» Kuriosa


Autor: Thomas

Ab dem 28. Januar werden nicht nur Numismatiker vor Begeisterung in die Hände klatschen, sondern auch jeder Kölner, der schon immer der Überzeugung war, dass der Dom dringend auf einem deutschen Zahlungsmittel zu sehen sein sollte. Eine Sonderprägung der 2-Euro-Münze erfüllt diesen Wunsch nun.

Das Gedenkmünzenset „Bundesländer“ erscheint 2011 in der sechsten Ausgabe, und die ist Nordrhein-Westfalen gewidmet. Beinhaltet sind fünf 2-Euro-Stücke aus den jeweiligen fünf Prägeanstalten Berlin, München, Stuttgart, Karlsruhe, Hamburg. Zu sehen gibt es den Kölner Dom, der NRW für diese Serie repräsentiert. Gewählt wurde er vom Land in Absprache mit dem Bund.    [...mehr]



Autor: Thomas

Bereits Ende der 90er Jahre hatte der Verein Filminitiativ Köln den einzigen noch erhaltenen, in der Domstadt gedrehten Spielfilm aus der Zeit, bevor das Kino den Ton erfand, in der Deutschen Kinemathek Berlin gefunden. Auf DVD gibt es den „Bettler vom Kölner Dom“ jetzt mit einer neuen Orchestermusik und vielen Raritäten.

Der Bettler von Köln, Bild: Edition Filmmuseum

Bereits 1927 hatte Rolf Randolf den vermutlich ersten Köln-Krimi gedreht. Am 6. Februar 2010 wurde er erstmals mit einer von Pierre Oser eigens komponierten Filmmusik vom WDR Rundfunkorchester neu aufgeführt. Die ursprüngliche Partitur von Hans May gilt bis heute als verschollen.    [...mehr]



Autor: Thomas

Sie bringt keiner Dividende und ist auch sonst nur von symbolischem Wert: Die Kölner Zoo-Aktie. Für 750 Euro bekommt man immerhin ein schön gestaltetes Stück Papier, das man einrahmen und an die Wand hängen kann. Warum man das tun sollte? Um dem Zoo ein bisschen finanziell unter die Arme zu greifen.

Gepardenanlage des Kölner Zoos, Fotograf: Rolf Schlosser (Pressefoto)

Zoo-Gründer Caspar Garthe hatte die Idee, die Finanzierung des Hauses über Aktienverkauf zu sichern, aus Holland mitgebracht. Das Konzept ging auf, und an Gewinnen waren die Aktionäre auch nicht interessiert. Immerhin bekamen sie damals aber noch eine vergünstigte Jahreskarte. Die ist heute nicht mehr drin.    [...mehr]



Autor: Thomas

Tatsächlich sind es 222 Kölner Orte, von denen Autor Bernd Imgrund und Fotografin Britta Schmitz behaupten, man müsse sie gesehen haben. Denn von ihrem Buch über skurrile und wenig bekannte Sehenswürdigkeiten der Stadt gibt es bereits 2 Bände.

111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss (Emons Verlag)

Selbst eingefleischte Kölner kommen angesichts der Zusammenstellung der „111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss“ aus dem Emons Verlag ins Staunen. Was zum Beispiel ist der Monte Troodelöh im Königsforst? Und wo bitteschön findet sich der Lindenthaler Felsengarten, wo die Holweider Märchensiedlung? Keine Ahnung? Dann ist diese zweibändige Entdeckungsreise ideal, um ein paar Wissenslücken zu schließen.    [...mehr]



Autor: Thomas

Im 75. Jahr des ultimativen Brettspiels für Heuschrecken und andere Kapitalisten erweitert der Hersteller die Städte-Editionen endlich auch um eine Kölner Version. Vorab konnten die Bürger selber über Straßen abstimmen, die auf dem Spielfeld zu sehen sein würden. Jetzt ist das Spiel auf dem Markt, und das sogar auch in einer englischen Fassung.

Monopoly Köln, Winning Moves

„Das berühmte Spiel um den großen Deal“ kommt nun auch an den Rhein. So mancher mag da mit den Schultern zucken und sich wundern, was denn am großangelegten Verschachern von Immobilien und ganzen Straßenzügen in Köln neu sein soll, aber vielleicht ist gerade deshalb die neue Stadtedition des beliebten Brettspiels so passend.    [...mehr]



Autor: Thomas

Warum immer nur die langweiligen Schokoladentafeln? Das haben sich wahrscheinlich die Macher eines ungewöhnlichen Kölner Adventskalenders gedacht, der aus 24 Minibüchern besteht, die per Fortsetzung eine lustige Kriminalgeschichte aus der Domstadt erzählt. Ein Magnetpuzzle gibt es obendrein auch noch.

