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Mit einem speziellen Angebot für ein junges Publikum will das Kölner Wallraf-Richartz-Museum jetzt auch online einen Beitrag dazu leisten, dass Kinder ein größeres Interesse für Kunst entwickeln und dabei vor allem Spaß haben. Als Maskottchen und Sympathieträger erfand man dazu die Fliege „Willi“.
Sonderlich originell ist das nicht, denn im Insektenreich der Biene Maja ist der Name schließlich alles andere als unbekannt. Aber vielleicht ist die Assoziation ja auch gewollt. Erstmals war der „Kunstbrummer“, wie die 6-beinige Fliege offiziell genannt wird, im hauseigenen Museumsführer für Kinder aufgetaucht. Jetzt gibt es ihn auch online zu sehen.
In Zukunft soll Willi auf altersgerechte Weise aus dem Museum und über die dort ausgestellte Kunst berichten. Sein Wohnort ist ein Altar, der im großen Saal der Mittelalterabteilung aufgestellt ist. Dort, so verspricht die Webseite, könne man das Maskottchen auch selber entdecken. [...mehr]
Das Osternest selbst befüllen, alles über Schokolade und Schoko-Hasen lernen oder erst mit der Familie in Bewegung kommen und anschließend weiter naschen. Das Schokoladenmuseum Köln bietet in Kooperation mit Experten von Körpermanager ein ganz besonderes Osterprogramm.
Sport und Süßes gehören nicht zusammen? Weit gefehlt! In Köln verbinden sich nun Schokolade, die nicht immer nur schlecht ist und Sport, der auch Spaß machen kann, zu einem bunten Osterprogramm für die ganze Familie.
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Kunst und Köln – das ist nicht nur eine Alliteration. Auch wenn es mit der Kulturförderung derzeit eher schlecht aussieht, steht es um den Ausstellungsbestand gar nicht mal schlecht. Jetzt sorgt eine Schenkung aus dem Nachlass der berühmten Sammlerin Irene Ludwig für eine deutliche Konsolidierung des städtischen Kunstbesitzes.
Deutschlands bedeutendstes Kunstsammler-Ehepaar war zu Lebzeiten eine echte Ausnahmeerscheinung. Über 13.000 Werke hatten Peter und Irene Ludwig seit den 50er Jahren zusammengetragen. Jetzt gehen 528 Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Grafiken aus dem Nachlass als Schenkung in den Besitz der Stadt Köln und ihrer Museen über. [...mehr]
Ganze 600 Fotobücher über Köln sind seit 1853 entstanden. Viele der Aufnahmen, die von Sammlern und Museen im Laufe der Zeit zusammengetragen worden sind, waren, so weiß man heute, ursprünglich für unterschiedliche Publikationen erstellt worden. Ein Buch und eine Ausstellung widmen sich jetzt diesem Thema.

Das erste Buch mit fotografischen Abbildungen, das in Deutschland erschien, beschäftigte sich mit den Fenstern des Kölner Doms. Seitdem sind über anderthalb Jahrhunderte vergangen, und die Zahl der Fotobände über die Stadt ist ins schier Unüberschaubare angewachsen. Köln ist eben fotogen. [...mehr]
Es passiert ja nicht alle Tage, dass man ein Originalgemälde eines bedeutenden Künstlers einfach mal so geschenkt bekommt. Umso stolzer präsentiert das Kölner Museum Wallraf-Richartz jetzt mit „Frühlingsstimmung bei Vétheuil“ ein Bild des französischen Impressionisten Claude Monet, das erst dieses Jahr der Öffentlichkeit gezeigt werden durfte.

Im 150. Jubiläumsjahr darf man schon mal etwas angeben. Ein bisschen irreführend ist es schon, wenn das Wallraf-Museum jetzt mit der Schenkung eines Monet-Bildes wirbt, denn der Eindruck könnte täuschen. Tatsächlich besitzt man das Gemälde nämlich bereits seit 1992, doch eine spezifische Schenkungsauflage verbot bislang eine öffentliche Präsentation. Seit dem 19. Januar besteht diese Einschränkung nun nicht mehr. [...mehr]
Nein, es geht nicht um den berühmten Dirigenten und Komponisten bei der aktuellen Sonderausstellung des Kölner Römisch-Germanischen Museums. Gezeigt werden Schmuckstücke, die aus jenem begehrten, mehrere Millionen Jahre alten Baumharz gefertigt sind. Sie alle entstammen der italienischen Region Basilikata.

