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Eigentlich kam er aus dem Siegerland, doch das hinderte August Sander nicht daran, die Stadthistorie Kölns um ihre vielleicht wichtigsten fotografischen Arbeiten zu bereichern. 1953 erwarb der damalige Oberbürgermeister Robert Görlinger Sanders Mappenwerk „Köln wie es war“ mit Bildern von 1920 bis 1939. Ab dem 28. November kann man nun im Rahmen einer Ausstellung einen ausführlichen Blick auf die Stadt vor den Zerstörungen durch den 2. Weltkrieg werfen. Eine Buchpublikation kommt hinzu.

Lange Zeit lagen die über 400 Stadtfotografien, die August Sander zwischen den beiden großen Kriegen des 20. Jahrhunderts gemacht hatte, auf Eis. Im Archiv des Kölner Stadtmuseums gelagert, war lange irgendwie niemandem klar, was für ein sensationelles historisches Zeugnis man Anfang der 50er Jahre übernommen hatte. [...mehr]
Das Rautenstrauch Joest Museum befindet sich in Köln und ist eines der wichtigsten Völkerkundemuseen in ganz Deutschland. Die riesige Sammlung des Vorzeigemuseums in Nordrhein-Westfalen umfasst circa 65.000 Objekte und beherbergt viele ethnografische Fotografien.
Wer sich noch nie mit dem Thema Völkerkunde auseinandergesetzt hat, jedoch einen schönen, umfassenden Überblick über diese Thematik gewinnen möchte, sollte unbedingt das Rautenstrauch Joest Museum besuchen. Neben zahlreichen Ausstellungsobjekten gibt es hier auch eine Fachbibliothek, welche circa 40.000 Bände umfasst.
Bei der langen Museumsnacht am 7. November in Köln öffnen bereits zum zehnten Mal über 40 Museen und Kunstorte ihre Tore für kulturinteressierte Nachtschwärmer
Die Museumsnacht gehört zu den beliebtesten Events im Herbst. Von 19-3 Uhr gibt es im gesamten Stadtgebiet wieder Neues zu entdecken.
Kölner Museumsnacht - buntes Programm für Jedermann
Zum zehnjährigen Jubiläum der Museumsnacht haben die Veranstalter, der StadtRevue-Verlag, die Stadt Köln und die Kölner Museen, noch einmal eine Steigerung versprochen.
Das Kölner Kultur-Highlight im Herbst wartet mit einem bunten Programm auf, das garantiert für jeden etwas bietet. Ob Kunst oder Architektur, Künstler von Weltrang oder Newcomer, renommierte Museen oder Geheimtips, nahezu jede der teilnehmenden Kulturinstitutionen hat sich etwas besonderes ausgedacht. Die Spannbreite reicht dabei Vom Museum für ostasiatische Kunst bis zum Schokoladenmuseum. Über 200 Sonderveranstaltungen warten auch diesmal wieder auf etwa 20.000 Besucher. [...mehr]
Das Schnütgen Museum in Köln hat sich voll und ganz der Kunst des Mittelalters gewidmet. In diesem Kölner Museum kann man besonders die christliche Kunst des sogenannten Dunklen Zeitalters, bewundern. Das Museum Schnütgen zeigt die Schönheit der Epochen.
Im Museum zu bestaunen sind künstlerische Werke vom Frühmittelalter bis zur Barockzeit. Das bedeutet, dass die meisten Exponate, die im Schnütgen Museum zu sehen sind vom 11. bis 16. Jahrhundert stammen. Ein weiteres Kölner Museum, dass viel zu bieten hat.
Eigentlich gab es gar keine Zweifel daran, dass Kölner Bürger und Touristen bald das Jüdische Museum neben dem historischen Rathaus in Köln besuchen können. Der Bau war sorgfältig geplant und der Entwurf des Museums überzeugte sogar eine fachkundige Jury und gewann den Architekturpreis.
Doch jetzt sieht alles anders aus. Bleibt der Platz an der Portalsgasse vielleicht doch leer? Scheitern könnte das Projekt unter Umständen an den finanziellen Möglichkeiten. Die “Gesellschaft zur Förderung eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur”, ein privater Trägerverein, der ursprünglich zur Finanzierung des Museums angedacht war, scheint jetzt doch nicht das nötige Kleingeld zu haben. Rund 1,2 Millionen Euro hat die Stadt Köln eigenen Angaben zufolge bereits vorgestreckt. Die Vereinbarung war allerdings, dass die Gesellschaft die Hälfte der Summe zurückzahlen wird - was bislang nicht passiert ist. Und dass, obwohl bereits zwei Fristen verstrichen sind. Auf Nachfragen berichtete der Vorsitzende der Gesellschaft, Benedikt Graf von und zu Hoensbroech, von einer geplanten, aber noch nicht gegründeten Stiftung, ohne deren Existenz keine Spenden verbucht werden können. Im Herbst 2009 soll es aber dann soweit sein. Bis dahin soll die Stiftung zustande kommen.