Kölner Krimi-Adventskalender

Rund um seine Stadt soll sich beim eingefleischten Kölner am besten auch in der Vorweihnachtszeit alles drehen. Eine ebenso passende wie pfiffige Idee ist da ein Adventskalender, der ganz auf Lokalpatriotismus abzielt. Doch statt einfach nur Köln-Motive auf Schokoladenstücke zu drucken, hat man sich direkt mal einen ganzen Köln-Krimi einfallen lassen, dessen Rätsel logischerweise erst am 24. Dezember gelöst wird.    [...mehr]



Autor: Thomas

Vom 10. bis 12. September wird das unter dem Namen „Odonien“ bekannte brachliegende Gelände an der Kölner Hornstraße erneut zum Maschinenpark. Das Roboter-Kunst-Festival „Robodonien“ wartet dann auch im dritten Jahr wieder mit allerlei spektakulären Inszenierungen, Installationen und Pyromanien auf.

Odo Rumpf, seines Zeichens Metallbildhauer aus Köln, hat 2008 eines der ungewöhnlichsten Kunstfestivals ins Leben gerufen, das die Stadt zu bieten hat. Auf dem Boden seines selbst deklarierten „Kunst- und Kulturfreistaats Odonien“ fanden sich erstmals Installationskünstler und Maschinenbauer unterschiedlichster Herkunft zusammen, um ihre faszinierenden Schöpfungen aus Metall, Feuer und Multimedia einem staunenden Publikum jenseits aller musealen Behäbigkeit zu präsentieren.    [...mehr]



Autor: Thomas

In erster Linie sind sie natürlich für Kinder gedacht, aber an Wimmelbildern können auch Erwachsene durchaus ihren Spaß haben. Für den Kölner lässt sich das ganz einfach erreichen – man muss nur Szenerien aus der Domstadt wählen. Gleich drei Bücher mit diesem Konzept gibt es im Bachem-Verlag.

Pieter Brueghel der Ältere und Hieronymus Bosch gelten neben anderen gemeinhin als Urheber des Wimmelbildes. Mittlerweile ist das Genre vor allem für Kinder und Großpuzzlespiele sehr beliebt, bestimmt aber auch so manches Videogame. Aus der Vogelperspektive werden Panoramen dargestellt, auf denen sich in großer Detailtreue eine Menge abspielt. Thematisch gibt es keine Grenzen. Für den Kölner wimmelt es z.B. im Zoo.    [...mehr]



Autor: Thomas

Unter dem Motto „Karneval instandgesetzt“ rief 1984 eine Kölner Studentengruppe eine Initiative ins Leben, die dem traditionellen Sitzungskarneval die Stirn bieten wollte. Die „Stunksitzung“ war geboren und haute ordentlich auf den Putz. Zum 25-jährigen Jubiläum der stets ausverkauften Veranstaltung erlaubt das Kölnische Stadtmuseum bis zum 11. April einen umfangreichen Rückblick.

750 Stunksitzungen in einem Vierteljahrhundert, und bei keiner blieb auch nur ein Platz unbesetzt – ein Erfolgsmodell, das zunächst einmal als Protest gedacht war. Die Initiatoren unterwanderten das traditionelle Sitzungskonzept mit kabarettistischen Elementen und boten jede Menge Anarchie. Immer im Fokus: Klüngel und Kirche. Legendär ist etwa Jürgen Beckers Kardinal-Meisner-Rede aus der Session 1992/93.    [...mehr]



Autor: Thomas

Kaum jemand, der nicht als Heranwachsender sein letztes Taschengeld für die bunten Klebebildchen aus dem Hause Panini zum Kiosk um die Ecke getragen hat. Warum sollte das nicht auch für Erwachsene funktionieren? Für den waschechten Kölner gibt es jetzt jedenfalls das erste Sammelheft für seine Stadt. Ein Zusatznutzen dabei: wer sein Album voll bekommt, kann auch noch etwas gewinnen.

Vor den Klebebildchen war nie irgendetwas sicher. Fussball-WM, TV-Serien, Kinofilme – nichts, was sich nicht für ein Sammelalbum eignen würde. Eifrig wurden sie gekauft, die kleinen Tütchen, in denen 5 der begehrten Motive zu finden waren. Am Ende hatte man mindestens 2 bis 3 halbvolle Alben, sowie stapelweise Bilder doppelt und dreifach. Niemand wurde von Panini verschont, und jetzt trifft es auch die Kölner.    [...mehr]


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