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Welches der vielen Altersheime ist bloß das richtige? Für Angehörige pflegebedürftiger Senioren stellt sich häufig die Frage der Unterbringung der nahen Verwandten. Eine würdevolle Einrichtung sowie eine gute pflegerische Versorgung steht dabei an erster Stelle. Es gibt mittlerweile viele Formen des Zusammenlebens für Senioren in Köln.
Altersheime gibt es in einer Großstadt selbstverständlich zuhauf, Beratungsstellen für Senioren und Angehörige lassen jedoch niemanden allein. So gibt es beispielsweise das „Beratungstelefon für Senioren und Menschen mit Behinderung“. Mit Rat und Tat helfen die Mitarbeiter bei der Wahl der richtigen Einrichtung und allen Fragen rund um die Unterbringung von Senioren. [...mehr]
Amnesty International feiert sein 50-jähriges Bestehen und die lit. COLOGNE unterstützt das Anliegen der Menschenrechtsorganisation mit einer Lesung. Prominente Künstler machen dabei auf die Schicksale verfolgter Autoren aufmerksam.
Seit Jahrzehnten kämpfen Schriftsteller um ihre künstlerische Freiheit. Auch in jüngster Zeit gab es immer wieder Fälle von Autoren, die wegen unbeliebter Bemerkungen bestraft oder für kritische Äußerungen inhaftiert wurden. Die lit. COLOGNE und Amnesty International tun sich nun zusammen, um mit einem gemeinsamen Projekt im Rahmen einer Lesung gegen Zensur zu protestieren und für Toleranz zu werben. Der Kartenvorverkauf läuft bereits.
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Neben dem Oktoberfest ist der Karneval wohl das zentrale Volksfest, bei dem hemmungslos gebechert wird, als gäbe es kein Morgen. Doch wenn schon die feiernden Erwachsenen keine Vorbilder bieten, muss es gerade Jugendlichen nur allzu normal erscheinen, bis Aschermittwoch kräftig einen über den Durst zu trinken. Das Festkomitee Kölner Karneval unterstützt aus diesem Anlass eine aktuelle Kampagne der Drogenhilfe.

Statistische Daten einmal beiseite gelassen, ist Alkoholkonsum unter Jugendlichen ab etwa dem 12. Lebensjahr nicht Ungewöhnliches. Wie exzessiv das jedoch ausfallen kann, ist eine ganz andere Frage. Dass die Karnevalstage hier ziemlich hochprozentiges Wasser auf die Mühlen kippen, liegt auf der Hand. Die Drogenhilfe Köln hat vor diesem Hintergrund eine Broschüre entwickelt, die Eltern Hilfe im Umgang mit dem Thema bietet. [...mehr]
In Zeiten von DVD und Blu-ray haben Filme, die abseits vom Mainstream stattfinden, kaum mehr eine Chance, auf Kinoleinwänden gezeigt zu werden. Eine echte Insel bietet da seit mittlerweile 2 Jahrzehnten der Kölner Filmclub 813. Am 12. Januar feiert er sein Jubiläum.

Gegründet wurde der Filmclub 813 e.V. zwar bereits im Sommer 1990, doch die erste Aufführung und damit sichtbare Aktivität des Vereins fand ein halbes Jahr später statt. Am 12. Januar 1991 flimmerte die „Rote Sonne“ von Rudolf Thome über die Leinwand und markierte damit die Geburtsstunde des Clubs. [...mehr]
Es sieht nicht gut aus für den legendären Kölner Eishockey-Traditionsverein, denn dem KEC droht die Insolvenz. Eine halbe Million Euro müssen die „Haie“ auftreiben, so bestätigte ein Sprecher des Vereins bereist am 22. Februar. Die Fans jedoch gerieten nicht in Schockstarre, sondern starteten konkrete Hilfsmaßnahmen.
Dem achtmaligen Deutschen Eishockeymeister geht das Geld aus. Dringend müssen die Kölner Haie in die Playoffs, denn die Einnahmen aus Ticketverkäufen werden gebraucht. Der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters sagte dem Verein zwar Hilfe bei der Sponsorensuche zu, finanzielle Unterstützung von der Stadt gibt es aufgrund des sogenannten Beihilferechts der EU jedoch keine – Mitbewerber könnten gegen die Maßnahmen klagen. [...mehr]
Eine offizielle Spendenaktion des Festkomitees Kölner Karnval für die Opfer der großen Naturkatastrophe in Haiti ist fraglos eine erfreuliche Sache. Damit die gute Intention jedoch nicht unter all den vielen derzeitigen Spendenaufrufen für denselben Zweck untergeht, müssen die Karnevalsvereine und Künstler mitmachen. Eine Initiationsspende von 1.111 Euro machte den (bescheidenen) symbolischen Anfang.

