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Zu den berühmtesten Epen der Weltliteratur gehört der indische Ramayana. Das in Sanskrit verfasste Heldengedicht ist ein wichtiger Teil der hinduistischen Religion und hat über Jahrhunderte hinweg Künstler zu Bebilderungen und Interpretationen unterschiedlichster Art motiviert. Ab dem 21. April zeigt das Kölner Rautenstrauch-Joest Museum eine umfangreiche Ausstellung zum Thema.
Als Exponate gibt es 87 Bilder aus der Zeit vom 16. bis zum 19. Jahrhundert zu sehen. Sie schildern einzelne Episoden des aus 24.000 Doppelversen bestehenden Epos. Erzählt wird die Geschichte des Kronprinzen Rama, der einer Intrige zum Opfer fällt und mit seiner Frau Sita in die Verbannung ziehen muss. [...mehr]
Neben Walter Moers ist Ralf König wohl Deutschlands populärster lebender Comic-Autor und zudem seit über zwanzig Jahren Wahlkölner. Grund genug, ihm in der Domstadt auch einmal eine Ausstellung zu widmen, erst recht, wenn es einen Anlass gibt, der wiederum mit Köln selber zu tun hat: ein Comic über die Heilige Ursula.
Bekannt ist er vor allem als humorvoller Chronist der Schwulenszene, doch längst hat sich Ralf König auch anderen Themen zugewendet. Seit einiger Zeit etwa gehört die Kritik an Kirche und Religion zu seinem Arbeitsumfeld, und so muss es wenig wundern, dass sich sein aktuelles Projekt um eine bekannte Heiligengestalt dreht. Dass diese aber ausgerechnet zu den Stadtpatronen Kölns gehört, macht die Angelegenheit besonders interessant. [...mehr]
Am echten Wahrzeichen der Stadt würde man sich die Zähne ausbeißen, doch als Süßigkeit macht der Kölner Dom durchaus Sinn. Für eine Ausstellung wurden jetzt anstelle des gesamten Gebäudes in Miniaturgestalt zahlreiche Originalskulpturen im Größenverhältnis 1:1 aus Schokolade nachgebaut. Essbar sind die appetitlichen Kunstwerke allerdings trotzdem nicht.
Eine gemeinsame Idee der Dombauhütte und des Schokoladenmuseums aus dem vergangenen Jahr hat jetzt kalorienhaltige Form angenommen. 31 Skulpturen des Kölner Doms hat man ausgewählt und sie originalgetreu in Schokolade gegossen. Bis zu 1,20 Meter sind sie groß und zudem echte Unikate, denn jede der süßen Bildhauereien gibt es nur einmal. [...mehr]
Die einzig wahre deutsche Hauptstadt ist für den Kölner natürlich Köln. Doch abseits vom bloßen Lokalpatriotismus hat dieser Gedanke durchaus einen relevanten geschichtlichen Hintergrund. Im Mittelalter war die heutige Domstadt nämlich eine echte europäische Metropole. Welche Bedeutung das speziell für die Kunst hat, zeigt aktuell eine Ausstellung im Museum Schnütgen.
Unter dem Titel „Glanz und Größe des Mittelalters“ gibt es derzeit einen umfangreichen Einblick in ganze 500 Jahre Kölner Kunstgeschichte. 225 Exponate, die teilweise seit Jahrhunderten nicht mehr am Rhein zu sehen waren, wurden extra für die Ausstellung von Museen und Sammlungen aus aller Welt als Leihgaben zur Verfügung gestellt. [...mehr]
Am 5. November dreht sich in Köln wieder alles um die Kunstszene der Stadt. Zwischen 19 Uhr abends und 3 Uhr morgens lassen sich insgesamt 45 Stationen erkunden, darunter natürlich die großen Museen, aber auch Ateliers, historische Stätten und unerwartete Locations. Eine Menge Feiern kann man selbstverständlich auch.
Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele städtische Museen wie in Köln, und so muss es wenig wundern, dass die Lange Nacht rund um den Dom die bedeutendste in ganz NRW ist. Geboten werden dieses Jahr ganze 300 Veranstaltungen mit erwarteten 20.000 Besuchern. Zudem kommen 2011 mit dem Kunstverein Köln-Mülheim, der Beletage, der Next Level Conference, dem Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste und dem Odysseum fünf neue Teilnehmer hinzu. [...mehr]
Eine Ausstellungsreihe des Kölnischen Stadtmuseums und des Römisch-Germanischen Museums widmet sich demnächst einmal jährlich einem der zahlreichen „Veedel“ der Stadt. Unabhängig von den offiziellen Verwaltungseinheiten haben diese ihre eigene Geschichte, und sie ist es auch, um die man sich in diesem Zusammenhang kümmern will. Den Anfang macht am 8. Oktober der Waidmarkt.
Bauarbeiten und eine der schlimmsten Tragödien für die Stadtgeschichte seit Kriegsende bestimmen seit 2009 die Berichterstattung über den Waidmarkt. Mit dem Einsturz des historischen Archivs wurde der Name des Veedels auch einer internationalen Öffentlichkeit bekannt. Gerade erst hat der Hauptausschuss des Rates weitere 17 Millionen Euro für die Arbeiten an der Unglücksstelle bewilligt. [...mehr]
Bis zum 23. Oktober zeigt das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln eine Sonderausstellung über die Deportation der Juden aus dem Rheinland im Herbst 1941 ins Ghetto Litzmannstadt. Fotografien, Briefe und zahllose weitere Dokumente berichten eindrucksvoll vom Schicksal der Betroffenen.
3000 jüdische Frauen, Männer und Kinder wurden zwischendem 22. und 30. Oktober 1941 aus Köln, Düsseldorf und Umgebung deportiert. Nicht einmal vierzig von ihnen erlebten die spätere Befreiung durch die Alliierten. Anlässlich des 70. Jahrestages der Ereignisse werden nun erstmals Lebenszeugnisse der Betroffenen im Rahmen einer Ausstellung gezeigt. [...mehr]
Über 50.000 Besucher haben sich seit Mitte März die Ausstellung „Divita-Deutz“ im Römisch-Germanischen Museum angesehen. Sie dokumentiert die über 1700-jährige Geschichte des Stadtteils. Aufgrund des großen Interesses gibt es die historischen Exponate jetzt länger als geplant zu sehen.
Ende 2010 waren bei Ausgrabungen am Kennedy-Ufer eine Menge interessanter Fundstücke entdeckt worden, die viel über die Stadtgeschichte von Deutz erzählen konnten. Sie bilden einen entscheidenden Anteil der zugehörigen Ausstellung, die noch bis zum 9. September im Schatten des Doms zu sehen ist. [...mehr]
Im Jubiläumsjahr bietet das Kölner Wallraf-Richartz-Museum eine Menge Gelegenheit zum Feiern. Unter dem Titel „Tat Ort Museum“ bekommen die Besucher erstmals einen ausgiebigen Einblick in die Arbeit des Hauses selber. Vom Restaurator bis zum Kurator ist alles dabei. Am 1. Juli, dem Jahrestag der Eröffnung, gibt es zudem direkt mal freien Eintritt in die neue Ausstellung.
Bereits am 19. Januar trumpfte das Wallraf mit einem besonderen Geburtstagsgeschenk auf: Über eine Schenkung war man in den Besitz des bis dato unbekannten Gemäldes „Frühlingsstimmung bei Vétheuil“ von Monet gelangt und zeigte es nun erstmals öffentlich. Jetzt stellt sich das Kölner Traditionsmuseum selber ins Zentrum einer Ausstellung. [...mehr]
Von Köln aus die Welt erobern – ein Traum, der viel öfter wahrgeworden ist, als man glauben mag. Denn nicht nur der Dom ist rund um den Globus bekannt. Auch viele Marken wurden am Rhein geboren und traten von dort aus einen internationalen Siegeszug an. Das Kölnische Stadtmuseum widmet ihnen unter dem Titel „Made in Cologne“ jetzt eine Ausstellung.
Wenn man eine Kölner Marke nennen sollte, die auf der ganzen Welt bekannt ist, fällt einem wohl am ehesten jenes Duftwasser ein, das die Stadt oder auch schlicht ihre bekannteste Hausnummer schon im Namen trägt: Eau de Cologne bzw. „4711“. Doch war es das schon? Ganz im Gegenteil. [...mehr]