Währenddessen steht für die Stadt Köln nun die Entscheidung an. Entweder der Museumsbau gehört nun der Vergangenheit an oder es muss das Riskio eingegangen werden, auf einer nicht geringen Summe sitzen zu bleiben. Die Archäologische Zone, die in das Museum integriert werden soll, soll vom Land gefördert werden - allerdings nur, wenn der Bau im Jahr der “Regionale 2010” beginnt. Ob es jemals ein Jüdisches Museum in Köln geben wird, steht zur Zeit wohl noch in den Sternen. [...mehr]
Das Odysseum in Köln zeigt auf spannende Weise, dass Naturwissenschaften richtig Spaß machen können. Nicht nur Kinder können hier die Wunderwelten von Chemie, Physik, Mathe und Biologie erleben.
Wenn man an die Schulzeit zurückdenkt, denken Viele bei Mathe und Physik an unzählige Stunden des Unverständnisses und der Verzweiflung. Es gibt eben Leute, die sind naturwissenschaftlich nicht besonders begabt.
Man könnte nun sagen, dass dies auch teilweise an der Präsentation gelegen haben könnte. In Köln wird morgen, am 03. April 2009, das Odysseum eröffnet und beweist, dass Pauken auch mit Spaß verbunden werden kann.
Bunte Abwechslung im Odysseum
DNS, Lichtgeschwindigkeit, Satz des Pythagoras, alles wird in Mitmach-Aktionen gepackt und anschaulich erklärt. Ein Van-de-Graaff-Generator sorgt für wilde Frisuren innerhalb des Ausstellungsraums, für alle die nicht mehr genau wissen, was das ist, hier eine Erklärung.
Im Odysseum wird einfach alles anschaulich erklärt und mit vielen Live-Experimenten verdeutlicht. Die große Ausstellungsfläche und die Gastronomie, ermöglichen nach Vereinbarung verschiedene Veranstaltungen.
Für spektakuläre und lustige Erlebnisse mit Physik stehen “Die Physikanten”. Mit ihrer Bühnenshow werden sie an mehreren Terminen im April, in der Ausstellung des Odysseums für wissenschaftliche und komödiantische Abwechslung sorgen.
Die Stadt Köln überrascht immer wieder mit neuen Sehenswürdigkeiten und Museen. Nun gibt es auch endliche eine Ausstellung für Physiklehrer und Vermittler anderer Naturwissenschaften, deren Schüler im Unterricht der gedankliche Fluchtreflex packt.
wie wäre es also vielleicht erst mit einer Stadtführung und dann mit einem besuch im Odysseum in Köln?
Odysseum in Köln
SMG Science Center Services Köln GmbH
Corintostraße 1
51103 Köln
Tickets über die Webseite (E-Tickets) oder an der Kasse.
Preise
Erwachsene: 14 Euro / Senioren: 12,50 Euro / Jugendliche (13-17 Jahre): 9,50 Euro / Kinder (4-12 Jahre): 7,50 Euro (E-Tickets zzgl. Versandkosten).
Für Schulklassen, Azubis, Studenten und Arbeitslose gibt es Ermäßigungen
Öffnungszeiten
bis zum 19.04. 9-19h / dann Samstags, Sonntag: 9-19h / Montag -Freitag, 9-18h / am 9.05. und 16.05.: 10-19h.
Anfahrt
Straßenbahn 1 und 9 bis Kalk-Post / S-Bahn bis Trimbornstraße [...mehr]
Ich finde es ist eine der interessantesten Epoche der Geschichte, die Zeit als die Römer und die Germanen aufeinander trafen. Von dieser Zeit zeugt das Römisch-Germanische Museum in Köln.
Denn gerade auch Köln ist von den Römern stark geprägt worden. So ist eines der bekanntesten Ausstellungstücke des Museums, das römische Mosaik mit Szenen des Dionysos. Es stammt ungefähr aus dem Jahre 230 nach Christus. Außerdem findet sich in der Sammlung Gläser aus der Zeit und auch Schmuck.
Ansichten von Köln vor ca. 1.700 Jahren
In dem Museum lagern Stücke die in der Umgebung und Köln selbst gefunden wurden. Einen großen Teil machen Alltagsgegenstände der Zeit aus, an denen man die Lebensart und Kultur damaliger Kölner hautnah erleben kann. Damals hieß die Region Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Latein: “Claudische Kolonie und Opferstätte der Agrippinensier”).
