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Autor: Thomas

Kein Dom für den Schock-Rocker: Bei seinem letzten Köln-Besuch durfte Marilyn Manson ausgerechnet die berühmteste Touristenattraktion der Stadt nicht betreten. Das jedenfalls behauptete er damals. Wenn er nun am 19. November für ein Konzert erneut vor Ort ist, bietet sich jedoch sicherlich eine zweite Chance. Ob Kardinal Meisner ihn allerdings persönlich empfangen wird, bleibt eher zu bezweifeln.

Mit Sightseeing war es nicht weit her, als der selbsternannte Antichrist im Juni 2007 zur Vorstellung einer Auswahl von 33 seiner absurden bis morbiden Aquarelle in der Kölner Galerie von Brigitte Schenk anreiste. An den Fenstern draußen drückten sich die durchweg schwarz gekleideten Fans die Nase platt, während Manson drinnen zu einem Glas Absinth (Eigenmarke „Mansinth“) über Hitler als Transvestiten und Blumen mit Skelettgesicht plauderte. In den Dom hatte man ihn angeblich nicht reingelassen. „Wahrscheinlich weil ich Lippenstift drauf hatte“, bot er als Erklärung an.    [...mehr]



Autor: Thomas

Kaum ist Prinz Poldi zu seinem „Heimat“-Verein, dem 1. FC Köln, zurückgekehrt, wird er auch gleich zum meistplakatierten Gesicht in der Domstadt. Im Großformat wirbt er für die Bonner Solarworld AG, dem neuen Premiumsponsor der Geißböcke. Seit dem 17. Juli gibt es Kölns Lieblingskicker zudem auch in passenden TV-Spots zu sehen.

Für Vorstandssprecher Frank Asbeck war die Rückkehr von Lukas Podolski nicht nur eine Herzensangelegenheit, sondern auch eine clevere Marketing-Maßnahme. Die Bonner Solarworld AG hatte mit gehörigen finanziellen Mitteln zur Auslöse des Nationalspielers beigetragen, und sich damit zugleich einen neuen Testimonial beschafft.    [...mehr]



Autor: Christophe

Köln ist ja für seine große Klappe und sein großes Herz bekannt - im Fernsehen sind wir vor allem durch einen vertreten: Stefan Raab.

Der Metzgerssohn aus Köln Sülz hat es ganz nach oben geschafft, dabei ist er in Köln geblieben. Aber er wohnt nicht in einer Eigentumswohnung in Köln sondern zusammen mit seiner im TV nie gezeigten Freundin. Raab schottet sein Privatleben minutiös von der Öffentlichkeit ab.

Stefan Raab

Das ist vielleicht auch gut so, schließlich hat sich das Phänomen Raab schon längst verselbstständigt und könnte der Privatperson Raab, wie auch immer die beschaffen ist, im Ernstfall mehr schaden als nützen. Ich persönlich mag Raab nicht mehr so wirklich, früher habe ich ihn für seine respektlosen Witze ganz gerne gesehen aber mittlerweile schaue ich wieder mehr Harald Schmidt.

Raab - ein echter Kölner? Ich weiß nicht so genau. In Köln gibts die verschiedensten Leute, die einen wohnen in Miet- die anderen in Eigentumswohnungen, die nächsten schlafen unter der Brücke, aber irgendwie verbindet sie doch alle eins: Der kölsche Geist.

Der Humor. Humor hat der Stefan ja, aber ist er auch ein echter Kölner? Ihr wisst was ich meine, und irgendwie gehört ein abgeschottetes Leben mit Bodyguards und Villa nicht wirklich dazu, oder? Naja, wahrscheinlich muss man erstmal die Kohle haben, um sowas beurteilen zu können.

Man neidet ja ganz gerne, wenn man auf die Reichen und Schönen schielt, aber es ist so schwierig, den Raab zu beneiden, weil man von seinem Privatleben nunmal schlicht gar nix weiß. So bleibt nur “TV Total” und das ist für mich persönlich zur Zeit wenig beneidenswert.

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