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Der Kölner an sich lässt schon mal gern Fünfe gerade sein. Manchmal allerdings geht selbst dem entspanntesten Bürger so manche Entscheidung der Stadtpolitik zu weit. Der geplante Abriss des traditionellen Schauspielhauses inklusive Neubau sorgt schon eine Weile für jede Menge Zündstoff. Zwei Initiativen starteten nun jüngst ein Bürgerbegehren, das die scheinbar beschlossenen Sache wieder zur Diskussion bringen will.

Mit weniger als der Hälfte seiner Mitglieder hatte der Rat der Stadt Köln im Dezember vergangenen Jahres den Abriss des Schauspielhauses und der zugehörigen Opernterrassen, sowie einen Neubau an selber Stelle beschlossen. Gegner dieser Maßnahme ärgert dabei nicht nur, dass hier ein historisch bedeutender Bau der 50er Jahre dem Erdboden gleichgemacht wird, sondern vor allem auch der hohe Kostenapparat, der dabei entsteht. Eine Sanierung des Gebäudes würde, so die Experten, mehrere Millionen Euro sparen. [...mehr]
Eine großangelegte Werbekampagne in eigener Sache startete die Stadt Köln gegen Jahresende, um auf den Köln-Pass aufmerksam zu machen. Wer ihn hat, kann bei vielen städtischen Einrichtungen Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Die Zielgruppe erweist sich jedoch als eingeschränkt, denn das Angebot ist eigentlich eine Sozialleistung.

Der O-Ton auf der Homepage der Stadt Köln klingt zunächst einmal für jeden vielversprechend: „Mit dem Köln-Pass erhalten Kölnerinnen und Kölner Vergünstigungen bei zahlreichen städtischen und stadtnahen Unternehmen, beispielsweise bei Museen und den Kölner Verkehrs-Betrieben.“ Wer jedoch weiter scrollt, stellt fest, dass er (und das sei ihm in diesem Fall zu wünschen) möglicherweise gar nicht zur Zielgruppe gehört. [...mehr]

