wasserpistole, Reis und Toilettenpapier sollte man mindestens dabei haben, wenn man eine Vorstellung der legendären „Rocky Horror Show“ besucht. Denn bei diesem schrägen Musical ist Mitmachen immer noch mehr als bloß Dabeisein. Seit 1973 gibt es das irre Treiben weltweit zu sehen, im Juni auch mal wieder in Köln.

Let’s do the Time Warp again! 2008 und 2009 begeisterte die Neuinszenierung der wilden Frankenstein-Variante bereits auf den unterschiedlichsten europäischen Bühnen. Das Besondere: Erfinder Richard O’Brien hatte selber seine Finger im Spiel und trug möglicherweise dazu bei, dass seine Rockoper wieder ein bisschen ihres ursprünglich anarchischen Charakters zurück bekam. [...mehr]
Bereits Ende der 90er Jahre hatte der Verein Filminitiativ Köln den einzigen noch erhaltenen, in der Domstadt gedrehten Spielfilm aus der Zeit, bevor das Kino den Ton erfand, in der Deutschen Kinemathek Berlin gefunden. Auf DVD gibt es den „Bettler vom Kölner Dom“ jetzt mit einer neuen Orchestermusik und vielen Raritäten.

Bereits 1927 hatte Rolf Randolf den vermutlich ersten Köln-Krimi gedreht. Am 6. Februar 2010 wurde er erstmals mit einer von Pierre Oser eigens komponierten Filmmusik vom WDR Rundfunkorchester neu aufgeführt. Die ursprüngliche Partitur von Hans May gilt bis heute als verschollen. [...mehr]


