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Seit dem 22. Juli 1860 leben in Köln jede Menge exotische Tiere und bunte Vögel – und damit sind weder Karnevalisten noch sonstige kölsche Frohnaturen gemeint. Zu jenem Datum nämlich wurde der Kölner Zoo eröffnet, der dieses Jahr sein 150-jähriges Jubiläum feiert. Grund genug für das Stadtmuseum, ihm eine eigene Ausstellung zu widmen.
Genau drei Monate, vom 29. Mai bis zum 29. August nämlich, lässt sich unter dem Titel „Von Marlar und der Schönen Marie“ ein Streifzug durch die Geschichte des Kölner Zoos absolvieren. Pünktlich zum runden Geburtstag bietet das Stadtmuseum eine bunte Ausstellung mit Erinnerungsstücken, Graphiken und Fotografien, anhand derer man bis zum Tag der Eröffnung in der Zeit zurückreisen kann.
In Deutschland ist es der drittälteste Zoo überhaupt, und Teile seiner im exotischen Stil gestalteten Bauten stehen längst unter Denkmalschutz. Das Seelöwenbecken etwa, das heute noch besteht, wurde bereits 1887 errichtet und galt damals als echtes Prunkstück. Dreimal wurde das Gelände im Stadtteil Riehl erweitert, zuletzt 1954. Ansonsten aber bewegt man sich beim Besuch des Tiergartens im Grunde immer auf historischem Boden. [...mehr]
Ein Museum, das sich ohne öffentliche Zuschüsse von ganz alleine trägt? Gibt es, und zwar in Köln. Begehrt genug sind die Ausstellungsgegenstände ohnehin schon, denn sie drehen sich alle um das Thema Schokolade – und wer kann da schon Nein sagen? Seit 1993 bietet die Stadt die ungewöhnliche Attraktion und zieht auch schonmal internationale Prominenz an.

Leonardo Di Caprio ist hier schon gesehen worden, aber wer konnte ihm das auch verdenken? Ein ganzes Museum, das sich ausschließlich mit Geschichte und Herstellung von Schokolade beschäftigt, gibt es in dieser Form eben nur in Köln. An der Nordspitze des Rheinauhafens gelegen, ist das Gebäude zudem ein echtes Schmuckstück auf dem Weg nach Rodenkirchen. [...mehr]
„Weihnachten ist schön. Nur während der Session stört es“, meint der Kölner Kabarettist Jürgen Becker und könnte die Mentalität seiner Stadt kaum besser beschreiben. Wenn nur das ganze Jahr Session wäre, und man sich um nichts anderes scheren müsste! Geht aber leider nicht? Geht doch. Und zwar im Karnevalsmuseum im Stadtteil Braunsfeld.

Da können die Düsseldorfer und Mainzer sagen, was sie wollen, die Hochburg des Karnevals hierzulande ist und bleibt nun einmal Köln. 160 Karnevalsgesellschaften, über 500 Sitzungen im Jahr, lässige 1,3 Millionen Besucher beim Rosenmontagszug – wer will das toppen? Dass allerdings bereits die römischen Besatzer auf dem städtischen Boden karnevalsähnliche Feste gefeiert haben, weiß nur der Insider. [...mehr]
Eigentlich kam er aus dem Siegerland, doch das hinderte August Sander nicht daran, die Stadthistorie Kölns um ihre vielleicht wichtigsten fotografischen Arbeiten zu bereichern. 1953 erwarb der damalige Oberbürgermeister Robert Görlinger Sanders Mappenwerk „Köln wie es war“ mit Bildern von 1920 bis 1939. Ab dem 28. November kann man nun im Rahmen einer Ausstellung einen ausführlichen Blick auf die Stadt vor den Zerstörungen durch den 2. Weltkrieg werfen. Eine Buchpublikation kommt hinzu.

Lange Zeit lagen die über 400 Stadtfotografien, die August Sander zwischen den beiden großen Kriegen des 20. Jahrhunderts gemacht hatte, auf Eis. Im Archiv des Kölner Stadtmuseums gelagert, war lange irgendwie niemandem klar, was für ein sensationelles historisches Zeugnis man Anfang der 50er Jahre übernommen hatte. [...mehr]
Das Rautenstrauch Joest Museum befindet sich in Köln und ist eines der wichtigsten Völkerkundemuseen in ganz Deutschland. Die riesige Sammlung des Vorzeigemuseums in Nordrhein-Westfalen umfasst circa 65.000 Objekte und beherbergt viele ethnografische Fotografien.
