» Museen
Seit der 1984er Wiedereröffnung des Kölnische Stadtmuseum hängt eine bemerkenswerte Tafelmalerei im Eingangsbereich. Der Kölner Maler Raffael Becker hatte das Bild 1974 unter dem Titel „Weiberfastnacht – Rosenmontag – Aschermittwoch“ als Karnevalstriptychon angelegt, und so gibt es eine Menge wiederzuerkennen, was die tollen Tage am Rhein ausmachen. Das Museum widmet dem Künstler im Juni eine eigene Ausstellung.
Bereits 1988 und 2002 war Raffael Becker Gegenstand einer Ausstellung im Kölnischen Stadtmuseum gewesen. Das muss niemanden wundern, denn der in Sülz lebende, mittlerweile 90-jährige Künstler hat die Stadt immer wieder in seinen Arbeiten thematisiert. Von historischer Bedeutung sind dabei vor allem seine Zeichnungen aus den Jahren 1945 bis 1947, in denen er die Nachkriegszeit im Schatten des Doms darstellt. [...mehr]
Das Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln hat für den 23. April eine Fachveranstaltung zum Thema „nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln“ angesetzt. Fachleute präsentieren und diskutieren unterschiedliche Seiten der Problematik. Zudem werden zwei Dokumentationen gezeigt.
Die Verschwendung von Lebensmitteln und die kurzsichtige, von Strukturen der Globalisierung bestimmte Importlage sind mittlerweile ein breit diskutiertes Thema. Erfreulich also, dass Köln hier im Rahmen einer Fachveranstaltungen zur Diskussion anregen will. Weniger erfreulich: Die Veranstaltung im Rautenstrauch-Joest-Museum ist nicht öffentlich. [...mehr]
Unter dem Titel „Tanzkulturen der Welt“ präsentiert das Rautenstrauch-Joest-Museum regelmäßig spezielle Tanztheaterprogramme, die sich auf ihre eigene Weise mit verwandten Themen der Ausstellungen des Hauses am Neumarkt auseinandersetzen. Mit „East meets West“ wird die Reihe am 30. und 31. März fortgesetzt.
Warum sollten die Räume eines Museums nicht auch einmal als Bühne dienen? Doch nein, wer schon befürchtet, die Oper Köln hätte noch eine weitere Ausweichlocation gefunden, kann sich beruhigt zurücklehnen, denn die betreffenden Veranstaltungen gehören zum hauseigenen Programm des Rautenstrauch-Joest. [...mehr]
Bis 1987 trug das heute unter der Abkürzung MAKK bekannte Kölner Museum für Design und Alltagsobjekte noch den etwas uneleganten und arg veralteten Namen „Kunstgewerbemuseum“. Diese Zeiten sind lange vorbei. Alleine Sammlung und ständige Ausstellung können sich mehr als sehen lassen und reichen vom Möbelstück bis zum Werbeplakat.
„Angewandt“ ist Kunst immer dann, wenn sie neben ihrem ästhetischen auch, oder vielleicht gerade in der Hauptsache, einen praktischen Wert hat. Nicht selten berührt sie dabei den Grenzbereich zum Design. Bezeichnenderweise lautet der Titel einer permanenten Ausstellungen, in der Designobjekte und Werke der Bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts einander gegenübergestellt werden, deshalb auch „Kunst + Design im Dialog“. [...mehr]
Man mag es kaum glauben, aber das Kölnische Stadtmuseum ist schon über 120 Jahre alt. 1888 gegründet, konnte es bis heute eine ungemein reichhaltige Sammlung an Objekten zur Kunst und Kulturgeschichte von Köln und der Region zusammentragen. Einige von ihnen gibt es jetzt einmal pro Jahr im Rahmen einer Sonderausstellung zu sehen.
Unglaubliche rund 300.000 Exponate befinden sich im Besitz des Kölnischen Stadtmuseums. Sie alle sind wichtige Zeitzeugen der städtischen und regionalen Kultur. In der Regel stammen sie aus Schenkungen von Kölner Bürgern. Das Erstaunliche dabei: Bislang waren diese musealen Schätze öffentlich überhaupt nicht zu sehen. Das soll sich jetzt ändern. [...mehr]
Zu den berühmtesten Epen der Weltliteratur gehört der indische Ramayana. Das in Sanskrit verfasste Heldengedicht ist ein wichtiger Teil der hinduistischen Religion und hat über Jahrhunderte hinweg Künstler zu Bebilderungen und Interpretationen unterschiedlichster Art motiviert. Ab dem 21. April zeigt das Kölner Rautenstrauch-Joest Museum eine umfangreiche Ausstellung zum Thema.
