World Cyber Games 2008
Zwar ist es noch etwas hin, bis die World Cyber Games 2008 (5.11-9.11) in Köln stattfinden, doch das Fieber für das weltgrößte ESport-Event steigt bei den Spieler von Tag zu Tag, schließlich gilt es sich schon jetzt gezielt auf das kommende Großevent vorzubereiten.
Die World Cyber Games haben zwar in Deutschland noch nicht den Status erreicht wie in Asien, wo die Gewinner wie Volkshelden verehrt werden, jedoch versuchen immer mehr junge Spieler sich auf diese Weise ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Preisgelder von bis 25.000 Dollar sind so lukrativ, dass sich die Spieler gezielt auf solche Großevents wie die World Cyber Games fast ein Jahr lang vorbereiten. Die besten Spieler in Asien sind maximal 25 Jahre, weil danach die Koordinationsfähigkeiten abnehmen und man in Turnieren nicht mehr
bestehen kann. Wenn man als Profispieler nicht genügend verdient hat, ist für ehemals berühmte Spieler kein Problem, in der Game-Branche einen Job zu finden.
Als normaler Durchschnittspieler, der ab und zu auf der Playstation daddelt, hat man dort überhaupt keine Chance. In atemberaubender Geschwindigkeit navigieren die Spieler bei den Strategiespielen wie “Star Craft” oder “War Craft 3″ ihre Einheiten über das Gelände und versuchen den Gegner durch gezielte Angriffe ins Verderben zu stürzen. Auch immer mehr große Firmen entdecken solche Events als idealen Werbemarkt. So engagiert sich Samsung beispielsweise seit Jahren bei den World Cyber Games.
Die Vergabe der World Cyber Games 2008 ist auch ein Zeichen an den Medienstandort Köln. Die Domstadt genießt inzwischen weltweite Anerkennung als Medienstandort. Durch die Verlagerung von Firmen der Medienbranche an den Rhein ist ein großes und kommunikatives Netzwerk entstanden, das zahlreiche Stellenangebote in Köln geschaffen hat. Durch die kurzen Kommunikationswege zieht es immer mehr innovative Firmen nach Köln, die den Medienstandort bereichern. Events wie die World Cyber Games verstärken diesen Effekt zudem.