Während des ersten Irak-Krieges wurde der Karneval am Rhein noch auf ein Minimum reduziert. Auf einem Teil der Erde zu feiern, während anderorts Menschen um ihr Leben kämpfen, schien vielen politisch nicht korrekt zu sein. Dazu kann man stehen, wie man will. Inzwischen ist man weniger rigide, will aber dennoch während der Wochen, in denen die Karnevalisten ernste Themen lieber zur Seite schieben, die Ereignisse in Haiti nicht ganz außen vor lassen. Eine offizielle Spendenaktion des Festkomitees soll hier seinen Beitrag leisten. [...mehr]
Trotz schmerzhafter Schließungen einiger Traditionskinos in den vergangenen Jahren, lässt die freie Kölner Szene nichts unversucht, die Filmkultur der Domstadt auf vielfache Weise am Laufen zu halten. Einige wichtige nichtkommerzielle Veranstalter haben sich nun zu einem Verein zusammengeschlossen, um gemeinsame Interessen besser vertreten und verstärkt politischen Einfluss nehmen zu können.
Filminitiativen gibt es in Köln eine ganze Menge, und einige von ihnen haben sich mit der Durchführung spezifischer Festivals sogar überregional einen Namen gemacht. Cineasia, Feminale und Soundtrackcologne etwa locken problemlos Kinogänger außerhalb des Kölner Einzugsgebietes in die Stadt und begrüßen, vor allem im letzteren Fall, auch schon einmal prominente Branchenvertreter aus der ganzen Welt.
Der Dialog zwischen den einzelnen Initiativen und ihr Auftreten gegenüber dem städtischen Kulturamt finden jetzt eine gemeinsame Basis mit der Gründung eines gemeinnützigen Vereins. Kinoaktiv e.V. will die Kommunikation untereinander und im Umgang mit der Öffentlichkeit fördern, aber auch gemeinsame Projekte ins Leben rufen. [...mehr]
Reinhard Schlagintweit, Interimschef der UNICEF, hat sich in einem Interview mit dem Stadtanzeiger darüber beklagt, dass seine Organisation pauschal verurteilt werde. „Alle Strukturen und Geschäftsabläufe werden überprüft und wo nötig geändert“ sagte Schlagintweit.
Der 79jährige sagte weiter, es gäbe durchaus Bereitschaft zum Personalwechsel innerhalb der Organisation. Dieser dürfte auch der einzige Weg sein, wie UNICEF nach den Skandalen der letzten Monate wieder zu mehr Glaubwürdigkeit finden kann.
Der Verlust des Spendensiegels war nur der Schlusspunkt einer langen Tortur um interne Streitigkeiten und Korruption. Die Lösung scheint klar: Die alten Strukturen raus- neue Leute rein. Sonst vertraut dieser Organisation in Köln wohl niemand mehr.
Ich persönlich würde jedenfalls kein Geld mehr an UNICEF spenden. Nach allem, was gelaufen ist, besitzt die für mich einen Vertrauensstand, der knapp der italienischen Mafia gleichkommt. [...mehr]
Seit Wochen beherrschen die Querelen innerhalb der UNICEF- Führung die Schlagzeilen – jetzt folgte ein neuer Tiefpunkt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat UNICEF das Spendensiegel aberkannt. Dieses soll ein unabhängiges Zertifikat darstellen, um die Transparenz und Verlässlichkeit einer Spendenorganisation zu gewährleisten. Der Verlust des Siegels sei mit der fehlenden Transparenz in der Vergabe von Beraterhonoraen begründet, so das DZI.
Konkret ging es um den Fall einer Lidl- Spende und einem damit verbundenen Honorar für einen Fundraiser, welcher auf Nachfragen der DZI von UNICEF erst bestritten und dann halbherzig als Mitarbeiter bestätigt worden war. Der Eindruck, dass innerhalb der Organisation ein Korruptionsproblem bestehen könnte, wird durch die Äußerungen der Ex- Vorsitzenden von UNICEF- Deutschland, Heide Simonis, noch verstärkt: Diese sprach von eigenmächtigen Geldgeschäften des Vorstandes.
Wieviel Wahrheit in den Anschuldigungen auch steckt, auf jeden Fall ist die Aberkennung des Siegels ein Image- Schock. Spendenwillige werden es sich jetzt sicherlich zweimal überlegen, ihr Geld hier anzulegen und lieber zu anderen Organisationen gehen. [...mehr]
Der etwas kapitalistisch angehauchte Titel des Artikels täuscht ein wenig, denn „Gute Geschäfte“ ist eine Plattform für Unternehmen und gemeinnützige Organisationen, um über ein gemeinsamen Wirken und Engagement zu sprechen.
„Gute Geschäfte“ gibt nicht nur ausschließlich in Köln, sondern auch in vielen anderen deutschen Großstädten. Für beide Seiten geht es letztendlich darum, Kooperationen auszuhandeln, wobei der Tausch von Angebot und Nachfrage geregelt wird. Oftmals ist es so, dass sich einzelne Firmen soziale engagieren möchten und keine passenden Projekte finden, die einerseits der Philosophie des Unternehmens entsprechen und andererseits Bedürftigen weiter helfen. Für die gemeinnützigen Organisationen hingegen ist häufig ein steiniger Weg, für gute Ideen und Projekte die richtigen Geldgeber zu finden. Das Ansprechen der einzelnen Firmen ist eine sehr mühsame Arbeit, die nur in den seltensten Fällen von Erfolg gekrönt ist. Um die Arbeit für die Organisationen zu erleichtern, werden unter anderem Kleinanzeigen in Köln aufgegeben.
Um diese beiden Parteien am sinnvollsten zusammen zu bringen, wird einmal im Jahr ein sogenannter Marktplatz veranstaltet, der die entsprechende Plattform bildet. Im Jahr 2007 hat man in Köln das Sport- und Olympiamuseum auserkoren, um beide Interessensseiten zusammen zu führen. Als Bilanz des vergangenen Jahres lässt sich behaupten, dass der durchgeführte Marktplatz von „Gute Geschäfte“ durchaus als Erfolg zu werten ist. Firmen und Organisationen konnten sich selbst vorstellen und gleich die passenden Ansprechpartner vor Ort finden.
Damit fällt „Gute Geschäfte“ durchaus eine Vorzeigerolle auf diesem Gebiet zu. Keine schlechte Idee, beide Parteien auf diese Weise zusammen zu führen. [...mehr]