Als Exponate gibt es 87 Bilder aus der Zeit vom 16. bis zum 19. Jahrhundert zu sehen. Sie schildern einzelne Episoden des aus 24.000 Doppelversen bestehenden Epos. Erzählt wird die Geschichte des Kronprinzen Rama, der einer Intrige zum Opfer fällt und mit seiner Frau Sita in die Verbannung ziehen muss. [...mehr]
Neben Walter Moers ist Ralf König wohl Deutschlands populärster lebender Comic-Autor und zudem seit über zwanzig Jahren Wahlkölner. Grund genug, ihm in der Domstadt auch einmal eine Ausstellung zu widmen, erst recht, wenn es einen Anlass gibt, der wiederum mit Köln selber zu tun hat: ein Comic über die Heilige Ursula.
Bekannt ist er vor allem als humorvoller Chronist der Schwulenszene, doch längst hat sich Ralf König auch anderen Themen zugewendet. Seit einiger Zeit etwa gehört die Kritik an Kirche und Religion zu seinem Arbeitsumfeld, und so muss es wenig wundern, dass sich sein aktuelles Projekt um eine bekannte Heiligengestalt dreht. Dass diese aber ausgerechnet zu den Stadtpatronen Kölns gehört, macht die Angelegenheit besonders interessant. [...mehr]
Am echten Wahrzeichen der Stadt würde man sich die Zähne ausbeißen, doch als Süßigkeit macht der Kölner Dom durchaus Sinn. Für eine Ausstellung wurden jetzt anstelle des gesamten Gebäudes in Miniaturgestalt zahlreiche Originalskulpturen im Größenverhältnis 1:1 aus Schokolade nachgebaut. Essbar sind die appetitlichen Kunstwerke allerdings trotzdem nicht.
Eine gemeinsame Idee der Dombauhütte und des Schokoladenmuseums aus dem vergangenen Jahr hat jetzt kalorienhaltige Form angenommen. 31 Skulpturen des Kölner Doms hat man ausgewählt und sie originalgetreu in Schokolade gegossen. Bis zu 1,20 Meter sind sie groß und zudem echte Unikate, denn jede der süßen Bildhauereien gibt es nur einmal. [...mehr]
Die einzig wahre deutsche Hauptstadt ist für den Kölner natürlich Köln. Doch abseits vom bloßen Lokalpatriotismus hat dieser Gedanke durchaus einen relevanten geschichtlichen Hintergrund. Im Mittelalter war die heutige Domstadt nämlich eine echte europäische Metropole. Welche Bedeutung das speziell für die Kunst hat, zeigt aktuell eine Ausstellung im Museum Schnütgen.
Unter dem Titel „Glanz und Größe des Mittelalters“ gibt es derzeit einen umfangreichen Einblick in ganze 500 Jahre Kölner Kunstgeschichte. 225 Exponate, die teilweise seit Jahrhunderten nicht mehr am Rhein zu sehen waren, wurden extra für die Ausstellung von Museen und Sammlungen aus aller Welt als Leihgaben zur Verfügung gestellt. [...mehr]
Am 5. November dreht sich in Köln wieder alles um die Kunstszene der Stadt. Zwischen 19 Uhr abends und 3 Uhr morgens lassen sich insgesamt 45 Stationen erkunden, darunter natürlich die großen Museen, aber auch Ateliers, historische Stätten und unerwartete Locations. Eine Menge Feiern kann man selbstverständlich auch.
Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele städtische Museen wie in Köln, und so muss es wenig wundern, dass die Lange Nacht rund um den Dom die bedeutendste in ganz NRW ist. Geboten werden dieses Jahr ganze 300 Veranstaltungen mit erwarteten 20.000 Besuchern. Zudem kommen 2011 mit dem Kunstverein Köln-Mülheim, der Beletage, der Next Level Conference, dem Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste und dem Odysseum fünf neue Teilnehmer hinzu. [...mehr]