Neben den Funden dieser Zeit werden auch urgeschichtliche Funde dort gezeigt, aber vor allem aufbewahrt. Denn dass Museum dient ebenso als arächologisches Archiv, das von Alltagsgegenständen aller Epochen bis zu den Götterkulten verschiedenster Regionen (selbst aus dem Morgenland) erzählt. [...mehr]
Wer sich für Kunst und Kultur interessiert, aber nie Zeit hat, um ein Museum oder dergleichen zu besuchen, dem bietet sich in Köln am 1. November 2008 wieder die einzigartige Gelegenheit nachts einen Museumsbesuch wahrzunehmen.
Mehr als 40 Museen, Kunst- und Kultureinrichtungen werden am 1. November ihr Pforten bei der Langen Nacht der Museen geöffnet haben. Von 19 Uhr an können Interessierte die teilnehmenden Häuser besuchen und die tolle Atmosphäre genießen.
Bis drei Uhr in der Nacht erleben sie die Kunst vergangener Zeiten, aber nicht nur das. Es werden ihnen auch zahlreiche Film-, Konzert-, Literatur- und Theaterveranstaltungen angeboten, die sie besuchen können, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.
Die Tickets zur langen Nacht der Museen kosten 13,50 Euro und können an allen ihnen bekannten Vorverkaufskassen erstanden werden.
Lange Nacht der Museen in Köln
• Eintrittspreise: 13,50 Euro
• Öffnungszeiten: ab 19 Uhr - [...mehr]
Wer sich für fernöstliche Kultur und Kunst interessiert, ist hier genau richtig. Das Museum für ostasiatische Kunst in Köln bietet eine wirklich weitreichende Sammlung der Künste aus China, Korea und Japan.
Es ist das erste Museum seiner Art, dass es in Deutschland gegeben hat. 1913 wurde mit der Sammlung des Museumsgründers Adolf Fischer und seiner Frau Frieda Bartdorff eröffnet. Er verstarb ein Jahr später und hinterliess Köln diese schöne Sammlung.
Darin enthalten sind Werke buddhistischer Malerei, Holzskulpturen, japanische Malerei und Lackkunst. Aus China und Korea ist es vor allem die Keramik, die als Schwerpunkt der Ausstellung thront.
Die chinesische Sammlung besteht auch aus Ankäufen der Sammlung von Hans Wilhelm Siegel. Neben weiteren Ankäufen gibt es auch Leihgaben, die das Angebot des Museums komplettieren. Dazu gehören beispielsweise chinesische und japanische Kalligraphien.
Selbst das Museum an sich ist ein Kunstobjekt, denn es steht unter Denkmalschutz und stammt aus der klassischen Moderne. Erbaut von Kunio Maekwa ist es seit 1977 Teil des Museums.
Bis zum 30. November gibt es hier noch die Ausstellung: “Kunst des esoterischen Buddhismus” zu sehen. Diese zeigt Exponate der Malerei, einige Skulpturen und führt den Besucher in die Welt der geheimen Lehre des esoterischen Shingon-Buddhismus. [...mehr]
Wenn sie Köln besuchen kommen sie um einem Besuch des städtischen Museums nicht herum. Hier können sie sich, vielleicht sogar nach einer Stadtführung, noch einmal ganz in Ruhe selbst mit der Geschichte, der Wirtschaft und des Alltagsleben Kölns und seiner Bewohner beschäftigen.
Bei einem Rundgang werden sie zunächst mit den für Köln zu typischen Dingen wie Klüngel, Kölsch, Karneval, Kölnisch Wasser und dem in Köln erfundenem Otto- Motor und Ford bekannt gemacht. Anschließend können sie sich bis ins Mittelalter zurückversetzten lassen und die Geschichte Kölns bis zur Gegenwart nachvollziehen.
Während des Mittelalters gab es nördlich der Alpen keine Stadt die größer war als Köln. Am Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Köln sogar 20 Jahre zu Frankreich, da die französischen Truppen sie 1794 besetzten.
Im letzten Teil der Ausstellung können sie kulturelle und wirtschaftsgeschichtliche Themen bestaunen. Präsentiert werden Volksfrömmigkeit, Reformation und jüdisches Leben.
Die 1388 von Bürgern gegründete Universität findet genauso Beachtung, wie Bürgertum und Wohnkultur, Wirtschaft und Verkehr in Köln. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Jahren 1600 und um 1900.
Eine interessante Ausstellung, die nicht nur für Schüler- und Studenten interessant ist. Auch geschichtsinteressierte Leute kommen voll auf ihre Kosten und können möglicherweise noch dazu lernen. [...mehr]