Wer sich noch nie mit dem Thema Völkerkunde auseinandergesetzt hat, jedoch einen schönen, umfassenden Überblick über diese Thematik gewinnen möchte, sollte unbedingt das Rautenstrauch Joest Museum besuchen. Neben zahlreichen Ausstellungsobjekten gibt es hier auch eine Fachbibliothek, welche circa 40.000 Bände umfasst.
Bei der langen Museumsnacht am 7. November in Köln öffnen bereits zum zehnten Mal über 40 Museen und Kunstorte ihre Tore für kulturinteressierte Nachtschwärmer
Die Museumsnacht gehört zu den beliebtesten Events im Herbst. Von 19-3 Uhr gibt es im gesamten Stadtgebiet wieder Neues zu entdecken.
Kölner Museumsnacht - buntes Programm für Jedermann
Zum zehnjährigen Jubiläum der Museumsnacht haben die Veranstalter, der StadtRevue-Verlag, die Stadt Köln und die Kölner Museen, noch einmal eine Steigerung versprochen.
Das Kölner Kultur-Highlight im Herbst wartet mit einem bunten Programm auf, das garantiert für jeden etwas bietet. Ob Kunst oder Architektur, Künstler von Weltrang oder Newcomer, renommierte Museen oder Geheimtips, nahezu jede der teilnehmenden Kulturinstitutionen hat sich etwas besonderes ausgedacht. Die Spannbreite reicht dabei Vom Museum für ostasiatische Kunst bis zum Schokoladenmuseum. Über 200 Sonderveranstaltungen warten auch diesmal wieder auf etwa 20.000 Besucher. [...mehr]
Das Schnütgen Museum in Köln hat sich voll und ganz der Kunst des Mittelalters gewidmet. In diesem Kölner Museum kann man besonders die christliche Kunst des sogenannten Dunklen Zeitalters, bewundern. Das Museum Schnütgen zeigt die Schönheit der Epochen.
Im Museum zu bestaunen sind künstlerische Werke vom Frühmittelalter bis zur Barockzeit. Das bedeutet, dass die meisten Exponate, die im Schnütgen Museum zu sehen sind vom 11. bis 16. Jahrhundert stammen. Ein weiteres Kölner Museum, dass viel zu bieten hat.
Eigentlich gab es gar keine Zweifel daran, dass Kölner Bürger und Touristen bald das Jüdische Museum neben dem historischen Rathaus in Köln besuchen können. Der Bau war sorgfältig geplant und der Entwurf des Museums überzeugte sogar eine fachkundige Jury und gewann den Architekturpreis.
Doch jetzt sieht alles anders aus. Bleibt der Platz an der Portalsgasse vielleicht doch leer? Scheitern könnte das Projekt unter Umständen an den finanziellen Möglichkeiten. Die “Gesellschaft zur Förderung eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur”, ein privater Trägerverein, der ursprünglich zur Finanzierung des Museums angedacht war, scheint jetzt doch nicht das nötige Kleingeld zu haben. Rund 1,2 Millionen Euro hat die Stadt Köln eigenen Angaben zufolge bereits vorgestreckt. Die Vereinbarung war allerdings, dass die Gesellschaft die Hälfte der Summe zurückzahlen wird - was bislang nicht passiert ist. Und dass, obwohl bereits zwei Fristen verstrichen sind. Auf Nachfragen berichtete der Vorsitzende der Gesellschaft, Benedikt Graf von und zu Hoensbroech, von einer geplanten, aber noch nicht gegründeten Stiftung, ohne deren Existenz keine Spenden verbucht werden können. Im Herbst 2009 soll es aber dann soweit sein. Bis dahin soll die Stiftung zustande kommen.
Währenddessen steht für die Stadt Köln nun die Entscheidung an. Entweder der Museumsbau gehört nun der Vergangenheit an oder es muss das Riskio eingegangen werden, auf einer nicht geringen Summe sitzen zu bleiben. Die Archäologische Zone, die in das Museum integriert werden soll, soll vom Land gefördert werden - allerdings nur, wenn der Bau im Jahr der “Regionale 2010” beginnt. Ob es jemals ein Jüdisches Museum in Köln geben wird, steht zur Zeit wohl noch in den Sternen. [...mehr]
Das Odysseum in Köln zeigt auf spannende Weise, dass Naturwissenschaften richtig Spaß machen können. Nicht nur Kinder können hier die Wunderwelten von Chemie, Physik, Mathe und Biologie erleben.