Ganze 200 Exponate zeigt die Ausstellung „Zauber Bernstein - Schmuck und Amulette aus der Basilikata“, die es bis zum 25. April zu sehen gibt. Die Ursprünge reichen bis ins 8. Jahrhundert v. Chr. zurück und erlauben einen Einblick in die Kunst der damaligen Bernsteinschnitzer, erzählen aber auch von Bestattungsbräuchen, Aberglauben und den Handelswegen der Frühzeit Europas. [...mehr]
Fast 300 Jahre lang war der Kölner Dom eine beispiellose Bauruine. Statt der berühmten Doppelturmspitze war es ein Baukran auf dem halbfertigen Südturm, der auf sich aufmerksam machte und erst 1868 entfernt wurde. Eine Ausstellung zeigt jetzt den Blick der Zeitgenossen auf das unvollendete Jahrhundertwerk.

Aus Heinrich Heines „Wintermärchen“ stammt der Ausstellungstitel „Der kolossale Geselle“. Damals, 1844 nämlich, war vom prächtigen Glanz des heutigen Kölner Wahrzeichens noch nicht viel zu spüren. Eher das Gegenteil war der Fall, und die vom Dichter beschriebene Grundstimmung gibt sich gespenstisch: „Doch siehe! dort im Mondenschein den kolossalen Gesellen! Er ragt verteufelt schwarz empor, das ist der Dom von Köllen.“
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Nicht nur in Form glitzernd verpackter Nikoläuse steigt an Weihnachten der Schokoladenkonsum in den meisten Haushalten rapide an. Warum also nicht gleich an den Festtagen ins Kölner Schokoladenmuseum pilgern? Ein spezielles Ferienprogramm für Familien und Kinder erleichtert die Entscheidung zu einem Besuch zusätzlich.

Lustiges und Lehrreiches bietet das Schokoladenmuseum vom 27.12. bis 09.01. Den Kindern macht es in jedem Fall Spaß, denn ohne Verkostung geht es natürlich nicht. Aber auch darüber hinaus ist für jede Menge Vergnügen gesorgt. Wie etwa könnte man sich beim Gießen seines eigenen Schoko-Heinzelmännchens langweilen? [...mehr]
Eine der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts erhielt 1985 in Köln ihr erstes eigenes Museum. Seitdem haben über 800.000 Besucher die Sammlung mit Werken von Käthe Kollwitz besucht. Zum 25-jährigen Jubiläum gibt es jetzt eine Sonderausstellung unter dem Titel „Paris bezauberte mich“ zu sehen.
Bereits zwei Jahre vor Gründung des Museums, das heute die weltweit vollständigste und umfangreichste Sammlung der Künstlerin beheimatet, hatte die Kreissparkasse Köln ein Konvolut von 60 Zeichnungen erworben. Weitere Ankäufe und Schenkungen folgten rasch. Mit der Erbengemeinschaft Kollwitz hatte man ausgemacht, dass ein Weiterverkauf nicht in Frage kam, sondern die Sammlung komplettiert und Wissenschaft wie Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollte. [...mehr]
Fast 14 Jahre war der Neubau des traditionsreichen Rautenstrauch-Joest-Museums in Arbeit. Bereits 2009 sollte das Gebäude an die Nutzer übergeben werden, doch neue Bauverzögerungen sorgten für eine weitere Wartezeit. Jetzt endlich ist es soweit. Direkt am Neumarkt präsentiert sich seit dem 23. Oktober auf 3.600 m² Ausstellungsfläche der Themenparcours „Der Mensch in seinen Welten“.

Über 60.000 Exponate umfasst die Objektsammlung aus Ozeanien, Afrika, Asien und Amerika, die zum Bestand des Rautenstrauch-Joest-Museums gehört. 2.000 Ausstellungsstücke gibt es jetzt im neuen Gebäude an der Cäcilienstraße, direkt am Neumarkt, zu bestaunen. Für die Kölner Museumslandschaft beginnt damit eine neue Epoche. [...mehr]