Wenn man an die Schulzeit zurückdenkt, denken Viele bei Mathe und Physik an unzählige Stunden des Unverständnisses und der Verzweiflung. Es gibt eben Leute, die sind naturwissenschaftlich nicht besonders begabt.
Man könnte nun sagen, dass dies auch teilweise an der Präsentation gelegen haben könnte. In Köln wird morgen, am 03. April 2009, das Odysseum eröffnet und beweist, dass Pauken auch mit Spaß verbunden werden kann.
Bunte Abwechslung im Odysseum
DNS, Lichtgeschwindigkeit, Satz des Pythagoras, alles wird in Mitmach-Aktionen gepackt und anschaulich erklärt. Ein Van-de-Graaff-Generator sorgt für wilde Frisuren innerhalb des Ausstellungsraums, für alle die nicht mehr genau wissen, was das ist, hier eine Erklärung.
Im Odysseum wird einfach alles anschaulich erklärt und mit vielen Live-Experimenten verdeutlicht. Die große Ausstellungsfläche und die Gastronomie, ermöglichen nach Vereinbarung verschiedene Veranstaltungen.
Für spektakuläre und lustige Erlebnisse mit Physik stehen “Die Physikanten”. Mit ihrer Bühnenshow werden sie an mehreren Terminen im April, in der Ausstellung des Odysseums für wissenschaftliche und komödiantische Abwechslung sorgen.
Die Stadt Köln überrascht immer wieder mit neuen Sehenswürdigkeiten und Museen. Nun gibt es auch endliche eine Ausstellung für Physiklehrer und Vermittler anderer Naturwissenschaften, deren Schüler im Unterricht der gedankliche Fluchtreflex packt.
wie wäre es also vielleicht erst mit einer Stadtführung und dann mit einem besuch im Odysseum in Köln?
Odysseum in Köln
SMG Science Center Services Köln GmbH
Corintostraße 1
51103 Köln
Tickets über die Webseite (E-Tickets) oder an der Kasse.
Preise
Erwachsene: 14 Euro / Senioren: 12,50 Euro / Jugendliche (13-17 Jahre): 9,50 Euro / Kinder (4-12 Jahre): 7,50 Euro (E-Tickets zzgl. Versandkosten).
Für Schulklassen, Azubis, Studenten und Arbeitslose gibt es Ermäßigungen
Öffnungszeiten
bis zum 19.04. 9-19h / dann Samstags, Sonntag: 9-19h / Montag -Freitag, 9-18h / am 9.05. und 16.05.: 10-19h.
Anfahrt
Straßenbahn 1 und 9 bis Kalk-Post / S-Bahn bis Trimbornstraße [...mehr]
Ich finde es ist eine der interessantesten Epoche der Geschichte, die Zeit als die Römer und die Germanen aufeinander trafen. Von dieser Zeit zeugt das Römisch-Germanische Museum in Köln.
Denn gerade auch Köln ist von den Römern stark geprägt worden. So ist eines der bekanntesten Ausstellungstücke des Museums, das römische Mosaik mit Szenen des Dionysos. Es stammt ungefähr aus dem Jahre 230 nach Christus. Außerdem findet sich in der Sammlung Gläser aus der Zeit und auch Schmuck.
Ansichten von Köln vor ca. 1.700 Jahren
In dem Museum lagern Stücke die in der Umgebung und Köln selbst gefunden wurden. Einen großen Teil machen Alltagsgegenstände der Zeit aus, an denen man die Lebensart und Kultur damaliger Kölner hautnah erleben kann. Damals hieß die Region Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Latein: “Claudische Kolonie und Opferstätte der Agrippinensier”).
Neben den Funden dieser Zeit werden auch urgeschichtliche Funde dort gezeigt, aber vor allem aufbewahrt. Denn dass Museum dient ebenso als arächologisches Archiv, das von Alltagsgegenständen aller Epochen bis zu den Götterkulten verschiedenster Regionen (selbst aus dem Morgenland) erzählt. [...mehr]






